Gott und die Zeit

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    • Gott und die Zeitfrage

      also die Zeit ist das Gegenteil von Ewigkeit- und daher eine Erscheinung der Dreidimensionalität - wo gott ist, ist Ewigkeit- also keine Zeit mehr- Gott hat keine Vergangenheit und keine Zukunft- nur Gegenwart- kein Mensch und kein Engel braucht die Zeit nach der Wiederkunft Jesu- wozu denn auch?- wo Zeit vergeht, altert man ja- Gott schuf die Zeit -und die Planeten sind die kosmischen Zeitmesser- siehe Schöpfungsbericht- :greet:
    • Lieber sildemower, ich glaube, dass Du da in so etwas wie eine schein-logische Falle gelaufen bist.

      Per Definition ist "Zeit=Bewegung im Raum". Auch die Neue Erde wird sich nach den Gesetzen der Physik im Kreislauf um die Sonne bewegen und sämtliche Körper im Weltall werden weiter kreisen müssen. Das hat Gott bei der Schöpfung so ein gerichtet.

      Auch auf der Neuen Erde werden wir einen Sabbat nach dem Anderen zu Gott ins Neue Jerusalem kommen. Auch dort läuft "Zeit" ab.

      Der Alterungs- und Abnutzungsprozess (ich weiß, wovon ich rede) hängt mit der Sünde zusammen. Sie ist die Todes Ursache. Das entfällt aber auf der Neuen Erde. Deswegen schreibt ja Paulus: Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz (bisher) gekommen ist, hat Gott denen bereitet, die ihn lieben.

      Nein - Zeit ist nicht das Gegenteil von Ewigkeit, sondern eines ihrer Bestandteile.

      benSalomo.
    • Gott hat die Zeit verändert!

      tricky schrieb:

      Beugt sich Gott der Zeit und anerkennt er ihre feste Größe?
      Gott hat die Zeit verändert!
      Zwei Mal in der Weltgeschichte:
      1.) In Josua 10,12ff. als die Sonne beinahe einen ganzen Tag nicht unterging!
      2.) In 2.Könige 20,9ff. als die Schatten der Sonnenuhr 10 Stufen zurückgingen! (siehe auch Jesaja 38,8!)

      Die Wissenschaft hat diese fehlende Zeit übrigens festgestellt und berechnet! ===> Somit ist die Bibel auch hierin absolut wissenschaftlich korrekt! ==>
      Zum Beweis siehe das TELOS-Buch: 100 FRAGEN ZUR BIBEL - <<Schwierige>> Stellen und ihre Erklärung von Benedikt Peters und Bruno Schwengeler, Schwengeler-Verlag, CH-9442 Berneck, 2. Auflage Herbst 1989 unter Frage 100. Sonne mit angezogener Bremse? auf Seite 228 + 229! (Es gibt mittlerweile eine neue Auflage unter dem Titel 3 x 100 Fragen zur Bibel!)
    • Seeadler schrieb:

      Man könnte jetzt natürlich auch ganz anders rechnen, indem man dann wie du es anlehnend machst, dass ich das Ende der 2300 Jahre mit dem Ende der 490 Jahre vergleiche; in diesem Fall brauche ich dann auch nur noch die 36 Jahre bis zum Untergang Jerusalems vom jahre 34 - 70 entsprechend im Verhältnis zu übertragen und komme dann auf einen"Endzeitspiegel" von 169 Jahre, beginnend mit dem Jahre 1843/44, und voilà, wir landen in unseren Tagen, also in das Jahr 2011/2012.
      Würde mich schon interessieren, wie man auf die 169 Jahre kommt? 169 - 36 (34 - 70 n.Chr.) = 133 Jahre (="Anfangszeit"?)
      Übrigens auf das Jahr 2012 kommt man auch, wenn man von 1967(siehe Lk.21,24) + 45 Jahre (die Differenz von 1.335 - 1.290 Jahren aus Daniel 12,12 - Daniel 12,11) weiterrechnet! Manch einer erwartete in diesem Jahr auch die Entrückung der Gemeinde Jesu(auch Ende des Maya-Kalenders!) und wurde bitter enttäuscht, nachdem nunmehr 3-4 weitere Jahre vergangen sind und nichts geschehen ist.

      Seeadler schrieb:

      Klar ist für mich jedoch bei meiner Antwort an adisulc, und nicht Ingeli, dass seit 1843/44 die zeit quasi "für uns stillsteht", denn prophetisch gesehen gibt es seit dieser Zeit keine Zeit mehr.
      Das ist Unsinn! Denn seit 1844 laufen nunmehr schon 172 Jahre! Die prophetische Uhr hat 1882 wieder zu ticken begonnen, als die ersten Juden in das Heilige Land einwanderten, wie es 48 mal im AT prophezeit wurde! Und seit 1948(Staatsgründung Israels) + 1967 rast die prophetische Zeit mit ungeheurem Tempo auf das Ende hin!

      Seeadler schrieb:

      dass es auch an uns liegt, wann denn nun Christus kommt.
      Nein! Dies liegt absolut nicht an uns! Denn der Termin, an dem der Herr und Heiland Jesus Christrus wiederkommt, hat einzig und allein GOTT, DER VATER schon vor aller Zeit zu einem ganz bestimmten Tag vor Ewigkeiten festgelegt. Nicht einmal der Sohn weiß, wann dies ist!
    • Hallo Heimo, die Zeit entsteht dadurch, dass sich etwas im Raum bewegt. Das erfordert messbare Zeit. Wenn alles stehen bleibt, steht auch die Zeit still. Aber unseer gesamtes sichtbare Universum bewegt sich, alles zieht seine Bahnen, zieht sich an und stößt sich ab. Die Schwerkraft ist das größte Rätsel der Wissenschaft. Ohne diese Bewegung würde das Universum insgesamt zerstört. Gott hat sich da etwas Gigantisches bei der Schöpfung aus gedacht. benSalomo.

      PS. Nach der String-Theorie ist sogar unser Universum nicht das einzige, welches existiert.
    • Also ich kenne es nur so, dass Zeit nur im Raum stattfinden kann und dass etwas (Körper) im Raum sein müssen.
      Ohne Raum keine Körper; ohne Körper keine Zeit. Die Zeit muss an etwas ablaufen. Wenn nichts da ist, kann keine Zeit ablaufen.

      Es muss nach Kant zum Erkennen der Dinge ein Irgend-wann (Zeit) im Irgend-wo (Raum) geben, sonst kann man nichts erkennen.
      Es kann aber nur Etwas irgendwann im Raum geschehen, wenn es Körper gibt, an denen das geschieht.

      Das ist die Bewegung, die benSalomo meint. Das Mindeste ist, dass sich Körper im Raum bewegen, sonst läuft keine Zeit ab.
      Haben wir mehrere Körper im Raum, kommt es irgendwann zwangsläufig zu der Frage, wie sich diese Körper zu-einander verhalten, das ist die Relation.

      Jeder Körper hat Masse und Dichte; also Anziehung/ Abstoßung, Wärme oder Kälte. (Gravitation ?) Wohl nicht ganz so einfach.

      Viele Physiker sind fasziniert, wie feinabgestimmt der Kosmos ist. Lesch sieht das als einen Hinweis für einen Urheber.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seele1986 ()

    • benSalomo schrieb:

      Darüber musst Du jetzt einmal intensiv nachdenken, lieber Heimo.
      Wenn alle Bewegungen still stehen, wirklich alle, steht auch die zeit still. Die Tages Länge wird durch Bewegung ermittelt, ebenfalls die Monats- und Jahreslänge.
      Bert

      Wenn ich darüber nachdenke, dann komme ich zum Schluß dass das nicht stimmt. Wenn du es mir also nicht erklärst nutzt das Nachdenken nichts.
      für mich hat Zeit nichts mit Bewegung zu tun, abgesehen davon, dass eine Bewegung (die Drehung der Erde um ihre Achse) einen grundlegenden Zeitabschnitt (den Tag) definiert (nicht ermittelt).
      .
      Liebe Grüße, Heimo