Warum ist Satan auf die Erde geworfen worden?

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    • Armin Krakolinig schrieb:



      „Gott sandte ihnen Engel, die Adam und Eva den kosmischen Konflikt (den großen Kampf) erklärten. Sie erfuhren von Luzifer, seiner Auflehnung gegen Gott, seinem Gesetz und seiner Herrschaft. Sie hörten, dass er aus dem Himmel vertrieben worden war und sich in Gottes Heiligtum – dem Garten Eden – aufhielt.“


      Hoffe, bald auch von einigen gut informierten STA-Lesern in diesem Forum, mehr offizielle Stellungnahmen zu diesem Thema hier zu finden!




      Also ich weiss nicht, ob ich Deine Kriterien entspreche ( ;) ) aber ich habe die oben zitierte Behauptung für absurd gehalten und den gesamten Text sehr irritierend.
      Er ist keine Bibelauslegung sondern eine Zitatensammlung, von der ich nicht beuteilen kann wie manipulativ sie zusammengestellt ist. Ich will mir jeden weiteren öffentlichen Kommentar zu unserem GK Präsidenten ersparen. Aber im Gegensatz zum Papst ist seine Lehrautorität ja beschränkt und ausserdem seine Amtszeit (nicht nur mit dem Tode) begrenzt - das tröstet, mich jedenfalls.
      .
      Liebe Grüße, Heimo

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Christus kommt bald schrieb:

      was sagt denn die bibel zu dem fall satans:

      ...

      ist es nicht so, dass satan der zugang zum himmel erst verweigert wurde als jesus am kreuz starb?

      Ja, so hätte ich es auch gesehen (irgenwann mal gehört, vermutlich), ohne mich jemals im Detail damit auseinandergesetzt zu haben, denn es ist mir im Prinzip egal.

      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Seeadler schrieb:

      wenn ich einen Baum in den Garten setze, der es anderen ermöglich, zu erkennen, was gut und böse ist, so muß ich doch dies schon von vornherein definieren können. Und dies kann ich nur, wenn ich damit Erfahrung habe. Dies heißt aber nicht, dass ich dann schuld daran bin, nur weil ich die Erfahrung habe...

      Hallo Seeadler!

      Wenn GOTT die Sünde grundsätzlich und natürlich dann auch die von Adam und Eva im absoluten Sinne vorhersah, warum hat ER dann den „Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen“ (1.Mo 2,9.16.17) in den Garten Eden gepflanzt?

      War die Pflanzung des Baumes dann nicht etwa eine bewusste Verführung zur Sünde, indem GOTT genauestens wusste, was passieren wird? Können wir da noch von einer heilsamen Prüfung sprechen, wenn GOTT der Sünde und somit dem Bösen wissentlich Tür und Tor zum Einzug auf unseren Planeten Erde öffnete?

      Gleicht das nicht etwa dem, wenn ich von meinem Kind ohnehin schon weiß, dass es gerne mit dem Feuer spielt, sozusagen eine Vorliebe zum Zündeln hat, und ich ihm dann auch noch ein Feuerzeug bereitstelle, offen liegend und jederzeit erreichbar, dass es das Feuerzeug nehmen und das Haus anzünden kann? Kann ich so mein Kind, das eben einen Hang zum Zündeln hat, prüfen, indem ich es auf das Feuerzeug hinweise und davor warne? Wenn das Haus nun in Flammen steht, wäre das nicht etwa eine strafbare Handlung, fahrlässige Tötung, wenn eine Person dadurch zu Tode kommt, fahrlässige Körperverletzung, wenn jemand verletzt wird, oder fahrlässige Sachbeschädigung, wenn dadurch mein eigenes bzw. ein anderes Gut zerstört wird?

      Oder wurde GOTT etwa vom Satan und seinen sympathisierenden Engelswesen dazu gezwungen, den „Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen“ in den Garten Eden zu pflanzen, damit der Widersacher Gottes seine verkehrte Gesinnung auch auf die Geschöpfe des Planeten Erde ausbreiten konnte? Selbst das musste der Schöpfer dann ja auch schon im absoluten Sinne seit ewigen Zeiten gewusst haben, ohne der Ausbreitung der Sünde entgegengewirkt zu haben.

      Wenn es aber doch eine von GOTT eingesetzte Prüfung war, wer sollte dann geprüft werden, die sündlosen, ungefallenen Menschen in ihrer ursprünglichen Reinheit etwa? Benötigten etwa diese unbefleckten, ersten Erdenbewohner diese Prüfung? Oder wollte GOTT etwa für sich selbst wissen, ob nach dem Sündenfall durch die ersten Geschöpfe, den Engeln im Himmel, die weiteren erschaffenen Wesen auf der Erde ihm vertrauen und an ihm glauben würden? Wie passt das dann mit der herkömmlich-christlichen Ansicht zum absoluten, hundertprozentigen Vorherwissen Gottes zusammen? Wie kann der Schöpfer, der alles im absoluten Sinne bis ins letzte Detail weiß, seine Geschöpfe noch in Bezug auf ihre Entscheidungsfindung prüfen?

      Oder hoffte der liebevolle Schöpfer vielleicht darauf, dass Adam und Eva die Prüfung bestehen und GOTT dauerhaft ihr ungeteiltes Vertrauen schenken würden, um der gefallenen himmlischen Welt ein erstes sühnendes Schauspiel bzw. eine wunderbare Demonstration der absoluten Treue und harmonischen Beziehung der Erdengeschöpfe zu ihrem Schöpfer zu schenken, damit sich die gefallenen Engelswesen und letztendlich auch der Satan wieder zu GOTT bekehrten und die Sünde somit im gesamten Universum ein für alle Mal beendet werden würde?

      Gruß Suchender
    • Bemo schrieb:

      @Seeadler
      Verstehe ich dich richtig, dass du Offenbarung 12 anders auslegst und folglich auch zeitlich anders einordnest? Kannst du mir/uns dies bitte komplett und konkret darlegen für die verse 1-18? Ich kann mir momentan keine andere Auslegung als die "traditionelle" Adventistische vorstellen.
      hallo Bemo, danke für dein vertrauen, dass ich dies kann ;)

      es dürfte für mich jetzt gerade ein wenig schwierig sein, eine Fülle von Erkenntnissen, gewachsen in vielen Jahren, hier so im Stenogrammstil so mal eben zusammen zu schustern und euch vorzusetzen - wenn´s geht natürlich auch bibelkonform und -gerecht. Aber ich verspreche dir, zumindest werde ich es versuchen, die entsprechenden zugrundeliegenden Gedanken hier in der Konversation mit einfließen zu lassen, so, wie ich es gerade auch bei "Suchender" tue, falls du meine Beiträge mit liest.
      Aber vorab ein Hinweis, jene Aussagen basieren auf Ausarbeitungen in verschiedenen Richtungen von jemanden, den ich sehr schätze, vielleicht hast du ja schon von ihm gehört - ich hatte ihn hier auch schon erwähnt und empfohlen, es ist Prof. em. Dr. Hans K. LaRondelle, von dem ich einige ins Deutsche übersetzte Schriften habe (die englischen sind leichter zu bekommen). Ich habe bewusst seinen "Titel" gewählt, weil man es einfach merkt, dass der Mensch versteht, von was er schreibt und auch eine Sicherheit in seinen Vorträgen ausstrahlt die überzeugt. Muß dazu leider sagen, dies war vor etwa 15 Jahren, als ich ihn kennen lernte und er sich auch mit mir gerade über den Umgang mit der Bibel unterhielt.

      Vielleicht kannst du ja von ihm Schriftenmaterial über deine Gemeinde bekommen?! Es lohnt sich auf jeden Fall.

      Von ihm ist auch wieder gegeben, wie die Offenbarung nach dem Prinzip der Gestalt der Menorah (siebenarmiger Leuchter) gegliedert ist. Kurz angerissen : Kapitel 1-3 ( 7 Briefe) haben ihre Verbindung zu den kapiteln 21-22 (Die Neue Erde); Kapitel 5-7 ( 7 Siegel) stehen in Kontalt zu den Kapiteln 19-20 ( 4 Halleluja); Kapitel 8-9 (7 Posaunen) konvergieren zu Kapitel 15-18 (7 Plagen)
      der Stamm selbst bilden die kapitel 10-14, die Endzeit betreffend (und die beginnt, wie hier schon jemand richtig schrieb, bereits bei Adam und Eva)

      usw.

      gruß
      seeadler
    • Seeadler schrieb:

      Suchender, ich denke, du mißverstehst mich hmmmz

      Von etwas zu wissen, und zwar von Ewigkeit her, dass es Dunkelheit und das Licht gibt, heißt doch nicht, dass ich dies dann bewusst schaffe, damit es das eine oder andere gibt. Ich sagte schon, du denkst hier ein wenig zu menschlich. Löse dich mal von deinem gewohnten menschlichen erlernten Bild, und nimm wahr, dass es noch weit mehr gibt, als diese menschliche Schablone, die wir kennen.

      Hallo Seeadler!

      Gott versucht bis heute stets das Böse zu verhindern und die Sünde mit fairen Mittel zurückzudrängen bzw. abzustellen, oder nicht etwa?

      Nun scheint das im Lichte deiner These ein "FARCE" zu sein, da Gott die Möglichkeit vor Erschaffung des Engels Luzifer gehabt hätte und dennoch wissentlich das Aufkommen der Sünde bzw. des Bösen nicht verhindert hat, obwohl er nach der christlichen und auch nach deiner These absolut und 100%-ig vorherwußte, dass der vollkommen geschaffene Luzifer einmal mit Gewissheit zum Urheber bzw. Vater der Sünde und des Bösen werden würde. Gott hätte somit vorsätzlich gehandelt und dem Bösen bzw. der Sünde den Weg zum Einzug in das Universum bereitet - und heute versucht er dann tausende Jahre nach dem eigentlichen Sündenfall im Himmel die Sünde zurückzudrängen bzw. das Böse zu verhindern - ein FARCE!!!

      Du wirfst mir vor, das ich menschlich denke ...

      GOTT der Vater offenbart sein absolutes und ewiges Vorherwissen: "Wenn ich zwar den Luzifer vollkommen und ohne Fehl zur bestimmten Zeit erschaffe, wird er dennoch zum Urheber der Sünde und des Bösen werden und anfangen, gegen mich zu rebellieren, eine Vielzahl von Engeln von mir abspenstig machen und zur Sünde verführen. Wenn das geschehen ist, wird der nunmehrige Teufel mit seiner sympathisierenden Dämonenschar, nachdem ich die Erde erschaffen habe, dort auch noch eine Unzahl von Menschen von mir wegreissen, zur Sünde verführen, sodass der Teufel samt gefallenem Engelsheer und der Unzahl von verdorbenen, gottlosen Menschen einmal im Feuersee die ewige Vernichtung als Lohn ihrer Rebellion gegen mich erhalten werden. Ich versuche zwar, nachdem die Sünde und das Böse im Universum aufgekommen ist, diese zurückzudrängen, aber den Luzifer erschaffe ich trotzdem und verhindere das ursprüngliche Aufkeimen der Sünde nicht, weil ich mit Jesus und dem Hl. Geist so alleine bin und mich aus meiner liebevollen Gesinnung heraus nach anderen Mit-Lebewesen sehne. Es ist schlimm, dass X-Milliarden meiner Geschöpfe einmal für ewig tot sein werden, aber ein paar der erschaffenen Wesen werde ich ja für den ewigen Verbleib auf der Neuen Erde noch erretten können und das befriedigt mich vollends. Ich werde dann in alle Ewigkeit daran arbeiten, die für immer im Feuersee vernichteten, geliebeten Geschöpfe zu vergessen und mich mit der Liebe der Übriggebliebenen Schar zu trösten und das Gleichnis vom verlorenen Schaf werde ich umschreiben lassen, denn ein einziges verirrtes Schaf zu suchen, wäre Verschwendung, nachdem ja ohnehin noch 99 da sind."

      Das soll eine Darstellung dessen sein, was das Christentum mit der Lehre des absoluten Vorherwissens Gottes der Welt heute vermittelt! patschnief

      Gruß Suchender
    • hi 10Veith2010 (die Avatars werden immer komplizierter ;) )
      Andererseits war es auch gut, dass ich geboren wurde und lebe, weil ich
      mithelfen kann, die Auswirkungen und Folgen seines "Falls auf die Erde"
      zu mindern, also Schadensbegrenzung durchzuführen, indem ich Luzifer die
      "Stirn biete" und diesem "contra gebe", auch wenn mein Beitrag auch nur
      sehr gering sein mag, ist es besser als gar nichts. Und wenn ich auch
      nur zu einem bestimmten Zeitpunkt meines Lebens ein freundliches
      aufmunterndes hoffnungsvolles Wort für einen verzweifelten Menschen
      habe, diesem etwas abgebe von "menschlicher Wärme und Nähe", diesen
      respektiere wie es seiner Würde als Mensch in dieser Welt entspricht.
      na, das ist doch mal ein Zeugnis einer positiven christlichen Lebenseinstellung - könnte von mir sein, ich denke genauso, oder besser gesagt, es hat eine Zeit gedauert, bis ich dazu kam. Wobei du vermutlich wie ich dabei weniger an die Würde deines Gegenübers denken wirst, als vielmehr, dass es dir einfach ein Bedürfnis sein wird, an einer friedvollen, also friedlich lebenden Welt mitzuarbeiten und deines, was du kannst, dazu beizutragen. Denn wenn wir immer nur darüber nachdenken, wie stark der Feind ist, der uns ohnehin zu schaffen macht, wie böse diese Welt ist, wie verdorben, so werden wir automatisch ein Teil dieser Welt und haben nicht die Kraft, dagegen zu steuern.

      Ich finde ja auch den Gedanken sehr interessant und hilfreich, dass der Mensch nachher, nach seinem Sieg über das Böse - wie auch immer das aussehen mag -letztendlich wesentlich höher da stehen wird, als die "normale Engelsschar". Dies sagt mir doch, dass wir ganz offensichtlich einen großen Anteil haben, und damit eine gewaltige Aufgabe, um den Himmel insgesamt vom Bösen zu befreien. Ich denke, es wird so bildlich sein, wie ich an anderer Stelle schon einmal schrieb, wir Menschen sind der "Katalysator" des Himmels, durch uns wird der Himmel quasi gereinigt - und Jesus Christus ist es wiederum, der uns den Rückweg zum Himmel selbst geebnet hat, Er wiederum als "Katalysator" unserer geknechteten mitgenommen Seele.....

      Gruß
      Seeadler
    • Das soll eine Darstellung dessen sein, was das Christentum mit der Lehre
      des absoluten Vorherwissens Gottes der Welt heute vermittelt!
      wie ich schon sagte, Suchender, lege dein menschliches Denken und Empfinden ab, und wir kommen hier der Sache doch um ein erheblich großes Stück schon näher. Deine Argumentation macht Gott zu einen Menschen, holt ihn von seiner Position herunter. Denn nur, weil sich Gott mit uns über unser Menschsein quasi mittels der Bibel beispielsweise mitteilt, heißt das ja nun nicht, dass Gott wie ein Mensch ist, also genauso empfindet und fühlt aber vor allem alles so bewertet, wie wir es tun.. Das Bild, das wir von Gott entwerfen, entspricht unserem menschlichen Naturell. Es ist nicht das göttliche Naturell. Dieser Gott wäre wiederum ebenfalls nur ein geschaffenes Wesen, was halt imstande ist, uns zu schaffen, mehr aber auch nicht. Diesen kann ich wie die Griechen oder Römer auf irgend einen Götterberg setzen, vielleicht in greifbarer Nähe zur Erde... da wäre sicherlich Jupiter passend, der Götterplanet,

      Gruß
      Seeadler
    • hallo Armin Krakolinik
      Ein
      Frage hätte ich noch an Dich, Seeadler“! Glaubst Du, dass die Erde als
      wüster Planet schon längst vielleicht sogar Millionen oder Milliarden
      Jahre geschaffen war, bevor es dann vielleicht erst vor etwa 6.000
      Jahren zur 6-Tage-Schöpfung und zur Erschaffung des Lebens und der
      Mensche4n auf ihr kam?




      Das
      ist ja auch eine Frage, die mit diesem Thema engstens zusammenhängt.
      Ich habe von STA-Gelehrten schon persönlich vernommen, dass einige der
      Meinung sind, dass Gott schon mal die Erde wunderschön schuf, Satan dann
      auf diese Erde geworfen wurde, und diese Erde dann wüst und leer
      machte, und Gott dann später daran ging, sie in 6 Tagen so zu schaffen,
      wie es in 1. Mose 1 steht, und dann auch erst die Menschen schuf.
      wenn du schon einmal in meinem "Seeadler-Blog herum gestöbert haben solltest, wird dir sofort auffallen, dass ich mich nun mal recht ausgiebig auch mit der Entstehung unserer Erde oder auch mit unseren "Monden" auseinander gesetzt habe.
      Da findest du meine Theorie , dass der Mars ein Mond unserer Erde war, und der Erde auch erheblich viel näher war, als heute unser jetziger Mond.
      In diesem Zusammenhang habe ich mir natürlich auch darüber Gedanken gemacht, wie ein Leben auf der Erde mit einem solch gewaltigen Trabanten in der Nachbarschaft ausgesehen haben kann.

      Bemerkenswert und für mich zugleich auch interessant ist, nachdem ich diese These bereits 1991 veröffentlichte, "entstand" wenig später, also nur ein paar Jahre später ein Gegenbild zu dieser These, wo es dann hieß, dass ein mars-großer Körper auf die Erde eingeschlagen wäre, und aus dieser Kollision heraus unser Mond entstanden ist.

      Interessant ist dies deshalb, weil nach meinen damaligen Berechnungen es tatsächlich eines Körpers mit der Masse des Mars bedurfte, um unseren Mond entstehen zu lassen. Nur im Unterschied zu diesen gerne verbreiteten negativen Katastrophenhypothesen wies ich damals schon nach, dass unser Mond auf der gleichen Weise entstanden sein kann, wie heute jeder Mensch geboren wird: Und dabei war sozusagen der Mars der Vater, und die Erde die Mutter unseres jetzigen Mondes.

      Die Geburt unseres Mondes brachte ich dann im Einklang zu den Bibelberichten und fand heraus, dass bei der Beschreibung der Sintflut Kräfte "nebenbei" beschrieben werden, wie sie nur auftreten können im Rahmen gewaltiger Gezeitenkräfte, wie sie dann auch auftreten, wenn ein Mond zum Beispiel das Gravitationsfeld der Erde verlässt. Die Sintflut war für mich denn auch der Zeitpunkt, da unser jetziger Mond geboren wurde, und zugleich der ehemalige Mond, der Mars das Feld der Erde verließ. Die dabei auftretenden Kräfte und Energiemengen stimmen nach meinen persönlichen Berechnungen mit jener Energie zusammen, die bei der Sintflut aufgetreten sein muß (man kann sie berechnen)
      Das heißt also, der Mond entstand im Rahmen der Sintflut.

      wenn man denn noch ein paar Jahrtausende biblischer Zeitrechnung zurückgeht, so haben wir hier schon zuvor ein vergleichbares Bild, nämlich die Erde, die vollkommen vom Wasser umgeben war und als ein Chaos beschrieben wird. Also auch hier eine vom Wasser umgebene Erde, exakt wie bei der Sintflut. Die hier vorliegenden Kräfte dürften weitaus größer gewesen sein (physikalisch bewertet), als bei der Sintflut, wenn ich bedenke, dass sich die gesamte Erdoberfläche verändert haben soll, genauso wie sie sich verändern wird, bevor wir von einer "Neuen Erde" sprechen können - und genauso wie es beispielsweise auf der Venus passieren wird, sobald diese nach meinen Erwartungen ihren Mond gebiert.
      Physikalisch gesehen vermute ich deshalb, dass der Anfang der Schöpfung unmittelbar mit der Entstehung unseres "ersten Trabanten" zusammenfällt, mit der Geburt des "roten Planten" Mars aus der Erde heraus. Seine damalige Nähe, seine extreme Gezeitenkraft und elektrodynamische Wirkung dürfte hier von entscheidender Rolle bei der Bildung des Urozeans gespielt haben. Auf der gesamten erde tobte zu dieser Zeit ein unbeschreibliches kosmisch anzusehendes Gewitter mit einer Spannung von mehreren Gigavolt verteilt über die Oberfläche "des Wassers". (der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser - der Blitz der vom Osten ausgeht und im Westen niedergeht)

      soweit mal kurz angerissen

      Gruß
      Seeadler


    • Nun noch, Armin, auf deine unmittelbare Frage eingehend, bezüglich der theorie vom "Leben vor dem Leben auf Mutter Erde".

      ich kenne jene Hypothese, dass es vor dem Chaos. welches den Anfang der irdischen Lebensentwicklung darstellt, bereits Leben gegeben haben könnte und dieses vollkommen zerstört wurde, im Unterschied zum Sintflutbericht.
      Interessant finde ich hierzu ja die aussage irgendwo im Hebräer (glaube ich), wo geschrieben steht "Dass die Erde bereits bestand im Wasser" - womit eben jene Urflut angesprochen wird, die die Erde vollkommen umgab. Für mich als physikalisch etwas versierter Mensch erinnert mich das sofort an die großen "Eisplaneten und Eismonde". Denn mindestens drei der Monde Jupiters sind vollkommen vom "Wasser" umgeben, wie einst die Erde es auch war. Und nach einem meiner Entstehungshypothesen der Erde war sie, die Erde einst ein Mond entweder von Saturn oder Uranus, und dort drehte sie sich in sieben Tagen einmal um das Zentralgestirn. Man oder sagen wir besser, einige Astrophysiker vertreten auch die Hypothese, dass die Venus ebenfalls ehemals ein Mond war, ein Mond des Planeten Jupiters. die ansonsten lehrmäßig verbreitete Planetesimalmethode, nach der idee von Weizsäcker kenne ich zu genüge.

      Wie auch immer die Vorgeschichte der Erde ausgesehen haben mag, die Bibel beschränkt sich hier ganz klar auf die Entwicklung dre Erde im Zusammenhang zu uns, also unserer jetzigen Homo-Sapiens-Sapiens- Art, gegebenenfalls hervorgehend aus dem Australopitekus oder Homo Erectus. das heißt, sie umreißt nicht ohne Grund lediglich biblische 6000 Jahre Menschheitsgeschichte, die erst dann begann, als unser Homo-Sapiens-Sapiens die Bühne betrat: Wikipedia übersetzt das, wie für mich ausschlaggebend so:
      Der Mensch (lat. Homo sapiens [ˈhɔmoː ˈsapɪeːns], nach lat. hŏmō săpiēnseinsichtsfähiger/weiser Mensch‘)
      womit dann klar der Unterschied zum Tier gesetzt wird. Darum nehme ich ja auch an, dass hier der "Baum der Erkenntnis" als Symbol zum Tragen kommt, die Fähigkeit sich im Unterschied zum Tier durch Erkenntnis in welcher Form auch immer weiter zu "entwickeln".

      Das Problem ist eben, dass die Bibel da "aufhört", wo für uns dann logischer Weise das Spekulieren und die Phantasie anfängt, wobei man dann leider auch nur zu gerne die Naturwissenschaften ablehnt, weil hier die "satanische Evolutionstheorie" eine Verbindung zwischen Glauben und Wissenschaft von vornherein verbietet, wo doch heute mittlerweile jeder Genetiker schon weiß, dass auch Darwin noch seine Kinderschuhe getragen hat für seine Erkenntnisse, und man seine Erkenntnisse nicht mehr so ohne weiteres annehmen muß (meine Frau forscht in diesem Bereich).

      soweit mal

      Gruß
      seeadler

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    • Satan hatte seine Position. Die war gut und schön für ihn. Er war in der Stufe zuoberst! Alles was er hatte, ward ihm gegeben durch Gott.

      Im wurde geoffenbart, dass einst ein Weib und ihr Sohn über ihm stehen werden. Das machte ihn wütend. Sein Stolz war es .. der ihn all dies tun liess. Denn das Weib (Maria) und ihr Sohn (Jesus) werden beide ihre Taten verdient haben! Wohingegen der Satan alles geschenkt bekam. Seine Wut darüber, dass es Leute geben kann, die über ihm stehen, war ungerecht.

      <<Off 12:13 Und als der Drache sah, daß er auf die Erde geworfen war, verfolgte er das Weib, welches das männliche Kind geboren hatte.
      >> .. Satan wusste um eine Frau und ihr Kind! .. er verfolgte 2x mal eine Frau und ihr Kind:
      1. Eva und Satan sorgte durch seine Verführung, dass ihr erstes Kind schlecht wird (Kain) .. es wurde durch Satans Werk und Wort gezeugt = Sein Kind = Antichrist! Ob er wohl dachte, Eva sei das Weib und das Kind, von denen er hörte und über die er zürnte?
      2. Maria und Jesus viele Generationen danach .. er wartete so lange!

      Hier eine Schlüsselszene .. warum Satan überhaupt so zornig ist .. er wusste um Maria und Jesus .. dass sie einst einen Platz über ihm einnehmen werden!:
      <<Off 12:17 Und der Drache ward zornig über das Weib und ging hin, Krieg zu führen mit den übrigen ihres Samens, welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben.>>
      und auch bei EVA nochmals betont:
      <<1Mo 3:15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen. >>
      --> zwischen wem?
      Zwischen Satan und Maria (sie ist das Weibe, nicht EVA!) .. denn Jesus wird der Same der Maria sein und mit dem Schlechten Samen des Satan (wersind seine Kinder? Angefangen bei Kain! Und alle die so handeln wie er!)

      <<1Mo 1:3 Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. 1Mo 1:4 Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 1Mo 1:5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht.>>
      {Wer oder was ist das Licht? Das ist die Scheidung der guten und schlechten Engel im Himmel noch !!!!!! .. AUCH sie wurden geprüft! }

      <<1Jo 3:8 Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang. Hierzu ist der Sohn Gottes geoffenbart worden, auf daß er die Werke des Teufels vernichte.
      (als Opferlamm war von Anfang an denn am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott .. später sandte Gott das Wort Gottes auf die Erde ++ Satan wusste um Jesus Bescheid -> somit verfolgte er Adam und Eva und sorgte dafür, dass Eva keinen guten Sohn bekam sondern einen von Satan - denn Gott war abwesend wegen der Sünden der EVA .. "sie sündigten in einem fort..." .. das war sein Plan! Jesus sollte verhindert werden bzw. ein Sohn Satans geboren werden (Kain) .. der Same Satans wird vom Samen Evas (Jesus) vernichtet werden)
      1Jo 3:9 Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist.
      1Jo 3:10 Hieran sind offenbar die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels. Jeder, der nicht Gerechtigkeit tut, ist nicht aus Gott, und wer nicht seinen Bruder liebt.
      1Jo 3:11 Denn dies ist die Botschaft, die ihr von Anfang gehört habt, daß wir einander lieben sollen;
      1Jo 3:12 nicht wie Kain aus dem Bösen war und seinen Bruder ermordete; und weshalb ermordete er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht.
      1Jo 3:13 Wundert euch nicht, Brüder, wenn die Welt euch haßt. >>

      hier nochmals zum Ursprung des Kampfes:
      <<Off 12:4 und sein Schwanz zieht den dritten Teil der Sterne des Himmels mit sich fort; und er warf sie auf die Erde. Und der Drache stand vor dem Weibe, das im Begriff war zu gebären, auf daß er, wenn sie geboren hätte, ihr Kind verschlänge.>>
      1/3 der Engel wurde von Satan verführt und herabgezogen!

      Vor welchem Weibe stand er? Hier liegt eine tiefere Bedeutung .. die man immer wieder findet! Der Streit des Satan begann damit, dass er wütend wurde über die Offenbarung, dass ein Weib und ihr Kind über ihm, dem höchsten aller Engel sein wird! Er bekam seinen Glanz geschenkt, nicht durch Verdienen! Sie und ihr Kind hingegen verdienen ihren Status .. der Stolz Satans liess ihn fallen .. die Lüge .. der fehlende Mut zur Wahrheit, dass wer 'besser' ist und mit der Liebe arbeitet .. dass dieser mehr verdiene! .. hier enstand seine Wut! Von hier an verfolgte er das Weib und das Kind (1. Eva und daraus Kain (der Antichrist .. das Kind das geboren werden sollte sollte durch Kain den Bösen aus Satan heraus ersetzt werden) und 2. Maria und Jesus).
      <<Off 12:5 Und sie gebar einen männlichen Sohn, der alle Nationen weiden soll mit eiserner Rute; und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und zu seinem Throne.>>

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • @Francesco,

      in der Bibel ist das "Weib" ein Symbol für die Gemeinde Gottes. Die Braut ist dabei die wahre Gemeinde und die Hure diejenige die "befleckt" ist mit heidnischen Lehren die sie aufgenommen hat.

      Das "Kind" aus Offenbarung ist Jesus und der Drache Satan, wie du geschrieben hast.

      Aus der Gemeinde Gottes, dem Weibe, kam Jesus als Mensch auf die Welt. Aber Jesus ist von Ewigkeit her und existiert nicht erst seit Maria ihn geboren hat. Deshalb ist mit dem Weib aus Offenbarung auch nicht Maria gemeint.

      Der dritte Teil der Engel schloß sich Satan an als er gegen Jesus rebellierte und wurde mit ihm aus dem Himmel verbannt. Bis zum Ende wird Satan der Drache die Frau als Gemeinde Gottes verfolgen.

      LG Wartende
    • Lass Ihn Ben, scheint ganz witzig zu werden :D

      Zitat von »"Francisco"«

      .. denn Jesus wird der Same der Maria sein
      Atze, auch wenn einiges von dem, was Francisco schreibt, mir nicht so erschließt, wie ihm, so ist jene Aussage vollkommen richtig! Jesus ist der Same Gottes, der angekündigte Same aus 1.Mose 3,15.

      Und grundsätzlich kann man bemerken, aus Adam und Eva ist das physische Volk Gottes hervorgegangen; und aus Maria und Jesus das geistige Volk Gottes.....

      Seeadler
    • ,

      Atze schrieb:

      Jesus ist der Same Gottes, der angekündigte Same aus 1.Mose 3,15.
      dieser Teil mag ja noch stimmen….aber was hat Maria mit dem Ursprung des geistigen Volkes Gottes zu tun? :verschreckt: :?:
      nun ja, es ist in Anlehnung an das Paradoxon der ersten beiden Menschen zu verstehen. Nicht ohne Grund vergleiche ich Adam und Eva mit Maria und Jesus.
      Denn aus wem heraus wurde Eva geboren - die wiederum für alle im Fleisch geborenen steht?

      Denn wer schuf denn nun Maria, wenngleich sie Jesus gebar? Und für was steht dann also Maria? Sie steht für die Gemeinde. Das Symbol und Sinnbild in Offenbarung 12 versteht es meisterlich, dies miteinander zu verbinden; denn die Jungfrau ist sowohl Maria als auch die Gemeinde...... Maria wurde befruchtet, so, wie dann auch die Gemeinde befruchtet wurde.... und wir alle innerhalb der Gemeinde stellen den Leib Christi hier auf Erden dar

      Gruß
      Seeadler
    • Wann wurde der Satan endgültig aus dem Himmel geworfen?

      Wenn das Untersuchungsgericht (Offenbarung 14,7) 1844 begonnen hat, dann hat es m.E. nach 70 Jahren - 1914 geendet.

      1914 ist der Satan aus dem Himmel geworfen worden - ohne Rückkehr-Möglichkeit in den Himmel - wie noch zu Hiobs Zeiten (ca. 2.500 -2.200 v.Chr.), als er noch sich im Himmel aufgehalten hat. Somit kann auch der Sturz Satans nicht vor der Schöpfung von Adam und Eva gewesen sein - auch nicht zwischen der Schöpfung des Universums vor ca. 13 - 13,7 Milliarden Jahren ("Urknall") und der Schöpfung Adams, denn im Hiob-Buch ist der Satan immer noch im Himmel (Hiob 1,6 + Hiob 2,1) und wandelte unter "den Gottessöhnen", welches die Engel sind.

      Auch die Zeugen Jehovas sagen, dass Satan 1914 aus dem Himmel geworfen wurde. Haben sie Recht?

      In

      Bibelstelle

      Offenbarung 12,9+12 steht: "Und es ward gestürzt der...Teufel und Satan... Er ward geworfen auf die Erde und seine Engel...mit ihm. ...der Teufel...hat einen großen Zorn und weiß, dass er wenig Zeit hat."


      "wenig Zeit" sollte der Satan auf Erden haben, um Unheil anzurichten! Sollte Satans Toben auf Erden auf 120 Jahre begrenzt sein ? (1914 - 2034) Also ungefähr 2.000 Jahre nach der Himmelfahrt von Jesus, dann beendet werden?

      Es spricht viel dafür, dass "der Fall Satans aus dem Himmel" um 1914 erfolgt sein müßte, da man durchaus vom 19./20.Jahrhundert als von einem "satanischen" Zeitalter sprechen kann, mit den schlimmsten Grausamkeiten der Menschheitsgeschichte: I.Weltkrieg mit 15 Millionen Toten(1914-1918), II.Weltkrieg mit 55 Millionen Toten(1939-1945) und den von Hitler ermordeten 6 Millionen Juden, das Zeitalter des Kommunismus(1917-1987) mit 140 Millionen Toten, darunter die 20 Millionen Opfer Stalins, die Verbrechen Pol Pots in Vietnam und die Millionen Ermordeter Maos, 1915 der Völkermord an den Armeniern, die 2 Atombombenabwürfe der USA im August 1945, Völkermord in Afrika, auf dem Balkan und die Terroranschläge vom 11.September 2001 auf das World Trade Center in den USA. Die Liste läßt sich beliebig fortsetzen! Jedermann zeigt sich hierin die satanische Wut, weil Satan weiß, dass er seit 1948(Wieder-Gründung Israels!) nur noch wenig Zeit hat!

      Aber das Toben Satans wird bald zu Ende sein!-------CHRISTUS WIRD SIEGEN! Und ER hat schon über Satan gesiegt - am Kreuz von Golgatha!
    • Suchender schrieb:

      Ich glaube felsenfest dran, dass mein Gott der "Vater des Lichts" ist und von Ewigkeit her keine Dunkelheit kannte, auch in Gottes Gedanken keine Finsternis existierte, bis ein vollkommenes, perfektes Geschöpf unerklärlicher Weise zum "Vater der Dunkelheit" wurde und die Sünde bzw. das Böse erfand und im Universum ausbreitete
      Letztendlich können wir die Entstehung des Bösen nicht logisch - vernunftmässig erklären! ===> Das beweisen sämtliche folgenden Aussagen:

      Seeadler schrieb:

      Auch hier beachte bitte, was ich über die Zeit in Beziehung zu Gott geschrieben habe; für ihn gibt es weder Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft, Er IST einfach. Und dieses SEIN ist ewiglich und zeitlos.
      ====> GOTT IST DAS SEIN!

      Seeadler schrieb:

      Und auf diesen schauen wir dann verständlicher weise hinauf, als eine Gottheit, weil sie uns geschaffen hat - aber eigentlich ist sie auch nicht viel anders als wir.... mmhm
      Falsch! Gott ist viel, viel grösser als wir!

      Suchender schrieb:

      Wenn GOTT die Sünde grundsätzlich und natürlich dann auch die von Adam und Eva im absoluten Sinne vorhersah, warum hat ER dann den „Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen“ (1.Mo 2,9.16.17) in den Garten Eden gepflanzt?
      Um seine Menschen zu prüfen!

      Suchender schrieb:

      War die Pflanzung des Baumes dann nicht etwa eine bewusste Verführung zur Sünde, indem GOTT genauestens wusste, was passieren wird?
      GOTT wusste, weiss und wird immer wissen, was passiert - denn ER ist der ALLMAECHTIGE!

      Suchender schrieb:

      Können wir da noch von einer heilsamen Prüfung sprechen, wenn GOTT der Sünde und somit dem Bösen wissentlich Tür und Tor zum Einzug auf unseren Planeten Erde öffnete?
      Ein schwerer Vorwurf gegen Gott!

      Suchender schrieb:

      Oder wurde GOTT etwa vom Satan und seinen sympathisierenden Engelswesen dazu gezwungen, den „Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen“ in den Garten Eden zu pflanzen, damit der Widersacher Gottes seine verkehrte Gesinnung auch auf die Geschöpfe des Planeten Erde ausbreiten konnte? Selbst das musste der Schöpfer dann ja auch schon im absoluten Sinne seit ewigen Zeiten gewusst haben, ohne der Ausbreitung der Sünde entgegengewirkt zu haben.
      Hier kommen wir an die Grenzen unseres menschlichen Verstandes!

      Suchender schrieb:

      Wenn es aber doch eine von GOTT eingesetzte Prüfung war, wer sollte dann geprüft werden, die sündlosen, ungefallenen Menschen in ihrer ursprünglichen Reinheit etwa?
      Wahrscheinlich war es so...

      Suchender schrieb:

      Wie passt das dann mit der herkömmlich-christlichen Ansicht zum absoluten, hundertprozentigen Vorherwissen Gottes zusammen? Wie kann der Schöpfer, der alles im absoluten Sinne bis ins letzte Detail weiß, seine Geschöpfe noch in Bezug auf ihre Entscheidungsfindung prüfen?
      ER hat eben die Macht dazu!

      Suchender schrieb:

      Oder hoffte der liebevolle Schöpfer vielleicht darauf, dass Adam und Eva die Prüfung bestehen und GOTT dauerhaft ihr ungeteiltes Vertrauen schenken würden, um der gefallenen himmlischen Welt ein erstes sühnendes Schauspiel bzw. eine wunderbare Demonstration der absoluten Treue und harmonischen Beziehung der Erdengeschöpfe zu ihrem Schöpfer zu schenken, damit sich die gefallenen Engelswesen und letztendlich auch der Satan wieder zu GOTT bekehrten und die Sünde somit im gesamten Universum ein für alle Mal beendet werden würde?
      Möglich, durchaus möglich...!

      Eine Demonstration der absoluten Treue war der Weg des Jesus von Nazareth! Er tat alles, was ihm sein himmlischer Vater aufgetragen hatte - bis hin zum Tode am Kreuz - auch wenn sich sein menschlicher Anteil hier bis zu letzt dagegen wehrte (im Garten Gethsemane!)

      Seeadler schrieb:

      der Stamm selbst bilden die Kapitel 10-14, die Endzeit betreffend (und die beginnt, wie hier schon jemand richtig schrieb, bereits bei Adam und Eva)
      Nein - wenn schon dann begann die Endzeit frühestens mit dem ersten Kommen Jesu-spätestens 1948 / 1967!

      Suchender schrieb:

      Nun scheint das im Lichte deiner These ein "FARCE" zu sein, da Gott die Möglichkeit vor Erschaffung des Engels Luzifer gehabt hätte und dennoch wissentlich das Aufkommen der Sünde bzw. des Bösen nicht verhindert hat, obwohl er nach der christlichen und auch nach deiner These absolut und 100%-ig vorherwußte, dass der vollkommen geschaffene Luzifer einmal mit Gewissheit zum Urheber bzw. Vater der Sünde und des Bösen werden würde.
      Das alte THEODIZEE - Problem...!!! ===> Hätte Gott Luzifer erst gar nicht geschaffen, hätt es keinen Aufstand Luzifers gegeben, hätte er als Satan Adam und Eva nicht verführen können - wären wir heute noch im Paradiese!!!

      Suchender schrieb:

      Gott hätte somit vorsätzlich gehandelt und dem Bösen bzw. der Sünde den Weg zum Einzug in das Universum bereitet -
      Ein harter Vorwurf!

      Suchender schrieb:

      sodass der Teufel samt gefallenem Engelsheer und der Unzahl von verdorbenen, gottlosen Menschen einmal im Feuersee die ewige Vernichtung als Lohn ihrer Rebellion gegen mich erhalten werden.
      Eine absurde Vorstellung, die den menschlichen Willen überhöht!

      Suchender schrieb:

      Ich versuche zwar, nachdem die Sünde und das Böse im Universum aufgekommen ist, diese zurückzudrängen, aber den Luzifer erschaffe ich trotzdem und verhindere das ursprüngliche Aufkeimen der Sünde nicht, weil ich mit Jesus und dem Hl. Geist so alleine bin und mich aus meiner liebevollen Gesinnung heraus nach anderen Mit-Lebewesen sehne.
      Die Quintessenz ist falsch! Gott erschafft den höchsten Engelsfürsten Luzifer - der zum Satan wurde - nicht >trotzdem<, sondern >aus Liebe!< und >aus Liebe!< wird Satan einst auch wieder von Gott zu Luzifer werden - in den Zustand vor seinem Fall wieder hineinversetzt werden! (= 'Apokatastasis Panton' gemäss Hes.16/Apg.3,21)

      Suchender schrieb:

      Es ist schlimm, dass X-Milliarden meiner Geschöpfe einmal für ewig tot sein werden, aber ein paar der erschaffenen Wesen werde ich ja für den ewigen Verbleib auf der Neuen Erde noch erretten können und das befriedigt mich vollends.
      Eine absurde Vorstellung, die den menschlichen Willen überhöht! ----> siehe bereits oben!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Die Idee einer "Prüfung" des sündlosen Menschen im Paradies ist unbiblisch (doppelte Prädestination). Sicher war Schöpfung ein Risiko. Aber hätten die ersten Menschen Gott geglaubt, wäre uns der Rest erspart geblieben. Da hätte die Schlange soviel versuchen können, wie sie wollte.

      Ursprung der Sünde ist der Unglaube der ersten Menschen. Die Idee eines "Sündenfalles vor der Schöpfung tauchte bei Indern und Persern auf (Gnostizismus), nicht bei Mose oder Jesus.