Die Dreieinigkeit Gottes

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    • freudenboten schrieb:

      Wie ich in anderen Beiträgen schon mehrfach dargelegt habe, meint "Echad" genau das: Eins von oder zusammengesetzt aus vielen.
      Tut mir leid, ist nichts gegen Dich, jedoch werden Deine Aussagen nicht glaubwürdiger, weil Du es schon mehrfach dargelegt hast.
      Ich vertraue seriösen Quellen die einen hervorragenden akademischen Ruf genießen wie zum Beispiel Ludwig Koehler & Walter Baumgartner mehr, als wie (Dir) einen Fremden in einem Forum.

      Und das was Du meinst, meint eben nicht genau "DAS" was seriöse Menschen und tatsächliche Kenner der hebräischen Sprache wie Koehler & Baumgartner zu "echad" meinen.

      Das Lexikon von Koehler und Baumgartner (lexicon in veteris testmenti libros) gibt als grundlegende Bedeutung für echad „ein Einzelner“ an. Die häufigste Bedeutung ist die einfache Kardinalzahl 1. echad und achat (m/w) --> einerlei Sprache (safa achat), derselben Nacht (lajla echad), in einem Haus (bajit echad), einziges Wort (dawar echad), erster Tag (jom echad),

      Im 5. Buch Mose strahlt das Schma Jisrael in Kapitel 6, Vers 4 als Manifestation des jüdischen Glaubens an den einzigen Gott. Jede jüdische Generation, die in Gefahr geriet, wählte das Schma als ihr persönliches Credo und verbeugte sich vor dem einen, wahren, einzigen Gott. "schma jisrael, adonaj eloheinu adonaj echad"

      Wie gesagt:
      Eine Untersuchung des Gebrauchs im Alten Testament offenbart uns, dass das Wort "echad" genauso verschiedene Bedeutungen haben kann wie etwa unser deutsches Wort "einer". Der Kontext muss jeweils entscheiden, ob eine numerische oder eine vereinte Einzigartigkeit beabsichtigt ist - Sind Deine obigen Ausführungen zu "echad" tatsächlich im Kontext ersichtlich ?

      Anbei : Traurig, dass immer wieder zu solch' komplizierten Erklärungsversuchen gegriffen wird. Die Bibel wurde für Jedermann geschrieben, sowohl ein Akademiker wie auch ein Schulkind kann das Wort Gottes verstehen. Der kindliche und einfache Glaube ist soviel mehr wert, als komplizierte Wortstudien oder das Wissen um hebräische oder griechische Begriffe...

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      In diesem Video(Dauer: 6 Minuten 50 Sekunden) wird die Frage gestellt, ob die Dreieinigkeitslehre eine heidnische Lehre sei. Der Sprecher versucht hier diese Argumente anhand der Bibel zu widerlegen und verweist auf den Missionsbefehl Jesu und auf die Paulus-Stelle aus dem Kolosserbrief, wonach in Christus die ganze Fülle der Gottheit wohne. Auch auf Johannes 16 wird hingewiesen, wo der Geist von Vater und vom Sohn ausgesendet wird. Und es wird auf Jesaja 9,5 verwiesen, wo der Sohn als der »Ewig-Vater« bezeichnet wird. Am Ende wird betont, das das Wesen der Gottheit für uns ein Geheimnis bleibt und wir uns kein Bild von Gott machen sollen. (Zweites der 10 Gebote!)
      Man scheint auch hier zu übersehen, lieber Norbert, wie schon bereits in Jesaja 53, dass sich das vom Propheten Jesaja gesagte sich zu JENER ZEIT abspielte und nur zweckentfremdet wurde um etwas das nicht so ist angeblich belegen zu können.

      Jesaja 9.1 Das Volk das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht; und über die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. 2 Du machst des Volkes viel; du machst groß seine Freude. Vor dir wird man sich freuen, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt. 3 Denn du hast das Joch ihrer Last und die Rute ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie zur Zeit 4 Denn alle Rüstung derer, die sich mit Ungestüm rüsten, und die blutigen Kleider werden verbrannt und mit Feuer verzehrt werden.
      5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst;

      Beim Missionsbefehl geht doch klar hervor, dass alle 3 (Vater, Sohn, Hl. Geist) sozusagen auf einzig wahres, glaubwürdiges Wesen und Willen des allein wahren Gottes hinweisen. Alles was dem widerspricht, auch von früheren Zeiten gilt höchstens den Hebräern aber nicht den Christen, die sich ja stets einzig und allein nach dem von Jesus Christus offenbarten Gottverständnis ausrichteten.

      Auf eine Firma bezogen wäre der Vater nach meiner Vorstellung der CEO, Jesus 1. Prokurist allein Unterschriftsberechtigt. und der Hl. Geist 2. Prokurist von meiden je bevollmächtigt in ihrem Sinne dafür empfängliche Menschengedanken zu beliefern. Alle 3 verfolgen dasselbe Ziel, die zerstörerische, unheilverbreitende Konkurrenz langsam aber sicher in Vergessenheit geraten zu lassen = Ausbau Gottes Reiches des Friedens und der Liebe auf Erden = Jesus wahres Evangelium, das auch NICHT in Jesus Sinn verbreitet wird, wie ich mit Erschrecken feststellen musste und himmeltraurig finde.

      Ein Bild vom Himmlischen Vater in visueller Form soll, kann man sich nicht machen, denn Gott ist Geist. Aber wir erkennen Gottes weisheitsvolles Wirken insbesondere in der Natur und auch in kleinen Wundern, Begebenheiten des Alltags. Gott ist allgegenwärtig und wer behauptet, er würde ausschliesslich und endgültig durch Bibelworte mit den jeweiligen Lesern kommunizieren, verleugnet seine Allgegenwärtigkeit, ist meine Meinung.

      Gesegnete Grüsse renato23
    • Yppsi schrieb:

      Es sind halt 2 Extreme, die hier aufeinandertreffen.
      Obwohl es gar nicht so sein müsste.

      Aussagen wie "Ihr betet falsche Götter an, bzw ich will keine falschen Götter anbeten" sind wirklich mehr als unterirdisch, und stoßen - mich zumindest - sehr ab!
      Weil mit den falschen Göttern Jesus gemeint ist.
      Jesus sagte, "ich und der Vater sind eins" (Joh, 10,30)
      Für mich heißt das nicht unbedingt, daß sie Einer oder ein Einziger sind, sondern daß sie (sich) einig, gleichwertig sind.
      Damit erübrigt sich die Angst, bzw der Vorwurf, falsche Götter anzubeten, und das ewige Streitthema Trinität könnte eigentlich ad acta gelegt werden.
      Würde man sich darauf einigen können, dass das von Jesus Christus offenbarte Gottverständnis das einzig wahre ist, DER alleingültige Massstab für wahre Göttlichkeit, dann wäre es wirklich einerlei ob Trinitarier oder den Himmlischen Vater Jesu als einzigen und allein wahren Gott bezeugend.
    • renato23 schrieb:

      ber wir erkennen Gottes weisheitsvolles Wirken insbesondere in der Natur und auch in kleinen Wundern, Begebenheiten des Alltags. Gott ist allgegenwärtig und wer behauptet, er würde ausschliesslich und endgültig durch Bibelworte mit den jeweiligen Lesern kommunizieren, verleugnet seine Allgegenwärtigkeit, ist meine Meinung.
      Diese Meinung teile ich mit Dir. Ich finde es schön, dass ich auch im Leben meiner Geschwister entdecken darf, dass Gott sein weisheitsvolles Wirken meinen Geschwistern auch durch Natur, kleinen Wundern oder Begebenheiten des Alltags offenbart. Oft gehe ich zum Beispiel nur durch einen Wald spazieren und erkenne Gottes weisheitsvolles Wirken oder er berührt mein Herz, sodass ich Ihm einfach nur Danke sagen möchte für die Schönheit seiner Schöpfung, dass ich meine Zeit im Wald verbringen kann und für den feinen Geruch des Waldes und die Ruhe im Wald.

      Ist es nicht großartig, dass wir einen lebendigen Gott haben ? Mir gefällt es auch gut, dass die Bibel davon spricht, dass der Mensch auch vom Wort Gottes lebt, dass aus Seinem Mund kommt, nicht kam - Gottes Wort ist soviel mehr als "nur" ein toter Buchstabe, und Gott kommuniziert mit uns nicht nur durch Bibelworte oder Worte.
    • Bogi111 schrieb:

      Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich!
      Denn du bist der Gott, der mir hilft;
      täglich harre ich auf dich.
      Psalm 25:5

      100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine wahrheit für und für.

      108,4 Denn deine Gnade reicht, soweit der Himmel ist, und deine wahrheit, soweit die Wolken gehen.

      111,7 Die Werke seiner Hände sind wahrheit und Recht; alle seine Gebote sind rechtschaffen.
      Gerade beim Lesen der Psalmen und Sprüche glaube ich, dass denen die in den Mosebüchern 2 - 5 vorkommenden Tötungsvorschriften und umfassenden Opferkult unbekannt ist und nur die Sinai-Gebote bekannt.
      All seine Gebote sind rechtschaffen.....was man dann gerade von den mosaischen Gesetzen, die mit teils Geboten unvereinbar sind nicht behaupten kann, so man sich nicht wie Mose von Schlangenzauberei blenden liess.

      Johannes 1 bezieht sich zudem nicht auf Jesus. Sondern steht Logos und Logos ist mit Logik/Vernunft/Weisheit gleichgesetzt ist also kein anderer Name für Jesus, wie viele einfacht nur weitergeben, wie ihnen so indoktriniert. Das die Weisheit Gottes schon vor der Erschaffung der Erde bei Gott war und Gottes Weisheit später durch Jesus verkörpert wurde ist kein Indiz für eine Trinität, die nebst den Vater Jesus, auch den Menschensohn Jesus und den Hl. Geist als 3 in 1 Gott bezeichnet.
    • James Gabriel schrieb:

      renato23 schrieb:

      ber wir erkennen Gottes weisheitsvolles Wirken insbesondere in der Natur und auch in kleinen Wundern, Begebenheiten des Alltags. Gott ist allgegenwärtig und wer behauptet, er würde ausschliesslich und endgültig durch Bibelworte mit den jeweiligen Lesern kommunizieren, verleugnet seine Allgegenwärtigkeit, ist meine Meinung.
      Diese Meinung teile ich mit Dir. Ich finde es schön, dass ich auch im Leben meiner Geschwister entdecken darf, dass Gott sein weisheitsvolles Wirken meinen Geschwistern auch durch Natur, kleinen Wundern oder Begebenheiten des Alltags offenbart. Oft gehe ich zum Beispiel nur durch einen Wald spazieren und erkenne Gottes weisheitsvolles Wirken oder er berührt mein Herz, sodass ich Ihm einfach nur Danke sagen möchte für die Schönheit seiner Schöpfung, dass ich meine Zeit im Wald verbringen kann und für den feinen Geruch des Waldes und die Ruhe im Wald.
      Ist es nicht großartig, dass wir einen lebendigen Gott haben ? Mir gefällt es auch gut, dass die Bibel davon spricht, dass der Mensch auch vom Wort Gottes lebt, dass aus Seinem Mund kommt, nicht kam - Gottes Wort ist soviel mehr als "nur" ein toter Buchstabe.
      Ja, ich glaube zudem, dass dort wo jesuskonform Gottes Willen in geschriebener und gesungener Form (Hör auf die Stimme = Erinnerung an den Heiligen Geist in uns, der uns helfen will, nurmehr gottgefällig zu handeln, beispielsweise) wiedergegeben wird, dass dort Gottes Heiliger Geist "im Spiel" war ist und bleiben wird.

      Ich glaube, Gott (also der von Jesus Christus auf Erden in dessen Auftrag zur Erkenntnis gegebene)versucht seit ewigen Zeiten, in welcher Form auch immer, Menschen seine Nähe, seine Liebe und sein Freude an gelebter Liebe und Barmherzigkeit erfahrbar zu machen, in Erinnerung zu rufen, was sein Heilsplan mittels Sendung Jesus Christus in Wahrheit bewirken sollte = Abwenden des Volkes Israel von allen zu Erbarmungslosigkeit und Lieblosigkeit = Gottlosigkeit= Sünde abbringen zu wollen. (warum erklärte Jesus, insbesondere zu den Verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt worden sei.?)

      Gesegnete Grüsse, renato21
    • Pfingstrosen schrieb:

      Joh 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

      Wenn jemand meint, dass er eine Veränderung seines Charakter selbst bewirkt, der irrt einfach.

      Das heisst ja nicht, dass man sich nicht danach ausstreckt......
      Jesus sagte:Wer meine Worte hört und tut sie, ist wie ein Mann, der sein Haus auf Felsengrund aufbaut.

      Warum nennt Ihr mich Herr,Herr und tut doch nicht was ich euch lehre?

      Wer mich liebt, der wird mein Wort halten und mein Vater wird ihn lieben.

      Ohne Jesus aufklärenden, göttlichweisen Lehren, Darlegung Gottes wahren Willens, konnten die Verlorenen Schafe des Hauses Israel weiss Gott nicht von ihren Sünden erlöst werden, die sie bis anhin unwissentlich taten.

      Wie will man Jesus ähnlich werden, also glaubwürdiger Christ himmelseits, wenn man nicht an sich arbeitet um nurmehr Liebe in seinem Sinne zu leben?
      Johannes lehrte ja diesbezüglich schon damals: Wer solche Hoffnung hat auf ihn, der REINIGT SICH WIE JENER REIN WAR.

      Wie verstehst du denn Jesus Worte: Ihr sollt vollkommen werden, wie der Vater im Himmel vollkommen ist? (also keine Perfektionisten in menschlicher Hinsicht, was oft auch lieblos ist, sondern vollkommene Liebe zu leben)

      Gesegnete Grüsse, renato23
    • Norbert Chmelar schrieb:

      renato23 schrieb:

      Doch bleiben wir bei der angeblichen jedoch biblisch klar widerlegbaren These, Gott sei 3 in 1. also bestehe aus Gott-Vater, Gott-Sohn, Gott- Hl. Geist.

      Gott war niemals Mensch, lag auch nie in einer Krippe und am Kreuz hing er auch nicht, denn wie Jesus lehrte in Joh.4.24 Gott ist Geist. So steht es geschrieben.
      Laut christlichem Dogma ist Gott doch der 3Eine!Natürlich war der Vater niemals Mensch, lag auch nie in einer Krippe und am Kreuz hing er auch nicht! Am Kreuz hing nur Gott der Sohn!

      Ich stelle fest dass bei Dir der Du doch evangelisch bist, der Konfirmationsunterricht nicht sehr gefruchtet
      hat oder dass dir der Pfarrer die göttliche Dreieinigkeit nicht gut erklärt hat! Traurig, traurig!
      Als ich vor vielen Jahren konfirmiert wurde, da gab es die so genannte Dreieinigkeit gemäss unserem reformierten Pfarrer nur in der katholischen Kirche.

      Das Dogma einer Dreieinigkeit Gottes wurde von Päpsten erfunden und nicht von Jesus Christus und so auch nicht einmal von Paulus gelehrt. Also von wegen CHRISTLICHES DOGMA.
    • renato23 schrieb:

      Ja, ich glaube zudem, dass dort wo jesuskonform Gottes Willen in geschriebener und gesungener Form (Hör auf die Stimme = Erinnerung an den Heiligen Geist in uns, der uns helfen will, nurmehr gottgefällig zu handeln, beispielsweise) wiedergegeben wird, dass dort Gottes Heiliger Geist "im Spiel" war ist und bleiben wird.
      Auch in "diesem Punkt" denke ich ganz ähnlich wie Du. Zumindest passierte es mir schon oft, dass mich der Heilige Geist durch solche Formen "ansprach" und "wirkte". Ich liebe zum Beispiel Musik von Johann Sebastian Bach und spiele diese selbst sehr gerne. Er war ein gläubiger Christ und sagte über seine Musik, dass mit "all seiner Musik Gott geehrt werden sollte und die Menschen erfreut werden sollten." Er schrieb über seine Noten die Abkürzungen "J.I" (Jesus uivall = Jesus hilf) und die meisten seiner Noten kennzeichnete er mit den Buchstaben "S.D.G." (soli deo gloria = Gott allein die Ehre". Er wusste genau, dass er nur mit der Hilfe von Gott, Jesus und dem Heiligen Geist diese wunderbare und ergreifende Musik schreiben konnte. Wenn ich heute Bach spiele, dann merke ich oft, dass ich "innerlich" automatisch in die Anbetung gehe, dass mein Geist zu Gott betet, Ihm ehrt, Ihm preist, Ihm dankt. Ich erfreue mich in der Musik an Gott und es gefällt mir, wenn es Gott gefällt, dass Er die Musik (auch) dazu nutzt, um mein Herz näher zu Ihm zu ziehen. Das ist etwas unbeschreibliches Schönes. Die Musik von Bach führt mich nicht selten in die Anbetung oder gibt mir gute Gedanken über Gott, oder sie vertreibt "dunkle Wolken" mit "guten biblischen Gedanken" wenn es mir mal nicht so gut geht.

      renato23 schrieb:

      Ich glaube, Gott (also der von Jesus Christus auf Erden in dessen Auftrag zur Erkenntnis gegebene)versucht seit ewigen Zeiten, in welcher Form auch immer, Menschen seine Nähe, seine Liebe und sein Freude an gelebter Liebe und Barmherzigkeit erfahrbar zu machen, in Erinnerung zu rufen, was sein Heilsplan mittels Sendung Jesus Christus in Wahrheit bewirken sollt
      Ja, sehe ich auch so. Wir Menschen verarbeiten ja zum Beispiel Information ganz unterschiedlich, manche haben ein eher fotografisches Gedächtnis. Manche Menschen fühlen sich eher durch Lesen angesprochen, während andere sich eher durch Bilder oder Musik angesprochen fühlen. Ich glaube, dass Gott eine Vielzahl von Möglichkeiten benutzt um uns anzusprechen. Gott kann wie Du schon gesagt hast durch Natur, andere Menschen, Erlebnisse oder auch durch sein Wort sprechen, eben durch Eindrücke, Ereignisse und Gedanken. Ich finde auch die "Rede Gottes aus dem Sturm" genial (Wer zählt die Wolken mit Weisheit, und des Himmels Schläuche, Erjagst du der Löwin den Raub ? Stillst du die Gier der jungen Löwen wenn sie in den Höhlen kauern, im Dickicht auf der Lauer sitzen ? Wer bereitet dem Raben seine Speise, wenn seine Jungen zu Gott schreien, umherirren ohne Nahrung ?, usw...) Ich mag diesen Text sehr, er spricht von der Größe, Erhabenheit, Allmacht und von der liebenden Fürsorge unseres Gottes für Seine Geschöpfe - Der Text lässt mich über Gott nur so staunen. Auch gefällt mir die Frage Gottes an Abraham sehr : "Siehst Du die Schätze der Dunkelheit (Sterne am Nachthimmel), kannst Du sie zählen ?" Wann immer ich abends einen schönen Sternenhimmel sehe, denke ich "zwangsläufig" an Gott, wie wunderbar Er ist, wie sehr er uns liebt und wie sehr Er das Beste für uns möchte.
    • James Gabriel schrieb:

      Im 5. Buch Mose strahlt das Schma Jisrael in Kapitel 6, Vers 4 als Manifestation des jüdischen Glaubens an den einzigen Gott. Jede jüdische Generation, die in Gefahr geriet, wählte das Schma als ihr persönliches Credo und verbeugte sich vor dem einen, wahren, einzigen Gott. "schma jisrael, adonaj eloheinu adonaj ecechad."
      Nun, das ist der streng monotheistische Gottesbegriff der meisten Juden (bis auf Teile der Messianischen Juden, die an die Trinitätslehre glauben!) bis heute: »der EINE, [ALLEIN - siehe Joh.17,3!] WAHRE und EINZIGE [im Sinne von "ALLEINER"!] GOTT!« - der ADONAJ ELOHEINU ADONAJ ECECHAD!

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    • renato23 schrieb:

      Als ich vor vielen Jahren konfirmiert wurde, da gab es die so genannte Dreieinigkeit gemäss unserem reformierten Pfarrer nur in der katholischen Kirche.
      Seltsam! Denn die reformierte Kirche glaubt doch auch an die Dreieinigkeit und an das große Nizänische Glaubensbekenntnis, das als Trinitätsdogma gilt. Aber womöglich war dein Pfarrer Anhänger der "Historisch-Kritischen Methode" und hat selber nicht an die Dreieinigkeit geglaubt. Damit wäre er leider kein Einzelfall!
    • KINDLICHER GLAUBE UND 1.KORINTHER 13,11?

      James Gabriel schrieb:

      Die Bibel wurde für Jedermann geschrieben, sowohl ein Akademiker wie auch ein Schulkind kann das Wort Gottes verstehen. Der kindliche und einfache Glaube ist soviel mehr wert, als komplizierte Wortstudien oder das Wissen um hebräische oder griechische Begriffe...
      Wenn wir nur den kindlichen Glauben befürworten, müssten wir in der Tat nichts mehr sagen von einer Trinität! Dann genügte es zu sagen: "Es gibt den einen Gott, unseren himmlischen Vater und es gibt den Sohn Gottes Jesus Christus!" Von einem Geist, der gleichzeitig Tröster und Fürsprecher ist, dürfte dann auch nicht mehr gesprochen werden. So kann man glauben, dann werfen wir halt das Dreieinigkeits-Dogma über Bord!
      Aber, wie passte das dann mit dem Wort des Paulus aus 1.Kor 13,11: „Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.” zusammen?

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    • James Gabriel schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Wie ich in anderen Beiträgen schon mehrfach dargelegt habe, meint "Echad" genau das: Eins von oder zusammengesetzt aus vielen.
      Tut mir leid, ist nichts gegen Dich, jedoch werden Deine Aussagen nicht glaubwürdiger, weil Du es schon mehrfach dargelegt hast.Ich vertraue seriösen Quellen die einen hervorragenden akademischen Ruf genießen wie zum Beispiel Ludwig Koehler & Walter Baumgartner mehr, als wie (Dir) einen Fremden in einem Forum.

      Und das was Du meinst, meint eben nicht genau "DAS" was seriöse Menschen und tatsächliche Kenner der hebräischen Sprache wie Koehler & Baumgartner zu "echad" meinen.

      Das Lexikon von Koehler und Baumgartner (lexicon in veteris testmenti libros) gibt als grundlegende Bedeutung für echad „ein Einzelner“ an. Die häufigste Bedeutung ist die einfache Kardinalzahl 1. echad und achat (m/w) --> einerlei Sprache (safa achat), derselben Nacht (lajla echad), in einem Haus (bajit echad), einziges Wort (dawar echad), erster Tag (jom echad),

      Im 5. Buch Mose strahlt das Schma Jisrael in Kapitel 6, Vers 4 als Manifestation des jüdischen Glaubens an den einzigen Gott. Jede jüdische Generation, die in Gefahr geriet, wählte das Schma als ihr persönliches Credo und verbeugte sich vor dem einen, wahren, einzigen Gott. "schma jisrael, adonaj eloheinu adonaj echad"

      Wie gesagt:
      Eine Untersuchung des Gebrauchs im Alten Testament offenbart uns, dass das Wort "echad" genauso verschiedene Bedeutungen haben kann wie etwa unser deutsches Wort "einer". Der Kontext muss jeweils entscheiden, ob eine numerische oder eine vereinte Einzigartigkeit beabsichtigt ist - Sind Deine obigen Ausführungen zu "echad" tatsächlich im Kontext ersichtlich ?

      Anbei : Traurig, dass immer wieder zu solch' komplizierten Erklärungsversuchen gegriffen wird. Die Bibel wurde für Jedermann geschrieben, sowohl ein Akademiker wie auch ein Schulkind kann das Wort Gottes verstehen. Der kindliche und einfache Glaube ist soviel mehr wert, als komplizierte Wortstudien oder das Wissen um hebräische oder griechische Begriffe...
      Nun habe ich die seriöseste aller Quellen studiert, insbesondere den Begriff "Echad" und die angrenzenden Begriffe. Und zwar habe ich die bewährte konkordante Methode angewendet, bei der mindestens alle Vorkommen in der Thora verglichen werden. Dabei bin ich zum von mir bereits zusammengefassten Ergebnis gekommen.

      Die meisten abendländischen Theologen berücksichtigen nicht die Tatsache, dass die Juden erst im persischen Exil den mosaischen Gottesbegriff (Deut. 6:4.) monotheistisch zu deuten begannen. Gerade deshalb musste Jesus die Rabbinen korrigieren. So ist das "Schmah Jisrael..." nur im Sinne von Jesus (Matthäus 28:19.) richtig zu verstehen. Das Rabbinische Judentum ist vom Gott Moses abgefallen, aber die Apostel Jesu sind die wahren und rechtmäßigen "Israeliten" (Römerbrief 11).

      Der persisch beeinflusste Monotheismus entstand aus dem Dualismus = Widerstreit zum bösen "Gegengott" Satan. Bei Mose und Hiob sind Gott und Satan keine gleichrangigen Widersacher. Genau dieselbe Sicht vertrat Jesus.

      Unter dem Einfluss des persischen Dualismus eines guten gegen ein böses göttliches Wesen vergaßen/verleugneten die jüdischen Rabbinen den ursprünglichen mosaischen "Elohim-Jhwh"-Begriff, der differenziert (nicht monotheistisch) war. Genau jenen mosaischen Gottesbegriff brachte Jesus wieder.

      Die orthodoxen Juden welche Jesus ablehnen, missdeuten das Bekenntnis Israels Deut. 6:4.

      Weiterhin behauptet die abendländische, atheistische Religionsbetrachtung, dass "Monotheismus" eine "überlegene" "Höherentwicklung" über die polytheistische Antike hinaus war, eine "Leistung" (keine Offenbarung/Inspiration durch Mose!) welche das rabbinische Judentum vollbrachte, ehe Jesus von Nazareth kam.

      Ich möchte hier behaupten, dass alle atheistischen Religionswissenschaftler mit ihrem "Druck" auf kirchliche Theologen am Phänomen "Offenbarung" durch Mose (und Jesus, seinem wahren Nachfolger)) zum Scheitern verurteilt sind!

      Zitate von historisch-kritisch beeinflussten "Wissenschaftlern" beeindrucken mich in keiner Weise mehr. Ich habe mich in meinen ersten Studienjahren schon damit auseinandergesetzt und setze ihrer historisch oberflächlichen Arbeitsweise die "traditionskritische" Methode entgegen. Diese ist in der Lage, auch "Offenbarung und Inspiration" einzubeziehen und vor allem --- eigene Denkvoraussetzungen kritisch zu beurteilen.

      P. S. Randbemerkung zum Koran: Der Text des "Koran" und die religiösen Vorstellungen im "Islam" stimmen nicht überein. Der Koran war seit seiner Entstehung nur eine Stimme unter vielen. "Monotheismus" bringt nur "Spaltungen" hervor.
    • @Norbert Chmelar

      Lieber Norbert,

      in welchen Kontext tätigt 1. Kor 3, 11 die von Dir genannte Aussage ? Was meinte Jesus, als er sagte, “und wenn ihr nicht wie die Kinder werdet ?“ Was verstehst Du unter kindlichen Glauben ? Was bedeutet dies persönlich für Dich ?

      Ich kann es nicht nachvollziehen, wie Du auf den Gedanken kommst, dass man im Sinne des “kindlichen Glaubens“ nicht mehr sagen dürfte, dass es Gott, Jesus und den Heiligen Geist gibt. Kannst Du mir bitte erklären wie Du darauf kommst, ich verstehe Dich nämlich nicht ganz...

      Anbei : Meinst Du das katholische Trinitäts - Dogma ? Wenn ja, warum sollte mich als “Nicht - Katholik“ das Dogma in irgendeiner Weiße interessieren ? Dogmen sind nicht Bestandteil meines Glaubens.
    • @freudenboten

      Lieber freudenboten,

      wenn Du die “seriösesten Quellen“ zu Begrifflichkeiten wie “echad“ studiert hast, dann sei doch bitte auch so seriös und nenne mir Deine Quellen.

      Du hast also die “konkordante“ Methode gewählt ? Ach ja... War Dein Schluss das von den 960 Nennungen der Begriff meist als numerische Angabe bzw. Kardinalszahl gebraucht wurde ?

      Zu den pauschalen Rundumschlägen auf abendländische Theologie und auf andere historische Halbwahrheiten möchte ich keinen Bezug nehmen.
    • Dann musst Du den Text eben studieren und jede Stelle mit "Echad" oder ähnlich im Sinnzusammenhang prüfen. Das geht übrigens auch mit der deutschen (Luther-) Bibel, den "Gedanken-Zusammenhang" des Satzes beachten.

      Mit einfacher "Numerik" ist da noch nichts geklärt. Es geht um Wortwurzel und Begrifflichkeit.
    • James Gabriel schrieb:

      @Norbert Chmelar

      Lieber Norbert,

      in welchen Kontext tätigt 1. Kor 13, 11 die von Dir genannte Aussage ? Was meinte Jesus, als er sagte, “und wenn ihr nicht wie die Kinder werdet ?“ Was verstehst Du unter kindlichen Glauben ? Was bedeutet dies persönlich für Dich ?
      ...
      Anbei : Meinst Du das katholische Trinitäts - Dogma ? Wenn ja, warum sollte mich als “Nicht - Katholik“ das Dogma in irgendeiner Weiße interessieren ?
      Antwort von mir, NCH: Weil dieses Dogma nicht nur ein "Katholisches" ist, sondern eines an das auch evangelische Protestanten und griechisch und russische Orthodoxe daran glauben! Melanchthon hat dieses in seinem Artikel 1 des Augsburger Bekenntnisses mit Zustimmung Luthers aufgenommen! Wer (Gast-)Mitglied in der ACK(Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) werden will, der muss das Nicaeno-Konstantinopolische Glaubensbekenntnis akzeptieren!
      Was ich unter einem kindlichen Glauben verstehe? Dass ich einen lieben, barmherzigen und gnädigen Gott als Vater im Himmel habe welcher uns durch Jesus Christus zu seinen geliebten Kindern gemacht hat! Das verstehe ich unter kindlichem Glauben!
    • @freudenboten

      Ich habe Dich nicht um eine Erklärung gebeten was ich Deiner Meinung nach tun sollte, sondern um die Angabe von seriösen Quellen die Deine Behauptung zu Wortstamm / Wurzel belegen wie auch Deine Thesen zu echad. Jeder Kenner des Hebräischen wird schnell merken, dass Du nicht wirklich eine Ahnung hast. Ich empfinde es als sinnlos mich weiterhin mit Dir auf dieser unseriösen Ebene zu unterhalten. Im Übrigen sind mir die Zusammenhänge bekannt.

      Wenn doch alles auch im Deutschen ersichtlich ist, wozu fängst Du dann überhaupt mit Hebräisch an ?

      Es fällt auf, dass Du schon mehrmals ausweichend reagiert hast und dies auch jetzt tust - Ich bin nicht der Erste der Dir dies im Forum mitteilt. Ausweichen sobald es etwas “heiß“ wird.
    • @Norbert Chmelar

      Lieber Norbert,

      Ich glaube an Gott, Jesus und den Heiligen Geist -
      Nicht an Dogmen, Bekenntnisse oder Trinitäts / Antitrinitätslehren.

      James Gabriel schrieb:

      Für mich ist die Wesenheit Gottes ein Geheimnis, dass ich auch so stehen lassen kann. Bei der Taufe von Jesu zeigten sich jedoch Gott, Jesus und der Heilige Geist. Jesus, der von Johannes getauft wird, Gott, der aus dem Himmel sagt, dass Jesus sein geliebter Sohn ist und der Heilige Geist, welcher sich physisch in Form einer Taube "manifestierte". Für mich wird aus der Bibel nur ersichtlich, dass alle 3 an der Errettung des Menschen wirken. Wie genau die Wesenheit derer beschaffen ist, interessiert mich gar nicht so. Mir ist es wichtiger, im Glauben dieses großes Geschenk der Errettung anzunehmen und aus dieser Gnade tagtäglich zu leben. Ich bete zu Gott und zu Jesus, zum Heiligen Geist bete ich nicht. Jedoch erachte ich den Heiligen Geist keineswegs als eine Art "unpersönliche Materie", denn aus dem Wort wird ersichtlich, dass der Heilige Geist "persönliche" Eigenschaften besitzt.

      Was man zum Beitritt für den ACK unterschreiben muss, weiß ich nicht. Das liegt daran, dass mich der ACK nicht sonderlich interessiert und ich diesen Arbeitskreis weder positiv noch negativ gegenüberstehe, sondern neutral.