Die Dreieinigkeit Gottes

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  • Hallo Nachtperle,
    Hallo Seeadler,
    wir streiten uns hier eher um Definitionen von etwas, als um die Sache selbst.
    Der von mir aus "Weltmanager.de" zitierte Text incl. vieler Bibelstellen belegt eindeutig, das GOTT auch das Böse geschaffen hat. Jakobus hin-oder her, denn sein Brief richtet sich an "die Zwölf Stämme in der Zerstreuung", also (nur) an die Juden in der Diaspora, nach der Tempelzerstörung 70n.Chr. und seine Aussagen sollten daher nicht generalisiert werden, für an GOTT gläubige Juden (und Nichtjuden) wirkt ER selbst natürlich nichts Böses, wie schon auch Paulus schreibt, dass "denen, die GOTT lieben alle Dinge zum Besten dienen.."
    Ich wollte klarstellen, dass ALLES von GOTT kommt. Wenn GOTT alles auch von seinem Ende her kennt, wusste ER dass Satan aufgrund seiner Schöpfung existieren und "fallen" würde. ER, GOTT der Höchste hat dies zugelassen. Warum? Ich behaupte, weil dies trotz allem Leid, das dadurch entstanden ist, zu unser allem besten dient.
    Ich verneine die sog. "Airbag-Theorie", nach der GOTT Jesus gewissermassen als Rettungsairbag in die Schöpfung mithineinkonstruiert hat, "falls" etwas schiefläuft mit unserem freien Willen...
    Nochwas:
    GOTT "schafft das Wollen und Vollbringen" und damit mE sehr wohl auch Gefühle, diese nämlich erst erzeugen im Menschen ein Wollen und im Fortgang auch das Vollbringen.....

    Zu der Textstelle, die Jonajim bzgl. "der Größte" anbrachte:
    Die Schlüsselwörter heissen: "UNTER EUCH", damit ist eine eng begrenzte Gruppe gemeint, IN der es einen Größten gibt, der den anderen Dienen soll.

    Jesus kennt seine Wiederkehr nicht.
    In den synoptischen Evangelien finden sich keinerlei Hinweise auf die Trinität
    Paulus bezeichnet Jesus ausdrücklich als Menschen
    Satan versucht Jesus in der Wüste, obwohl GOTT nicht versucht werden kann (Jakobus)
    Jesus behauptet, dass GOTT, sein VATER "größer ist als er selbst"
    In Apg 3, 7 und 17 wird von Jesus als Mensch gesprochen
    In den Jesaja-Texten wird immer vom Gesandten, vom Knecht-Gottes gesprochen, niemals von GOTT selbst, der Mensch werden wird
    Schon im ersten Mose verheisst GOTT seinen Sohn als" Propheten aus euren Brüdern"
    In Hebräer spricht GOTT ZULETZT zu der Schöpfung durch seinen Sohn und nicht etwa "zuerst"
    usw, usw

    Trinität ist Ur-Katholische Lehre, wer das glaubt, muss konsequenterweise auch den Sonntag halten und Maria verehren...

    LG
    DKM
  • @DKM

    abgesehen von der Trinität, möchte ich zu Deinem: Gott hat BEWUSST das BÖSE geschaffen - etwas bemerken. Du sagst, wenn ich das richtig verstanden habe, dass das Böse allen zum Guten dient. (So geht der Text aber nicht, die Ausführung am Ende des Posts).

    Versuch das, bitte, den kleinen unschuldigen Mädchen zu erklären, die vergewaltigt und permanent missbraucht wurden. Versuche das denen zu erklären, die im KZ Monate, Jahre gefoltert wurden, die auf bestiale Art umgebracht wurden, die das halbe Leben lang mit einer perversen Krankheit kämpfen müssen. Versuche das den Tieren zu erklären, die gefressen werden, oft brutal gejagt und brutal getötet. Versuche allen den Missbrauchten Kindern, Frauen, auch Männern zu erklären, es war Gottes Absicht, ER ist dafür verantwortlich. Also ehrlich, da geht mir ein Schauder von der Haarspitze bis in die Füße.

    Röm 8,28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
    Hier steht: denen, die Gott lieben... und: alle Dinge. (Also nicht ALLEN und nicht DAS BÖSE) Wer mit Gott geht, den beschützt Gott in erster Linie. WENN Er dann aber bei denen, die Ihn lieben, im Einzelfall auch etwas Unschönes zulässt, dann nur, damit der Betroffene daraus lernen kann...für seinen Charakter, für die Ewigkeit.

    Deinen Gott möchte ich nicht als Gott haben.....ehrlich. Sorry, tut mir ehrlich leid.
    --
  • Liebe Stofi,
    keine Einwände zu deinem letzten Absatz in deinem Post. Ausgenommen den allerletzten Satz ?(

    Nur, was, wenn auch zB die Greueltaten in den KZ´s letztendlich (also am Ende der Weltgeschichte, zu einem von uns jetzt noch gar nicht einsehbaren Zeitpunkt) zum Guten dienen???
    Mein GOTT, der Höchste macht nix ohne Grund, Er lässt auch letztlich(!!!) keine Willkür zu- letztendlich wohlgemerkt! (Die Lazarus-Geschichte könnte dafür ein Beispiel sein, oder auch, was Simson erlebt hat, oder Joseph, oder Hiob...)

    LG
    DKM
    schön, dass wir uns wenigstens bei der Trinität einig sind.....
  • DKM schrieb:


    LG
    DKM
    schön, dass wir uns wenigstens bei der Trinität einig sind.....
    JA, vielleicht, weil sie nicht heilsrelevant ist?


    @DKM... ich wiederhole:

    nicht ALLES dient für ALLE zum Guten. Sondern: denen, die Gott lieben (Der Text legitimiert mitnichten das Böse als Gott gewolltes Gute für diese Welt....wie schrecklich wäre das denn!!!) ........ Die Gott lieben führt Gott durch diese Welt, hält Seine Schützende Hand über sie, bewahrt vor..., usw. usw. Das ist ja das Schöne. Gott MUSSTE das Böse zulassen, weil Er den freien Willen respektiert, aber Er trägt durch das Übel durch oder ganz darüber, dass es SEINE GELIEBTE KINDER gar nicht erst trifft.



    .

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

  • HeimoW schrieb:

    DKM schrieb:



    Trinität ist Ur-Katholische Lehre, wer das glaubt, muss konsequenterweise auch den Sonntag halten und Maria verehren...

    LG
    DKM
    Tut mir leid, auch fettgedruckter Unsinn ist UNSINN!

    Und die von dir zitierte webpage belegt gar nichts.
    @HeimoW

    du bist in dem Punkt gut aufgeklärt, heimo, du weist, dass es die Wahrheit ist. Man braucht keine Beweise dafür, was in der Geschichte tatsächlich passierte und es viel dokumentiert ist. Die Entstehung der Trinität ist doch weltweit bekannt. Was sollen dann die verzweifelten ( tiredwefw entschuldige, aber so kommt mir das vor) Rufe gegen irgendwelche Webpages? Das Fettgedruckte ist sicher kein Unsinn.......nur in der Konsequenz ==> da hast Du Recht. Aber die Adventisten werden doch keinen Gottesdienst von Sabbat auf Sonntag verschieben, nichtwahr? Oder vllt. doch?? >>Sie (die STA) könnte dann allen einen alternativen GD bieten, in der Zeit, in der sowieso ALLE in die Kirche gehen, denn da haben sie dafür auch Zeit... wäre doch eine gute Evangelisation, nichtwahr? So wird es doch mit allem anderen auch gemacht, mit Weihnachten, Ostern, ...... warum also nicht mit Sonntag...... ist doch das GLEICHE!!!<< (ein Aufmerksamer Leser erkennt hier sicher und hoffentlich meine ernst gemeinte "Ironie").

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  • Stofi schrieb:

    Aber die Adventisten werden doch keinen Gottesdienst von Sabbat auf Sonntag verschieben, nichtwahr? Oder vllt. doch?? >>Sie (die STA) könnte dann allen einen alternativen GD bieten, in der Zeit, in der sowieso ALLE in die Kirche gehen, denn da haben sie dafür auch Zeit... wäre doch eine gute Evangelisation, nichtwahr? So wird es doch mit allem anderen auch gemacht, mit Weihnachten, Ostern, ...... warum also nicht mit Sonntag...... ist doch das GLEICHE!!!<< (ein Aufmerksamer Leser erkennt hier sicher und hoffentlich meine ernst gemeinte "Ironie").


    also ich kann mir das bei den derzeitigen verschiedenen gottesdienst-modellen durchaus vorstellen.... leider.....
  • Es gibt die Meinung, dass die Trinitätslehre von der katholischen Kirche eingeführt wurde. Wie man die "katholische Kirche" dabei definiert, muss auch dazu gesagt werden. Historisch war der Übergang sehr fließend, und die Änderungen zu dem, wie heute die katholische Kirche ist, geschahen auch nicht auf einmal. Sondern es hat Jahrhunderte gedauert, bis aus einer Kirche der Aposteln eine Kirche geworden ist, wie wir sie katholische Kirche nennen.

    Die Gespräche über die göttliche Natur von Jesus finden wir schon in sehr frühen Schriften des Christentums. Da waren solche Schlagworte wie "katholische Kirche" oder "Papst" nicht bekannt. Natürlich, es gab für dieses Thema noch nicht die Bezeichnung "Trinität" oder Ähnliches, diese wurde später formuliert.

    Solche Aussagen wie

    Trinität ist Ur-Katholische Lehre, wer das glaubt, muss konsequenterweise auch den Sonntag halten und Maria verehren...
    sind aus meiner Sicht völliger Unsinn. Selbst wenn die Trinität falsch ist, folgt das eine aus dem anderen nicht heraus. Die Verwerfung des Samstags auf Sonntag geschah sogar noch viel früher, als man denkt, bei dem Aufstand von Bar Kohba, im 2. Jahrhundert. Und die Maria kam viel viel später...

    Mit dem "konsequenterweise" bitte nicht die Äpfel mit Birnen zusammenmischen!
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • aehem, zur Verdeutlichung: "katholisch" bedeutet soviel wie "allgemein (gültig)".......

    Liebe Stofi,
    glaubst Du, dass Jesus, unser Herr am Kreuz gelitten hat?
    War es für IHN schmerzhaft?
    Hat er es für Dich und mich und Jonajim und alle getan?
    Wurde dabei nicht auch aus etwas BÖSEM (Kreuzigung eines Menschen) etwas GUTES (Erlösung für alle, die Glauben)- ??

    Nichts anderes habe ich behauptet......

    Was ist zB mit unschuldigen Kindern, die von ihren Eltern zu Tode geprügelt werden?
    Glaubst Du etwa, dass sich UNSER ALLER ALLMÄCHTIGER GOTT nicht um sie kümmert? - nach ihrem Martyrium?
    Ich schon....

    Lieber Jacob,
    kein geringerer als der erste "Papst in spe", Kaiser Konstantin hat den Sonntag GESETZLICH manifestiert, Kochba-Aufstand hin-oder her.....

    LG
    DKM
  • Trinität ist heidnisch

    Hallo Jacob,

    Jacob der Suchende schrieb:

    Die Gespräche über die göttliche Natur von Jesus finden wir schon in sehr frühen Schriften des Christentums. Da waren solche Schlagworte wie "katholische Kirche" oder "Papst" nicht bekannt. Natürlich, es gab für dieses Thema noch nicht die Bezeichnung "Trinität" oder Ähnliches, diese wurde später formuliert.
    es ist richtig. die katholische Kirche hat dieses Prinzip der Trinität nicht erfunden.
    Es wurde aber von den früheren heidnischen religionen übernommen und sozusagen "christianisiert".
    Obwohl es später sehr viele Götter gab, so gab es dennoch meistens 3 Hauptgottheiten.

    Eigentlicher Ursprung ist wohl Babylon (Nimrod, Semiramis, Tammus).

    Aber dieses Prinzip haben viele Hochkulturen auch übernommen.

    Agypten (Isis, Osiris, Horus)
    Assyrien (Marduk, Ischtar, Nabu)

    usw.

    LG
    Jeremia 6:16
    16. So spricht der HERR: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg ist, und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Sie aber sprechen: »Wir wollen nicht [darauf] wandeln!«
  • es ist richtig. die katholische Kirche hat dieses Prinzip der Trinität nicht erfunden.
    Es wurde aber von den früheren heidnischen religionen übernommen und sozusagen "christianisiert".
    Obwohl es später sehr viele Götter gab, so gab es dennoch meistens 3 Hauptgottheiten.

    Eigentlicher Ursprung ist wohl Babylon (Nimrod, Semiramis, Tammus).

    Aber dieses Prinzip haben viele Hochkulturen auch übernommen.

    Das glaube ich nicht, dass es mit Christentum auch so war. Als die ersten Christen von der Gottheit Jesu sprachen, tauchte die Gottheit des Heiligen Geistes noch nicht auf. Also können wir nicht von Trio, sondern von Dualismus sprechen. Desweiteren, griefen die Christen nicht auf andere Gottheiten zurück, sondern sahen die Gottheit Jesu darin begründet, was er für uns Menschen getan hat.

    Wenn die Trinität falsch ist, dann möchte ich daraus die Konsequenz ziehen, dass E.White bei ihren Äußerungen zu Trinität nicht vom Heiligen Geist inspiriert sein konnte. Und damit, wird ihr ganzer Dienst und alle ihre inspirierten Schriften überhaupt unter die Frage gestellt.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Stofi schrieb:

    HeimoW schrieb:

    DKM schrieb:



    Trinität ist Ur-Katholische Lehre, wer das glaubt, muss konsequenterweise auch den Sonntag halten und Maria verehren...

    LG
    DKM
    Tut mir leid, auch fettgedruckter Unsinn ist UNSINN!

    Und die von dir zitierte webpage belegt gar nichts.
    @HeimoW

    du bist in dem Punkt gut aufgeklärt, heimo, du weist, dass es die Wahrheit ist. Man braucht keine Beweise dafür, was in der Geschichte tatsächlich passierte und es viel dokumentiert ist. Die Entstehung der Trinität ist doch weltweit bekannt. Was sollen dann die verzweifelten ( tiredwefw entschuldige, aber so kommt mir das vor) Rufe gegen irgendwelche Webpages? Das Fettgedruckte ist sicher kein Unsinn.......


    Doch Stofi

    es ist UNSINN und was tatsächlich passiert ist, ist üblicherweise aus seriösen Quellen belegbar, aber ich habe bemerkt, dass Du keine Wert auf solche Prinzipien legst. Was Deine Meinung oder Vorurteile belegt ist ok, das andere ist nicht ok (wenn es von EGW ist und Dir nicht passt, wird es einfach zur "Fälschung" erklärt). Du bist in Deinem Verhalten dogmatischer als die von Dir vielgeschmähte katholische Kirche (aber zum Glück vertritts Du in unserer Kirche nur eine extreme Minderheitenposition).
    Liebe Grüße, Heimo
  • Ich habe nicht alle zwölf Seiten gelesen, daher steige ich hier einfach mal quer ein.

    Hallo,
    aha, einige hier wollen mir also folgende Geschichte verkaufen:

    GOTT, der Höchste schuf alle Wesen.
    Eines davon fiel (was auch immer das genau bedeuten mag) und zettelte eine "Rebellion" an und seitdem gibt es das Leid in allen seinen Ausprägungen auf unserer Erde und das ganze Rest-Universum darf zugucken! (???)
    Was hat GOTT, der Höchste da wohl gedacht, als Luzifer fiel?
    "Uups, was ist mir denn da passiert..."

    NEIN!!!
    Sorry, aber
    MEIN GOTT, der Höchste, dem passiert sowas nicht.
    ER hätte wissen müssen, das sein Luzifer fallen würde!

    Mein GOTT, der Höchste, zudem ich bete, der ist wahrhaftig ALLMÄCHTIG!
    Der steht zu seinen Aussagen im AT, die ich oben gepostet habe.
    Wieso kommentiert die niemand hier?

    Wir sind hier alle mit freiem Willen, auf Bewährung.

    darum schuf mein GOTT auch das Böse und hat es nicht "aus Versehen" werden lassen......


    Warum schreibst du ständig "MEIN Gott"?
    Reden wir alle nicht von dem selben Gott und zwar von dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs?
    Man sollte nämlich bedenken, dass man sich auch mal irren kann und man gewisse Bibelinhalte aktuell in einer ganz bestimmten Weise versteht, was man aber nach einer Weile vielleicht doch anders sieht, zumindest besteht die Möglichkeit dafür.
    Wenn ich jetzt jedes mal bei Meinungsverschiedenheiten der Meinung bin, dass mein Gegenüber an einen anderen Gott glaubt, dann könnte es passieren, dass ich ihm Unrecht tue; vorallem besteht die große Möglichkeit, dass ich derjenige bin, der dann an einen anderen Gott glaubt, da ich immer wieder Neues dazu lerne und ich dann doch mal demütig einsehen muss, dass meine Erkenntnis doch nicht soweit war, wie ich dachte.
    Ich will damit nur sagen, dass die Bezeichnung "mein Gott" bei einer Diskussion unter Gläubigen eigentlich nichts anderes ist, als den Glauben der anderen Christen abzusprechen.

    NEIN!!!
    Sorry, aber
    MEIN GOTT, der Höchste, dem passiert sowas nicht.
    ER hätte wissen müssen, das sein Luzifer fallen würde!


    Mein/dein/unser Gott wußte das sogar, meinst du, Gott hätte den Luzifer nicht erschaffen, wenn Gott nicht gewußt hätte das Luzifer fallen würde?
    Es geht hier um den freien Willen, Luzifer musste nicht fallen, er wurde auch nicht so erschaffen, dass er unbedingt fallen musste.
    Mal zum nachdenken: Stell dir vor, du wärst ein Richter, würdest du Jemanden verurteilen noch bevor dieser Jemand straffällig wurde?
    Ich glaube wohl kaum und unser Gott würde das auch nicht machen, denn den Luzifer erst gar nicht zu erschaffen, weil er später eh straffällig werden würde, ist genau die selbe Logik.
    Der freie Wille wäre dann auch fragwürdig.


    darum schuf mein GOTT auch das Böse und hat es nicht "aus Versehen" werden lassen......

    Also, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs hat das Böse meiner Meinung nach nicht geschaffen, denn in der Bibel steht, das bei der Erschaffung von Himmel und Erde alles "gut" war.
    Wenn bei seiner Schöpfung etwas nicht Gutes oder Böses vorhanden war, dann hätte Gott es ganz bestimmt nicht als gut bzw. sehr gut bezeichnet.
    Auch Luzifer wurde nicht Böse erschaffen, er selbst entschied sich böse zu werden.
    Wenn Gott ihn als Böser Engel erschaffen hätte, warum bestraft Gott dann den Satan, er ist doch dann genauso wie Gott ihn haben wollte, oder?

    Schau dir mal den Clip an, es ist genau unser Thema, dauert auch nur etwas über eine Minute.
    youtube.com/watch?v=C0Y03BMG7pI


    Jetzt mal eine Frage zur Trinität.
    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht genau, was die Trinität ist, bedeutet Trinität, dass drei voneinander getrennte Individuen wie eines agieren oder bedeutet es, dass ein Individuum wie drei Individuen agiert???
    Von der Frage unabhängig bin ich der Meinung, dass Gott, Jesus und der Heilige Geist, ein und das Selbe sind.

    welcher, ob er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt er's nicht für einen Raub, Gott gleich sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein andrer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden;
    Philliper: 2, 6
  • Nebula123 ich finde den Clip richtig gut.

    Ich habe früher auch einmal so gedacht, dass die Trinität und der Sonntag heidnischen Ursprungs ist. Heute entferne ich mich von solchen Aussagen, weil ich einfach gewisse Beobachtungen gemacht habe.

    Es ist Fakt, dass bereits im frühen 2.Jahrhundert, also kurz nach dem Tod des letzten Apostels Johannes, einige Christen den Sonntag hielten mit der Begründung, dass das der Auferstehungstag Christi sei, das Licht das in die Welt kam wie Gott auch am ersten Schöpfungstag das Licht in die Welt brachte. Soweit ich weiß, kamen diese Ideen aus Alexandria, Rom und Ägypten. In diesen Städten gab es anscheinend Christen, die sich vom verhassten Judentum in dieser Zeit trennen wollten umso ein leichteres Leben führen zu können. Der Sabbat war nämlich ein jüdisches Zeichen und es war bekannt, dass die Juden ein sehr rebellisches Volk sind. Hier spielen heidnische Gottheiten in erster Linie überhaupt gar keine Rolle! Es ging rein darum um mehr Freiheiten zu haben gerade weil man in solchen Städten eingeschränkt war wenn man den Sabbat heiligte. Mit der Zeit hat dann fast die ganze Christenheit den Sabbat als Tag der Ruhe geheiligt und den Sonntag, der erst im 4.Jahrhundert nach Christus seinen Namen bekommen hat, hat man als Tag der Auferstehung Christi gehalten. Dieser Tag war jedoch kein Ruhetag. Bis schlussendlich alle den Sonntag heiligten als Ruhetag und fast keiner mehr an den Sabbat dachte, sind noch so einige Entwicklungen passiert. Ich wäre vorsichtig hier zu behaupten der Sonntag ist durch die Katholische Kirche ins Dasein gekommen um Heiden es leichter zu machen Christen zu werden.

    Mit der Trinität ist es ähnlich. Wie schon gesagt worden ist, hat man schon zu Zeiten des Johannes über die Natur Jesu nachgedacht.

    Bibelstelle

    2.Johannes 1:7 Denn viele Irrlehrer sind hinausgegangen in die Welt, die nicht bekennen, daß Jesus der im Fleisch gekommene Christus ist; das ist der Irrlehrer und der Widerchrist.


    Damals sind die Gnostiker aufgekommen, die sagten, dass Jesus entweder ein ganz normaler Mensch gewesen wäre ohne ein göttliches vorirdisches Leben oder dass Jesus nicht wirklich Mensch geworden ist wie du und ich, weil alles Fleischliche böse ist. Diese Lehre nennt man den Docetismus. Heute gibt es in der Christenheit eine ähnliche Irrlehre. Dazu will ich ein Zitat aus einem Buch zitieren.

    Die Adventgemeinde hat sich - mit anderen christlichen Kirchen - redlich bemüht, die Gottheit Jesu hochzuheben und lehnte den Arianismus ab (die Lehre, dass Jesus das erste geschaffene Wesen war und nicht wirklich Gott). Doch eine seltsame Stille erhebt sich, wenn Anstrengungen gegen den Docetismus gemacht werden (eine frühe Irrlehre, die Jesu Menschlichkeit ablehnt).


    Also sehr früh hat man schon über das Menschsein und Gottsein Jesu innerhalb der Christenheit gestritten. Über den Heiligen Geist hat da noch keiner nachgedacht. Über diese Frage hat man erst später nachgedacht. Schlussendlich gab es nach vielen Entwicklungen dann den Arianismus und den Athanasianismus. Aber auch hier muss man die Lehre des Athanasius über die Natur Jesu genauer betrachten. Arius sagte nämlich, dass Jesu geschaffen worden ist und Athanasius sagte, Jesu wäre gezeugt. Der Sohn ist schon seit Ewigkeiten her in einem Prozess indem der Vater den Sohn aus sich selbst zeugt. Dieser Prozess wird auch in aller Ewigkeit anhalten. Der Heilige Geist wird dann auch in diesen Zeugungsprozess mit hinein gebracht. Aus dieser Lehre heraus sind dann auch die Bilder enstanden wo man einen Gott mit drei Köpfen erkennen kann. Kein Wunder, dass kein Arianer an so einen Mutantengott glauben konnte. Ich könnte das auch nicht. Die Zeugen Jehovas zeigen in ihren Zeitschriften z.B. genau diese Bilder und machen die ganze Christenheit lächerlich wie man nur an so einen dreiköpfigen Gott glauben kann. (Zeitschrift: "Sollte man an die Dreieinigkeit glauben?"). Weil man eine falsche Vorstellung von der Dreieinigkeit hatte, haben andere diese Vorstellung zurecht abgelehnt. Auch die Adventpioniere haben die Dreieinigkeit der Katholischen Kirche abgelehnt, weil das ihnen zurecht unbiblisch erschien. Aus diesem Hintergrund sollte man die Schriften der Adventpioniere vielleicht nochmals lesen.

    Auch hier wäre ich unheimlich vorsichtig zu behaupten, diese ganze Lehre ist aus dem Heidentum enstanden. Die Katholische Kirche hätte diese Lehre eingeführt und jeden totgeschlagen der nicht daran glauben wollte. Also wer das hier behauptet, der hat einfach null Ahnung von Geschichte!

    Die Christen, die gerne dieses Muster benutzen und sagen, ja in den heidnischen Religionen gab es eine Sonntagsheiligung oder einen Drei-Götter-Kult und deshalb müssen alle diese Lehren, die es heute z.T. auch im Christentum gibt, aus dem Heidentum kommen, solche Christen sind einfach nicht konsequent genug. Die Lehre des Märtyrertodes und der Auferstehung ist viel älter als das Christentum. In der Dreieinigkeit zwischen Isis, Osiris und Hores gibt es genau die selbe Lehre. Osiris ist gewaltsam umgebracht worden und Isis hat dann aus seinem Körper ein neues Kind enstehen lassen, Horus. Deshalb wird Osiris auch der Auferstehungsgott genannt. Dieses Muster, des Todes und der Auferstehung, gibt es in vielen heidnischen Religionen die viel älter sind als es das Christentum ist. Konsequenterweise müsste man jetzt zu der Schlussfolgerung kommen, dass die Lehre des Todes Jesu und seiner Auferstehung eigentlich eine heidnische Lehre ist. Moslems z.B. lehnen nicht nur die Gottheit Jesu ab sondern sagen konsequenterweise auch, dass Jesus nicht gestorben ist und dass das alles heidnisches Gedankengut ist.

    Ein anderes Beispiel. Die ägyptischen Tempel waren immer aufgeteilt in einen heiligen und allerheiligen Raum. Als die Juden, die 400 Jahre lang in Ägypten lebten, aus Ägypten herausgezogen sind, haben sie die Stiftshütte eingeführt. Diese war auch in einen heiligen und allerheiligen Raum aufgeteilt worden. Konsequenterweise müsste man jetzt auch behaupten, dass das Modell der Stiftshütte in Wirklichkeit heidnisch ist.

    Mit der Sintflutgeschichte ist es das Gleiche. Auch heute wird darüber gestritten, wer bei wem abgeschaut hat. Es gibt unzählige Geschichten die von einer großen Flut reden. Einige Berichte sind sogar vielleicht ein bisschen älter als es der biblische Bericht ist. Ist jetzt die Sintflutgeschichte heidnisch?

    Also Leute ich habe einfach aufgehört so zu denken. Natürlich ist es schön einfach zu sagen, das gab es schon im Heidentum und deshalb muss diese oder jene Lehre auch heidnisch sein. Auch wenn das schön einfach ist, wird es dadurch nicht richtiger.
  • HeimoW schrieb:
    (wenn es von EGW ist und Dir nicht passt, wird es einfach zur "Fälschung" erklärt). Du bist in Deinem Verhalten dogmatischer als die von Dir vielgeschmähte katholische Kirche (aber zum Glück vertritts Du in unserer Kirche nur eine extreme Minderheitenposition).
    Stimmt nicht, @HeimoW - du gibst dir einfach nicht die Mühe und schaust nicht nach. Denn sonst würdest du mit eigenen Augen sehen, dass es in EGWs "Urschriften" keine Trinität zu finden ist. Ich bin kein EGW Kritiker (im Negativen Sinne), ich glaube an den Geist der Weissagung und nehme seine Ratschläge für mein Glaubensleben sehr ernst.

    In diesem ganzen Forum hier habe ich aber grade dich als Einen kennen gelernt, der EGW nicht unbedingt "sympathisch" ist, um es milde auszudrücken. Dreh den Spieß also, bitte, nicht wieder um ;)
    Wenn schon, sollst du sachlich antworten. Über mein "Dogmatisches" Leben mach dir mal keine Gedanken ;) Und ob ich zur Minderheit gehöre? Du würdest dich sehr wundern, wenn du deine Augen auftun würdest, und erkennen, dass es eben die Minderheit ist, die an EINEN dreigeteilten Gott glaubt. Weist du, nicht alle sagen auch laut, dass sie KEINE Trinitarier sind ..... aus ANGST !!!!!!!!!!!!!!!!! Viele wollen sich in die STA nicht taufen lassen ... wegen der TRINITÄT als Dogma der STA.... und das ist bitter, sehr bitter.

    Apropós: ich habe über die Katholische Kirche noch nichts geschrieben.... hast mich wahrscheinlich mit jemandem verwechselt. Aber das macht nichts, kann passieren.

    Sei Gott anbefohlen
    .
  • Zu dem Post von Jonajim möchte ich noch folgendes hinzufügen:

    Ich glaube daran, dass Satan explizit die Natur Gottes und die zukünftige Geschehnisse übernimmt und bewirkt, dass die Heiden den Glauben an diese Dinge zuerst pflegen, als die Christen zu diesen Erkenntnissen durch die Offenbarung Gottes kommen. Somit, hat Satan es geschafft, viele Lehren ins schlechte Licht zu stellen und sie noch mit Bösem zu vermischen. Die Folge davon ist, dass später diese vielen Lehren als "heidnisch" eingestuft und abgelehnt werden.

    Solch ähnliche Argumente - wenn auch nur zum kleinen Teil richtig - wurden gerne im Film "Zeitgeist" benutzt, um zu zeigen, dass das Christentum eine Nachahmung anderer Religionen ist, weil einige ähnliche Elemente unter den Heiden zu treffen sind.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Lieber Jonajim,
    zunächst einmal vielen Dank für deinen wirklich ausführlichen und gut durchdachten Post!
    Du scheinst einer der wenigen hier zu sein, die Gedankengänge anderer spiegeln und konstruktiv zurückwerfen können....

    Folgende Anmerkungen:
    Der sabbat ist in der Tat keine Heilsrelevante "Einrichtung", leider wird dies aber immer noch von vielen adventis so geglaubt. Es gibt natürlich eine Entwicklung zum Sonntag hin, wer dies bewusst tut, dem werfe ich "Götzendienst" vor, natürlich provozierend, um ihn zu einem generellen Nachdenken zu bewegen, denn:

    Die katholische Kirche schrieb 1853 in ihrer eigenen Zeitschrift, dass sie um ihre AUTORITÄT unter Beweis zu stellen, den sabbat auf den Sonntag verlegt hat und, das in der Folge auch alle Evangelisch-Glaubenden in Wahrheit katholisch Glaubende sind- sonst müssten sie den Sabbat halten und nicht den Sonntag. (Quelle. W.Veith, die Zeichen der Zeit- DVD über Stimme der Hoffnung, Passage Catholic Mirror)
    Hier wird der Sonntag also bewusst von der katholischen Kirche instrumentalisiert und politisiert. Dagegen wehre ich mich mit Händen und Füssen.

    Wenn ich eine generelle Lehre aus dem Alten Testament ziehen kann, dann folgende:

    Götzendienst ist GOTT ein Greuel- und wird von IHM hart bestraft
    Beispiele: Der Abfall von Saul, das goldene Kalb

    Verstöße gegen Gebote dagegen werden dagegen belobigt oder milde bestraft bzw vergeben: Bsp: Die Hure Rahab log die Regierungsbeamten an- David wurde von Mord über Ehebruch alles Vergeben.Er war aber immer treu zu seinem GOTT!

    Heute dagegen- und das finde ich bedenklich- findet ein Wertewandel statt:
    Auf den Geboten wird auch hier dauernd herumgeritten- tu dies nicht, tu das nicht - was darf man am sabbat und was nicht....

    Götzendienst dagegen wird fast gar nicht mehr thematisiert!

    das muss doch einen Grund haben!

    Darüber sollte mE mehr diskutiert werden: Was hat heidnischen Urprung und wurde vom Christentum adaptiert und wo war es umgekehrt.
    Wenn GOTT den Götzendienst einfach so tolerieren würde, dann hätte ich Proleme bei der Auslegung des gesamten AT, dann können wir das gleich einstampfen...

    Zur Lehre von Johannes:
    Vorsicht bei der Vermengung von Docetimus und Gnosis!
    Johannes schrieb:
    "en sarki", das bedeutet definitiv "als menschliche Person" und eben nicht "in sarki", das wäre: "in einem menschlichen Körper"
    Mit seiner Formulierung: "en sarki" wollte Johannes gerade eben die Nicht-Göttliche sondern menschliche Person Jesu betonen! Johannes warnt in seinen Briefen eben genau davor, Jesu zu vergöttlichen!

    LG
    DKM

    PS:
    MEIN GOTT, diese Formulierung veranschaulicht Mein-DKM-Gottesbild, dass ich bewusst zur Diskussion und zum Vergleich mit dem Gottesbild anderer hier im Forum stelle, damit will ich andere (und mich natürlich auch) zum bewussten Nachdenken über verschiedene Gottesbilder anregen und nicht irgendwem den Glauben allgemein absprechen!
  • vllt. OT, aber mir wichtig

    DIe Gebote zu halten IST Heilsrelevant. Wo hast Du das, @DKM her, dass dem nicht so ist?

    Man kann nicht mit den unbestraften Sünden und Verfehlungen anderer, im AT beschriebenen Menschen argumentieren. JEDER hat im Leben mehrfach gesündigt. Gott hat nicht IMMER gleich dafür bestraft. Der Gott des ATs ist GENAUSO ein gnädiger Gott, wie Er sich auch im NT darstellt. Es gibt unzählige Texte im Alten Testament, (eigentlich ist es die Mehrzahl), wo sich Gott als eine äußerst gnädiger und geduldiger, liebender Vater erweist. Genauso gibt es im Neuen Testament viele Beispiele, die Gott als einen kompromisslosen Richter zeigen.

    Gott hat sich nicht geändert, Er hat auch die Kriterien der Erlösung/Rettung nicht geändert. Nur das Schlachtopfer ist ein anderes........ wir müssen nicht mehr selber schlachten für unsere Sünden, wir haben Jesus. Der Vorgang der Buse ist aber der gleiche geblieben.


    .
  • Die katholische Kirche schrieb 1853 in ihrer eigenen Zeitschrift, dass sie um ihre AUTORITÄT unter Beweis zu stellen, den sabbat auf den Sonntag verlegt hat
    Eine kleine Anmerkung dazu. Die katholische Kirche versteht sich als Kirche, beginnend mit dem Apostel Petrus als dem ersten Papst. Laut dieser Definition war die Kirche Gottes immer katholisch, und alle Änderungen geschahen immer innerhalb der katholischen Kirche.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)