Landleben

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    • Hallo zusammen,
      im Angesicht der Zeichen der Zeit und auch durch lesen der Bücher der Ellen White denke ich immer mehr über Landleben nach.
      Sie hat so oft geschrieben "raus aus den Städten". Viele Ratschläge von ihr nehmen wir sehr ernst, aber dieses Thema wird irgendwie verschwiegen oder unangenehm?
      Ich habe zumindest kein "Landleben"-Eintrag bei der Suche gefunden.
      Liegt das an unserer Bequemlichkeit? Oder dass wir uns das nicht ernst nehmen?
      Was denkt ihr über Landleben? Welche Schritte unternimmt ihr?
      Danke
    • Ja, das ist schööön!

      Hallo adiszulc,
      ich habe darüber nachgedacht. Ich persönlich habe das "Glück" auf dem Land in einem kleinen Dorf zu leben.5 km von meiner Arbeit weg. Aber viele "Städter" haben auch durch ihre Arbeit keine Möglichkeit, einfach mal so aufs Land zu ziehen,denn die Wege zur Arbeit sind dann doch beträchtlich und auf dem Lande gibts nicht so arg viel Arbeit, denke ich.
      Was man aber trotzdem-auch in der Stadt- machen kann ist, regionale Produkte, wenn möglich bio, einzukaufen und auch sonst so nicht den Bezug zur Natur-SEINER Schöpfung-zu vergessen! :) Und sooft wie möglich raus und uns an der Landschaft und Natur erfreuen!
      LG
      Stephi
      Eph. 2:8 Denn aus Gnade seid ihr gerettet worden durch den Glauben, und das nicht aus euch; Gottes Gabe ist es!
    • Hallo Adiszulc!

      Für mich ist das "LANDLEBEN" ein zentrales Thema in meinem Leben geworden und ich denke immer wieder darüber nach, wie ich meinen "Abgang" aus der Stadt vorbereiten kann.

      Es hat sich nun auch eine Tür aufgetan, sodaß ich vielleicht schon bald ein Grundstück (ca. 2ha) kaufen oder pachten kann, um mit interessierten Freunden Obst, Gemüse und Getreide zu produzieren. Es soll ein Schulprojekt werden, bei dem jeder Teilnehmer einen gewissen Part der Lebensmittelproduktion übernimmt und in der Erntezeit werden die Lebensmittel, ohne zu werten, oder Geld zu bezahlen, unter den Projektteilnehmern ausgetauscht, sodass jeder alle Lebensmittel zur Verfügung hat.

      Ich denke, dass wir auf eine Zeit zusteuern, in der es keine Lebensmittel mehr im Geschäft bzw. Superkmarkt zu kaufen gibt - zumal diese ja ohnehin ziemlich wertlos sind und oft mehr gesundheitlichen Schaden als Nutzen bringen, selbst bei gesunder Ernährung.

      Gruß Suchender
    • Ich kann mir gut vorstellen, dass sich viele Adventisten und auch Nichtadventisten ein Leben am Land wünschen würden. Aber das ist ja nicht so einfach zu realisieren.

      Gründe kosten ein kleines Vermögen, dass dem Durchschnittsbürger fehlt. Wenn man den Grund mal hat, will aber auch eine Wohnstätte gebaut werden, die wieder kostet.

      Mit erschwinglichen Pachtgründen ist es in Österreich nicht so toll bestellt. Und mit Jobs am Land ebenso wenig. Zur Zeit Ellen Whites mag das noch anders gewesen sein. So um die Jahrhundertwende war sogar Wien noch ein Dorf am Land. Heute sieht das leider anders aus.

      Daher glaube ich nicht, dass dieses Thema nicht ernst genommen wird, oder gar Bequemlichkeit dahinter steckt. Inwiefern meinst du diese Bequemlichkeit?

      Stell dir mal vor, die Stadtmenschen wollen alle raus aus der Stadt. Dann kann man eigentlich gleich wieder in der Stadt bleiben, weil jedes Dorf, jeder Ort, der von Menschenmassen "gestürmt" und in "Besitz" genommen wird, zur Stadt wird.

      Überlege mal: Wie viele Menschen lebten um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert und wieviele sind es heute? Was meinst du, warum überall so Ballungszentren entstehen? Weil die Weltbevölkerung eben enorm zunimmt. Und wenn jeder aufs Land ziehen will, leben die Menschen am Land wie etwa an einem Hochsommertag im Schwimmbad. Wie in einer Sardinenbüchse.

      Daher finde ich die Empfehlung von Ellen White zwar gut, aber nicht (mehr) umsetzbar.

      ***
    • @Suchender
      Wow, Gratulationen und Praise the Lord für deine Möglichkeiten auf dem Lande zu leben!
      Es freut mich für dich!
      Darf ich fragen wo hast du das Gründstück (grob)? Und ist da ein Haus? Also mich würde alles interessieren - wenn du Zeit hast könntest du mir das näher beschreiben? Vielleicht priv?
      Ich habe mein Bedenken wegen Deutschland - hier ist alles so vernetzt und mit Gesetzen geregelt dass wenn es richtig zu Sache kommt (kein Verkaufen und Kaufen) werden wir auch kein Nutzen von unserem Land haben (z.B. wird uns weggenommen). Walter Veith spricht auch darüber dass Deutschland eine Hauptrolle in den ganzen Ereignissen haben wird...
      Ich denke an andere Länder wo die Gesetze nicht so pennibel sind z.B. Romänien, Polen, Russland... na ja... das sind meine Gedanken...
    • Ich denke an andere Länder wo die Gesetze nicht so pennibel sind z.B. Romänien, Polen, Russland... na ja... das sind meine Gedanken...
      Dort herrschen aber andere Gesetze: du baust an, ein anderer kommt in der Nacht mit einem Gewehr und nimmt dir das Angebaute weg.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • @Nachtperle
      Gründe kosten ein kleines Vermögen, dass dem Durchschnittsbürger fehlt. Wenn man den Grund mal hat, will aber auch eine Wohnstätte gebaut werden, die wieder kostet.
      @Suchender hat geschrieben dass sich ihm "eine Tür aufgemacht hat". Wenn es Gottes Wille ist dann wird er auch helfen! Mein Beispiel: Wir wollten die Kinder in eine adventistische Schule schicken. Ich habe den Job gehabt, tolle Wohnung usw. aber wir haben es gewagt und ich könnte über Internet eine neue Stelle finden obwohl ich 650 km davon entfernt war. Gott ist groß!!!
      Und mit der Bequemlichkeit meine ich eben das, dass wir schon alles geregelt haben, Job, Wohnung (oder sogar ein Häusschen), ALDI vor der Nase - wenn wir aber aufs Land wollen ist das mit Anstrengung verbunden...
      Abraham hat auch alles gehabt als ihn Gott von Ur "raus"gerufen hat...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von adiszulc ()

    • @Jacob
      wenn es hart auf hart kommt meinst du nicht dass es auch in Deutschland so was passieren kann??? "Geschichte wiederholt sich" oder meinst du nicht?
      Außerdem Geschichten über wilde Romänen, Polen (bin selber einer dance_smieybc) und Russen sind vielleicht nur klischees?
    • wenn es hart auf hart kommt meinst du nicht dass es auch in Deutschland so was passieren kann??? "Geschichte wiederholt sich" oder meinst du nicht?
      Außerdem Geschichten über wilde Romänen, Polen (bin selber einer dance_smieybc) und Russen sind vielleicht nur klischees?
      Es ging mir nicht um Klischees, sondern um das, was du mit "Geschichte wiederholt sich" meinst. In armen Ländern ist das ein typischer Fall, dass man beraubt wird. Auch in Deutschland ist das nicht ausgeschlossen. Wenn eine Zeit der Wirtschaftskrise kommt, begleitet mit Armut und Hunger, wird man die Menschen auf dem Land auch nicht gesetzlich schützen können, alles wird ihnen weggenommen sein.

      Ich begrüße die Idee, dass es Menschen auf dem Land gibt, die Naturprodukte anbauen. Denn ich könnte dies finanziell unterstützen und selber davon profitieren. Aber muss wirklich jeder aufs Land ziehen?
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Ich begrüße die Idee, dass es Menschen auf dem Land gibt, die Naturprodukte anbauen. Denn ich könnte dies finanziell unterstützen und selber davon profitieren. Aber muss wirklich jeder aufs Land ziehen?

      Hallo Jacob der Suchende!

      Es war stets der Wille Gottes, dass die Menschen sich gleichmäßig über den Erdboden verteilen. Als die vorsintflutlichen Menschen anfingen, bedingt durch den voranschreitenden Abfall von Gott, zusammen zu ziehen und Städte zu bauen, versuchte Gott das zu verhindern, zuletzt sogar dadurch, indem er ihre Sprachen verwirrte, sodass sie vorerst nicht mehr miteinander kommunizieren konnten.

      Warum sollte sich Gott nun dahingehend geändert haben, dass er nun ein Leben in der Stadt befürwortet?

      Was wären deiner Ansicht nach die grundlegenden Vorteile von einem Leben in der Stadt in Hinsicht auf unsere Erlösung aus der Knechtschaft der Sünde?

      Könnten wir das Thema "LANDLEBEN" nicht auch mit dem Auszug aus Ägypten in das von Gott bereitete, gelobte Land Kanaan vergleichen und daraus unsere diesbezüglichen Schlüsse ziehen? :)

      Gruß Scuhender
    • Natürlich! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.


      Stell dir mal vor, die Stadtmenschen wollen alle raus aus der Stadt. Dann kann man eigentlich gleich wieder in der Stadt bleiben, weil jedes Dorf, jeder Ort, der von Menschenmassen "gestürmt" und in "Besitz" genommen wird, zur Stadt wird.


      Was macht für dich das Landleben aus? Dass du dann halt wo wohnst, wo sich die Gegend "Dorf" nennst?

      Ich verstehe die Empfehlung von E. White nicht als Gebot Gottes. Daher lebe ich mit reinem Gewissen, wo ich eben derzeit lebe.... hyppxg Ich wohne übrigens in K. E. Dorf..... Jedoch wurde dieses Dorf inzwischen ebenfalls zur Stadt. Durch Zuzug und Migration hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt. Riesen Wohnblöcke wurden uns vor die Nase gebaut. Die Hauptstraße war mal ein ruhiges "Gasserl" heute ist sie die Verbindungsstraße zur Autobahn mit LKW-Durchzug. Gemüsebauern wohnen teilweise samt ihren Häusern unter den Autobahnen, die man quer durch/über das Wohngebiet gezogen hat.

      So sieht auch Landleben aus! Und so wird wahrscheinlich bald jedes Dorf (Land) aussehen, wenn es alle Städter aufs Land zieht. Was ist dann der Sinn vom Landleben? Wie gesagt: Mein Wohnort nennt sich immer noch "Dorf".

      Freu dich doch, wenn du die Möglichkeit hast, erschwinglich im Preis und durch Gesundheit möglich gemacht, dein Feld bebauen und ernten kannst. Wenn du die Möglichkeit hattes, mehr als eine Scheune als Wohnort zu haben. Aber bitte steh davon ab, dem Städter den Willen abzusprechen. Meist scheitert es nicht am Willen, sondern an den Umständen.

      Ich bin überzeugt, dass Gott nicht den Landmenschen oder den Städter segnet, sondern den, der den Willen Gottes lebt. Und auch der Stadtmensch muss vom Evangelium erfahren! Also lassen wir die Städter in der Stadt wohnen und der Landmensch möge dafür sorgen, dass seine Landumgebung durch ihn/sie vom Evangelium erfährt.

      Gemüseanbau ist schön und gesund.... Das bearbeiten des Feldes Gottes ist LEBEN!!!

      ***
    • Hab mir grad Gedanken gemacht ob Adventisten bereit wären bzw. sind in WG zu leben. wie in einer Großfamilie und Selbstversorger zu werden. Die kommende Zeit die ja nicht so rosig ausschaut wäre das eine gute Alternative.
      Auch würden damit viele Kosten gespart werden.
      Hat Ellen WHite solche Vorschläge gemacht oder irgendwas in diese Richtung geschrieben, wer weiß das ?
    • Suchender schrieb:

      Zitat von »Jacob der Suchende«


      Es war stets der Wille Gottes, dass die Menschen sich gleichmäßig über den Erdboden verteilen. Als die vorsintflutlichen Menschen anfingen, bedingt durch den voranschreitenden Abfall von Gott, zusammen zu ziehen und Städte zu bauen, versuchte Gott das zu verhindern, zuletzt sogar dadurch, indem er ihre Sprachen verwirrte, sodass sie vorerst nicht mehr miteinander kommunizieren konnten.
      Was natürlich auch dann nicht passiert, wenn es alle Städter aufs Land zieht. Denn dann sind eben alle Menschen auf dem Land und die Städte sind wie ausgestorben.

      Dass die Sprache heute keine Rolle mehr spielt merken wir an der Migration. Viele sprechen nach Jahren noch kein Wort der neu gewählten Heimat. Und doch leben sie nicht schlecht. Und viele dieser Migranten erkennen die gute Botschaft, weil sie in der Stadt in ihrer Sprache angesprochen, unterwiesen und geführt werden. Der Heilige Geist kennt keine Sprach- oder Stadt- Landhürden.

      Suchender schrieb:

      Warum sollte sich Gott nun dahingehend geändert haben, dass er nun ein Leben in der Stadt befürwortet?
      Hat er es je verboten? Es war nicht der Grund die Stadt zu bauen, sondern das Absondern wollen, Groß werden wollen und sich einen besonderen Namen zu machen, war es, was vereitelt wurde.

      Heute bist du doch gerade in der Stadt nicht mehr "unter sich".

      Suchender schrieb:

      Was wären deiner Ansicht nach die grundlegenden Vorteile von einem Leben in der Stadt in Hinsicht auf unsere Erlösung aus der Knechtschaft der Sünde?
      Zum Beispiel das Erreichen der Stadtmenschen mit der guten Botschaft. Was wäre für dich ein "Vorteil" für die Erlösung durch das Landleben? Ich sehe im Wohngebiet weder einen Vor- noch einen Nachteil. Weil Gott nicht die Wohngegend errettet, sondern den einzelnen Menschen. Von überall werden die Kinder Gottes herausgeführt ins Reich Gottes. Von Stadt und Land!

      Suchender schrieb:

      Könnten wir das Thema "LANDLEBEN" nicht auch mit dem Auszug aus Ägypten in das von Gott bereitete, gelobte Land Kanaan vergleichen und daraus unsere diesbezüglichen Schlüsse ziehen?
      Nein, können wir nicht! Es sei denn, du kannst uns sagen und es auch biblisch begründen, warum und welches "Land" Gott hier und jetzt als "gelobtes Land" für uns vorgesehen hat.

      Ich fürchte, da stellt sich wieder mal eine Nebensache vor das Zentrum!

      ***
    • ingeli schrieb:

      Hab mir grad Gedanken gemacht ob Adventisten bereit wären bzw. sind in WG zu leben. wie in einer Großfamilie und Selbstversorger zu werden. Die kommende Zeit die ja nicht so rosig ausschaut wäre das eine gute Alternative.
      Auch würden damit viele Kosten gespart werden.
      Hat Ellen WHite solche Vorschläge gemacht oder irgendwas in diese Richtung geschrieben, wer weiß das ?
      Du wirst unter den Adventisten genau so wie unter den Menschen eben solche und solche finden. Manche mögen es befürworten, andere wieder lehnen es ab in WG's zu leben. Es ist biblisch gesehen auch nicht geboten.

      Wichtig ist die Nächstenliebe, wenn die Zeiten nicht mehr so "rosig" sind. Und da bin ich stark dafür, dass wir uns nicht absondern und die Nächstenliebe auf Adventisten beschränken. Denn auch in schlechten Zeiten sollten wir uns keinen Turm zu Babel bauen oder einziehen wollen.

      Ich denke, wenn wir uns auf das Zentrum unseres Glaubens, auf Jesus Christus konzentrieren, wie uns die Bibel rät/ gebietet, dann sind wir gut beraten.

      Wie sagte Jesus:

      Macht euch keine Sorgen, was ihr Essen und trinken werdet.....

      Betet: Gib uns unser Brot für heute ....

      Suchet zu erst das Reich Gottes und alles andere wird euch hinzugefügt werden.....

      Ja, liebe Leute:

      Die Ernte ist groß, aber der (arbeitenden) Arbeiter sind wenige! Viele sind abgelenkt. Viele sind mit dem "Absichern" zusehr beschäftigt.

      Zuerst muss das Evangelium auf der ganzen Erde - auch in der Stadt - verkündigt werden! Und DANN wird das Ende der jetzigen Erde kommen. Für treue Nachfolger Christi wird es ein freudiges Begegnen mit dem Heiland sein.

      Worauf ist unser Augenmerk gerichtet? Auf die vergängliche Stadt? Auf das vergängliche Land? Oder auf das ewige Reich Gottes?

      ***
    • Nachtperle schrieb:

      Suchender schrieb:

      Was wären deiner Ansicht nach die grundlegenden Vorteile von einem Leben in der Stadt in Hinsicht auf unsere Erlösung aus der Knechtschaft der Sünde?
      Zum Beispiel das Erreichen der Stadtmenschen mit der guten Botschaft. Was wäre für dich ein "Vorteil" für die Erlösung durch das Landleben? Ich sehe im Wohngebiet weder einen Vor- noch einen Nachteil. Weil Gott nicht die Wohngegend errettet, sondern den einzelnen Menschen. Von überall werden die Kinder Gottes herausgeführt ins Reich Gottes. Von Stadt und Land!

      Hallo Nachtperle!

      Da du offensichtlich die Abhandlungen von E.G. White zum Thema "LANDLEBEN" noch nicht, oder nur spärlich kennst, ist es sehr schwierig, mit dir einen sinnvollen Gedankenaustausch zu diesem Thema zu führen.

      Wenn du ernsthaft Erklärungen zu den Vorteilen des Landlebens haben möchtest, so möchte ich dich ersuchen, die Schriften von E.G. White zur Hand zu nehmen und unter Gebet zu lesen, damit dir der Hl. Geist die Vorteile des Landlebens und die Nachteile des Stadtlebens offenbaren kann.

      Dass das Stadtleben in Hinblick auf das Erreichen der Stadtmenschen mit der guten Botschaft ein Vorteil wäre, kann ich leider nicht nachvollziehen, da ich ebensogut wie Henoch, der ebenfalls am Land lebte, von dort aus als Missionar und Verkündiger der Evangeliumsbotschaft in die Stadt wechseln, mich dann unverzüglich wieder in die friedvolle Natur am Land zurückziehe, um mit Kraft betankt, wiederum die Stadtmenschen mit geistig-geistlicher Nahrung und vielleicht auch mit gesundem Obst, Gemüse, Nüsse und Getreide zu versorgen.

      Wenn ich jedoch selbst durch den großen Abfall in der Stadt beeinträchtigt bin, kann ich als "Blinder" sehr schwer "die anderen Blinden" an der Hand führen!

      Gruß Suchender
    • @Nachtperle
      Frage 1: Wo findest du mehr Ruhe zum Nachdenken über Gott und die Schöpfung? Stadt oder Land? (ich sage nicht dass man in der Stadt nicht nachdenken kann)
      Frage 2: Wo findest du bessere Luft zum Atmen? Stadt oder Land? (ich sage nicht dass man in der Stand nicht atmen kann)
      Frage 3: Wo findest du gesündere Lebensmittel? Stadt oder Land?
      Frage 4: Wo kann man (selber und eigene Kinder) geschützter von den Versuchungen dieser Welt leben? Stadt oder Land?
      Frage 5: Wo kann man sich aktiver betätigen (physische Arbeit)? Stadt oder Land?

      Man könnte die Liste noch weiter führen...

      Und für erreichen der "Stadt-Menschen" können wir uns Beispiel vom Hennoch nehmen (sehr schön beschrieben im Buch von EGW "Patriarchen und Propheten")
      uups @Suchender jetzt erst haben ich dein Beitrag (wegen Henoch) gelesen - TOLL! :thumbsup:

      Mit dem Thema wollte ich viel mehr eure Ideen haben als nur Statement so wie es ist gut (oder auch nicht) aber wir können es nicht ändern. Punkt. Die Geschichten aus der Bibel (z.B. Abraham) zeigen uns dass es doch geht wenn wir uns auf Gott verlassen! Man muss einfach mutig genug sein und den ersten Schritt in Jordan wagen - erst dann ist der Fluss auseinander gegangen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von adiszulc ()

    • Suchender schrieb:

      Da du offensichtlich die Abhandlungen von E.G. White zum Thema "LANDLEBEN" noch nicht, oder nur spärlich kennst, ist es sehr schwierig, mit dir einen sinnvollen Gedankenaustausch zu diesem Thema zu führen.
      OK, wenn der oberste Maßstab und das absolute Muss in der Empfehlung von E. White liegt, dann bin ich tatsächlich der verkehrte Gesprächspartner. Ich sehe nämlich diese Empfehlung nicht anders, als wenn mir der Arzt heute "Bewegung" verordnet. Natürlich ist Bewegung gesund. Aber sie ist noch lange kein Gebot das unbedingt einzuhalten ist. Es mag Gründe geben, warum es nicht so ist.

      Suchender schrieb:

      Wenn du ernsthaft Erklärungen zu den Vorteilen des Landlebens haben möchtest, so möchte ich dich ersuchen, die Schriften von E.G. White zur Hand zu nehmen und unter Gebet zu lesen, damit dir der Hl. Geist die Vorteile des Landlebens und die Nachteile des Stadtlebens offenbaren kann.

      Dafür brauche ich nicht die Schriften Ellen Whites. Mir ist es auch so klar, dass es am Land - so nicht alle Städter auf Land ziehen, ruhiger ist, eventuell weniger Verkehr (nicht immer) In Tirol leben die Landmenschen durch die Brennerautobahn mitunter ungesünder, wie so mancher Stadtmensch.

      Ebenso sehe ich es mit dem "gesunden" Anbau. Genmanipulation, Klonnen, Pestizide u. ä. kannte E. White noch nicht. Wir wissen aber leider, dass die Welt inzwischen damit verseucht ist. Von wegen dem so vielgepriesenen gesunden Gemüse.

      Ich kann in beiden - im Landleben und im Stadtleben - Vor und Nachteile erkennen.

      Suchender schrieb:

      Dass das Stadtleben in Hinblick auf das Erreichen der Stadtmenschen mit der guten Botschaft ein Vorteil wäre, kann ich leider nicht nachvollziehen, da ich ebensogut wie Henoch, der ebenfalls am Land lebte, von dort aus als Missionar und Verkündiger der Evangeliumsbotschaft in die Stadt wechseln, mich dann unverzüglich wieder in die friedvolle Natur am Land zurückziehe, um mit Kraft betankt, wiederum die Stadtmenschen mit geistig-geistlicher Nahrung und vielleicht auch mit gesundem Obst, Gemüse, Nüsse und Getreide zu versorgen.

      Mit gesunden Obst und Gemüse ... 1mief8

      Suchender schrieb:

      Wenn ich jedoch selbst durch den großen Abfall in der Stadt beeinträchtigt bin, kann ich als "Blinder" sehr schwer "die anderen Blinden" an der Hand führen!

      Auch in der Stadt gibt es Gottesfürchtige und bibeltreue Menschen. Wenn die Stadt für dich allerdings eine geistliche Gefahr darstellt, ist es gut, wenn du in die Abgeschiedenheit ziehst. Nicht jedes Dorf scheint mir da passend zu sein.

      Nicht jeder Stadtmensch ist "blind" genauso wenig, wie jeder Landmensch "sehend" ist.

      Ich halte ja niemanden auf, aufs Land zu ziehen. Aber mich stört auch das Stadtleben nicht. Wenn es für deine Rettung wichtig ist, dann tu es! Absolut.

      Wie schon erwähnt: Ich wohne in einem Dorf. Es wurde in einem Zeitraum von ca 30 Jahren zur Stadt! Die Einwohnerzahl hat sich mehr als verdoppelt. Und so würde bald das Landleben aussehen, wenn jeder nur noch aufs Land wollte. Ich habe mir die Stadt nicht ausgesucht. Die Stadt hat man einfach aus dem Dorf gemacht!

      Bleiben wir doch bitte realistisch. Und trauen wir dem Stadtmenschen zu, dass er sich mit hilfe des Heiligen Geistes das "Sehen" erhält.

      Also bitte: Jeder, der die Stadt verlassen möchte, möge das tun! Und jeder, der in der Stadt leben muss/will, lassen wir ihn leben.

      Wir können von der Entwicklung der Zeit nicht davon laufen. Wir können sie auch nicht wirklich beeinflussen. Sie holt uns ein!

      ***
    • Suchender schrieb:

      ... auch wenn du dich damit (noch) nicht anfreunden kannst, die wertvollen Schriften von E.G. White zu lesen!

      Wie kommst du darauf? Ich lese sogar viel von E. White. Aber ich lass trotz E. White die "Kirche im Dorf" sta_hisf

      Und Empfehlungen sind für mich nicht bindend. Egal, von wem sie kommen!

      Die Bibel verpflichtet uns nicht dazu, die Stadt zu verlassen! Und die Bibel hat nun mal Priorität bei mir!

      Aber wie schon erwähnt: Jeder möge sich da niederlassen, wo er es für gut und richtig findet. Ich bin da bereits angelangt! Zumindest vorübergehend! 1723jef

      ***
    • Das ist eine coole Idee (*Ironie*), während immer mehr Menschen in die Städte ziehen gehen die Gläubigen auf's Land. Schon jetzt ereichen wir mit unserer Mission die Menschen in den Städten (global!) kaum ... und dann überhaupt nicht mehr - soll das die Erfüllung des Auftrags Christi sein: "Gehet hin in alle Welt..."?
      Liebe Grüße, Heimo