Die Dreieinigkeit Gottes

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  • Schon interessant,finde ich, dieses leidige Thema der Dreieinigkeit Gottes währt nun schon seit Origenes, beschäftigt die gesamte Christenheit während fast 2000 Jahren. Noch immer wird die für Kaiser Konstantin nützlichste Lösung für wahr gehalten.

    Nun gibt es aber noch eine ganz andere Erkenntnis, die ebenso alt ist, deren Wahrheitsgehalt aber wegen lauter Streitereien nicht erkannt werden konnte.

    Das erste Gebot besagt, dass es nur einen einzigen Gott gibt. Ein Wesen, nicht zwei, nicht drei. Gott ist der Vater. Aber nicht nur, Gott ist die Liebe. Und in der alten Entsprechungslehre bedeutet der Vater = Liebe. Gott ist die Liebe und keine Person, deshalb soll man auch kein Bildnis davon machen. Die Liebe ist auch das Feuer, Gott ist das Feuer der Liebe. Der Sohn des Feuers ist das Licht, weil das Licht aus dem Feuer hervorgeht. Jesus als Sohn ist ja auch das Licht, also der Sohn der Liebe.
    Der Heilige Geist entspricht dem Willen Gottes, also dem Willen der Liebe. Somit bedeuten im Names des

    - Vaters = Im Namen der Liebe
    - Sohnes = Im Namen des Lichts, der Wahrheit, der Erkennntnis oder der Weisheit
    - Heiligen Geistes = der Wille, die Kraft oder die Macht der Liebe.

    somit bleibt Gott alles in Allem.

    Das ist der tiefere Sinn der Trinität, welche jedoch natürliche Menschen nicht nachvollziehen können, weil das die geistige Entsprechung ist.

    Bin aber überzeugt, dass dies für meine Freude hier kein Problem sein sollte, damit den oft harten Disput, der ja auch die Liebe öfters vermissen lässtt, zu begraben.

    Lieben Gruss
    Hans
    Das Himmlische Licht ist das Erkennen der Geistigen Zusammenhaenge
  • Kisehel schrieb:

    Das ist der tiefere Sinn der Trinität, welche jedoch natürliche Menschen nicht nachvollziehen können, weil das die geistige Entsprechung ist.
    Hallo Kisehel,natürlich ist es die Liebe welche Gott ausmacht, nur haben wir Menschen probleme mit der definition der Liebe, weil wir Sünder sind.

    Durch den Weg mit Jesus werden wir darauf vorbereitet,in dieser Welt der Liebe zu denken und handeln.

    Wenn man Jesus Worte recht versteht so sind viele Glieder eines Leibes, selbst handelnde Individuen.

    Diese handeln zum Wohle des ganzen Leibes. Deswegen ist in Liebe dienen,Jesu Botschaft!

    Wer in liebevoller,harmonischer Beziehung zu Menschen und Jesu lebt,kann erahnen wie es im Gottes Reich zugeht und
    welche Freude wir jetzt schon haben dürfen.

    Deshalb ist jede Theologische Abhandung des Themas Vater,Sohn ,Hl.Geist, zum scheitern verurteilt.
  • Kisehel schrieb:

    also die Stellung der drei leider auseinanderdividierten Begriffe, die j immer nur Eins sein können.
    Wenn ich Jesu recht verstehe, ist es auf seine Gemeinde bezogen mit den einzelnen Gliedern in einem Geiste.

    Das macht für mich den Sinn von gelebter Liebe aus. Also warum sollte Gott nicht in drei eigenständigen Wesen handeln.

    Wir unterschlagen ganz den Dienst der Engel,aber die lehnen jede Anbetung ab!

    Das Wesen der Liebe zeigt sich darin, gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten und den anderen höher als sich selbst zu stellen!

    Schön zu sehen bei manchen Sport-Interview ,wenn Spieler Bescheidenheit zeigen trotz überragender Leistung, die Manschaft loben!

    Wenn uns das schwer fällt, erkennen wir was uns noch so fehlt! ;)
  • Lieber Bogi,

    auch damit sprichst Du aus, wie ich ebenfalls denke. Die Engel tun im Namen Gottes, nicht in ihrem eigenen ihre Dienste, das sehen wir gleich und leider wird das von vielen ingnoriert. Aber das berührt ja nicht den Punkt der Dreieinigkeit. Gott kann ja keine Personalunion sein, sondern ist einer mit den drei genannten Aspekten von Liebe, Licht und Wille, also Vater, Sohn und HG.

    Das erste Gebot führt uns ja genau dahin, dass wir uns keine Person vorstellen dürfen. Erst im Neuen Testament kam Er im Fleisch als Jesus und damit bekommen wir ein Bild. Nun war das Sehen der Person Christi eine "Glaubensnötigung", wie auch seine Wundertaten. Deshalb sagt Paulus, "Ihr aber habt ihn nicht gesehen und doch glaubt ihr" (frei zitiert). Und dieser Glaube, wenn er dann zur Liebe wird, zählt mehr, als das "Sehen" und "Wissen". Also haben wir, die ihn nicht gesehen haben, kein Bildnis von Gott und wenn wir Ihn als Liebe, Licht und Willen verstehen, dem ersten Gebot genüge getan.

    Biblische Bilder wie z.B. "zur Rechten Gottes sitzend", waren für die damaligen Menschen gute, natürliche Entsprechungen, weil geistige Entsprechungen waren für sie nur schwer nachvoillziehbar, weil sie noch viel zu viel im Aberglauben steckten durch die Römischen und Griechischen Göttter.
    Das Himmlische Licht ist das Erkennen der Geistigen Zusammenhaenge
  • Mir wäre das zu wenig, aus Gott "geistige Prinzipien" zu machen, und in der Bibel sehe ich das auch nicht.
    Er stellt sich als Person vor. Man mag die alten allegorischen Kirchengemälde für kitschig halten, aber ganz falsch sind sie nicht.
    Die Bibel stellt uns die geistigen Welten durch Personal dar.

    Gott ist nicht einfach Liebe, sondern er ist jemand, der liebt (hasst, sich gereut, freut, fühlt, trauert, usw.);
    somit auch die ganze Offenbarung Gottes in einer Person, in einem Menschen. Noch näher geht es erstmal kaum, außer dass diese Person durch den Heiligen Geist noch in unser Herz will.

    Eine Freundin sagte mir einmal, für sie seien "Engel, Geister, Teufel, Gott, usw." im Prinzip Metaphern für das Gute und Böse im Menschen.
    Das ist ein böser Irrglaube.

    Wir werden einmal vor ihm stehen und ihn sehen, den wir jetzt im Geist haben, und das ist eine Person, die vor uns steht und mit uns redet; das ist kein Lichtschimmer oder Zauberstaub.
    Natürlich ungleich herrlicher und mächtiger als wir, was ja die Darstellungen bei den Propheten sagen wollen, wenn sie von Augen wie Feuer, Sternen und Strahlen und allerlei Farben wie Edelsteine reden; aber eine Person.

    Und siehe, und ich sah einen, der sah aus, wie ein Mensch.
  • Seele1986 schrieb:

    Mir wäre das zu wenig, aus Gott "geistige Prinzipien" zu machen, und in der Bibel sehe ich das auch nicht.
    Ja danke, Seele. Genau so ist das auch für mich. Dann müsste ich leugnen was ich gesehen , gehört und erlebt habe.
    Unweigerlich denke ich an Hiob.
    Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.6 Darum gebe ich auf und bereue in Staub und Asche.
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
  • christ.ai schrieb:

    Norbert Chmelar schrieb:

    Die beiden großen christlichen Kirchen sehen doch wohl die STA ebenfalls nicht als Sekte an - denn wie sonst auch könnten sie Gaststatus in der ACK(Arbeitsgemeinschaft der Christlichen Kirchen) haben!
    Aber unsere "Sonderlehren" bereiten der EV + rK Bauchweh.

    z. B. ist die offizelle Meinung der STA auch heute am 12.03.2017, dass die rK mit Ihrem Papst DER Antichrist ist.

    Da würde ich auch Bauchweh bekommen.
    Könnt ihr - falls das wirklich offizielle STA-Meinung ist - diesen Blödsinn nicht endlich mal sein lassen?

    Satan ist der Antichrist! Aber doch nicht der Papst. :patsch:
  • Kisehel schrieb:

    Das erste Gebot besagt, dass es nur einen einzigen Gott gibt. Ein Wesen, nicht zwei, nicht drei. Gott ist der Vater. Aber nicht nur, Gott ist die Liebe.
    Ja, es gibt auch nur einen Gott - den DREIEINEN !!! Mit unserer Logik nicht zu fassen: "Ein göttliches Wesen in drei göttlichen Personen!" (allgemeingültige christliche Kurz-Formulierung der Dreieinigkeit!)

    Kisehel schrieb:

    Somit bedeuten im Names des

    - Vaters = Im Namen der Liebe
    - Sohnes = Im Namen des Lichts, der Wahrheit, der Erkennntnis oder der Weisheit
    - Heiligen Geistes = der Wille, die Kraft oder die Macht der Liebe.

    somit bleibt Gott alles in Allem.

    Das ist der tiefere Sinn der Trinität, welche jedoch natürliche Menschen nicht nachvollziehen können, weil das die geistige Entsprechung ist.
    Ganz gut formuliert!

    Bogi111 schrieb:

    Also warum sollte Gott nicht in drei eigenständigen Wesen handeln.
    Irrtum! Bitte genau definieren, sonst kommen wir in Teufels Küche! " E i n Wesen = Gott - aber drei eigenständige Personen : Vater - Sohn - Heiliger Geist(in dem einem göttlichen Wesen!) Diese sind aber keine drei Wesen, sondern ein göttliches Wesen! Logisch? Nein! - Göttlich? Ja!

    Kisehel schrieb:

    Erst im Neuen Testament kam Er im Fleisch als Jesus und damit bekommen wir ein Bild.
    Ja, so ist es! ===> >>Gott wurde Mensch - in Jesus Christus!<< (---> siehe Johannes 1,1+14)

    christ.ai schrieb:

    Lutheranter und die rK haben vor 500 Jahren die Täufer bzw. Wiedertäufer verfolgt und als Ketzer verbrannt.
    Ein schweres Verbrechen und gegen Jesu Geist und gegen die Bibel!

    christ.ai schrieb:

    Aber unsere "Sonderlehren" bereiten der EV + rK Bauchweh.
    Mir auch!

    christ.ai schrieb:

    z. B. ist die offizelle Meinung der STA auch heute am 12.03.2017, dass die rK mit Ihrem Papst DER Antichrist ist.
    Wohl unterscheiden die STA aber doch wohl zwischen Amt und Person! Wenn der Papst sich in Glaubensfragen bei Verkündigung eines Dogmas als >unfehlbar< erklärt, so ist dies eine antichristliche - ja antigöttliche Anmaßung! Ebenso seine Anrede "Heiliger Vater" und der Papst ist auch nicht der "Stellvertreter Christi auf Erden"! Das ist immer noch biblisch gesehen der Heilige Geist. Insofern trägt das Papsttum - um es vorsichtig zu sagen - zumindest "antichristliche Züge"! Man wird sagen müssen: Jose Mario Bergoglio ist nicht der Antichrist! Leo X. (der Luther 1521 exkommunizierte) aber sehr wohl!
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Irrtum! Bitte genau definieren, sonst kommen wir in Teufels Küche! " E i n Wesen = Gott - aber drei eigenständige Personen : Vater - Sohn - Heiliger Geist(in dem einem göttlichen Wesen!) Diese sind aber keine drei Wesen, sondern ein göttliches Wesen! Logisch? Nein! - Göttlich? Ja!
    Ich bin kein Jurist,aber meine Vorstellung von Personen ist irdisch bezogen.

    Wenn ich Person nicht beschreiben kann, dann sage ich es ist eine Wesen als Gottheit....zum Baby sage ich das ist ein "Wurm" oder Lebewesen..

    Ein Wesen ist immer selbstbestimmt oder?
  • Ich vermisse es, dass man auf den Gedanken auch mal eingeht, dass der Heilige Geist Gottes Persönlichkeit ist.
    Das impliziert, dass gehandelt wird...schließt aber aus, dass es eine weitere Person wäre.
    Darüber muss man doch mal nachdenken. Zumal es offensichtlich ist, dass der verherrlichte Jesus auch mit Göttlichkeit ausgestattet ist und er überall sein kann und Dienst als Hohepriester in der Vermittlung des Menschen zu Gott Vater ausübt, den menschen tröstet, bei uns ist alle Tage etc......
    Das Prinzip:Gott Vater in Jesus, Jesus in uns......
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
  • Was ich hier vermisse, sind biblische Argumente. Hat Jesus recht in Matthäus 28:18.-20.? oder haben "spätere" Christen etwas "hinzugedichtet"? Oder ist Jesu Aussage biblisch begründet?

    Die griechisch-römischen "Kirchenväter" haben "ihre" Trinität leider nur philosophisch, nicht biblisch begründet. Daher meinen viele "Gläubige", die kirchliche Dreieinigkeit verstoße u. a. gegen das "Alte Testament".

    Die Urchristen haben für ihre Entscheidungen biblische Begründungen gesucht genau wie für die Identität Jesu von Nazareths.
  • freudenboten schrieb:

    Was ich hier vermisse, sind biblische Argumente.
    Biblische Gründe sind hier und auch in anderen Threads zuhauf angeführt und erörtert zu dieser Sache.
    Du hast dich vor kurzem hier angemeldet.

    Es ist mittlerweile wahrlich bekannt, dass die schlimmen Kirchenleute und Kirchenväter rumphilosophiert und von der Bibel nichts gehalten haben; das wissen so langsam wirklich alle ...

    Alle Erklärungsmodelle müssen in Diskussionen münden und letztlich erschöpfen sie sich. Es bleibt ein Geheimnis und die Frage, ob man glaubt.


    freudenboten schrieb:

    Die Urchristen haben für ihre Entscheidungen biblische Begründungen gesucht genau wie für die Identität Jesu von Nazareths.
    Das ist falsch, denn sie haben keine Begründungen gesucht, sondern sie wurden ihnen offenbart, sodass sie die Verheißungen und Bilder verstanden, die das Alte Testament ankündigte und zeichnete.

    Wenn wir selber biblizistisch Begründungen suchen, dann kommt jener Wust raus, den wir in der religiösen Welt haben und der sich stetig wiederholt und wiederkäut.

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  • Wer hat in Apostelgeschichte 15 getagt und beschlossen? Worauf haben sie sich berufen?

    Die Evangelisten führten Weissagungsbeweise wie z. B. Matthäus 1:22. u. a.

    Galater 4:4.5. spricht Paulus von Erfüllung der Prophetenworte.

    Jesus begründet seinen Tod und Auferstehung wie überhaupt die Erlösung mit Mose, den Propheten, Psalmen u. a.

    Der Engel Gabriel kam zu Maria aufgrund der Daniel-Weissagung.

    2. Petrus 1:16. ff. spricht von der "Inspiration" der biblischen Autoren.