STA und die biblischen Festtage

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    • STA und die biblischen Festtage

      Hallo,

      ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit den Festtagen, so wie sie in der Bibel im 3. Mose 23 stehen.

      Leider finde ich keine Stellungnahme der STA, ob das Halten dieser Festtage durch den Opfertod Jesu schon "außer Kraft" gesetzt wurde. Deshalb habe ich mir ein Heft von Ed Sheldon ("Gesetz und Gnade") beschafft und durchgelesen.

      In diesem Heft kommt der Autor, der übrigens auch den STA angehört, zu dem Schluss. Dass lediglich die Opfergaben (Passah) durch Jesu erfüllt wurden. Und Jesus die Opfergaben durch Fußwaschung und Abendmahl ersetzt hat. Alle anderen Feste wie
      1. Sabbat
      2. Passah
      3. Fest der ungesäurten Brote
      4. Pfingsten
      5. Posaunentag
      6. Versöhnungstag
      7. Laubhüttenfest
      sollen nach wie vor gehalten werden. Denn Gott der Herr schreibt sagt uns:
      "Und der HERR redete mit Mose und sprach: Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Das sind die Feste des
      HERRN, die ihr heilig und meine Feste heißen sollt, da ihr
      zusammenkommt." 3. Mose 23,1-2

      Es sind also nicht die Feste der Juden, sondern die Feste der Kinder Israels, zu den wir uns sicherlich dazuzählen dürfen.
      Auch die Apostel hielten diese Feste nach! dem Tode Jesu. So kann die Aussage, dass Jesu durch seinen Sühnetod die Festtage erfüllt hätte, widerlegt werden. Denn in der Apostelgeschichte 20,16 lesen wir: "... denn Paulus hatte sich entschlossen, an Ephesus vorbeizusegeln, damit er nicht veranlaßt würde, in Asien Zeit zu versäumen; denn er eilte, um, wenn es ihm möglich wäre, am Pfingsten in Jerusalem zu sein."

      Am Abend als Jesus verraten wurde, feierte er mit seinen Jüngern das Passahfest: "Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide.





      " Lukas 22,16
      "Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist
      mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis!

      Ebenso auch den Kelch nach dem Mahle und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute, das für euch vergossen wird." Lukas 22,19-20

      Hier wird deutlich, dass selbst Jesus das Passahfest hielt und uns dazu auffordert, es weiterhin zu halten. Warum halten die STA die Festtage unseres Herrn nicht?

      Ed Sheldon schreibt in dem erwähnten Heft auf Seite 32:
      "...Wohl stimmt es, dass die Sinnbilder, welche die Feste für das historische Israel darstellten, zwischenzeitlich erfüllt sind. Das hebt aber deren Bedeutung für das Geistliche Israel nicht auf. Noch weniger kann damit ein Hinwegtun begründet werden. So bleibt nur eines: Mit Paulus auf den Knieen er- und bekennen: "Das Gesetz ist heilig, gerecht und gut..." "

      Was meint ihr dazu?

      Viele Grüße

      Falk
      Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt;
      und ihrer sind viele, die darauf wandeln.
      Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.

      Matthäus 7, 13-14
    • Ich meine,diese Festtage wurden dem Volke Israel gegeben.Der Sabbat wurde von GOTT schon bei der Schöpfung als Ruhetag eingerichtet.("Und Gott segnete den siebenten Tage und heiligte ihn"(1.Mo.2,3a)
      Wenn ich noch dazu nehme,dass der HERR JESUS CHRISTUS erklärte,ER sei nicht gekommen,um das Gesetz abzuschaffen,sondern es zu vollenden;dann liegt es doch nahe,auch diese Feste beizubehalten.Nicht aus Zwang ("Gesetz"),sondern weil wir den HERRN lieben.
    • binich schrieb:

      Ich meine,diese Festtage wurden dem Volke Israel gegeben.Der Sabbat wurde von GOTT schon bei der Schöpfung als Ruhetag eingerichtet.("Und Gott segnete den siebenten Tage und heiligte ihn"(1.Mo.2,3a)
      Wenn ich noch dazu nehme,dass der HERR JESUS CHRISTUS erklärte,ER sei nicht gekommen,um das Gesetz abzuschaffen,sondern es zu vollenden;dann liegt es doch nahe,auch diese Feste beizubehalten.Nicht aus Zwang ("Gesetz"),sondern weil wir den HERRN lieben.
      DIe Festtage wurden nicht dem Volk Israel, sondern den KINDERN Israels gegeben! Und ich bin der Meinung, dass wir mindestens geistige Kinder Israels sind.

      Gott weist uns darauf hin, dass wir diese Festtage heiligen und halten sollen, nur, warum tun wir das nicht?
      Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt;
      und ihrer sind viele, die darauf wandeln.
      Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.

      Matthäus 7, 13-14
    • Stimmt,@FalkMeyer.Danke für die Korrektur.
      Zumindest der Sabbat wird gehalten in den STA-Gemeinden (ergibt sich schon logischerweise aus dem Namen).
      Und wenn es bei den anderen Tagen noch nicht der Fall ist,könnte ja eine oder mehrere Gemeinden damit anfangen?
    • Auch ich habe mir da schon einmal Gedanken gemacht und schon mal einen Thread darüber eröffnet. Kann sein das sich die STA sich dahin entwickelt, dann wäre es sicher vollkommen.
      Unter Laubhüttenfest und Neuer Bund , vielleicht kann man das zusammenfassen liebe Moderatoren.

      Verstehe ich richtig wurde da ja schon einmal ein Anfang gemacht von den Adventisten und warum ist das gescheitert, wer kann dazu was sagen, ?

    • Ich habe bisher noch nie etwas von diesem Thema gehört, finde es aber sehr interessant!
      Folgende Fragen sind mir dazu in den Sinn gekommen:



      Welchen Sinn / bibl. Erklärung haben die einzelnen Feste?
      Was genau wird im NT zum Thema Feste gesagt ?
      Welche Feste wurden von Jesus und der Urgemeinde gefeiert und warum?
      Sind die Feste im kulturellen Kontext zu werten und daher für uns nicht mehr von Bedeutung (wie z.B. die Regelungen über die Bärte im AT oder das Kopftuchtragen im NT etc.) oder sind die Feste wie z.B. der Sabbat von ewiger Gültigkeit?
      Welche Feste wurden VOR der Gesetzgebung am Sinai schon gefeiert?

      Meine persönliche Meinung - ohne die Antworten auf die Fragen zu kennen - ist bisher:

      Der Sinn der Feste im AT ist das regelmäßige Erinnern und Vergegenwärtigen der Erlösungs- bzw. Befreiungstaten Gottes und seines Bundes mit dem Volk Israel. Ein weiterer Grund ist, denke ich, auch eine Art "Kultur" zu schaffen. Israel wurde ja als Volk praktisch von heute auf morgen von Gott zu einem richtigen Staat gemacht mit der Gesetzgebung am Sinai. Alle Bereiche wurden von Gott geregelt, und ich denke, da gehört auch das kulturelle Leben dazu - auch als bewusste Abgrenzung zu der Kultur der umliegenden Heidenvölker.

      Jesus hat uns mit dem Abendmahl ein neues "Fest" gestiftet, an dem wir uns regelmäßig an ihn und Gottes Handeln erinnern sollen. Das Abendmahl ist ja auch ein wichtiges Stück Gemeindekultur und vereinigt in seiner Bedeutung denke ich alles was die Feste im AT aussagen.
      Somit sind die Feste meiner Meinung nach nicht etwa ungültig , sondern erfüllt mit der Feier des Abendmahls - genauso wie Jesu Opfertod auch den gesamten Opferdienst im AT zusammenfassend erfüllt oder wie Paulus schreibt, dass die Liebe die ( zusammenfassende ) Erfüllung des Gesetzes ist.

      Ich bin gespannt auf weitere Meinungen!
    • Im Abendmahl (Brotbrechen) wären dann die Feste,die der HERR den Kindern Israels gebot,zusammengefasst.
      Ein nachzuvollziehender Gedanke;@dieGlückliche

      Der Sabbat ist dann noch zusätzlich durch die Schöpfung eingesetzt und soll auch heute noch gehalten werden.
      Korrekt?
    • @binich

      Ich denke, der Sabbat hat noch eine andere Bedeutung als die Feste, weil es ja nicht nur um das bloße Erinnern geht, sondern auch um das Ausruhen als eine physische und psychische Notwendigkeit, während die Feste ja eigentlich nicht "lebenswichtig" sind, sondern "nur" Kultur, eine künstliche Zeit zum Erinnern, die aber keine Auswirkung auf unsere Physiologie haben. Experimente, wo man die Menschen 10 Tage am Stück arbeiten ließ und dann erst ein Ruhetag, haben gezeigt, dass 6 Tage Arbeit udn 1 Tag Ruhe einfach notwendig sind.

      Ein weiterer Punkt für den Sabbat ist, dass es ihn ja schon vor dem Gesetz am Sinai gegeben hat --> deswegen auch meine Frage, welche Feste es schon vorher gab!

      Der wohl wichtigste Punkt für die ewige Gültigkeit des Sabbats ist, dass Gott ihn heiligte (hat er die anderen Feste auch "geheiligt"?) und ihn auch selbst hielt.

      Das sind so meine Gedanken, schön wenn es für euch einleuchtend klingt, ich hoffe es ist auch richtig blusgfrsge
    • binich schrieb:

      Im Abendmahl (Brotbrechen) wären dann die Feste,die der HERR den Kindern Israels gebot,zusammengefasst.
      Ein nachzuvollziehender Gedanke;@dieGlückliche

      Der Sabbat ist dann noch zusätzlich durch die Schöpfung eingesetzt und soll auch heute noch gehalten werden.
      Korrekt?
      Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt;
      und ihrer sind viele, die darauf wandeln.
      Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.

      Matthäus 7, 13-14
    • binich schrieb:

      Im Abendmahl (Brotbrechen) wären dann die Feste,die der HERR den Kindern Israels gebot,zusammengefasst.
      Ein nachzuvollziehender Gedanke;@dieGlückliche

      Der Sabbat ist dann noch zusätzlich durch die Schöpfung eingesetzt und soll auch heute noch gehalten werden.
      Korrekt?
      Zeige mir eine Stelle in der Bibel, wo das steht.

      Jesus hat sowohl das Passahfest als auch den Versöhungstag und das Fest der ungsäuerten Brote gehalten. Das alles kannst du im neuen Testament (Apostelgeschichte, Petrusbriefe, Johannesev.) nachlesen. Auch nach dem Tode Jesu hielten die Urchristen das Passahfest. Allerdings nicht mehr mit Opfergaben sondern mit einem Abendmahl.

      Der Apostel Paulus selbst hielt z.B. auch Pfingsten. Und zwar nach dem Tode Jesu. Die Bibel schreibt nicht umsonst im 3. Mose 23 "Dies sind die Feste des Herrn". Wir sind als gläubige Christen, die meinen, die Bibel zu kennen, verpflichtet, diese Festtage auch zu halten!
      Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt;
      und ihrer sind viele, die darauf wandeln.
      Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.

      Matthäus 7, 13-14
    • dieGlückliche schrieb:

      @binich

      Ich denke, der Sabbat hat noch eine andere Bedeutung als die Feste, weil es ja nicht nur um das bloße Erinnern geht, sondern auch um das Ausruhen als eine physische und psychische Notwendigkeit, während die Feste ja eigentlich nicht "lebenswichtig" sind, sondern "nur" Kultur, eine künstliche Zeit zum Erinnern, die aber keine Auswirkung auf unsere Physiologie haben. Experimente, wo man die Menschen 10 Tage am Stück arbeiten ließ und dann erst ein Ruhetag, haben gezeigt, dass 6 Tage Arbeit udn 1 Tag Ruhe einfach notwendig sind.

      Ein weiterer Punkt für den Sabbat ist, dass es ihn ja schon vor dem Gesetz am Sinai gegeben hat --> deswegen auch meine Frage, welche Feste es schon vorher gab!

      Der wohl wichtigste Punkt für die ewige Gültigkeit des Sabbats ist, dass Gott ihn heiligte (hat er die anderen Feste auch "geheiligt"?) und ihn auch selbst hielt.

      Das sind so meine Gedanken, schön wenn es für euch einleuchtend klingt, ich hoffe es ist auch richtig blusgfrsge

      Der Sabbat ist ebenfalls ein Fest Gottes, der wöchentlich zu halten ist. Das streitet niemand ab, denn es steht geschrieben.

      Das Passahfest sowie das Fest der ungesäuerten Brote fanden bereits VOR der Gesetzgebung (Sinai) statt. Die Israeliten wurden ja am Passahabend dazu angehalten, ein Lamm zu schlachten und die Türpfosten damit einzustreichen. Am nachfolgenden Abend (1. Tag des Festes d. ungesäuerten Brote) zogen die Israeliten dann aus Ägypten aus. Alles nachzulesen im 2. Buch Mose.

      Wie gesagt; es sind die Feste des Herrn unseres Gottes. Wir müssen diese halten.
      Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt;
      und ihrer sind viele, die darauf wandeln.
      Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.

      Matthäus 7, 13-14
    • RE: STA und die biblischen Festtage

      FalkMeyer schrieb:


      1. Passah
      2. Fest der ungesäurten Brote
      3. Pfingsten
      4. Posaunentag
      5. Versöhnungstag
      6. Laubhüttenfest



      kannst du bitte kurz erläutern warum, wann und wie diese feste von uns christen zu halten sind?
      LG, CKB

      Römer 8, 38.39: Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten,
      weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes,
      die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.
    • Genau dies ist der Unterschied zwischen Gesetz und Gnade:die Juden "mussten"-wir als Christen "dürfen".Weil wir den HERRN lieben,tun wir das,was ER uns aufgegeben hat.
      Wer hindert mich daran.diese Feste zu halten?
      Und wie schon geschrieben,derjenige,der dies will,kann damit in seiner Ortsgemeinde anfangen.
      Da ich aus der Brüderbewegung komme,ist das für mich kein Problem.Was die STA betrifft,da sind doch auch bestimmte Verfahrensweisen vorgesehen.
    • RE: RE: STA und die biblischen Festtage

      Christus kommt bald schrieb:

      FalkMeyer schrieb:




      1. Passah
      2. Fest der ungesäurten Brote
      3. Pfingsten
      4. Posaunentag
      5. Versöhnungstag
      6. Laubhüttenfest



      kannst du bitte kurz erläutern warum, wann und wie diese feste von uns christen zu halten sind?

      schaut doch einfach in der bibel nach:

      3. Mose - Kapitel 23

      Der Sabbat
      Und der HERR redete mit Mose und sprach: Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Das sind die Feste des HERRN, die ihr heilig und meine Feste heißen sollt, da ihr zusammenkommt. Sechs Tage sollst du arbeiten; der siebente Tag aber ist der große, heilige Sabbat, da ihr zusammenkommt. Keine Arbeit sollt ihr an dem tun; denn es ist der Sabbat des HERRN in allen euren Wohnungen. (2. Mose 20.8-11)

      Passafest und Fest der Ungesäuerten Brote
      Dies sind aber die Feste des HERRN, die ihr die heiligen Feste heißen sollt, da ihr zusammenkommt. Am vierzehnten Tage des ersten Monats gegen Abend ist des HERRN Passah. Und am fünfzehnten desselben Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote des HERRN; da sollt ihr sieben Tage ungesäuertes Brot essen. Der erste Tag soll heilig unter euch heißen, da ihr zusammenkommt; da sollt ihr keine Dienstarbeit tun. Und sieben Tage sollt ihr dem HERRN opfern. Der siebente Tag soll auch heilig heißen, da ihr zusammenkommt; da sollt ihr auch keine Dienstarbeit tun.

      Das Fest der Erstlingsgarben
      Und der HERR redete mit Mose und sprach: 10 Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, und werdet's ernten, so sollt ihr eine Garbe der Erstlinge eurer Ernte zu dem Priester bringen. Da soll die Garbe gewebt werden vor dem HERRN, daß es von euch angenehm sei; solches soll aber der Priester tun des Tages nach dem Sabbat. Und ihr sollt des Tages, da eure Garbe gewebt wird, ein Brandopfer dem HERRN tun von einem Lamm, das ohne Fehl und jährig sei, samt dem Speisopfer: zwei Zehntel Semmelmehl, mit Öl gemengt, als ein Opfer dem HERRN zum süßen Geruch; dazu das Trankopfer: ein viertel Hin Wein. Und sollt kein neues Brot noch geröstete oder frische Körner zuvor essen bis auf den Tag, da ihr eurem Gott Opfer bringt. Das soll ein Recht sein euren Nachkommen in allen euren Wohnungen.

      Das Wochenfest (=Pfingsten)
      Darnach sollt ihr Zählen vom Tage nach dem Sabbat, da ihr die Webegarbe brachtet, sieben ganze Wochen; bis an den Tag nach dem siebenten Sabbat, nämlich fünfzig Tage, sollt ihr zählen und neues Speisopfer dem HERRN opfern, 17 und sollt's aus euren Wohnungen opfern, nämlich zwei Webebrote von zwei Zehntel Semmelmehl, gesäuert und gebacken, zu Erstlingen dem HERRN. Und sollt herzubringen neben eurem Brot sieben jährige Lämmer ohne Fehl und einen jungen Farren und zwei Widder, die sollen des HERRN Brandopfer sein, mit ihrem Speisopfern und Trankopfern, ein Opfer eines süßen Geruchs dem HERRN. Dazu sollt ihr machen einen Ziegenbock zum Sündopfer und zwei jährige Lämmer zum Dankopfer. Und der Priester soll's weben samt den Erstlingsbroten vor dem HERRN; die sollen samt den zwei Lämmern dem HERRN heilig sein und dem Priester gehören. 21 Und sollt diesen Tag ausrufen; denn er soll unter euch heilig heißen, da ihr zusammenkommt; keine Dienstarbeit sollt ihr tun. Ein ewiges Recht soll das sein bei euren Nachkommen in allen euren Wohnungen.
      Wenn ihr aber euer Land erntet sollt ihr nicht alles bis an die Enden des Feldes abschneiden, auch nicht alles genau auflesen, sondern sollt's den Armen und Fremdlingen lassen. Ich bin der HERR, euer Gott. (3. Mose 19.9)

      Der Neujahrstag (=Posaunenfest)
      Und der HERR redete mit Mose und sprach: Rede mit den Kindern Israel und sprich: Am ersten Tage des siebenten Monats sollt ihr den heiligen Sabbat des Blasens zum Gedächtnis halten, da ihr zusammenkommt; da sollt ihr keine Dienstarbeit tun und sollt dem HERRN opfern.

      Der Versöhnungstag
      Und der HERR redete mit Mose und sprach: Des zehnten Tages in diesem siebenten Monat ist der Versöhnungstag. Der soll bei euch heilig heißen, daß ihr zusammenkommt; da sollt ihr euren Leib kasteien und dem HERRN opfern und sollt keine Arbeit tun an diesem Tage; denn es ist der Versöhnungstag, daß ihr versöhnt werdet vor dem HERRN, eurem Gott. Denn wer seinen Leib nicht kasteit an diesem Tage, der soll aus seinem Volk ausgerottet werden. Und wer dieses Tages irgend eine Arbeit tut, den will ich vertilgen aus seinem Volk. Darum sollt ihr keine Arbeit tun. Das soll ein ewiges Recht sein euren Nachkommen in allen ihren Wohnungen. Es ist euer großer Sabbat, daß ihr eure Leiber kasteit. Am neunten Tage des Monats zu Abend sollt ihr diesen Sabbat halten, von Abend bis wieder zu Abend.

      Das Laubhüttenfest
      Und der HERR redete mit Mose und sprach:Rede mit den Kindern Israel und sprich: Am fünfzehnten Tage dieses siebenten Monats ist das Fest der Laubhütten sieben Tage dem HERRN. Der erste Tag soll heilig heißen, daß ihr zusammenkommt; keine Dienstarbeit sollt ihr tun. Sieben Tage sollt ihr dem HERRN opfern. Der achte Tag soll auch heilig heißen, daß ihr zusammenkommt, und sollt eure Opfer dem HERRN tun; denn es ist der Tag der Versammlung; keine Dienstarbeit sollt ihr tun. Das sind die Feste des HERRN, die ihr sollt für heilig halten, daß ihr zusammenkommt und dem HERRN Opfer tut: Brandopfer, Speisopfer, Trankopfer und andere Opfer, ein jegliches nach seinem Tage, 38 außer was die Sabbate des HERRN und eure Gaben und Gelübde und freiwillige Gaben sind, die ihr dem HERRN gebt. So sollt ihr nun am fünfzehnten Tage des siebenten Monats, wenn ihr die Früchte des Landes eingebracht habt, das Fest des HERRN halten sieben Tage lang. Am ersten Tage ist es Sabbat, und am achten Tage ist es auch Sabbat. Und sollt am ersten Tage Früchte nehmen von schönen Bäumen, Palmenzweige und Maien von dichten Bäumen und Bachweiden und sieben Tage fröhlich sein vor dem HERRN, eurem Gott. Und sollt also dem HERRN das Fest halten sieben Tage des Jahres. Das soll ein ewiges Recht sein bei euren Nachkommen, daß sie im siebenten Monat also feiern. 42 Sieben Tage sollt ihr in Laubhütten wohnen; wer einheimisch ist in Israel, der soll in Laubhütten wohnen, daß eure Nachkommen wissen, wie ich die Kinder Israel habe lassen in Hütten wohnen, da ich sie aus Ägyptenland führte. Ich bin der HERR, euer Gott.
      Und Mose sagte den Kindern Israel solche Feste des HERRN.
      Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt;
      und ihrer sind viele, die darauf wandeln.
      Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.

      Matthäus 7, 13-14
    • binich schrieb:

      Genau dies ist der Unterschied zwischen Gesetz und Gnade:die Juden "mussten"-wir als Christen "dürfen".Weil wir den HERRN lieben,tun wir das,was ER uns aufgegeben hat.
      Wer hindert mich daran.diese Feste zu halten?
      Und wie schon geschrieben,derjenige,der dies will,kann damit in seiner Ortsgemeinde anfangen.
      Da ich aus der Brüderbewegung komme,ist das für mich kein Problem.Was die STA betrifft,da sind doch auch bestimmte Verfahrensweisen vorgesehen.


      Gott gab die Festtage nicht den Juden, sondern den Kinder Israels. Außerdem schreibt Gott (3. Mose 23)

      "Und der HERR redete mit Mose und sprach: Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Das sind die Feste des HERRN, die ihr heilig und meine Feste heißen sollt, da ihr zusammenkommt."
      Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt;
      und ihrer sind viele, die darauf wandeln.
      Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.

      Matthäus 7, 13-14
    • DAS ist doch genau der Unterschied!Müssen wir nicht beachten,wann und wem GOTT etwas sagt?Die BIBEL spricht immer zu uns,aber nicht immer über uns.So sind meine Ausführungen zu verstehen.Überspitztes Beispiel:wer von uns heutigen Christen hat Paulus seinen Mantel zurückgebracht? Auch im täglichen Leben beachten wir doch den Adressaten!
      Und mit dem NT kam die Gnade (die allerdings auch schon im AT galt) und mit ihr die Gemeinde(JESU).
      D.h. wir "dürfen";unter Gesetz hieß es:"Ihr müsst".
      Aber das ist abhängig von der Herangehensweise an die BIBEL.Ich gehe von verschiedenen Zeitaltern aus,in denen GOTT zu seinen Kindern spricht.Hier wird der Begriff der "Haushaltungen" verwendet.Hier kann man als praktisches Beispiel nehmen;Die Regeln innerhalb einer Familie verändern oder unterscheiden sich,je nachdem.Bei Babys in der Familie gilt etwas Anderes als bei Kleinkindern.Und bei größeren Kindern werden wiederum andere Regeln aufgestellt.

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    • binich schrieb:

      DAS ist doch genau der Unterschied!Müssen wir nicht beachten,wann und wem GOTT etwas sagt?Die BIBEL spricht immer zu uns,aber nicht immer über uns.So sind meine Ausführungen zu verstehen.Überspitztes Beispiel:wer von uns heutigen Christen hat Paulus seinen Mantel zurückgebracht? Auch im täglichen Leben beachten wir doch den Adressaten!
      Und mit dem NT kam die Gnade (die allerdings auch schon im AT galt) und mit ihr die Gemeinde(JESU).
      D.h. wir "dürfen";unter Gesetz hieß es:"Ihr müsst".
      Versteh ich nicht... wo bitte steht: wenn ihr wollt, haltet die Festtage, wenn nicht, dann nicht ?? Wirst du nirgends finden.

      Gott sagt, ".. die IHR heiligen und meine Feste heißen sollt da ihr zusammenkommt." Das ist eine ganz klare Aufforderung, diese zu halten. Es gibt da kein "Aussuchen"
      Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt;
      und ihrer sind viele, die darauf wandeln.
      Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.

      Matthäus 7, 13-14
    • @binich

      Einige Gesetze Mose sind im Neuen Bund nicht mehr einzuhalten, weil sie ein Schatten des Zukünftigen waren und erfüllt wurden. Insbesondere sind das die zeremoniellen Gebote. Einige dieser Gebote werden in Kol 2.16 genannt (welche Gebote hier gemeint sind, möchte ich an dieser Stelle nicht darüber diskutieren).

      Es ist nicht so, dass man im Alten Bund ein Gebot halten "musste", und im Neuen Bund "darf". Gott sprach zu dem Volk und sagte, dass Gott uns das Gute anbietet. Das Halten der Gebote war immer damit verbunden, das Gebot zu überprüfen, wie und warum es gut ist, und nicht einfach sich sturr daran halten. Ein reines "müssen" war bestimmt niemals im Sinne Gottes. Das Volk sollte erkennen, dass Gott gute Gebote gegeben hat, und durch Veränderung ihrer Charaktere die Freude daran haben, diese Gebote zu halten. Ein "müssen" passt hier nicht wirklich. Im Neuen Bund hat sich das nicht geändert. Gott will genau so und immer noch, dass wir uns ändern und Seine Gebote als gut betrachten und sie mit Freude halten.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)