Die Blätter des Baumes des Lebens

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    • Adriano schrieb:

      ne du irrst
      1844 fing jesus an dass vorgericht z uhalten
      Ich bin kein Adventist. Das mit dem Untersuchungsgericht krankt daran, dass gesagt wird, dass Jesus 1844 in das Heiligtum einging um es zu reinigen, rechtfertigen, wie auch immer. Ungeachtet der Probleme die damit in Daniel 8 (dem Ursprung der berechneten Jahreszahl) ergeben, ist die Gesamtaussage auch gegen die Schrift. Paulus behauptet nämlich im Hebräerbrief, dass Jesus schon zur Zeit der Niederschrift des Briefes in das Heiligtum eingegangen ist, um es mit seinem Blut zu reinigen (Hebräer 9,11-15).
      Dort bestätigt er, dass das Heiligtum in welches Jesus eingegangen ist (und zwar ein für allemal), das wahre Heiligtum ist, nicht wie der Tempel aus Stein, und das Blut zum reinigen des Gewissens der Gläubigen dient, welche der Tempel, und damit das wahre Heiligtum sind. Jesus begann das Heiligtum zu reinigen mit seinem Tod am Kreuz. Jeder der an sein Opfer glaubt, wird gerettet. 1844 begann also schon ca. 1800 Jahre früher.
      Ja, aber davon ab, ist im Daniel 8 vom steiernden Heiligtum die Rede, was ein Fürst, ein Abkömmling aus dem Ziegenbock (das antike griechische Reich), verwüsten sollte.



      und ja dass mit den 19.000 jahren klignt gut allerdings, kann das gott in einer erdensekunde abhaltne
      Ja, ich sagte ja, dass Gott das könnte, weil er der Zeit nicht unterworfen ist. Nur was nützt es, wenn Gott für sich insgeneim sein Urteil fällt, und die Menschen gar nicht wissen was los ist. Nein, das Gericht wird ordentlich verhandelt, und alle Schandtaten der Menschen Stück für Stück bloß gelegt und bewertet. Aus guten Grund werden auch weltliche Gerichte so geführt, weil die Verhandlung ein offenes Zeugnis sein muss, an dem zumindest die Personen teilnehmen, die betroffen sind. Jede Sünde verursacht immer Leid, was irgendjemand anderen trifft (Hiob 35,8). Wenn unter den Heiligen die Geschädigten sind, werden diese dem angeklagten ein Richter sein.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • ne so ganz stimmt ds nicht, das ende der 2.300 jahre ist weil jesus ins himmlische heiligtum ging und dort den vermittlerdinest anfing
      die endzeit schreitet voran und wer weiß wie lange noch 10, 20, 50 jahre?
      also dass stimmt auf alle fälle, ellen white schreibt es auch
      sonst dass mti der 2. auferstehung ist klar, dass ist die gerichtliche
    • Azatoth schrieb:
      Also mal ehrlich, ich glaube kaum, dass diese Sache wörtlich auszulegen ist, dass die Menschen aus den Nationen die Blätter essen oder einen Tee draus brauen müssen oder dergleichen. So eine Denkweise ist grundsätzlich auch der Bibel fremd, da es keine einzige Stelle gibt, wo die gesunde oder gar lebenserhaltende Wirkung irgendwelcher natürlichen Substanzen eindeutig bezeugt wird. Im Gegenteil, wäre dies sogar pharmazeutisches Denken, was ich an anderer Stelle ja schon ansprach, was in der Bibel durchgehend als im negativen Sinne als Zauberei übersetzt wird, welcher Gott absolut feindlich gegenüber steht. Jesus selbst sagt, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern von jedem Wort aus dem Munde Gottes.


      Warum nicht? Im Gegenteil: Wie schon geschrieben wurde; dass die Menschen auf der Neuen Erde immer weiter leben werden, also ewig, verdanken sie nur den Früchten vom Baum des Lebens (Adam und Eva wurde es nach der Sünde verwehrt). Gott gab dem Menschen im Paradies auch die Nahrung, die zum Leben notwendig ist. Sie lebten nicht aus der Luft oder aus der Gegenwart Gottes. Aber die Nahrung selber reichte nicht aus, sie mussten auch vom Lebensbaum essen.

      Gott schuf auch das Kraut des Feldes, die (heute erst recht) als die Göttliche Apotheke dient. Also Stoffe, die das Immunsysthem stärken. Ja, Gott schuf auch die natürliche Apotheke. Er sorgte für ALLES.

      Auf der Neuen Erde werden Menschen wieder Zutritt zum Baum des Lebens haben, dessen Früchte vllt. den Alterrungs-Gen ausschalten oder sowas. Und die Blätter als konzentrierte Immunstärkung, heute würden wir sagen "Nahrungsergänzung", zu sich nehmenn würden. Nicht, um eine ausgebrochene Krankheit zu heilen (denn auf der NE wird es keine Krankheit mehr geben), sondern damit die Menschen GESUND, VITAL UND JUNG BLEIBEN. (Den Ausdruck "Vorbeugung" kannten die Schreiber der Bibel noch nicht, deshalb nannte man es allgemein: "heilung".)

      Wenn man Gott nicht etwas mehr "Menschlichkeit" zumutet, ist man gezwungen alles in der Bibel zu vergeistlichen....was viele unnötigen Verständnis-Probleme mit sich bringt, Scheinheiligkeit produziert und nicht zu letzt die Logik auf er Strecke lässt.

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    • Adriano schrieb:

      ne so ganz stimmt ds nicht, das ende der 2.300 jahre ist weil jesus ins himmlische heiligtum ging und dort den vermittlerdinest anfing

      Was ist nach deiner Definition das himmlische Heiligtum ?
      Nach Paulus sind es die Leiber der Gläubigen, und die Gemeinde ansich ist auch ein Tempel Gottes. Beurteile bei dir selbst, ob Jesus dort erst 1844 einzog. Das würde bedeuten, dass zwischen der Zeit vom Kreuz bis 1844, kein Mensch je Jesus als Erlöser annahm. Das wäre dann der Umkehrschluss den man aus der adventistischen lehre ziehen müsste. Oder aber man belässt es natürlich dabei, das himmlische Heiligtum als ein nicht näher definierbares Gebilde zu betrachten, was man irgendwann mal sehen wird.

      Nach adventistischer Definition findet das Untersuchungsgericht nicht erst seit 1844 statt, sondern seit 1798. Begründet wird das mit Daniel 7,25-26, wo sich das Gericht setzte, nachdem das Tier 3,5 Zeiten herrschte. Daniel schreibt weiterhin, dass dem Tier die Herrschaft weg genommen und es zerstört wird bis zum Ende. Die Frage ist, wie da eine wieder heil werdende Todeswunde rein passt (Offenbarung 13,3). Wenn man Offenbarung 13,3 weiter aufmerksam liest, stellt man ja fest, dass diese Todeswunde dem Tier schon vor dem Beginn der 42 Monate hinzugefügt wurde, was auch noch mal deutlich in Vers 12-14 bestätigt wird. An keiner Stelle ist die Rede davon, dass nach oder während der 42 Monate die Todeswunde kommt.
      Meiner Meinung nach war, wenn man sich an der überlieferten Geschichte orientiert, diese tödliche Wunde die heil wurde, der Zerfall des römischen Reiches und die Wiederauferstehung in und durch die RKK, welche nichts anderes als die römische Ideologie unter einer sich christlich vorgebenden Maske ist.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • @Stoffie

      dass der Baum des lebens, bzw. seine Früchte dazu dienen lebendig zu machen oder lebendig zu halten, bezweifle ich doch nicht. Ich bezweifle lediglich, dass man diese Aussage wörtlich nimmt. Die leibliche Nahrung gehört sicher dazu, und wird es auch im Reich Gottes geben, aber ich denke nicht, dass wir so dermaßen abhängig davon sein werden, und auch glaube ich nicht, dass wir es jetzt sind. Wie gesagt, nirgendwo in der Bibel findest du ein Beispiel dafür, dass chemische Substanzen irgendeine notwendige oder heilsame Wirkung auf den Menschen haben. Das wurde natürlich umgekehrt dann in die Speisegebote rein interpretiert. Z.B. die Sache mit dem Böcklein das nicht in der Milch seiner Mutter gekocht werden soll (2. Mose 23,19 ; 2. Mose 34,26 ; 5. Mose 14,21). Dort steht mit keinem Wort, dass Milch zusammen mit Fleisch ungesund wären (was zwar durchaus sein kann, aber nicht von Belang ist), oder das Besteck getrennt werden muss, damit ja beides nicht miteinander in Berührung kommt. Dort steht einfach nur, dass das Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter gekocht werden darf. Hier steht noch nicht mal was von einem bereits geschlachteten Böcklein, also dem Fleisch des Böckleins. Laut Roger Liebi wurde archäologisch bezeugt, dass die Kanaaniter sehr viele perverse Praxen und Rituale hatten. Unter anderem eben lebendige Welpen in der Milch der Mutter zu kochen, was quasi einer Verspottung der Mutter-Kind Beziehung gleichkäme, was wiederum die Undankbarkeit vor dem Schöpfergott bezeugt (1. Timotheus 4,4).

      Ich denke der Baum des Lebens und seine Früchte sind symbolisch gemeint. Der Baum des Lebens ist das geistige Israel und die Früchte des Baumes sind die gerechten Taten, welche zwar nicht notwendig sind, um zu glauben (Römer 3,28), aber ein Zeugnis für den Glauben sind (Jakobus 2,14-26). Der Mensch, der Gottes Gebote und Rechte tut, wird dadurch leben (Hesekiel 20,11-21).
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Die Bibel kann Dich aus diesem Irtum leicht herausbringen:

      ""und Gott sprach........"Nun aber, dass er (der Mensch) nur nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich!"
      Da wies ihn (den Menschen) Gott der HERR aus dem Garten Eden, dass er die Erde bebaute, von der er genommen war.
      Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens"" (1.Mose 3)

      Hier beweist die Schrift, dass es durchaus die Früchte des Lebensbaumes im Paradies waren, die bei den Menschen ein ewiges Leben gesichert haben. Wortwörtlich!!

      Hast Du Dich schon mal mit den Ergebnissen einer Blututersuchung beschäftigt? Kennst Du die Laborwerte? Kennst Du die Physiologie des Menschen, die Biochemischen Prozesse im Körper? Ist Dir bewußt, welche winzigen Mengen von bestimmten Stoffen schon eine große Wirkung haben können? Der Mensch besteht nicht nur aus Kleidung. Das Leben spielt sich in unsagbar komplizierten Abläufen auf Elektronen-Mikroskopischem Niveao.

      Davon haben die damals keinen blassen Schimmer gehabt! Deshalb wäre auch total absurd, wenn Gott ihnen sagen würde, sie dürfen das oder jenes nicht essen, weil "die Sequenz der kombinierten proteinogenen Aminosäuren in Peptiden und Proteinen die DNA Kette ireparabel schädigen würde". ............HALLOOO!! Das wissen wir HEUTE, weil die Wissenschaft das entdeckt hat. Damals mussten sie Gott einfach gehorchen, als Er sagte, Milch und Fleisch sollen sie nicht zusammen zubereiten. Punkt. Wer Gott glaubt, braucht nicht zu diskutieren. Heute können wir die Vorschriften von damals verstehen, da wir Einsicht in die Molekularwelt in unserem Körper haben.

      Deshalb ist es nur verständlich und nachvollziehbar, dass Stoffe aus Pflanzen, Obst usw. .... die Gesundheit beeinflussen. Denn es sind die Stoffe, die der Körper braucht. Und wenn Gott es sagt, dann ist es so...WORTWÖRTLICH.
    • Stofi schrieb:


      Hier beweist die Schrift, dass es durchaus die Früchte des Lebensbaumes im Paradies waren, die bei den Menschen ein ewiges Leben gesichert haben. Wortwörtlich!!

      Du interpretierst hier in 1. Mose 3,22 etwas hinein was da nicht steht. Durch die Irrlehren der Welt wurden wir dazu erzogen, materialistisch zu denken und Aussagen immer materiell zu interpretieren. Deswegen erscheint es auf dem ersten Blick logisch, dass der Baum des Lebens lebensspendende Kraft hat. Die mag er zwar bekommen haben, jedoch ist auch der Baum selbst ein Lebewesen, und als solches abhängig von Gott, der als einziger Leben aus und in sich selber hat, und von dem alles Leben kommt und erhalten wird.
      Im vorsintflutlichen Paradies wurde der Baum des Lebens den Menschen nicht verboten, deswegen werden Adam und Eva auch davon gegessen haben, vor dem Sündenfall. Dies hat ihnen offenbar nicht geholfen ewig zu leben. Entweder weil die Früchte des Baumes keine permanente Lebenskraft haben, oder aber ihre Wirkung durch den Sündenfall zu Nichte gemacht wurde. Wie auch immer, in beiden Fällen wäre das ständige Essen vom Baume des Lebens notwendig gewesen, um am Leben zu bleiben. Und damit unterscheidet er sich dann, wenn man von der unbedingten Abhängigkeit des Menschen zur Speise ausgehen will, in keinster Weise von den anderen Bäumen, von denen man ja auch immer wieder essen muss, um nicht zu verhungern.
      Damit stelle ich nicht die von Gott bestätigte Wirkung des Baumes des Lebens in Frage, aber letztendlich hängt das Leben des Menschen nicht an einem Baume, sondern nur von Gott selbst ab.

      Und selbstverständlich darf man die Offenbarung nicht mit dem Schöpfungsbericht gleich setzen.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Stofi schrieb:


      Deshalb ist es nur verständlich und nachvollziehbar, dass Stoffe aus Pflanzen, Obst usw. .... die Gesundheit beeinflussen. Denn es sind die Stoffe, die der Körper braucht. Und wenn Gott es sagt, dann ist es so...WORTWÖRTLICH.

      Selbstverständlich tun sie das. Das stell ich nirgendwo in Abrede. Nur stimmt es einfach nicht, dass wir heute wissen auf welche Weise das passiert. Es gibt nur einen der die vollkommene Weisheit aller kosmischen Zusammenhänge kennt, und das ist Gott. Er erwartet von uns nicht, dass wir erst mal unsere Nahrung auseinander nehmen und verstehen lernen, bevor wir sie essen.
      Gott steht über der Materie, und es ist keineswegs so, dass alles was als gesund beschrieben wird, auch immer für jeden gesund, oder analog dazu ungesund sein muss (es gibt ja tatsächlich Menschen die gegen Obst allergisch sind). Es gib da unzählige Zusammenhänge die noch nicht verstanden werden, und wo es auch unzählige verschiedene Fachmeinungen in der Welt der Gelehrten gibt, wo sich dann gegenseitig die Kompetenz abgesprochen wird. Sie berücksichtigen halt nicht den Faktor Gott, der da ständig an den Rädchen dreht, was letztendlich auch nur eine Methode ist um einzelne Menschen durch verschiedene Auswirkungen in ihren Leben zu Gott zu führen. Was nicht heisst, dass es immer funktioniert, wenn diese Menschen ihr Herz verhärtet haben.
      In Markus 16,17 steht z.b. davon wie Jesus seinen ausgesandten Aposteln sagt, dass sie an tödlichen Giften nicht sterben oder Schlangen aufnehmen werden. Das Was Jesus da zu ihnen sagt, wird eigentlich durchgehend durch die Apostelgeschichte bereits als erfüllt bestätigt beschrieben. Gegen Ende der Apostelgeschichte wird Paulus sogar von einer Schlange gebissen, nachdem er auf Malta strandete.

      Paulus sagt, dass man alles essen soll, was angeboten wird. Sowohl vom Markt als auch bei Einladungen (1. Korinther 10,25-27). Was ist, wenn das Essen ungesund oder gar absichtlich vergiftet ist ? Die Antwort ist : Wir sollen keine Zweifel haben, und nicht über andere Absichten urteilen. Gott kann die schädliche Wirkung verhindern wenn er will, oder aber er lässt sie zu, nimmt in Kauf, dass der Gläubige geschädigt wird, aber dadurch hätte der Schädigende sein bösen Absichten völlig entblöst. Gott wird das verborgene des Herzens ans Licht bringen (1. Korinther 4,5). Damit ist keineswegs gesagt, dass dies erst beim Gericht passieren muss, was da ja auch nicht steht. Ich denke, dass Gott die Ratschlüsse noch in diesem Äon ans Licht bringt, indem er den bösen Herzen auf die ein oder andere Weise Macht gibt sich in Taten zu entfalten.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Azatoth schrieb:

      Du interpretierst hier in 1. Mose 3,22 etwas hinein was da nicht steht.
      Genau genommen steht es aber wirklich da. Es wurde nichts hineininterpretiert. Gott ließ den Baum des Lebens "bewachen", damit die ersten Menschen keinen Zugang mehr dazu hatten.

      Durch die Irrlehren der Welt wurden wir dazu erzogen, materialistisch zu denken und Aussagen immer materiell zu interpretieren. Deswegen erscheint es auf dem ersten Blick logisch, dass der Baum des Lebens lebensspendende Kraft hat.
      Und warum meinst du, dass es nur so erscheint? Immerhin steht es ja da. Man braucht eigentlich nichts hinein oder heraus lesen.

      Die mag er zwar bekommen haben, jedoch ist auch der Baum selbst ein Lebewesen, und als solches abhängig von Gott, der als einziger Leben aus und in sich selber hat, und von dem alles Leben kommt und erhalten wird.
      Was aber kein Hindernis ist, dass Gott diesen Baum zur Lebenserhaltung der Menschen bestimmt hat.

      Im vorsintflutlichen Paradies wurde der Baum des Lebens den Menschen nicht verboten, deswegen werden Adam und Eva auch davon gegessen haben, vor dem Sündenfall. Dies hat ihnen offenbar nicht geholfen ewig zu leben. Entweder weil die Früchte des Baumes keine permanente Lebenskraft haben, oder aber ihre Wirkung durch den Sündenfall zu Nichte gemacht wurde.
      Natürlich hat ihnen das Essen vor dem Sündenfall kein ewiges Leben nach dem Sündenfall beschert. Gott trennte sie ja auch von dem Baum. Sie hatten zu den Früchten der Lebensspende keinen Zugang mehr.

      Wie auch immer, in beiden Fällen wäre das ständige Essen vom Baume des Lebens notwendig gewesen, um am Leben zu bleiben. Und damit unterscheidet er sich dann, wenn man von der unbedingten Abhängigkeit des Menschen zur Speise ausgehen will, in keinster Weise von den anderen Bäumen, von denen man ja auch immer wieder essen muss, um nicht zu verhungern.
      Wenn Gott diesen Baum zum ewig erhaltenden Leben beigetragen hat, dann ist es kein gewöhnlicher Baum, der den Hunger stillen soll, sondern eine wichtige Speise zum Erhalten der Kraft des ewigen Lebens. Da nur Gott selbst Unsterblich ist, muss das Leben der Menschen von ihm erhalten werden. Das tat er mit der Frucht des Baum des Lebens. Um ihren Hunger zu stillen, dienten alle anderen Früchte im Garten Eden. Um (ewiges) Leben zu erhalten, mussten/durften sie vom Baum des Lebens essen.

      Damit stelle ich nicht die von Gott bestätigte Wirkung des Baumes des Lebens in Frage, aber letztendlich hängt das Leben des Menschen nicht an einem Baume, sondern nur von Gott selbst ab.
      Natürlich hängt das Leben von Gott ab. Und wenn Gott den Baum des Lebens für diesen Zweck geschaffen hat, hängt das Leben immer noch von Gott und nicht von dem Baum ab, den Gott dafür bestimmt hat.

      Azatoth schrieb:

      Und selbstverständlich darf man die Offenbarung nicht mit dem Schöpfungsbericht gleich setzen.
      Inwiefern darf man das nicht? Der Baum des Lebens, der in Offenbarung beschrieben wird, ist im Grunde genauso ein Baum, den Gott dazu bestimmt hat, die Menschen am (ewigen) Leben zu erhalten. Dass dieser Baum jeden Monat Frucht trägt, zeigt mir, dass ein regelmäßiges Essen dieser Frucht nötig ist um sich des ewigen Lebens zu erfreuen. Auch die Blätter der Heilung verstehe ich in diese Richtung. Also nicht als eventuelles Grippemedikament.
      Die Menschen hatte nie Unsterblichkeit in sich. Auch die erlösten Menschen haben keine Unsterblichkeit und sie sind weiter von Gott abhängig, was durch die Früchte und Blätter des Baum des Lebens auch gezeigt wird. Gott schenkt das ewige Leben. Und der Baum des Lebens nährt dieses Leben.

      ***
    • 1.Mo. 3,22:Und Jehova Gott sprach:Siehe,der Mensch ist geworden wie unser einer,zu erkennen Gutes und Böses;und nun,daß er seine Hand nicht ausstrecke und nehme auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! (ELB)LU 1912:Und Gott der HERR sprach:Siehe,Adam ist geworden wie unsereiner und weiß,was gut und böse ist.Nun aber,daß er nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich!
      D.h. doch,vor dem "Sündenfall" haben Adam und Eva noch nicht davon gegessen.
    • @Nachtperle:
      das ergibt sich meiner Meinung nach aus dem..." nun..."V. 23:"Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden..."

      Ich entnehme daraus die Folgereihe:hat noch nicht gegessen (V.22a)-könnte essen (V22b)-aus Garten Eden verwiesen (V.23) und V.24:Garten Eden wird bewacht
    • Gott hat dem Menschen einen Verdauungstrakt geschaffen, damit er essen kann und somit am Leben bleibt. Damit der Alterungsgen (oder was auch immer) ausgeschaltet wird, muss der Mensch, um ewig leben zu können, vom Baum des Lebens essen. Natürlich trägt der Baum selber kein Leben in sich, das hat nur Gott. Aber von Gottes Kraft gespeist, und von Gott so gebaut und bestimmt, wirken die Früchte des Baumes eben auf den Menschen. (Gott kann man ja nicht essen, das tun zwar die Katholiken- müssen dennoch sterben.)

      In Offenbarung 22.1-2.... ist das sehr schön beschrieben:


      " Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes;
      mitten auf dem Platz und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker."

      Von Gottes Thron entspringt, gespeist von der Kraft Gottes, der Strom des lebendigen Wassers, das wiederrum die Bäume des Lebens speist, die an beiden Ufern desselbigen wachsen. Dessen Früchte SELBSTVERSTÄNDLICH zum Leben, zum ewigen Leben dienen und notwendig sind. Ist doch sowas von logisch und verständlich..... und wunderschön.

      Wir wissen heute, dass der Boden kaum noch gute Närstoffe hat. Er ist ausgelaugt. Mensch und Tier müssen immer weitere Nahrung-Arten zu sich nehmen, um dem Körper ausreichend Stoffe zuzufügen und ihn in Funktion zu halten. Aber auf der NE wird die Natur wieder mit Gott verbunden. So wird sie nie ausgelaugt sein. Es werden wieder nur Obst, Nüsse und Samen als Nahrung ausreichen, wie im Paradies. PLUS Früchte vom Baum der Lebens. So genial ist eben unser Gott. Er macht kein Abrakadabra, Er bedient sich der Gesetze und der Natur, die Er selber geschaffen hatte...Zur Freude dem Menschen. Das macht Sinn.


      Nachtrag/Anmerkung:

      Die Haare Simsons gaben dem Träger auch keine Kraft. Sie waren weder magisch noch Krafterzeugend... und DOCH hängte die Kraft Simsons von ihnen ab. Gott hat es eben so eingerichtet. ER möchte, dass wir uns IMMER und zu JEDER ZEIT bewußt sind, dass wir nicht von uns aus etwas bewirken, etwas können, etwas antrainieren, sondern allein von Gott abhängig sind. Er verlangt Gehorsam und Vertrauen. Simson musste es mit seinen langen Haaren zeigen, auf der NE werden wir daran denken müssen, von Zeit zu Zeit zum Baum des Leben zu gehen um davon zu essen. Damit wir immer weiter am Leben bleiben.... denn das können wir selbst DORT nicht von uns aus.

      ..

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    • @stofi, meinst du damit das Lebenswasser und das Lebensbrot, wir werden gespeist von der Kraft Gottes, der Baum wird standhaft und tief verwurzelt sein, wenn er von der Quelle gespeist wird und wird gute Früchte tragen.
      Die Bibel möchte uns immer auch für uns persönlich was sagen, wie können wir das für uns sehen und anwenden. So verstehe ich so manchen der mit biblischen Auslegungen, die über unser Leben hinaus gehen nichts anfangen kann, man muß es auch umsetzen können und damit werden wir Gewinner für das Leben, das Gott ist, Gott mit uns können wir dann sagen.
    • liebe @ingeli, Gott ist in erster Linie ein praktischer Gott. Er hat die Materie geschaffen und alles das schöne und wunderbare auf der Erde und im All. (ich meine nicht das Lebensbrot, sondern die Bibel schreibt "Frucht vom Baum des Lebens".)

      Er hat uns einen kleinen Ausschnitt gezeigt, wie die Neue Erde aussehen wird. DAMIT WIR UNS DARAUF FREUEN. Wir sind Menschen, wir müssen irgendeine Vorstellung haben können. Gott macht daraus keine Geheimnisse, was Er uns geben möchte. Ich bin dafür sehr dankbar. So ist es kein Fluidum oder etwas vergeistliches, sondern real, logisch, fantastisch und schön. Darauf kann man mithilfe der Phantasie bauen und sich noch mehr freuen.

      Vom nur geistlichem wird man nicht satt. Der Glaube soll nicht ein unsichtbares, geistliches Parallelgleis zu unserem Leben sein. Wir leben als materielle, reale Menschen in einer realen Schöpfung, blos halt, LEIDER, mit Sünde gezeichnet. ABER DANN........ Thron Gotes, Wasser und Baum des Lebens, Blätter zum Essen, Früchte, Nüsse, .... alles gesund, kraftvoll, schön, herrlich...... wie am Anfang das Paradies, wo Gott sagte: es ist sehr gut!

      Und klar, diese Freude soll uns dazu dienen zu fragen, wie kann ich dort hin kommen, dort leben, was kann/soll ich tun, um das ewige Leben zu haben..........? Wenn man den Menschen die reale Neue Erde predigen würde, würden viel mehr Leute nach dem Weg dort hin fragen. So würde die Mission um vielfaches leichter und "erfolgreicher"..... auch unter unseren (STA) Leuten.

      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • also krankheiten heilen heißt nicht alterungsprozess stoppen oder vorbeugen
      krankheiten heilen hießt krankheiten eben akut heilen darum gehts
      er hat shcon einen ausschnitt gegeben
      gläsernes meer, wie soll das gehen
      dass ist ja schlimm kein meer mehr, ich möchte aber tauchen
      udn kein schlaf? ich möchte aber immer mein nachmittagsschläfchen halten
      und wie soll von gott wasser ausfließen?
      er hätte doch sagen können, aus ihm fließt die kraft die uns einhüllt in ein lichtgewand
      wozu brauche ich blätter zum essen wenn ich auf der neuen erde bin und ewig lebe?
    • Nachtperle schrieb:

      Azatoth schrieb:

      Du interpretierst hier in 1. Mose 3,22 etwas hinein was da nicht steht.
      Genau genommen steht es aber wirklich da. Es wurde nichts hineininterpretiert. Gott ließ den Baum des Lebens "bewachen", damit die ersten Menschen keinen Zugang mehr dazu hatten.

      Durch die Irrlehren der Welt wurden wir dazu erzogen, materialistisch zu denken und Aussagen immer materiell zu interpretieren. Deswegen erscheint es auf dem ersten Blick logisch, dass der Baum des Lebens lebensspendende Kraft hat.
      Und warum meinst du, dass es nur so erscheint? Immerhin steht es ja da. Man braucht eigentlich nichts hinein oder heraus lesen.

      Die mag er zwar bekommen haben, jedoch ist auch der Baum selbst ein Lebewesen, und als solches abhängig von Gott, der als einziger Leben aus und in sich selber hat, und von dem alles Leben kommt und erhalten wird.
      Was aber kein Hindernis ist, dass Gott diesen Baum zur Lebenserhaltung der Menschen bestimmt hat.

      Es steht mit keinem Wort da, dass in die Früchte des Baumes des Lebens eine besondere lebensspendende Kraft hinein gelegt wurde, deren substantielle Wirkung den menschlichen Körper so beeinflusst, dass dieser am Altern und Sterben gehindert wird. Auf die gleiche Wiese müsste man dann auch den Baum der Erkenntnis deuten, dass die Substanzen seiner Früchte eine Art weisheitsspendende chemische Reaktion im Gehirn des Menschen auslösen. So war das aber ganz sicher nicht.

      Gott bestimmte die Bäume für ihren Zweck, und ihr Zweck wurde nur ausgeübt, wenn und weil Gott das wollte. Als der Mensch vom Baum der Erkenntnis aß, bekam er die Erkenntnis über Gut und Böse, weil er gegen sein Gewissen handelte. Er wusste, dass es falsch ist. In dem Moment der Zuwiderhandlung gegen Gottes Gebot hat der Mensch den entscheidenen Schritt getan, durch welchen er seinem eigenen Gewissen seine Bosheit offenbarte. Dies war der Moment wo der Mensch ganz praktisch Böse und Gut in sich selbst erfahren hat. Gott sagte auch, der Mensch müsse sterben, wenn er von diesem Baume isst. WIeso nannte er ihn dann nicht Baum des Todes ? Weil die Frucht des Baumes in sich keine tödliche Kraft hatte, sondern der Tod nur die Konsequenz der Ungehorsamtkeit gegenüber Gott sein kann. Paulus spricht entscheidene Worte zum Gewissen des Menschen aus : Römer 14,23 : Wer aber zweifelt, wenn er isset, ist verurteilt, weil er es nicht aus Glauben tut. Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde.




      Wenn Gott diesen Baum zum ewig erhaltenden Leben beigetragen hat, dann ist es kein gewöhnlicher Baum, der den Hunger stillen soll, sondern eine wichtige Speise zum Erhalten der Kraft des ewigen Lebens. Da nur Gott selbst Unsterblich ist, muss das Leben der Menschen von ihm erhalten werden. Das tat er mit der Frucht des Baum des Lebens. Um ihren Hunger zu stillen, dienten alle anderen Früchte im Garten Eden. Um (ewiges) Leben zu erhalten, mussten/durften sie vom Baum des Lebens essen.

      Gott hatte dem Menschen erlaubt von allen Bäumen zu essen, ausser dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Also war auch der Baum des Lebens erlaubt. Deswegen kann man davon ausgehen, dass sie auch von diesem Baum aßen. Aber mit keinem Wort sagte Gott doch, dass sie von diesem Baume oder anderen Bäumen essen müssten, um am Leben zu bleiben. Das Hungergefühl was du ansprachst, wird sie sicher früher oder später von selbst zum Essen gebracht haben, aber es würde sie nicht zwangsläufig zum Baum des Lebens führen. Was also, wenn sie genau diesen, aus welchen Gründen auch immer, verschmäht hätten ? Hätte Gott sie sterben lassen, oder hätte er sie ständig drauf hingewiesen, dass sie ja auch vom Baum des Lebens essen müssen um nicht zu verrecken ? Ich stelle mir das irgendwie schräg, um nicht zu sagen lächerlich vor.


      Azatoth schrieb:

      Und selbstverständlich darf man die Offenbarung nicht mit dem Schöpfungsbericht gleich setzen.
      Inwiefern darf man das nicht?

      Ich sehe den Schöpfungsbericht als Tatsachenbericht, der in erster Linie dem Volk Israel klar machen sollte, woher sie kommen, was ihr Weg sein solll, und etwas vom Charakter Gottes offenbart. Die Offenbarung ist so ziemlich das Gegenteil. Sie zeigt schon das Ende und kann nur verstanden werden, wenn man alle vorangehenden Bibelbücher aufmerksam studiert hat. Umgekehrt konnte Gott das wohl kaum von den Adressaten der schriftlichen Zeugnisse Mose erwarten.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.