Die Dreieinigkeit Gottes

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  • HeimoW schrieb:

    Die in der Dogmatik der Kirche der STA bevorzugte Erklärung ist die der Dreieinigkeit. Wenn das Einzelne lautstark bezweifeln bleibt ihnen das unbenommen, in meinen Augen ist es nicht überzeugend, sondern genau derselbe Fehler, den die Kirche in den ersten Jahrhunderten gemacht hat - ein Streit über etwas das über unser Verständnis hinausgeht, statt sich darauf zu konzentrieren den Glauben zu leben.
    Ich verstehe unter Glauben leben, dass man sich auch äußert, wenn man , wie doch etliche andere hier , nicht konform geht mit Formulierungen. Wohlgemerkt es ist ein persönliches Verständnis..

    Stört dich denn auch, wenn die Worte "hetzen" oder "Blendwerk" fallen?
    Welcher Glaube wird denn da gelebt?
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
  • 1.Kor.2,10 Uns aber hat Gott es offenbart durch den Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.
    11 Denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So hat auch niemand erkannt, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes.
    12 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind.
    13 Davon reden wir auch, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist, indem wir Geistliches durch Geistliches deuten.
    14 Ein natürlicher Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird.

    Und daraus folgt: Wenn der Geist GOTTES eine eigene Person wäre, dann wäre der Geist des Menschen .....................und der Geist der Welt, ...............................?
  • Wenn ich mich jetzt nicht täusche......sind allein hier im Forum 4 Adventisten, die der Trinität nicht zustimmen.....
    ich sehe da keinen Querulanten. Dazu kommt die Rose und unser ZJ aus anderen Gründen.....
    Sehe ich das jetzt falsch?
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
  • Was passiert denn, wenn viele Leute keinen Extra-Person-Geist als biblisch erkennen? Nichts, außer dass eventuell andere Denominationen sagen würden, dass wir nicht zu den anderen Kirchen passen würden.
    Ja und was wäre dann?
    An unserer Beziehung zu Jesus und dem Vater ändert sich nichts. Wir beten genau so, dass er uns mit seinem Geist erfüllt, wie er den Sohn erfüllt hat, Wir wollen genau so seinen Willen tun und nicht den unseren....wir hätten genau so liebevolle Beziehungen zu Geschwistern wie vorher usw.
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
  • Pfingstrosen schrieb:

    Wenn ich mich jetzt nicht täusche......sind allein hier im Forum 4 Adventisten, die der Trinität nicht zustimmen.....
    ich sehe da keinen Querulanten.
    Ich bezog mich nicht auf die, die hier posten, sondern auf die die im Internet und sonstwo ihre Pamphlete mit Halbwahrheiten verbreiten. Hier ist jeder eingeladen "seine" Meinung zu vertreten und wenn möglich zu begründen.

    Es geht um die Quellen auf die sich manche beziehen - trübe Quellen in meinen Augen - (auch ich darf hier meine Position vertreten).
    Liebe Grüße, Heimo
  • Rosen schrieb:

    Lieber Norbert, ich fürchte, da denkst Du einfach zu menschlich. Christus MUSS erstens nicht pausenlos neben seinem Vater auf dem Thron sitzen und zweitens kann er als Geist eben vielleicht doch sowohl dort sitzen UND geistlich bei uns sein. Er kann ja auch gleichzeitig geistlich bei ganz vielen Menschen gleichzeitig sein! Wir können das nicht richtig verstehen.
    Rosen, hier muss ich dir absolut Recht geben! Ja, weil Jesus nicht nur auf seinem himmlischen Thron sitzen muss und ER Gott ist, kann er - was über unseren menschlichen Verstand geht - auch gleichzeitig überall sein; auch beim Abendmahl sei laut kath. Auffassung Jesus ja sogar in jeder Hostie gegenwärtig! Man nennt dies theologisch auch >>Multi-Lokation<<! Für den Schweizer
    Reformator Ulrich Zwingli war Christus nur im Geiste nicht aber leibhaftig gegenwärtig. Das sehe ich auch so. Im Heiligen Geist, also in der dritten Person der Gottheit ist Christus in der Eucharistie gegenwärtig. Das alles sind Sachen, die unser menschlicher Verstand absolut nicht fassen kann! Er, unser Verstand und wir - wir müssen es nur glauben!

    Gartler schrieb:

    Die Lehren der Adventisten vor 1930 waren also falsch, was dieses Thema anbelangt?
    Sie waren noch nicht in der vollen Erkenntnis, die man erst um die Jahrhundertwende erhalten hatte auch durch die Visionen der Frau Ellen White!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

  • Norbert Chmelar schrieb:

    Das Video von Prof. Zimmer...


    ... war wohl v.a. wegen dem Dialog mit den Moslems gemacht. Die Moslems würden mit dem Christentum 3 Sachen assoziieren: Tannenbaum - Osterhase - Kirchturm und die Trinität. Von all dem komme nichts in der Bibel vor.
    Zimmers Satz, den er mehrmals wiederholte lautet: "In der Bibel gibt es keine Lehre von der Trinität!" Auch nicht im NT. Sie wurde mit griechisch philosophischer Terminologie verknüpft und entstand im 3., 4., 5. Jahrhundert. Es sei eine Lehre, die es so in der Bibel nicht gibt. Vielen komme die Trinität vor wie eine Theorie die sich jemand am Schreibtisch ausgedacht habe. Auch 95% der christlichen Theologiestudenten würden dies so sehen. Allerdings räumte Zimmer ein: "Es gibt im Neuen Testament Ansatzpunkte die irgendwie in so eine Richtung führen, so z.B. Matthäus 28 , 19." Dann zitierte Zimmer einen Satz, der den Muslimen weit das Herz öffnen würde:

    Johannes 12,44: "Jesus aber rief: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat."

    und Johannes 17,3: "Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen."

    "Dies sind biblische Spitzensätze!" so Zimmer wörtlich. Wegen solcher Sätze sei in Istanbul, wo Zimmer Gastvorträge hält, innerhalb 7 Jahren das Interesse an der Bibel um das 10fache gestiegen, so Zimmer abschließend.

    Bewertung: Prof. Zimmer folgt hier ganz der Historisch-Kritischen Forschung und dem Mainstream-Denken der Aussöhnung zwischen den Religionen des Islams und des Christentums. Die Frage, ob er selber - ob also er der Christ Siegfried Zimmer - an die Dreieinigkeit glaubt, lässt
    Er in diesem Vortrag leider unbeantwortet! Gehört er zu den 95% Skeptikern oder zu den 5%, welche noch an eine Trinitätslehre glauben?
    Das sollte man ihn mal in der Tat persönlich fragen. Zimmer wohnt in Ludwigsburg bei Stuttgart.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

  • Norbert Chmelar schrieb:

    Bewertung: Prof. Zimmer folgt hier ganz der Historisch-Kritischen Forschung und dem Mainstream-Denken der Aussöhnung zwischen den Religionen des Islams und des Christentums. Die Frage, ob er selber - ob also er der Christ Siegfried Zimmer - an die Dreieinigkeit glaubt, lässt
    Er in diesem Vortrag leider unbeantwortet!
    Hallo Norbert, wichtig ist das er für die Versöhnung eintritt und Jesus als Mittler bezeugt.

    Dahinter steht ein Geist der ihn offensichtlich "treibt",in diesem sehe ich nicht den "Spalter"

    Hier im Forum,wo wir unseren Glauben versuchen zu erklären,kann es zu Unstimmigkeiten kommen.
    Wenn aber der Geist Gottes dahinter steht,dürfte es keine Dissharmonie und Spaltung geben...
    Wir kommen auch bestens aus, obwohl meine Haare, über manche Deiner "Glaubenspunkte", zu Berge stehen.... :D

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bogi111 ()

  • Sammy57 schrieb:

    ch war früher auch mal Adventistin - bin aber weil ich nicht an die Trinität glaube, aus der Gemeinde heraus gegangen.
    Hallo Sammy,unter welchen Gottebild hast Du dich taufen lassen und wie kam dann der umschwung?

    Die trinität wäre das letzte,warum ich eine gemeinde verlasse. An den Geist Gottes glaubst Du doch oder?

    Welcher Geist hat Dir dann gesagt das sich vom Geist Gottes zu führen und Menschliche Gemeinschaft in Christus zu haben falsch ist?
    Der Geist Gottes möchte doch das wir alle Lieben auch unsere Feinde,denn das hat uns Jesus gelernt!

    Es geht Gott nicht um die richtige Formel sondern um den Menschen,ihn zu retten aus Liebe !

    Liebe üben kannst Du auch mit den Heiden, ganz bestimmt mit Christen...
  • Hallo Zusammen. Ich bin ganz neu hier und weiß nicht, wieviele Christen hier sind, die nicht an die Trinität glauben. Ich gehöre auf jeden Fall dazu. Ich habe immer gelernt, dass es ganz eindeutige Bibeltexte gibt. Und dass es Bibeltexte gibt, die nicht ganz so eindeutig sind oder schwierig zu verstehen. Und dass man diese schwierigen Bibeltexte immer im Lichte der eindeutigen lesen soll. Deshalb: es gibt gaaaanz viele eindeutige Texte, die sagen, dass wir nur einen Gott haben, den Vater. Und es gibt ein paar wenige, die (scheinbar) eine Trinität (oder Duotät) beweisen sollen. Nur darf sich die Bibel niemals widersprechen.

    Hier ein paar eindeutige Texte, die uns sagen, dass NUR der Vater Jesus allein wahrer Gott ist:

    2.Mose 20,1: "Ich bin Jahweh dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir."

    Jesus im hohepriesterlichen Gebet: "Das aber ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen." Joh. 17,3

    Galater 3,20: "Ein Mittler aber ist nicht Mittler eines Einzigen, Gott aber ist einer."

    1. Tim. 1,17: "Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren, der ALLEIN Gott ist..."

    1. Tim. 2,5 :"Denn es ist EIN Gott und ein Mittler..."

    1. Kor. 8,4-6:"...keinen Gott als den einen..... Wie es viele Götter und viele Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater..."

    Hier stellt sich der Vater selbst vor :

    Jes. 43,10: "... Vor mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir keiner sein."

    Jes. 45,5+6: "Ich bin Jahweh und sonst keiner mehr, kein Gott ist ausser mir.... damit man erfahre in Ost und West, dass ausser mir nichts ist. Ich bin Jahweh und sonst keiner mehr ".

    Jes. 45,18: "... Ich bin Jahweh und sonst keiner mehr "

    Jes. 45,21: "Es ist sonst kein Gott ausser mir... "

    Jes. 46,9 :"Ich bin Gott und sonst keiner mehr, ein Gott dem nichts gleicht".

    Das sind nur ein Bruchteil der Texte, worin Jahweh sich selbst als der einzig wahre Gott vorstellt. Dass Jesus manchmal als Gott bezeichnet wird, sagt nicht, dass er wahrer Gott ist, wie sein Vater. Auch Mose oder andere Menschen werden von Jahweh selbst als Götter bezeichnet, wenn sie in seinem Auftrag handeln (2. Mose 4,16 + 7,1). Oder es werden Menschen, "zu denen das Wort Gottes geschah" als Gott bezeichnet (Joh. 10,33-36). Sind sie deshalb allmächtiger Gott wie Jahweh?
  • Sammy57 schrieb:

    Dass Jesus manchmal als Gott bezeichnet wird, sagt nicht, dass er wahrer Gott ist, wie sein Vater.
    Hallo, wenn Du das erstmal für Dich klären könntest anhand dessen Was Jesus gesagt und getan hat,
    müsste jeder zu einer klaren Erkenntniss kommen.

    Um das aber zu verstehen braucht Du am besten einen Lehrer...aber Du hast ja die Bibel schon studiert.

    Wenn Jesus sagt "niemand kommt zum Vater denn durch mich",Dir nicht Zeigt welche Macht er hat,dann braucht es keiner anderen Bibelstellen.
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Eine Frage, die mich interessieren würde: Kann ein Mitglied der Kirche der STA eigentlich ausgeschlossen werden wenn es nicht an die Dreieinigkeit glaubt?
    Wer kennt sich da kirchenrechtlich aus?
    Wie es rein formal aussieht, weiß ich nicht. Aber ich weiss, dass ich gebeten wurde, doch das Thema in der Gemeinde nicht mehr anzusprechen. Es wäre ja schön, wenn ich käme, aber solle bitte den Mund halten und keine Leute verunsichern. Tut mir leid - das kann ich nicht. Wenn ich sehe, dass ein, nach meiner Erkenntnis, falsches Gottesbild verkündigt wird - kann ich nicht schweigen. Und meines Erachten dürfen wir sogar nicht schweigen. Sonst machen wir uns schuldig.
    Und ich kenne einen Bruder, der aus der Adventgemeinde ausgeschlossen wurde, weil er es gewagt hat, etwas gegen die Dreieinigkeit zu schreiben und zu verteilen - alles biblisch sehr fundiert. Daraufhin wurde er aus der Gemeinde ausgeschlossen. Man sagte ihm, er hätte vorher die Leiter fragen sollen, ob er das verteilen darf. Seit wann muss ich jemanden fragen, wenn ich meine Überzeugung meinen Glaubensgeschwistern nahebringen und zum prüfen anregen möchte?
  • Sammy57 schrieb:

    Den Satz verstehe ich nicht. Kannst du das erklären?
    Den habe ich dick unterstrichen! Bitte nochmal.
    »Jesus spricht zu ihm
    Ich bin der Weg,
    die Wahrheit
    und das Leben.
    Niemand kommt zum Vater
    denn durch mich.«


    Johannes 14,6

    An Jesus kommt ihr nicht vorbei ... - Gedanken zu Joh 14,6
  • Bogi111 schrieb:

    Um das aber zu verstehen braucht Du am besten einen Lehrer...aber Du hast ja die Bibel schon studiert.

    Wenn Jesus sagt "niemand kommt zum Vater denn durch mich",Dir nicht Zeigt welche Macht er hat,dann braucht es keiner anderen Bibelstellen.
    Nein, dafür brauche ich keinen menschlichen Lehrer.
    Matth. 23,10 "Und ihr sollt euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer: Christus."

    Und was du zitiert hast: "Niemand kommt zum Vater denn durch mich" zeigt, dass nur durch den Tod Jesu der Weg zum Vater frei ist. Aber dieser Text hat nichts mit der "Macht" zu tun. Natürlich hat er Macht. Aber die hat er "nur" deshalb, weil er sie von seinem Vater bekommen hat. Und diese Macht wird er später, wenn er alle seine Aufgaben erledigt hat, seinem Vater wieder zurück geben, "damit der Vater ist alles in allem."

    1. Kor. 15, 27 Denn »alles hat er unter seine Füße getan« (Psalm 8,7). Wenn es aber heißt, alles sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
    28 Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott sei alles in allem."

    Hier in dem Text steht, dass der Vater seinem Sohn alle Macht gegeben hat - also hatte er aus sich heraus keine Macht.
    Und hier steht auch, dass er seinem Vater alles zurück geben wird, "damit der Vater sei alles in Allem."

    Der Sohn war, ist und wird immer seinem Vater untertan sein. Wenn er wahrer Gott wäre, wie sein Vater, wäre er niemandem untertan.
  • Bogi111 schrieb:

    Hallo Sammy,unter welchen Gottebild hast Du dich taufen lassen und wie kam dann der umschwung?

    Die trinität wäre das letzte,warum ich eine gemeinde verlasse. An den Geist Gottes glaubst Du doch oder?

    Welcher Geist hat Dir dann gesagt das sich vom Geist Gottes zu führen und Menschliche Gemeinschaft in Christus zu haben falsch ist?
    Der Geist Gottes möchte doch das wir alle Lieben auch unsere Feinde,denn das hat uns Jesus gelernt!

    Es geht Gott nicht um die richtige Formel sondern um den Menschen,ihn zu retten aus Liebe !

    Liebe üben kannst Du auch mit den Heiden, ganz bestimmt mit Christen...
    Ich bin mit 20 Jahren auf die Dreieinigkeit getauft worden - weil ich es noch nicht besser wußte. Leider war ich damals auch so, wie sehr viele Christen oder Adventisten: man nimmt das an, was man gelehrt bekommt und prüft es nicht. Ich dachte damals: die haben es ja studiert, also wird das schon stimmen. Richtig an die Trinität geglaubt habe ich noch nie. Aber ich dachte damals, ich sei zu dumm, es zu verstehen. Wenn ich mit Geschwistern darüber reden wollte, bekam ich immer nur zu hören: "Wie, du verstehst das nicht? Wenn man nicht an den Heiligen Geist als dritte Person der Gottheit glaubt, wirst du nicht gerettet." Ich wurde mit solchen Aussagen mundtot gemacht und habe mich lange nicht mehr damit beschäftigt. Es war aber auch nie ein großes Thema, sodass es gar nicht dazu kam, dass man ernsthaft darüber nachdenken und studieren mußte. Erst viel später habe ich angefangen, mich intensiv mit dem Thema an Hand der Bibel auseinander zu setzten und da ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen, dass diese Lehre nicht biblisch sein kann.
    Ich habe immer mehr Gegensätze zwischen den biblischen Aussagen bemerkt, dass wir nur einen Gott haben und den Lehren der "Schriftgelehrten" der Adventgemeinde. Es ist ja nicht nur eine Formel in der Taufe. Es ist ein grundsätzlich anderes Gottesbild.

    Und es geht mir nicht darum, dass ich Menschen in der Adventgemeinde nicht lieben kann (im Gegenteil - es sind sehr wertvolle Menschen) - aber wenn nach meiner Erkenntnis ein falscher Gott angebetet wird, kann ich da nicht mitmachen. Das lässt mein Gewissen nicht zu. Oder könntest du in der katholischen Kirchen mitbeten, wenn Maria und andere Heilige angerufen werden? Oder in der Moschee, wenn Allah angerufen wird? Das hat absolut nichts damit zu tun, dass man die Menschen nicht lieben kann.
  • Bogi111 schrieb:

    An den Geist Gottes glaubst Du doch oder?
    Natürlich glaube ich an den Geist Gottes. Aber nicht als separate Person der Gottheit.

    1. Kor. 2,12: "Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, damit wir wissen, was uns von Gott geschenkt ist."

    Hier steht: Geist aus Gott - nicht Geist der Gott.
  • Bogi111 schrieb:

    Übrigens frage mal in den Adventgemeinden Köln und Altenkirchen nach dem Br.Fischer...
    Was willst du damit sagen? Ich finde solche Andeutungen unmöglich! Ich kenne Bruno Fischer persönlich. Ich kenne kaum einen Menschen, der mehr Bibelkenntnis hat und sich mehr für seinen Glauben eingesetzt hat, als er. Außerdem hat er mit seiner verstorbenenen Frau sein Leben lang viel Gutes getan - sowohl in humanitären Projekten, als auch für die Gemeinden. Auch habe ich mitbekommen, wie übel man ihm in der Gemeinde mitgespielt hat und mit welch unbiblischen und unfairen Mitteln er aus der Gemeinde ausgeschlossen wurde. Es ist immer leicht, über jemanden zu urteilen, von dem man nur vom Hörensagen weiß.