Die Dreieinigkeit Gottes

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      Liebe Leute,
      ich finde diese Diskussion sehr interessant. Manchmal frage ich mich, ob der Islam nicht Recht hat und es nicht (in zugegeben bester wenn nicht gar liebevoller Absicht) an Gotteslästerung grenzt, Jesus als Gott (der vorüberegehend seine Gottheit gegen ein Menschsein eintauschte) zu bezeichnen. Mag man ihn göttlich nennen, aber Gott??? Sich selber bezeichnet er als Gottes SOHN, nicht mehr, erst recht nicht weniger. Warum wollen wir es besser als er selber wissen wollen? Ist er "nur" er selber und nicht auch noch Gotttt, erübrigt sich die ganze Trinitätslehre, nimmt man noch hinzu, dass der Heilige Geist eine KRAFT ist.und keine Person.

      Ich möchte hier niemanden mit einer Breitseite von Bibelstellen quälen, sondeern unterstelle auch ohne das die Kenntnis., Die Schriftgelehrtten warfen ihm vor, sich zu Gott zu machen, was er mit den Wortten zurückwies, er stehe hier, weil er sage, er sei Gotttes Sohn. Ich finde es schade, dass man über diesen Unterschied hinweggeht. Gott hat uns den Verstand gegeben, also darf man gezielt fragen: Wieso sieht Stephanus den Himmel offen und dort mit Vater und Sohn zwei Personen stehen? Warum schickt Gott dem Johannes in der Offenbarung die Vision vom Vater auf dem Thron und daneben das "Lamm"?? Warum also, wenn es auf geheimnisvolle Weise zwei (sehr viel später zusammen mit dem sog. Herrn Heiliger Geist drei) und zugleich Einer ist? Gott ein janusköpfiges Chamäleon?

      Als Jesus am Krreuz das vom Vater Verlassensein beklagte - war er da schizophren oder belegt dies nicht zwei ganz und gar getrennte Persönlichkeiten, die zwangsläufig nicht Eine sein können? Und hat sich Jesus dann selber vom Tod auuferweckt? Nein, er wurde vom Vater (der größer als er selber ist) auferweckt und konnte dadurch auferstehen. Wäre es anders gewesen, hätte nichts und niemand dieses Osterwunder erzeugen köönnen, es wäre das Ende der Hellsgeschichte gewesen.

      Die klare Trennung ist also entscheidend, und 1 + 1 ist nun mal 2 statt 1. Von diesen zwei ist einer und nur einer Gott und der andere Gottes Sohn. Es ist m.E. nicht unsere Aufgabe zu definieren oder zu ergründen, auf welche Weiise er Gottes Sohn ist. Warum auch, wenn er es selber nicht tat? Wohl aber ist es lt NT unsere Aufgabe, klare Antworten zu unserem Glauben zu geben. Wird dies mit einer geheimnisvollen Formel erfüllt???. Jesus sah es nicht für Raub an, WIE Gott zu sein (eben göttlich): Warum machen wir daraus sein Postulat, Gott zu sein?

      Welch ein Religionsfriede könnte zwischen Christentum und Islam herrschen,,würde dieser entsetzliche - Entschuldigung - Eiertanz um eine von der Bibel nicht gelehrte Theologie nicht ein Hindernis sein! Um zu Jesus zu beten oder/und vonn ihm Sündenvergebung zu erbitten, darum muss er doch nicht gleich Gottt sein! Es reicht, dass er der göt tliche Sohn istt, dem der Vater alle Macht gegeben hat und sie einmal von ihm zurückerhalten wird. Ich für mein Teil jedenfalls vermag mit diesem Glauben das Vater-unser nur zu gern als Anrufung Gottes durchh Jesus zu beten..

      Herzlich
      Wüstenwanderer (als solcher sich in guter Gesellschaft des AT - Moses - und NT - Jesus - wissend)
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      hnitschke schrieb:

      1. dass der Heilige Geist eine KRAFT ist und keine Person.
      2. Wieso sieht Stephanus den Himmel offen und dort mit Vater und Sohn zwei Personen stehen?
      3. Und hat sich Jesus dann selber vom Tod auferweckt? Nein, er wurde vom Vater (der größer als er selber ist) auferweckt und konnte dadurch auferstehen.
      4. Wohl aber ist es lt NT unsere Aufgabe, klare Antworten zu unserem Glauben zu geben. Wird dies mit einer geheimnisvollen Formel erfüllt???
      5. Welch ein Religionsfriede könnte zwischen Christentum und Islam herrschen,,würde dieser entsetzliche - Entschuldigung - Eiertanz um eine von der Bibel nicht gelehrte Theologie nicht ein Hindernis sein!

      Dazu sage ich:
      1. Der Heilige Geist ist nicht nur Gottes Kraft (wie es die arianischen Zeugen Jehovas behaupten), sondern auch göttliche Person (-----> siehe hierzu NR.2.684 auf Seite 135)!
      2. Weil es eben zwei (und mit dem Heil. Geist gar drei) göttliche Personen sind!
      3. Selbstverständlich ist der Vater immer größer als der Sohn und selbstverständlich hat der Vater seinen Sohn auferweckt, denn vom Tage der Wiederkunft Jesu weiß "nur der Vater"! (Mk. 13,32) ===> Insofern »ist der Vater größer als Jesus«! (Joh. 14,28).
      4. Was ist an der Formel »Ein Gott in drei Personen!« geheimnisvoll?
      5. Ob die Dreieinigkeit eine von der Bibel nicht gelehrte Theologie ist, ist nicht gesagt! ---> siehe hierzu im Internet unter: begowl.de/wp-uploads/Dreieinigkeit.pdf , wo der Nachweis geführt wird, dass die Dreieinigkeit eindeutig eine biblische Lehre ist!

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

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      Yppsi schrieb:

      Sammy57 schrieb:

      Leider wurden viele Lehren von anderen Kirchen ungeprüft übernommen. Und das führt zu falschen Lehren.
      Das ist auch so eine immer wiederkehrende Floskel, die einfach nicht stimmt.

      Denkst du, von den STA, die ja viel Katholisches ablehnen, wurde alles andere überprüft, nur die Dreieinigkeit nicht?
      Also wenn sogar Jesus Christus selber auf einen EINIGEN Gott hinweist,
      Er aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn dereinige Gott. ]Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.Matthäus 19.17

      dann sollte das ja schon mal ausreichen um das Dogma eines DREI-EINIGEN Gottes als lediglich kirchlich (RKK und Freikirchlich vorallem) oder adventistisch gelten zu lassen aber somit halt erwiesenermassen NICHT als christlich. Christlich ist was Jesus Christus lehrte. Dass Jesus und der Hl. Geist sich in Wesen und Willen mit dem ALLEIN wahren Gott EINIG sind, ist in der Bibel schon erkennbar. BEIDE wurden/werden vom EINIGEN Gott ja zu den Menschen gesandt, gingen/gehen vom Vater im Himmel aus.
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      Norbert Chmelar schrieb:

      hnitschke schrieb:

      1. dass der Heilige Geist eine KRAFT ist und keine Person.
      2. Wieso sieht Stephanus den Himmel offen und dort mit Vater und Sohn zwei Personen stehen?
      3. Und hat sich Jesus dann selber vom Tod auferweckt? Nein, er wurde vom Vater (der größer als er selber ist) auferweckt und konnte dadurch auferstehen.
      4. Wohl aber ist es lt NT unsere Aufgabe, klare Antworten zu unserem Glauben zu geben. Wird dies mit einer geheimnisvollen Formel erfüllt???
      5. Welch ein Religionsfriede könnte zwischen Christentum und Islam herrschen,,würde dieser entsetzliche - Entschuldigung - Eiertanz um eine von der Bibel nicht gelehrte Theologie nicht ein Hindernis sein!

      Dazu sage ich:
      1. Der Heilige Geist ist nicht nur Gottes Kraft (wie es die arianischen Zeugen Jehovas behaupten), sondern auch göttliche Person (-----> siehe hierzu NR.2.684 auf Seite 135)!
      2. Weil es eben zwei (und mit dem Heil. Geist gar drei) göttliche Personen sind!
      3. Selbstverständlich ist der Vater immer größer als der Sohn und selbstverständlich hat der Vater seinen Sohn auferweckt, denn vom Tage der Wiederkunft Jesu weiß "nur der Vater"! (Mk. 13,32) ===> Insofern »ist der Vater größer als Jesus«! (Joh. 14,28).
      4. Was ist an der Formel »Ein Gott in drei Personen!« geheimnisvoll?
      5. Ob die Dreieinigkeit eine von der Bibel nicht gelehrte Theologie ist, ist nicht gesagt! ---> siehe hierzu im Internet unter: begowl.de/wp-uploads/Dreieinigkeit.pdf , wo der Nachweis geführt wird, dass die Dreieinigkeit eindeutig eine biblische Lehre ist!

      Dazu sage ich:
      Der Heilige Geist ist ebenso KEINE PERSON, wie auch unser Schöpfergott KEINE PERSON ist. Sie sollten aber in unseren Köpfen mehr Gehör finden als der Widersacher Gottes, der schon immer das Evangelium Jesus Christus vom Nahen Gottes Reiches auf Erden verhindern wollte und dank gewisser konzilisch abgesegneter Dogmen und kontraproduktiven Übergagebeten leichtes Spiel damit hatte und haben wird, so sich da nicht etwas grundlegend ändert, Jesus Christus Lehren von Gott und seinem Willen mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, als bisher.

      Die einzige PERSON ist wennschon Jesus Christus bezüglich Vater, Sohn, Hl. Geist. Gott wollte/will, dass man verinnerlicht, beherzt was Jesus Christus lehrte und nicht was religiöse Machthaber lehrten, die ja erkennbar NICHT unter Einfluss des Hl. Gottes handelten, sondern von ihrer Gier nach Macht und Geld getrieben wurden. Aus der einstigen Frohbotschaft vom Kommen Gottes Reiches durch Abkehr der Sünder vom Sündigen zur gelebten Wahrhaftigkeit, Liebe, Barmherzigkeit, wie die Gerechten seit eh und je wurde leider Gottes eine Drohbotschaft. Somit hat Jesus ja offenbar sein Leben umsonst geopfert um Menschen wahres Gottverständnis zukommen zu lassen, was wohl längst fällig gewesen war.

      Gesegnete Grüsse renato23
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      hnitschke schrieb:

      Die klare Trennung ist also entscheidend, und 1 + 1 ist nun mal 2 statt 1. Von diesen zwei ist einer und nur einer Gott und der andere Gottes Sohn. Es ist m.E. nicht unsere Aufgabe zu definieren oder zu ergründen, auf welche Weiise er Gottes Sohn ist. Warum auch, wenn er es selber nicht tat?
      Hallo hnitschke,ist nett das Du uns Deine Zählweise bekannt gibst.

      Das Wort Mensch und Gott ist ein Gesammtbegriff,einer Gemeinschaft,die in Liebe eins ist und handelt!!!!

      Das sollten Mann,Frau und der Nächste, das sind Vater,Sohn und HL.Geist. Wo ist das problem?

      Wenn alle in Liebe handeln, erfüllen sie Gottes Gebot und Wesen.

      Wer das bekämpft hat andere Gründe als Liebe im Sinne Gottes!

      Das Satan diese Einheit versucht zu zerstören ist jedem Christen bewusst. Deshalb hat Jesus und Paulus für diese Einheit
      gebetet.
      Bei der Disskusion fällt auf wieviel zerstörerische Kraft aufgebracht wird um die Geschwister, die um Einheit in der Gemeinde
      bemüht sind, zu deskreditieren.

      Hier kann viel schlaues geschrieben werden,die Folgen dieses Denkens aber sind schmerzhaft in Gemeinschaft zu spüren!

      Die ZJ, versuchen es mit Druck (Zwang),die anderen mit ständiger Kritik in der Gemeinde,
      das sie letztendlich die Gemeinde verlassen oder ausgeschlossen werden..
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      Bogi111 schrieb:

      Bei der Disskusion fällt auf wieviel zerstörerische Kraft aufgebracht wird um die Geschwister, die um Einheit in der Gemeinde
      bemüht sind, zu deskreditieren.

      Hier kann viel schlaues geschrieben werden,die Folgen dieses Denkens aber sind schmerzhaft in Gemeinschaft zu spüren!
      Wenn es nur um Einheit gehen würde - unabhängig von der Wahrheit oder Suche nach Wahrheit - gäbe es auch heute noch nur eine Kirche - vermutlich die katholische. Warum sind denn so viele Kirchen entstanden z.B. die Prostestanten oder die Baptisten oder die Adventisten? Weil sie aufgrund ihres Bibelstudiums falsche Lehren in ihren Kirchen erkannt haben. Und mit Sicherheit war nicht das Ziel, neue Kirchen zu gründen oder sich zu spalten. Ziel war immer, eine Reformation oder weiteres forschen in ihren Kirchen anzuregen. Aber man wollte das in ihren Kirchen nicht hören - nach dem Motto: "wir haben alle Erkenntnis und brauchen keine neue mehr".
      Also war die logische Schlußfolgerung, dass diejenigen, die neue Erkenntnisse hatten und sich nicht schuldig machen wollten an den falschen Lehren ihrer Kirchen: entweder raus geworfen werden oder freiwillig gehen.

      Wenn man deiner Argumentation folgen wollte: "bloß nicht zu viel andere Auffassungen äußern, weil das die Einheit zerstört" gäbe es z.B. auch keine Adventgemeinde. Denn das gleiche hat man zu Luther gesagt als er die falschen Lehren der katholische Kirche aufgedeckt hat. Das gleiche auch dem Gründer der Baptisten, der erkannt hat, dass die Kindertaufe unbiblisch ist und ebenfalls den Gründern der Adventgemeinde, die z.B. den Sabbat erkannt haben oder dass die Speisegebote noch gültig sind. Hätten sie lieber um der Einheit willen ihre Erkenntnisse unter den Teppich kehren und gegen ihr Gewissen handeln sollen?
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      hnitschke schrieb:

      Welch ein Religionsfriede könnte zwischen Christentum und Islam herrschen,,würde dieser entsetzliche - Entschuldigung - Eiertanz um eine von der Bibel nicht gelehrte Theologie nicht ein Hindernis sein!
      Der perfekte "Religionsfriede" wäre gegeben, wenn der Christ Jesus als den Messias aufgeben würde, genau!

      Nachdem sich aber Jesus im NT als GOTT offenbart und ansprechen lässt (z.B. Joh 20,28) ist Deine Idee nicht nur unbrauchbar sondern auch nicht begründbar.
      Liebe Grüße, Heimo
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      HeimoW schrieb:

      hnitschke schrieb:

      Welch ein Religionsfriede könnte zwischen Christentum und Islam herrschen,,würde dieser entsetzliche - Entschuldigung - Eiertanz um eine von der Bibel nicht gelehrte Theologie nicht ein Hindernis sein!
      Der perfekte "Religionsfriede" wäre gegeben, wenn der Christ Jesus als den Messias aufgeben würde, genau!
      Nachdem sich aber Jesus im NT als GOTT offenbart und ansprechen lässt (z.B. Joh 20,28) ist Deine Idee nicht nur unbrauchbar sondern auch nicht begründbar.
      So ist es. Der Islam lehrt eine Theologie der Werksgerechtigkeit, wo man - völlig unabhängig von Jesus - die Erlösung durch die Werke erlangen kann.
      Das lehren leider auch einige hier, die sich "Christen" nennen und mehrere Bibelpassagen als nicht authentisch deklarieren, weil es ihnen nicht passt. Solche "Christen" können gleich zum Islam konvertieren - ihre Theologie passt dort besser.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
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      hnitschke schrieb:

      Liebe Leute,
      ich finde diese Diskussion sehr interessant. Manchmal frage ich mich, ob der Islam nicht Recht hat und es nicht (in zugegeben bester wenn nicht gar liebevoller Absicht) an Gotteslästerung grenzt, Jesus als Gott (der vorüberegehend seine Gottheit gegen ein Menschsein eintauschte) zu bezeichnen.
      Nein! Eindeutig nein!
      Und das, obwohl ich mit der Trinitätslehre, so wie sie im Allgemeinen dargestellt wird, auch nichts anfangen kann.

      Jesus sagte, "Ich und der Vater sind eins"

      Das sagt mir, daß sie zwar nicht eine Person sind, bzw sein müssen, aber daß sie absolut gleichwertig sind. Und zwar in jeglicher Hinsicht!
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      Yppsi schrieb:

      Jesus sagte, "Ich und der Vater sind eins"

      Das sagt mir, daß sie zwar nicht eine Person sind, bzw sein müssen, aber daß sie absolut gleichwertig sind. Und zwar in jeglicher Hinsicht!


      Joh 17,11 Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir.


      Jesus bittet seinen Vater, dass seine Jünger untereinander genau so eins sein sollten, wie er und sein Vater eins sind. Das bedeutet, dass die Jünger oder die Gläubigen in allen Dingen einig sein sollen, dass sie eines Sinnes sein sollen und ein Ziel haben. Aber das bedeutet nicht, dass einer so ist wie der andere. Trotzdem hat jeder sein eigenes Wesen, seinen eigenen Charakter, eigene Gaben usw.

      Dieser Text sagt absolut nicht, dass der Vater und der Sohn "gleichwertig sind in jeglicher Hinsicht". Der Text sagt lediglich, dass die beiden sich in allen Dingen einig sind und nur ein Ziel haben: die Menschen zu retten. Darum der Vergleich, dass auch die Gläubigen eins sein sollen, wie der alleinige Gott JAHWEH und sein Sohn.

    • Jesus schafft Speisegebote ab!

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      Sammy57 schrieb:

      Wenn es nur um Einheit gehen würde - unabhängig von der Wahrheit oder Suche nach Wahrheit - gäbe es auch heute noch nur eine Kirche - vermutlich die katholische. Warum sind denn so viele Kirchen entstanden z.B. die Prostestanten oder die Baptisten oder die Adventisten? Weil sie aufgrund ihres Bibelstudiums falsche Lehren in ihren Kirchen erkannt haben. Und mit Sicherheit war nicht das Ziel, neue Kirchen zu gründen oder sich zu spalten. Ziel war immer, eine Reformation oder weiteres forschen in ihren Kirchen anzuregen. Aber man wollte das in ihren Kirchen nicht hören - nach dem Motto: "wir haben alle Erkenntnis und brauchen keine neue mehr".Also war die logische Schlußfolgerung, dass diejenigen, die neue Erkenntnisse hatten und sich nicht schuldig machen wollten an den falschen Lehren ihrer Kirchen: entweder raus gzeworfen werden oder freiwillig gehen.

      Wenn man deiner Argumentation folgen wollte: "bloß nicht zu viel andere Auffassungen äußern, weil das die Einheit zerstört" gäbe es z.B. auch keine Adventgemeinde. Denn das gleiche hat man zu Luther gesagt als er die falschen Lehren der katholische Kirche aufgedeckt hat. Das gleiche auch dem Gründer der Baptisten, der erkannt hat, dass die Kindertaufe unbiblisch ist und ebenfalls den Gründern der Adventgemeinde, die z.B. den Sabbat erkannt haben oder dass die Speisegebote noch gültig sind. Hätten sie lieber um der Einheit willen ihre Erkenntnisse unter den Teppich kehren und gegen ihr Gewissen handeln sollen?
      Warum sind denn so viele Kirchen entstanden? Die Antwort hast Du, liebe Sammy selbst gegeben: Weil sie aufgrund ihres Bibelstudiums falsche Lehren in ihren Kirchen erkannt haben.

      Und mit Sicherheit war nicht das Ziel, neue Kirchen zu gründen oder sich zu spalten. Ziel war immer, eine Reformation oder weiteres forschen in ihren Kirchen anzuregen. So ist es! Martin Luther wollte seine, die katholische = allgemeine Kirche nicht spalten, sondern reformieren und erneuern! Das geben mittlerweile auch katholische Theologen und Historiker zu! Aber der antichristliche Papst Leo X. war nicht bereit das Ablass-Unwesen aufzugeben, weil er Geld für den Neubau des Petersdomes brauchte! Im fernen Rom hat man die positive Wirkung der Schriften Luthers auf die deutsche Christenheit total unterschätzt, mit der Folge, dass bis 1520 fast ganz Deutschland protestantisch gesinnt war! Als dann am 3.1.1521 Luther mit dem Kirchenbann aus seiner Kirche ausgeschlossen wurde, war es für die Einheit der RKK zu spät! Da Luther den Papst daraufhin als »Antichrist und Papstsau« bezeichnete, war das Tischtuch endgültig zerschnitten!

      dass die Speisegebote noch gültig sind. Das sehe ich anders! Denn Jesus Christus hat diese laut
      Markus 7,19 abgeschafft. Jesus sagt: "Denn es geht nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und kommt heraus in die Grube. Damit erklärte er alle Speisen für rein." und

      "Nicht was zum Mund hineingeht, macht den Menschen unrein; sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein." (Matthäus 15,11)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

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      Hallo Norbert.

      Gottesdienste kann man an jedem Wochentag halten, und Abendmahl auch. Aus der Feier in Troas kann man nicht auf eine allgemeine Sitte schließen, denn es handelte sich hier um eine Abschiedsversammlung. Paulus kehrte nie wieder nach Troas zurück.

      Die Versammlung ging bis Mitternacht. Nun fragt es sich, wann sie begann. Begann sie am Sabbat und zog sich in die Mitternacht hinein, endete sie am Sonntag. Begann sie am Sonntag und zog sich in den Montag hinein, fand sie am 2. Wochentag statt. Wollten die Sonntags-Christen die Trojaner nachahmen, müssten sie also entweder am Sabbat- oder am Sonntag Nachmittag Gd. halten.

      Diese Bibelstelle ist also überhaupt kein Beweis für etwas, außer dass es sich um eine Abschiedsversammlung handelte.

      Und nun noch Luthers ursprüngliche Übersetzung von Apg. 20.7 von 1547: AVff einen Sabbatg aber, da doe Jünger zusamen kamen, das Brot zu brechen, prediget jnen Paulus und wollte dws andwewn tgwa azsreisen vnd verzoch das wort bis zu mitternacht.

      Im Gegensatz zu Dir wusste Luther wohl genau, wovon er schrieb.

      Geschichtlich nachweisbar stammt die Anwendung des Begriffs "Tag des Herrn" auf den Sonntag aus dem 3. oder 4. Jahrhundert. In biblischen Zeiten wurde er immer auf den Sabbat an gewendet.Wenn Du also den biblischen Ausdruck "des Herrn Tag" auf den Sonntag anwenden möchtest, um die Sabbat feier zu umgehen, musst Du zuerst die Geschichte umschreiben,

      Liebe Grüße von benSalomo.
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      Sammy57 schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Jesus sagte, "Ich und der Vater sind eins"

      Das sagt mir, daß sie zwar nicht eine Person sind, bzw sein müssen, aber daß sie absolut gleichwertig sind. Und zwar in jeglicher Hinsicht!

      Dieser Text sagt absolut nicht, dass der Vater und der Sohn "gleichwertig sind in jeglicher Hinsicht".

      Mir sagt er das!

      Daß er Trinitariern etwas anderes sagt, als Antitrinitariern, ist mir schon klar.
      Aber daß jedem jedes etwas anderes sagt, ist ja nichts Neues. ;)
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      Bogi111 schrieb:



      Wenn alle in Liebe handeln, erfüllen sie Gottes Gebot und Wesen.
      Wer das bekämpft hat andere Gründe als Liebe im Sinne Gottes!

      Das stimmt so nicht, das ist, in dieser Disk so geschrieben einfach unwahr. Es soll heißen: Wenn ... in Liebe UND WAHRHEIT handeln.....
      Wenn ein verheirateter Mann die Frau seines Nachbarn liebt, erfüllt er nicht Gottes Gebot, sondern übertritt es.
      So auch und grade in Religiösem. Es ist keine Erfüllung der Gebote Gottes, wenn man an unterschiedliche Götter glaubt, wenn man verschiedene "Gottesdienste" feiert, wenn man unterschiedliche, zum größten Teil widersprüchliche Glauben hat... obwohl aus und in Liebe getan.

      Überhaupt: wie können gläubige Menschen mit verschiedenen Glaubensprinzipien die gleiche Liebe zu Gott haben?

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      Bogi111 schrieb:



      Das Satan diese Einheit versucht zu zerstören ist jedem Christen bewusst. Deshalb hat Jesus und Paulus für diese Einheit gebetet.
      Bei der Disskusion fällt auf wieviel zerstörerische Kraft aufgebracht wird um die Geschwister, die um Einheit in der Gemeinde bemüht sind, zu deskreditieren.
      Hier kann viel schlaues geschrieben werden,die Folgen dieses Denkens aber sind schmerzhaft in Gemeinschaft zu spüren!

      Welche Einheit hat Jesu hier angesprochen? Um welche Einheit geht es im Glauben überhaupt? (rhet.) Sieht Gottes Einheit so aus, wenn alle Christlichen Gruppen gemütlich an einem Tisch sitzen? Oder alles samt gesellig in den Bänken einer Kirche?
      Bei wem betet Jesus um Festigkeit und Einheit? Es waren alles Gläubige des gleichen Glaubens, der gleichen Lehre.

      Jesus sagt: Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
      Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.
      Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.
      Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. (Matth. 10,35+)

      Ich will mir nicht ausmalen, Bogi, wenn du damals gelebt hättest, für oder gegen wen du deine Hand heben würdest, den Jesus war offensichtlich genau dieser, der die Einheit, wie DU sie präsentierst (definierst), ge- ze- stört hat.

      .


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      HeimoW schrieb:

      Nachdem sich aber Jesus im NT als GOTT offenbart und ansprechen lässt (z.B. Joh 20,28) ist Deine Idee nicht nur unbrauchbar sondern auch nicht begründbar.
      Hast du den o.g. Text auch mal weiter gelesen?

      Thomas spricht zwar hier Jesus als Gott an. Aber danach steht: Joh.20,31: "Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr, weil ihr glaubt, das Leben habt in seinem Namen."

      Warum wird hier wohl betont, dass er der Sohn Gottes ist und nicht Gott? Weil man genau solche Mißverständnisse verhindern wollte.

      Andererseits ist es auch kein Beweis, dass er wenn er Gott genannt wird, genauso wahrer Gott ist, wie sein Vater. Denn in der Bibel werden sogar Menschen als Gott oder Götter bezeichnet z.B. Mose. Er wird von Jahweh selber als "Gott über den Pharao" gesetzt :

      2Mo 7,1 Der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich setze dich zum Gott für den Pharao, und Aaron, dein Bruder, soll dein Prophet sein.

      Ist Mose deshalb wahrer Gott wie Jahweh? Nein, mit Sicherheit nicht. Er ist deshalb "Gott" über Aaron, weil er im Auftrag Gottes handelt und es genau so ist, als ob Gott selber handelt.


      1. Kor. 8,5 Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt,
      6 so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm, und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

      Das Problem ist das Verständnis des Titels "Gott". Wenn jemand als "Gott" bezeichnet wird, ist er noch lange nicht Jahweh, der Vater, der ALLEIN wahre Gott. Denn den gibt es nur einmal! Dies sagt uns Jahweh selber an zig Stellen der Bibel und auch der Sohn Gottes sagt es uns so eindeutig in Joh. 17,3 , dass daran kein Zweifel bestehen kann. Es sei denn, man setzt seine eigenen Ideen und die Lehren der sogenannten Schriftgelehrten über das, was Gottes Sohn sagt.
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      Liebe Leute,

      auch aus meiner Sicht etwas zu der zuletzt thematisierten Frage, wen die Bibel grundsätzlich dann meint,, wenn von "ho theos" = DER Gott die Rede ist und was unter "theos" normalerweise zu verstehen ist. MIT Artikel "ho" ist der EINE, EINZIGE Gott gemein, Fehlt der Artikel, is "irgend ein Gott" gemeint, von denen es viele gab (es klang bereits an, danke). In Apg 28 sagtten die Menscen von Paulus, er sei "theos", NICHT "ho theos",also NICHT der EINE Gott. "Alternativ ist bei fehlendem Artikel auch das Attribut "göttlich" gemeint.

      Von Jesus, dem Logos, heißt es in Joh.1.1: "und das Wort war bei DEM Gott ... (MIIT Artikell) und GoOTTwar das Wortt- bzw. in unserem gewohnten Satzbau: "und das Wort war GOTT" (OHNE Artikel). Jesus wird mangels Artikel also NICHT als DER (EINE) Gott bezeichnet.t Lt. Offenbarung 7 wird "ho theos" abwischen alle Tränen, also diesmal DER (Eine) Gott) - Die Unterscheidung ist wichtig, da dogmenhörige "Trinitarier" sich gerne auf Joh.1.1 berufen - zu Unrecht.

      Vielen Dank, soweit sich auf mein Posting bezogen wurde, egal ob zustimmend oden (z.T. mit Totschlagargumenten) ablehnend. Dass dabei schon mal jede Sachlichkeit verlassen wird, nehme ich hin - bis auf eines: Wer Jesus nicht als zugleich eine Peson uner Teil vp drei Personen ansieht, gibt ihn noch lange nicht als Messias auf. Und die Empfelllung, am besten zum Islam zu konvertieren, ersetzt Argumente durch beshämende Unsachlichkeitt.

      Herzlich
      Hajo