Die Dreieinigkeit Gottes

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    • Bogi111 schrieb:

      rotzdem habe ich meinen Zweifel als Jesus sagte " wenn ihr nicht werdet wie die Kinder"...das er dabei an ein Hochschulstudium dachte,

      um sein Wort zu verstehen...
      Na ja, wir haben eine Luther - Bibel und einen, der - als Dichter und Sprachschöpfer - sie geschaffen hat. Fundamentalisten aus USA / so Prof. Stood & Frankfurt /halten Grundtext, Textus receptus und KJV für wörtlich inspiriert. / Das ist wenigstens irgendwie schlüssig.
      AberBogi111 / wie lange haben wir in Johannes 21 im Dialog Jesus / Petrus gelesen lieben /liebhaben ...lieben / liebhaben . . lieben / liebhaben . . . . . . .. . . . .und andachten, Predigten und gescheite Abhandlungen gehört, welche Frage da wohl wie annehmbar sei . . . . .bis mich einer aus der Jugendklasse genau nachdem Text fragte .............. . . . . .

      ach ja, inzwischen war das Thema ja einmal in einer Sabbatschulbetrachtung abgehandelt, da darf man es laut sagen, ohne der Spaltung bezichtigt zu werden>
      Zweimal fragt Jesus nach agape, zweimal antwortet Petrus mit philia. Beim dritten Mal geht Jesus auf Petrus‘ Zurückhaltung ein und fragt nach dessen philia.. . .



      Was bedeutet es, was sagt es aus, dass Jesus im Vaterunser vom Optativ der ersten Bitten bei der Sündenvergebung auf den Aorist / eine Vergangenheitsform/ wechselt,

      Bogi111
      Von wegen Jesusworte.


      Wer unterstellt Jesus / Lukas ein jeder Syntax wider sprechendes Gestammel an der Stelle | Wahrlich, ich sage dir heute . . . . Deshalb die Altphilologen oder die Neutestamentler der katholisch / theologischen Fakultät oder der protestantisch / theologischen Fakultät zu konsultieren / was ich schon öfter getan habe ... da würde ich mich schämen.

      Alttestamentarisches, durch die Flüchtlingsdebatte aktuell


      Vorigen Freitag bekomme ich eine Arbeit zur Stellungnahme > Das AT , d.h. die Septuaginta unterscheidet zwischen dem Proselyten / von proserchomai /proshldon und dem anderen. Der Proselyt schließt sich bedingungslos der neuen Volksgemeinschaft, zu der er gekommen ist, an. der allos ist der Fremde, Fremdbleibende, Feindliche.. . .!
    • philoalexandrinus schrieb:

      Wer unterstellt Jesus / Lukas ein jeder Syntax wider sprechendes Gestammel an der Stelle | Wahrlich, ich sage dir heute
      Phileo, natürlich kann man alles und jeden anzweifeln!
      Aber ob unser Wissen und unsere heutige Sprache uns Garantie sein können, das es eventuell anders war?

      Ich vertraue weiterhin meinem kindlichen Glauben,der mich bisher nicht enttäuscht hat und ich mir viel
      Energie des Zweifelns sparen konnte, wie bei dem Zeugen Lukas 3.21
      Jesu Taufe
      21 Und es begab sich, als alles Volk sich taufen ließ und Jesus auch getauft worden war und betete, da tat sich der Himmel auf,
      22 und der Heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.


      Wohl dem der so ein öffentliches Liebesbekenntnis bekommt!

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    • Bogi111 schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Wer unterstellt Jesus / Lukas ein jeder Syntax wider sprechendes Gestammel an der Stelle | Wahrlich, ich sage dir heute
      Phileo, natürlich kann man alles und jeden anzweifeln!Aber ob unser Wissen und unsere heutige Sprache uns Garantie sein können, das es eventuell anders war?

      Ich zweifle nicht alles und jedes an. Ich habe wiederholt den einfachen Glauben der wahrlich Frommen", die vor mir waren und welche noch nach mir sein werden, hervorgehoben.

      Aber nochmals : Johannes 21 haben wir - ich mitdiskutierend - mit Blick auf " - denn diese" hin und her diskutiert. Lange Jahre hindurch. ernszthaft Und dann fragt mich eier aus der Jugendklasse - Boris - wie das im Grundtext denn stehe - und endlich lese ich die ganze Pasage und kome drauf - - und dann kommt die Sabbatschullektion darauf - - dass Jesus auf das Bestätigen der "Freundschaft" seitens Petrus eingeht !

      Anders Beispiel : Jesaia 58. Da ist ein Widerspruch bei Luther und inder KJV. "Nicht tust, was dir gefällt - und den Sabbat eine Lust heissest - - nicht deine Wege tust noch erfunden werde, was dir gefällt, noch leeres Geschwätz - -

      Das hatte ich schon mit einem SAbre - 9 Ajhre Jerusalemer Mittelschule , 9Jahre Hebräisch und Aramäisch, auch Griechisch - - und menre LXX durchgegangen. Dann kam die "offizielle" erlaubnis : Ed Christian, "Adventist Review, :Sabath Paleasures"und später "Sabbath is a Happy Day" im Journal der Adventist Theological Society. Letzteres ist bei Google gleich an dritter oder vierter Stelle zufinden.

      Jetzt bin ich - weder Seligkeitsfrage noch frrage ds christlichen Alltags - hinter Narde und Myrrhe her; zudem wurde mir der Unterschied zwischen "Fremden" und "Femdling" vor die Füsse gerollt - interesssant für die jetzige Flüchtlingsdebatte.

      Und grundsätzlich müssen wir die Allgemeingültigkeit des Business - English, des evangelikalen Englisch, deses und jenes und unser Deutsch laufend in Frage stellen.
    • Monotheismus und Trinität = ein Widerspruch? TEIL 1

      Gerade habe ich in dem sehr guten Buch von Ekkehardt Müller: "Die Lehre von Gott" im Kapitel 8 (DREIEINIGKEIT - DIE LEHRENTWICKLUNG) und 9 (DIE LEHRE VON DER DREIEINIGKEIT) gelesen, wo bei Kap.9 unter I. Gott im Alten Testament mit 1. Die Einheit Gottes und 2. Die Pluralität Gottes in Sachen Einheit Gottes geschrieben steht: "Die klassische Stelle für die Einheit Gottes im AT ist 5.Mo.6,4 mit dem so genannten Schema: "Höre, Israel, JAHWEH ist unser Gott, JAHWEH allein", oder anders übersetzt: "der Herr ist einer.". "So sollst du nun heute wissen,... dass JAHWEH Gott ist...und sonst keiner." (5.Mo.4,39) .... Gott ist einer."

      Insofern kann es keine Dreieinigkeit geben!
      Oder anders gesagt: Ist nicht der hier beschriebene Monotheismus und die Trinität nicht ein Widerspruch?

      Nun schreibt Müller in Sachen Pluralität Gottes aber weiter unter a. Der so genannte Majestätsplural: "Nun gibt es allerdings im AT eine Reihe von Stellen, in denen wir eine Pluralität in Bezug auf Gott finden. Das beginnt schon im Schöpfungsbericht. "Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei." (1.Mo.1,26) Nach dem Sündenfall hören wir: "Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist." (1.Mo.3,22) Das Phänomen kommt erneut in 1.Mo.11,7 vor und zwar in der Turmbaugeschichte: "Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe!" In Jes.6,1 hören wir vom Herrn, hoch erhaben auf seinem Thron im himmlischen Tempel. Aber in Vers 8 fragt er: "Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein?" ...
      3. Ergebnis
      Das AT bestätigt, dass Gott nur ein Gott ist und im Gegensatz steht zu allen Göttern. Allerdings wird bisweilen eine Sprache gebraucht, die auf mehr als eine Person in der Gottheit schließen lassen kann. Gottes Name befindet sich im Plural. Er redet über sich und zu sich im Singular und Plural und wechselt bisweilen abrupt den Numerus. An einigen Stellen haben wir neben Jahwe eine andere Person, die ebenfalls Jahwe zu sein scheint."

      Im 8. Kap. unter V. Siebenten-Tags-Adventisten wird sehr gut beschrieben, wie zerstritten die STA in Sachen Trinität waren (und sind!!!): "Innerhalb der Adventgemeinde gab es im Wesentlichen drei Positionen. Die erste sprach von einer zeitlichen Subordination. Die zweite verwarf die klassische Interpretation der Trinität und die dritte bestätigte die biblische Trinität. 1854 argumentierte J.M. Stephenson für einen Subordinationismus. Jesus sei zeitlich gezeugt vom Vater, d.h. geboren. Jesus war zwar göttlich, aber nicht ewig. Stephenson übernahm eine semi-arianische Position. Andere drückten ähnliche Ansichten aus, darunter James White (1821-1881), Joseph Bates (1792-1872), Uriah Smith (1832-1903), E.J.Waggoner (1855-1916), W.W.Prescott (1855-1944) usw. ... Loughborough glaubte, dass die Trinitätslehre gegen den gesunden Menschenverstand verstoße, der Schrift widerspräche und heidnischen Ursprungs sei. Er widersetzte sich dem Gedanken, dass Vater und Sohn diesselbe Person sind - eine Sicht, die Adventisten auch heute noch teilen.

      ...So herrschte eine antitrinitarische Stimmung während der ersten Jahrzehnte der jungen Gemeinde. ... Die volle Göttlichkeit Christi wurde vor allem durch E.J.Waggoner hervorgehoben. 1892 wurde Samuel T. Spears Artikel über die Dreieinigkeit erneut abgedruckt. Die Adventgemeinde bestätigte die Lehre von der Trinität in ihrem Jahrbuch des Jahres 1931 und nahm sie offiziell im Jahre 1946 an. 1980 wurde sie bestätigt. Ellen G. Whites Aussage aus dem Jahre 1898...war der Ansatzpunkt für die Bestätigung der Trinität als einer echten biblischen Lehre...

      E.G.White verwarf nicht nur den früh-adventistischen Irrtum der Subordination des präexistenten Sohnes, sondern deutete auch eine Abweichung von der klassischen Formulierung der Trinität an, wenn es um die ewige, ontologische Unterordnung des Sohnes geht. In Gottes ewiger Natur gibt es keine ewige Zeugung und damit auch kein ewiges Hervorgehen des Heiligen Geistes. In Gott existieren drei Personen, die alle drei gleich, ewig und ohne Ursprung sind.

      ... Während Adventisten offiziell diese Sicht vertreten, gibt es einzelne Trends zurück zu antitrinitarischen Positionen."

      ===> (Ich, Norbert Chmelar, stelle somit fest, dass auch in Sachen "christliche Zentrallehre der Dreieinigkeit" es innerhalb der STA sich widersprechende Meinungen gibt!) TEIL 1 - ENDE

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    • Monotheismus und Trinität = ein Widerspruch? TEIL 2

      Zum besseren Verständnis in Sachen DREIEINIGKEIT BEI DEN ADVENTISTEN folgende Tabelle:
      (Es ist jeweils die Zeitperiode angegeben und die Mehrheits und Minderheiten-Meinungen:)


      JahrPosition 1:
      semi-arianische
      Subordination
      Position 2:
      radikale Ablehnung
      der Trnitätslehre
      Position 3:
      Bestätigung der
      bibl.Trinitätslehre
      Position 4:
      Ellen G.White
      gest. 1915
      1831 - 1844Milleriten
      1844 - 1854Milleriten/
      Adventisten
      1854 - 1863J.M. Stephenson:
      Mehrheitsmeinung
      auch James White
      Zustimmung durch
      die Mehrheit!
      Loughborough
      Minderheiten-Meinung
      1863 - 1892Mehrheitsmeinung der neugegr. STA
      auch James White
      Zustimmung durch
      die Mehrheit!
      Minderheiten-Meinung
      1892 - 1898MinderheitenmeinungMinderheitenmeinungMehrheitsmeinung
      Artikel Samuel T. Spears 1892
      1898 - 1931Verwerfung durch
      die Mehrheit
      Minderheitenmeinunginoffizielle
      Mehrheitsmeinung
      Aussage 1898:
      Bestätigung der Trinität
      1931 - 1946VerwerfungMinderheitenmeinungnoch inoff. Mehrheitsmeinung
      Bestätigung Jahrbuch 1931
      1946 - 1980VerwerfungVerwerfungoffizielle Meinung
      1980 - 2017Verwerfungzunehmende
      Anhängerschaft!
      offizielle Meinung 1980 best.
      Bestätigung durch Gen.konf.

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    • Monotheismus und Trinität = ein Widerspruch? TEIL 3

      Was Ellen Gould White (1827 - 1915) alles in Sachen Dreieinigkeit vertreten hat:

      (1) Die Gottheit und die Natur Christi

      NR.Ellen G..White Quelle
      biblisch?
      1Jesus ist eins mit dem ewigen VaterPatriarchs and Prophets 1958,34
      Ja!
      2Christus und der Vater sind von einer SubstanzSigns of the Times, 27. Nov.1893
      Ja!
      3Sie sind eins in Macht und AutoritätThe Great Controversy, 1950,495
      Nein!
      4Jesus ist dem Vater gleichFundamentals of Christ.Education,1923,179
      Ja!
      5Jesus besitzt Gottes AttributeThe Review and Herald, 8.Nov.1892
      Ja!
      6Jesus ist Gott im höchsten SinnThe Review and Herald, 5. Apr. 1906
      Nein!
      7Jesus ist ewig und existiert aus sich selbst heraus.Patriarchs and Prophets, 36
      Nein!
      8Christus ist unser ewiger VaterThe Desire of Ages, 1940, 483
      Ja! (?)*1
      9In ihm ist ursprüngliches, nicht geliehenes, von nichts und niemandem abgeleitetes LebenDesire of Ages, 530
      (???)
      10Er ist der aus sich selbst ExistierendeDesire of Ages, 469-470
      (???)
      11Der Erlöser ist Gott gleichThe Review and Herald, 7.Jan.1890
      Ja!
      12Er ist ewig, aus sich selbst existierend und nicht geschaffenPatriarchs and Prophets, 305
      Ja! (?)*2

      13Der Name Christi ist JehovaSigns of the Times, 3. Mai 1899
      Ja!
      14Jehova Immanuel ist unser Retter und Jehova Immanuel ist ChristusThoughts from the Mount of Blessing, 1955,108.134-135
      Ja!
      15Jesus ist eins mit dem Vater in Natur, Charakter und ZielenGreat Controversy, 493
      Ja!
      16Die Gottheit Jesu zu verwerfen bedeutet, Jesu Charakter, seine Mission und den Erlösungsplan nicht recht zu verstehenGreat Controversy, 524
      Ja!


      *1 zu NR. 8: Christus ist insofern unser ewiger Vater, sofern man als biblische Begründung für diese Aussage von EGW Jesaja 9,5 ("Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben...und er heißt...Gott-Held, Ewig-Vater,...") heranziehen wird!

      *2 zu NR. 12: Er ist ewig, aus sich selbst existierend und nicht geschaffen.

      Dem violetten Satz kann man biblisch zustimmen, aber ich habe das ? gemacht, weil der Satzteil "aus sich selbst existierend" nicht klar ist, da es im Glaubensbekenntnis ja heißt, dass der Sohn "aus Gott gezeugt" wurde!

      In diesem Sinne sind auch die Punkte Nr. 9 +10 nicht klar!

      Zu NR.7: Jesus ist zwar ewig aber auch hier kann man nicht sagen, dass Jesus aus sich selbst heraus existiert, da er vor aller Ewigkeit von Gott "gezeugt - aber nicht geschaffen" wurde, wie es im Nicän.Glaubensbekenntnis heißt, deshalb hier ein Nein!

      Zu NR.6: Jesus ist nicht Gott im höchsten Sinn, da dies nur Gott der Vater - der ho theos - ist! ===> dies ist Gott der Vater allein!

      Deshalb mußte auch der Punkt 3 (Sie sind eins in Macht und Autorität) mit Nein beantwortet werden, da der Vater immer noch größere Autorität gemäss der Bibel hat, als der Sohn, was wir aus 1.Kor.15,24-28 ("...wenn er(=Christus!) das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, ... Wenn es aber heißt, alles sei ihm(=Christus) unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat(Und dies ist eindeutig GOTT DER VATER!) Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat(Und dies ist eindeutig eben der Vater!)") konstatieren können!
      ===> Deshalb hat auch innerhalb der göttlichen DREIEINIGKEIT der Vater die höhere Autorität!

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    • Monotheismus und Trinität = ein Widerspruch? TEIL 4

      Monotheismus und Trinität = ein Widerspruch? TEIL 4
      Was Ellen Gould White (1827 - 1915) alles in Sachen Dreieinigkeit vertreten hat:

      (2) Die ewige Präexistenz Christi

      NREllen G..White Quelle biblisch?
      1Jesus existiert von Ewigkeit her und ist eine PersonWord Made Flesh, 1906
      Ja!
      2Er lebte für immer mit dem ewigen GottSigns of the Times, 29.8.1900
      Ja!
      3Seine Präexistenz ist unmessbarWord Made Flesh, 1899
      Ja!(???)
      4Von aller Ewigkeit her ist er mit dem Vater verbundenWord Made Flesh, 1906
      Ja!
      5Jesus hat Herrlichkeit von aller Ewigkeit herThe Acts of the Apostles,1911
      Ja!
      6Von der Ewigkeit her ist er MittlerWord Made Flesh, 1906
      Ja!
      7Jesu Leben endet nie und er existiert schon immerSigns of the Times, 17.6.1897
      Ja!
      8Er lebt seit den Tagen der EwigkeitThe Desire of Ages, 19
      Ja!
      9Er existierte bevor die Engel geschaffen wurdenThe Spirit of Prophecy,1969
      Ja!
      10Christus ist die ewige GegenwartDesire of Ages, 469-470
      Ja!
      11Von Anbeginn war er Gott gleichCounsels to Parents,1943,13
      Ja!


      zu NR. 3: "Seine Präexistenz ist unmessbar" - Was soll man unter >>unmessbar<< verstehen? Wenn damit gemeint ist, dass Jesus vor aller Ewigkeit bereits bei Gott-Vater war, und er daher bereits existierte bevor Raum und Zeit geschaffen wurden, dann ist seine Präexistenz in der Tat unmessbar - da der ewige Gott keinen Anfang und kein Ende hat.

      >> (3) Drei Personen in der Gottheit

      EGW sprach von den drei Personen des himmlischen Trios, den drei ewigen Würdenträgern, den drei höchsten Mächten, den drei großen Mächten des Himmels und dem dreifachen Namen. Die Gottheit ist vereint in der Erlösung.

      Damit wird aber nicht einem Tritheismus zugestimmt. Ellen G. White vertritt den Monotheismus und die Trinität Gottes, betont aber neben der Einheit die drei verschiedenen Persönlichkeiten der Gottheit.

      Die Aussagen der Adventgemeinde zur Gottheit bilden einen Teil der 28 Glaubenspunkte und wurden in den Punkten 2-5 formuliert. << (Dazu später!)

      [zitiert: aus:
      Ekkehardt Müller: Die Lehre von Gott: Biblischer Befund und theologische Herausforderung, Seminar Schloss Bogenhofen, St. Peter am Hart, Austria - Österreich 2010 - 320 Seiten auf Seiten 153 und 154)


      NREllen G..White - Ihre Aussage Quelle biblisch?
      1Die drei Personen des himmlischen TriosEvangelism, 1970, 615 - 617
      Ja!
      2Die drei ewigen WürdenträgerEvangelism, 1970, 615 - 617
      Ja!


      3Die drei höchsten MächteEvangelism, 1970, 615 - 617
      Ja!
      4Die drei großen Mächte des HimmelsSigns of the Times, 19. Juni 1901
      Ja!
      5Der dreifache NamenTestimonies for the Church, 1948, VI 91
      Ja!
      6Die Gottheit ist vereint in der ErlösungCounsels on Health, 1957, 222
      Ja!

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    • Die Aussagen der Adventgemeinde zur Gottheit in den Punkten 2 - 5 - Teil 1

      Neu

      Aus : Präambel: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland
      2. Die Dreieinigkeit
      Es ist ein Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist – drei in Einheit verbunden, von Ewigkeit her. Gott ist unsterblich, allmächtig und allwissend; er steht über allem und ist allgegenwärtig. Er ist unendlich und jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft. Dennoch kann er erkannt werden, weil er sich selbst offenbart hat. In alle Ewigkeit gebührt ihm Ehre, Anbetung und der Dienst der ganzen Schöpfung. | Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten, Nr. 2
      Ein dreieiniger Gott
      Hier scheiden sich die Geister: Während die einen die Lehre von der „Trinität“ als heidnische bzw. christliche Irrlehre verwerfen, machen die anderen darauf aufmerksam, dass bereits das Neue Testament – die verbindliche Glaubensurkunde der Christenheit – von Gott in zweifacher, ja in dreifacher Form redet.
      Jesu Auftreten, sein quasi-göttlicher Anspruch (Markus 2,5-12; Johannes 10,1-30; 14,6-11) und sein intimes Vater-Sohn-Verhältnis zu Jahwe (Markus 14,36) prägten und veränderten das Gottesbild der Jünger und späteren Apostel. Die biblische Lehre vom „einzig-einen“Gott wurde zwar aufrechterhalten und bestätigt (5 Mose 6,4f.; Markus 12,29; 1 Timotheus 1,17), gleichzeitig jedoch zum Glauben an den „drei-einen“ Gott erweitert und vertieft.
      Das Wort „Trinität“ kommt in der Bibel zwar nicht vor, doch findet sich eine ganze Reihe von Aussagen, die in diese Richtung weisen. So schließt beispielsweise Paulus den zweiten Korintherbrief mit folgendem Segensspruch: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ (2 Korinther 13,13; vgl. Matthäus 28,19; 1 Korinther 12,4-6; Epheser 4,4-6; 2 Thessalonicher 2,13f.; 1 Petrus 1,2) „Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist“? – das ist mehr als die Verbindung mit einer göttlichen Kraft oder Energie. Es ist die direkte Beziehung zum persönlichen Stellvertreter von Jesus Christus auf Erden, in dem sich Gottes Gegenwart verbirgt und zugleich enthüllt (Johannes 14,16.26; 15,26; 16,7-15).
      Wie die Taufe Jesu zeigt, sind Vater, Sohn und Geist deutlich zu unterscheiden, doch sie können und dürfen nicht voneinander getrennt werden. Was von Gott, dem Vater, zu sagen ist, gilt deshalb auch vom Sohn und vom Geist. Die Wesenseigenschaften Gottes – Ewigkeit, Unsterblichkeit, Unendlichkeit, Schöpfermacht, Allwissenheit, Allgegenwart etc. – lassen sich nicht auf den himmlischen Vater begrenzen, sondern sie gelten ebenso für den Sohn und den Heiligen Geist. Von diesem dreieinigen Gott bezeugen Adventisten mit unzähligen anderen Christen aus Vergangenheit und Gegenwart.

      3. Der Vater
      Gott, der ewige Vater, ist Schöpfer, Ursprung, Erhalter und Herr alles Geschaffenen. Er ist gerecht und heilig, barmherzig und gnädig, langmütig und reich an beständiger Liebe und Treue.
      Die Eigenschaften und die Macht, wie der Sohn und der Heilige Geist sie bekunden, sind gleichermaßen Offenbarungen des Vaters. | Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten, Nr. 3


      Die Gottesbilder der Menschheit
      Betrachtet man die Gottesvorstellungen verschiedener Religionen, so drängt sich in der Tat der Eindruck auf, Gott sei nach dem Bild des Menschen geschaffen worden, nicht umgekehrt. Diese Gottesbilder verraten uns mehr über die Gedankenwelt und Auffassungen vergangener Zeiten und Kulturen, als dass sie uns zuverlässig Auskunft geben könnten über den ganz Anderen, den ewigen Gott.

      Der griechisch-römische Götterhimmel beispielsweise wirkt wie ein Spiegelbild der antiken Gesellschaft, einschließlich ihrer Moralvorstellungen und Leidenschaften. Und während Mohammed den arabischen Wüstenstämmen einen die totale Unterwerfung fordernden, „Allerbarmer“ verkündet, weiß der nach Selbsterlösung strebende Buddha über Gott nur wenig zu sagen. Für die Stammesreligionen der Naturvölker wiederum ist die Vorstellung von der totalen Beseeltheit der Natur bestimmend (Animismus).

      In Jesus Christus hat Gott gewissermaßen sein wahres Gesicht und Wesen enthüllt. Als menschgewordener Gott (Johannes 1,14) offenbarte Jesus, was schon Jona und andere Fromme vor und nach ihm wussten (aber nicht immer wahrhaben wollten), dass Gott nämlich gnädig und barmherzig ist: „Ich wusste es doch: Du bist voll Liebe und Erbarmen, du hast Geduld, deine Güte kennt keine Grenzen.“ (Jona 4,2; vgl. 2 Mo 34,6f.)

      In grundlegender Übereinstimmung mit der Gottesoffenbarung im Alten Bund, doch in unübertroffener Klarheit und Anziehungskraft, macht das Neue Testament ein Dreifaches über diesen Gott deutlich.
      Gott ist ein „Du“
      Gott ist nicht nur die Energie, die alles durchströmt, oder der Geist, der alles Lebendige erfüllt. Im Gegensatz zur pantheistischen Vorstellung vom göttlichen Sein sieht die Bibel in Gott das personale Gegenüber des Menschen, das mit seinen Geschöpfen kommuniziert (1 Mose 3,8f.; 2 Mose 33,11), sich mit ihnen partnerschaftlich verbindet (Johannes 14,12-14; Offenbarung 5,10; Offenbarung 20,4-6) und in eine persönliche Lebensbeziehung zu ihnen eintritt (Johannes 17,3; 1 Joh 1,1-3).

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    • Die Aussagen der Adventgemeinde zur Gottheit in den Punkten 2 - 5 - Teil 2

      Neu

      Gott ist heilig
      Wie bedeutsam, ja geradezu heilsam diese Nähe Gottes für uns Menschen ist, wird nicht zuletzt an der Heiligkeit Gottes deutlich, die im Alten Testament häufig hervorgehoben und im Neuen Testament im Sinne der Hoheit (Offenbarung 4), Unergründbarkeit (Römer 11,33-36) und Unnahbarkeit Gottes (1 Timotheus 6,16) verstanden und bestätigt wird. Das eigentlich Unfassbare und Wunderbare aber ist, dass sich dieser heilige Gott dem Menschen liebevoll und rettend zuwendet. Seine Heiligkeit zeigt sich gerade nicht – wie man vermuten könnte – in isolierter Erhabenheit und unüberwindlicher Distanz, sondern in echter Zuwendung und liebevoller Annäherung an seine sündigen und erlösungsbedürftigen Geschöpfe (Jesaja 6,1-7; Jesaja 57,15).
      Gott ist gerecht
      Ein weiterer grundlegender, aber ebenfalls häufig missverstandener Begriff, der das Wesen Gottes treffend beschreibt, ist das Wort „Gerechtigkeit“. Damit meint die Bibel nicht – wie im abendländischen Rechtsverständnis – den verdienten Ausgleich und die neutrale Haltung strikter Unparteilichkeit, wie dies in den zwei Waagschalen sowie den verbundenen Augen der römischen Göttin Justitia zum Ausdruck kommt. Im Gegenteil: Der gerechte Gott ergreift stets eindeutig Partei! Er tritt entschieden für die Entrechteten und Unterdrückten, die Armen und Elenden sowie für alle ein, die seinen Namen anrufen (Jesaja 11,4; Jesaja 41,10).

      4. Der Sohn


      Gott, der ewige Sohn, wurde Mensch in Jesus Christus. Durch ihn ist alles geschaffen, der Charakter Gottes offenbart, die Erlösung der Menschheit bewirkt und die Welt gerichtet. Ewig wahrer Gott, wurde er auch wahrer Mensch: Jesus Christus. Er wurde gezeugt durch den Heiligen Geist und geboren von der Jungfrau Maria. Er lebte als Mensch, wurde versucht als Mensch und war dennoch die vollkommene Verkörperung der Gerechtigkeit und Liebe Gottes. Seine Wunder bezeugten die Macht Gottes und bestätigten ihn als den von Gott verheißenen Erlöser. Er litt und starb aus freiem Willen für unsere Sünden an unserer Statt am Kreuz, wurde von den Toten auferweckt und fuhr gen Himmel, um für uns im himmlischen Heiligtum zu dienen. Er wird wiederkommen in Herrlichkeit zur endgültigen Errettung seines Volkes und zur Wiederherstellung aller Dinge. | Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten, Nr. 4
      Die Wahrheit hat ein menschliches Gesicht
      Das älteste Bekenntnis der Christenheit besteht lediglich aus einem Eigennamen und einem Ehrentitel: „Jesus (der) Christus.“ Damit brachten seine Jünger – und nach der Auferstehung die ersten Christen – ihren Glauben zum Ausdruck, dass Jesus, Sohn eines Zimmermanns aus der galiläischen Kleinstadt Nazareth, der von Gott gesandte Messias und lang ersehnte Befreier des Volkes Israel war und ist. Schon früh war damit die Erkenntnis verbunden, dass in ihm Jahwe, der Ewig-Vater (Jesaja 9,5), selbst zu uns Menschen gekommen war und er deshalb göttliche Verehrung verdient. „Mein Herr und mein Gott“, bekannte Thomas am Auferstehungstag (Johannes 20,28). Immanuel – „Gott (ist) mit uns“ – lautet der Ehrenname, der ihm bei seiner Geburt gegeben wurde (Matthäus 1,23). Gott, der Schöpfer, wurde selbst ein Mensch und wohnte (wörtlich: „stiftshüttete“) unter uns (Johannes 1,14). Wer Jesus begegnet, schaut gewissermaßen in Gottes Angesicht (Johannes 14,9).
      Hoffnung für diese Welt
      Ohne Zweifel – Jesus hat die Herzen vieler Menschen und sogar die Welt bewegt. Doch damit nicht genug. Sein Name steht für das Versprechen Gottes, die Welt zu erneuern und zu ihrer eigentlichen Bestimmung zu führen. Christus ist Zukunft – seine Wiederkunft ist die einzige Hoffnung für die Welt. „Ein Christusglaube ohne Parusie-Erwartung ist wie eine Treppe, die nirgendwohin führt, sondern im Leeren endet“, schrieb Emil Brunner treffend.

      Welchen Sinn hätte der stellvertretende Opfertod Jesu, wenn die Sünde und ihre Folgen doch nicht überwunden, der Tod nicht besiegt, der Widersacher Gottes nicht zum Schweigen gebracht würde? Wie glaubwürdig wäre unser Bekenntnis zu Christus, dem „Herrn aller Herren“ (Offenbarung 19,16), wenn er sein Versprechen am Ende doch nicht einlösen würde (oder könnte)? Doch wenn und weil Christus vom Tod auferstanden ist und heute für uns lebt und eintritt, dürfen wir darauf hoffen, ja fest damit rechnen, dass die Welt nicht im Chaos versinken, sondern eine Neuschöpfung erleben wird. „Ende gut, alles gut.“ Deshalb bezeugen wir, dass er „das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende“ ist (Offenbarung 22,13).

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    • Die Aussagen der Adventgemeinde zur Gottheit in den Punkten 2 - 5 - Teil 3

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      5. Der Heilige Geist
      Gott, der ewige Geist, wirkte zusammen mit dem Vater und dem Sohn bei der Schöpfung, bei der Menschwerdung und bei der Erlösung. Er inspirierte die Schreiber der Heiligen Schrift. Er erfüllte Christi Leben mit Kraft. Er zieht die Menschen zu Gott und überführt sie ihrer Sünde. Die sich ihm öffnen, erneuert er und formt sie nach dem Bild Gottes. Gesandt vom Vater und vom Sohn, damit er allezeit bei Gottes Kindern sei, gibt der Heilige Geist der Gemeinde geistliche Gaben, befähigt sie zum Zeugnis für Christus und leitet sie in Übereinstimmung mit der Heiligen Schrift in alle Wahrheit. | Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten, Nr. 5

      Göttliche Person – persönlicher Gott
      Die Fülle der biblischen Aussagen über den Geist Gottes – der hebräische Begriff "ruach" wird 136 Mal auf Gott bezogen, auch das griechische pneuma wird häufig auf ihn angewandt – lässt sich so auf den Punkt bringen:
      Der Heilige Geist ist der unsichtbar und doch spürbar in der Welt wirkende Gott, er ist Gottes universale und zugleich personale Gegenwart (Psalm 139,7). Wo immer Gott in diese Welt und in das Leben von Menschen eingreift, begegnet er uns als der Geist. Ob als himmlischer Vater oder als erhöhter Christus – wenn Gott zu uns kommt, dann kommt er in der Form des Geistes zu uns (Johannes 4,24; 2 Korinther 3,17f.).

      In diesem Sinne hatte Jesus das Kommen des „Parakleten“ (Beistand) als sein eigenes Kommen zu den Jüngern angekündigt (Johannes 14,16-19). Indem der Heilige Geist bei uns ist, ist Gott selbst bei uns. Die Frage: „Ist der Heilige Geist eine Person oder eine Kraft?“ erweist sich somit als eine falsche und irreführende Alternative. Versteht man den Geist nämlich nur als göttlichen Einfluss und geheimnisvolle Wirkkraft, dann geht das Bewusstsein dafür verloren, dass uns der ewige Gott persönlich begegnet und anspricht. Deshalb wundert es nicht, dass dem Heiligen Geist Verstand (Lukas 12,12; 1 Korinther 2,10f.), Gefühl (Epheser 4,30), Wille (Apostelgeschichte 16,6f.; 1 Korinther 12,11), Tat (Apostelgeschichte 20,28; 2 Petrus 1,21) und Rede (Apostelgeschichte 10,19; 11,12; 13,2) zugeschrieben werden – Fähigkeiten, die nur eine Person hat.
      Dass im Grundtext bei Johannes 16,13.14 das sächliche pneuma (griech.: das Geist) mit dem männlichen Fürwort „jener“ verbunden ist („Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit kommen wird …“) zeigt, dass Johannes dem Geist eine eigene Persönlichkeit zuerkannte.

      Ist der Heilige Geist aber ein göttliches „Du“ (und nicht nur ein unpersönliches „Es“), dann hat das weitreichende Folgen für unser Verhältnis zu ihm. Denn dann geht es nicht mehr darum, sich dieser göttlichen Wunderkraft zu bedienen und sie für uns nutzbar – oder gar gefügig – zu machen. Vielmehr ist das Denken auf den personalen Gott selbst ausgerichtet, der uns als Heiliger Geist begegnen und prägen will.

      Was Mose und Elia mit Gott erlebten, was Apostel und Propheten von ihm sahen und hörten, ist in gewissem Maße auch heute erfahrbar. Der unsichtbare, unerreichbare und unnahbare Gott will, „dass die Menschen ihn suchen, damit sie ihn vielleicht ertasten und finden könnten. Denn er ist ja jedem von uns ganz nahe.“ (Apostelgeschichte 17,27 GNB)

      Im Heiligen Geist – das hebräische Wort "ruach" bedeutet Wind, Hauch, Atem – kommt uns Gott so nahe, dass man so etwas wie seinen „Hauch“ spüren kann.

      siehe auch unter: Ekkehardt Müller: Die Lehre von Gott: Biblischer Befund und theologische Herausforderung, Seminar Schloss Bogenhofen, St. Peter am Hart, Austria - Österreich 2010 - 320 Seiten auf Seiten 154 bis 156 und unter: Präambel: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland

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      Norbert Chmelar schrieb:

      Ob als himmlischer Vater oder als erhöhter Christus – wenn Gott zu uns kommt, dann kommt er in der Form des Geistes zu uns (Johannes 4,24; 2 Korinther 3,17f.).
      So ein Satz macht es mir wieder unmöglich zu denken, dass der Heilige Geist eine dritte Person ist. Es ist einfach der einige Geist des Vaters und des Sohnes, die verschmolzene Form der beiden.Zwei, die letztendlich dadurch eins oder als einer handeln.
      So liest sich das für mich. Deshalb betet man zum Vater im Namen des Sohnes und nirgends zum Heiligen Geist ( außer im Taufspruch, oder?)
      Ich meine da steht 1 Text von EGW (drei Personen) zu 32 Zitaten, die das für mich nicht hergeben.

      Norbert Chmelar schrieb:

      „Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist“? – das ist mehr als die Verbindung mit einer göttlichen Kraft oder Energie. Es ist die direkte Beziehung zum persönlichen Stellvertreter von Jesus Christus auf Erden, in dem sich Gottes Gegenwart verbirgt und zugleich enthüllt
      Wenn Jesus sagt: Ich komme zu euch, ich bin bei euch, dann ist das mit dem Stellvertreter ein Versuch, " Menschen" zu erklären, dass er in anderer Form bei ihnen sein wird. Für uns ist das ja kein Problem mehr sich das vorzustellen....in Zeiten von 3D Hologrammen, Fernseher und Radio etc...

      Ich kann gar nicht begreifen, dass Menschen dafür sterben mussten, weil sie die Dreieinigkeit nicht annehmen konnten, wenn Gott letztendlich nur als Einer handelt und für uns nur in Jesus zu begreifen ist.

      Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.16 Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.17 Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.18 Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, auf dass er in allem der Erste sei.19 Denn es hat Gott gefallen, alle Fülle in ihm wohnen zu lassen20 und durch ihn alles zu versöhnen zu ihm hin, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz.21 Auch euch, die ihr einst Fremde wart und feindlich gesinnt in bösen Werken,22 hat er nun versöhnt durch seinen sterblichen Leib, durch seinen Tod, auf dass er euch heilig und makellos und untadelig vor sein Angesicht stelle;23 wenn ihr nur bleibt im Glauben, gegründet und fest, und nicht weicht von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt und das gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel. Sein Diener bin ich, Paulus, geworden.Der Auftrag des Apostels24 Nun freue ich mich in den Leiden, die ich für euch leide, und erfülle durch mein Fleisch, was an den Leiden Christi noch fehlt, für seinen Leib, das ist die Gemeinde.25 Ihr Diener bin ich geworden durch den Auftrag, den Gott mir für euch gegeben hat, dass ich das Wort Gottes in seiner Fülle predige,26 nämlich das Geheimnis, das verborgen war seit ewigen Zeiten und Geschlechtern, nun aber offenbart ist seinen Heiligen.27 Denen wollte Gott kundtun, was der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Völkern ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.28 Den verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen in aller Weisheit, auf dass wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen.29 Dafür mühe ich mich auch ab und ringe in seiner Kraft, die mächtig in mir wirkt. Kolosser1
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
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      Danke für Deine ausführlichen Postings. Ich habe leider nicht die Zeit, dass ich alles gleich jetzt durcharbeiten kann. Trotzdem habe ich zwei Fragen an Dich:

      - Glaubst Du das Jesus Christus als Schöpfer des Universums als hilfloses Kind auf die Welt gekommen ist, welches auf die Pflege und den Schutz seiner Eltern angewiesen war, obwohl er ja eigentlich souverän ist und alle Macht inne hat ?
      - Denkst Du, dass Jesus Christus im neuen Testament zu sich selber gebetet hat ?

      Noch etwas:

      Das Schma (nicht Schema) Israel wird von den Juden weltweit täglich gebetet. Wie Du richtig schreibst ist das Statements des Bibelverses / des Gebets, dass Gott EINER ist. Juden stellen sich Gott als einen Geist vor, der alles erschaffen hat und keinen neben sich duldet (denke an die 10 Gebote). Sie empfinden gerade die christliche Vorstellung, dass Jesus in den Himmel als Gott aufgestiegen ist als grosse Blasphemie.

      Wenn wir also zum Fundament unseres Glaubens (dem Judentum) gehen sehen wir, dass Gott damals eben EINER war. Jesus als frommer Jude hat diese These ebenfalls anerkannt, sonst gäbe es gegenteilige Statements im NT, denn das wäre ein grosser Skandal gewesen.

      Wie oder wer hat nun diese Lehre des EINZIGEN Gott in eine Lehre von drei in eins verändert ??

      Die Antwort auf diese Frage ist noch wichtiger als diejenige betreffend des Verschiebens des Sabbats auf den Sonntag.
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      Bobby68 schrieb:

      Wie oder wer hat nun diese Lehre des EINZIGEN Gott in eine Lehre von drei in eins verändert ??
      Da es im NT sowohl Äußerungen gibt, die einerseits aussagen, dass "GOTT EINER IST!" (siehe meinen Beitrag NR. 789 vom 25.Mai 2016 auf Seite 40: DREIEINIGKEIT IST SEHR WOHL EINE BIBLISCHE LEHRE!), es andererseits aber auch "Stellen gibt, in denen die drei Personen Vater - Sohn - Heiliger Geist erwähnt werden - als EINE GOTTHEIT" war es nur konsequent, dass man sich über "das Wesen der Gottheit" im Klaren werden musste. ===> Die Diskussion darüber wurde nach Fertigstellung des NT nahezu ca. 300 Jahre lang geführt!

      Ekkehardt Müller beschreibt diese Entwicklung in seinem Buch "Die Lehre von Gott" m.E. sehr gut und ausführlich auf den Seiten 143 - 156!

      Schließlich kamen die Vertreter der Chrsitrenheit auf 2 Konzilien zusammen und beschlossen auf dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 n.Chr. und auf dem Konzil von Konstantinopel im Jahre 381 n.Chr. das christliche UR-DOGMA von der DREIEINIGKEIT GOTTES! Kernaussage: "Ein göttliches Wesen in 3 göttlichen Personen - aber nur Ein Gott!" ===> Mit unserem Verstand können wir diese nie voll erfassen! Aber wir sollen die göttliche Dreieinigkeit daher nur demutsvoll anbeten!

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      Bobby68 schrieb:

      Trotzdem habe ich zwei Fragen an Dich:

      - Glaubst Du, dass Jesus Christus als Schöpfer des Universums als hilfloses Kind auf die Welt gekommen ist, welches auf die Pflege und den Schutz seiner Eltern angewiesen war, obwohl er ja eigentlich souverän ist und alle Macht inne hat ?
      Ja selbstverständlich ist Jesus von Nazareth als hilfloses Kind im Stalle von Bethlehem (vermutlich am 25. März 5 v.u.Z.) geboren worden, wie es uns die Prophezeiung in Jesaja 9,5

      Bibelstelle

      "Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben...und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede -Fürst"
      deutlich vor Augen führt und wie es uns im "Christus-Hymnus" in Philipper 2,6f. mit den Worten

      Bibelstelle

      "Er(=Jesus ---> siehe Phil.2,5), der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an und ward den Menschen gleich"
      beschrieben wird. Im selben Sinne von Phil.2,5ff. - nur mit einfacheren Worten sagt es uns auch Johannes in Johannes 1,14

      Bibelstelle

      "Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns"

      Das ist ja das grossartige und vollkommen andere und einmalige an unserem Glauben: Bei anderen Religionen müssen die Menschen sich anstrengen um zu Gott zu kommen, bei uns im Christentum, kommt Gott selbst auf uns Menschen zu!

      Bobby68 schrieb:

      - Denkst Du, dass Jesus Christus im Neuen Testament zu sich selber gebetet hat ?
      Als Jesus von Nazareth hier auf Erden in "Knechtsgestalt" als Mensch wandelte, hat er als Mensch selbstverständlich zu Gott, als seinem Vater gebetet, denn er war "von Herzen demütig" (Matthäus 11,29) und deshalb konnte ER in absoluter demutsvoller Haltung - als Mensch - auch die Worte sprechen: "Der Vater ist größer als ich!" (Johannes 14,28)
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      Norbert Chmelar schrieb:

      Da es im NT sowohl Äußerungen gibt, die einerseits aussagen, dass "GOTT EINER IST!", es andererseits aber auch "Stellen gibt, in denen die drei Personen Vater - Sohn - Heiliger Geist erwähnt werden - als EINE GOTTHEIT"
      Das lässt doch aber nur den Schluss zu, dass die Gottheit aus drei verschiedenen Personen besteht, welche zusammen eben die Gottheit bilden, welche sich in Gedanken, Absicht und Handeln eins sind.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Als Jesus von Nazareth hier auf Erden in "Knechtsgestalt" als Mensch wandelte, hat er als Mensch selbstverständlich zu Gott, als seinem Vater gebetet,
      Du schreibst es ja selber, er habe zu seinem Vater gebetet. Also ist der Vater eine andere Person, sonst hätte er nicht zu ihm beten können. Zu sich selber beten macht doch gar keinen Sinn! Bete ich zu mir selber betreibe ich Blasphemie..

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      Hallo!

      Norbert Chmelar schrieb:

      Aus : Präambel: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland


      Wie die Taufe Jesu zeigt, sind Vater, Sohn und Geist deutlich zu unterscheiden, doch sie können und dürfen nicht voneinander getrennt werden. Was von Gott, dem Vater, zu sagen ist, gilt deshalb auch vom Sohn und vom Geist. Die Wesenseigenschaften Gottes – Ewigkeit, Unsterblichkeit, Unendlichkeit, Schöpfermacht, Allwissenheit, Allgegenwart etc. – lassen sich nicht auf den himmlischen Vater begrenzen, sondern sie gelten ebenso für den Sohn und den Heiligen Geist.

      Aber wo in der Bibel steht das? Wo hat Jesus so etwas jemals für sich beansprucht? Welcher Bibelschreiber nannte Jesus jemals "allmächtig", "allwissend" oder "wesensgleich" mit Gott?


      Gott der Vater ist allmächtig:

      Hiob 37, 23 (Einheitsübersetzung 1980): Den Allmächtigen ergründen wir nicht, er ist erhaben an Macht und Recht, er ist reich an Gerechtigkeit; Recht beugt er nicht.

      Offenbarung 15, 3 (Elberfelder 2008): Und sie singen das Lied Moses, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes und sagen: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, Gott, Allmächtiger! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, König der Nationen!


      Jesus hingegen ist nicht allmächtig, sondern bevollmächtigt:

      Johannes 5, 27 (Einheitsübersetzung 1980): Und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist.

      Matthäus 28, 18 (Einheitsübersetzung 1980): Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.

      Offenbarung 12, 10 (Einheitsübersetzung 1980): Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten; denn gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder, der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte.


      Der Vater ist tatsächlich allwissend:

      Jesaja 46, 9-10 (Einheitsübersetzung 1980): Ich bin Gott und sonst niemand, ich bin Gott und niemand ist wie ich. Ich habe von Anfang an die Zukunft verkündet und lange vorher gesagt, was erst geschehen sollte. Ich sage: Mein Plan steht fest, und alles, was ich will, führe ich aus.

      Jesaja 40, 28 (Einheitsübersetzung 1980): Weißt du es nicht, hörst du es nicht? Der Herr ist ein ewiger Gott, der die weite Erde erschuf. Er wird nicht müde und matt, unergründlich ist seine Einsicht.

      Matthäus 24, 36 (Einheitsübersetzung 1980): Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.


      Jesus hingegen weiß nicht alles! Auch nach seiner Rückkehr in den Himmel bekommt er Offenbarungen von Gott:

      Matthäus 24, 36 (Einheitsübersetzung 1980): Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.

      (Man beachte, dass laut Matthäus 24, 36 auch der "Heilige Geist" nicht alles weiß, wenn er denn eine Person ist!)

      Offenbarung 1, 1 (Einheitsübersetzung 1980): Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, damit er seinen Knechten zeigt, was bald geschehen muss; und er hat es durch seinen Engel, den er sandte, seinem Knecht Johannes gezeigt.


      Der Vater ist ewig:

      Psalm 103, 13 (Einheitsübersetzung 1980): Du aber, Herr, du thronst für immer und ewig, dein Name dauert von Geschlecht zu Geschlecht.

      Psalm 90, 2 (Einheitsübersetzung 1980): Ehe die Berge geboren wurden, die Erde entstand und das Weltall, bist du, o Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

      Judas 1, 25 (Einheitsübersetzung 1980): ihm, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, rettet, gebührt die Herrlichkeit, Hoheit, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und für alle Zeiten. Amen.


      Jesus ist hingegen der Erstgeborene aller Erschaffenen und hat einen Ursprung:

      Kolosser 1, 15 (Einheitsübersetzung 1980): Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.

      Micha 5, 1 (Einheitsübersetzung 1980): Aber du, Betlehem-Efrata, so klein unter den Gauen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll. Sein Ursprung liegt in ferner Vorzeit, in längst vergangenen Tagen.


      Der Vater ist unsterblich:

      Psalm 102, 27-28 (Einheitsübersetzung 1980): Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie alle zerfallen wie ein Gewand; du wechselst sie wie ein Kleid und sie schwinden dahin. Du aber bleibst, der du bist, und deine Jahre enden nie.

      Jakobus 1, 17 (Einheitsübersetzung 1980): jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Gestirne, bei dem es keine Veränderung und keine Verfinsterung gibt.

      1. Timotheus 1, 17 (Einheitsübersetzung 1980): Dem König der Ewigkeit, dem unvergänglichen, unsichtbaren, einzigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen.


      Jesus hingegen war drei Tage lang tot (kann eine "ewige Existenz" unterbrochen werden?)! Erst danach hatte der Tod keine Macht mehr über ihn:

      1. Korinther 15, 3-4 (Einheitsübersetzung 1980): Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift,

      Römer 6, 9 (Einheitsübersetzung 1980): Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn.


      Der Vater hat Leben in sich:

      Psalm 36, 10 (Einheitsübersetzung 1980): Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, in deinem Licht schauen wir das Licht.

      Offenbarung 4,11 (Einheitsübersetzung 1980): Würdig bist du, unser Herr und Gott, Herrlichkeit zu empfangen und Ehre und Macht. Denn du bist es, der die Welt erschaffen hat, durch deinen Willen war sie und wurde sie erschaffen.


      Jesus musste das "Leben in sich" erst gegeben werden:

      Johannes 5, 26 (Einheitsübersetzung 1980): Denn wie der Vater das Leben in sich hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben in sich zu haben.


      Nur Gott ist absolut unabhängig:

      Hiob 9, 12 (Einheitsübersetzung 1980): Rafft er hinweg, wer hält ihn zurück? Wer darf zu ihm sagen: Was tust du da?


      Jesus hingegen ist völlig abhängig von seinem Vater:

      Johannes 15, 30 (Einheitsübersetzung 1980): Von mir selbst aus kann ich nichts tun; ich richte, wie ich es (vom Vater) höre, und mein Gericht ist gerecht, weil es mir nicht um meinen Willen geht, sondern um den Willen dessen, der mich gesandt hat.

      Johannes 12, 49 (Einheitsübersetzung 1980): Denn was ich gesagt habe, habe ich nicht aus mir selbst, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und reden soll.

      ...
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      ...

      Der Vater ist der Gott aller Götter, der Gott von Jesus, der höchste Gott und der einzige wahre Gott:

      Psalm 136, 2 (Einheitsübersetzung 1980): Dankt dem Gott aller Götter, denn seine Huld währt ewig!

      1. Petrus 1, 3 (Einheitsübersetzung 1980): Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns in seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben.

      Johannes 17, 3 (Einheitsübersetzung 1980): Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

      (Wenn doch der Vater der "allein wahre Gott" ist, wie könnten dann Jesus und der heilige Geist genauso "wahrer Gott" sein, wie es der Vater ist?)


      Jesus hingegen hat den Vater als Gott über sich, ist der Sohn des höchsten Gottes, Gottes Knecht, Gottes Gesalbter und Gottes Gesandter:

      Epheser 1, 3 (Einheitsübersetzung 1980): Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.

      Lukas 8, 28 (Einheitsübersetzung 1980): Als er Jesus sah, schrie er auf, fiel vor ihm nieder und rief laut: Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, Sohn des höchsten Gottes? Ich bitte dich: Quäle mich nicht!

      Apostelgeschichte 3, 13 (Einheitsübersetzung 1980): Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr verraten und vor Pilatus verleugnet habt, obwohl dieser entschieden hatte, ihn freizulassen.

      Apostelgeschichte 4, 26-27 (Einheitsübersetzung 1980): Die Könige der Erde stehen auf und die Herrscher haben sich verbündet gegen den Herrn und seinen Gesalbten. Wahrhaftig, verbündet haben sich in dieser Stadt gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels,

      Johannes 6, 38 (Einheitsübersetzung 1980): denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.


      Mindestens 6 der (in den letzten beiden Posts) genannten Verse beziehen sich auf den himmlischen Jesus! Wie kann man da behaupten, dass alle Eigenschaften die Gott (= der Vater von Jesus) hat, auch der Sohn hat???

      Gruß, GMacS
    • JE​​​SUS IST >>EWIG-VATER<<!!!

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      Gane MacShowan schrieb:

      Jesus ist hingegen der Erstgeborene aller Erschaffenen und hat einen Ursprung:
      Nein! Jesus, der Christus = der EINGEBORENE SOHN hat keinen Anfang - damit auch keinen Ursprung! ER ist nicht erschaffen, sondern ewig in der zeitlichen Dimension wie Gott! ===> ER hat die selbe Ewigkeit, wie der Vater! Jesus ist der I C H _ B I N, _ D E R _ I C H _ B I N = DER JAHWEH DES AT, denn ER ist
      der "EWIG-VATER" (Jesaja 9,5)!

      ===> siehe auch Johannes 1,1: "Im Anfang ___ w a r ___ das Wort..." ===> Wenn "das Wort = der Logos = Christus" >Im bzw. am Anfang< w a r, dann war Christus schon vor aller Ewigkeit!

      Im Nicänisch-konstantinopeletanischem Glaubensbekenntnis wird es so ausgedrückt:
      >>Wir glauben an...Jesus Christus *1, ... aus dem Vater geboren vor aller Zeit *2: ... wahrer Gott *3 vom wahren Gott *4, gezeugt *5, n i c h t geschaffen *6 ... Amen.<<

      *1 = Apg.16,31

      Bibelstelle

      "...Glaube an den Herrn Jesus...!"

      *2 = Spr.8,22

      Bibelstelle

      "Der HERR hat mich schon gehabt im Anfang..., ehe er etwas schuf..."

      *3 = 1.Joh.5,20

      Bibelstelle

      "Jesus Christus...ist der wahrhaftige Gott..."

      *4 = Joh.17,3

      Bibelstelle

      "...dich, der du allein wahrer Gott bist..."

      *5 = Hebr.1,5/ Psal.2,7

      Bibelstelle

      "(Psalm 2,7): >>..heute habe ich dich gezeugt<<..."

      *6 = Joh.1,1

      Bibelstelle

      "Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort."

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      @Norbert Chmelar

      Bei allem Respekt lieber Norbert, Du hast meine beiden Fragen in Posting 1075 NICHT beantwortet und die hervorragende Aufstellung der Bibelverse von Gane MacShowan einfach ignoriert. "Was nicht sein darf ist nicht" kommt mir da in den Sinn. Du kannst doch nicht ernsthaft ein Statement vom katholischen Konzil fundierten Bibelstellen gegenüber stellen und behaupten, die Message vom Konzil sei wichtiger als die biblische Botschaft ?!

      Das Konzil von Nicäa fand erst im 4. Jahrhundert statt und es gab nachweislich Urchristen, welche Deine Meinung nicht geteilt haben.
      Ich hab's oben schon mal geschrieben und bewiesen, dass die Dreieinigkeit eine katholische Erfindung ist.
      Schade, dass die Adventisten diesen Fake übernommen haben (Was meinte eigentlich EGW zum Stichwort Trinität ??).

      Deine erwähnten Bibelstellen beweisen NICHT, dass es eine Dreieinigkeit gibt, man kann sie auch ganz anders interpretieren.
      Gane MacShowan zeigt in seinem Posting ganz klar die biblischen Unterschiede zwischen dem Vater und dem Sohn. Nehme doch mal dazu Stellung !
      Das sind doch zumindest mal starke biblische Argumente gegen eine Dreieinigkeit.

      Wie kann es sein, dass es in der Bibel Unterschiede zwischen dem Vater und dem Sohn gibt, wenn beide doch die gleiche Person sein sollen (nach Deiner Überzeugung) ???

      :)