Gott und die Zeit

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    • Ellen White hat geschrieben dass Jesus schon 1888 kommen könnte nur das
      Gottesvolk war noch nicht vorbereitet. Können wir dann das 2.
      Wiederkommen in "Ewigkeit" verzögern?
      wir tun es bereits, adisulc! Und doch wird dies nur bis zu einer gewissen Zeitspanne sein, die nach meinen persönlichen Erkenntnissen maximal der Zeitspanne entspricht, die als Gnadenfrist für die Juden angesetzt wurde... so dass Jesus Christus im Maximum spätestens 2300 Jahre nach dem Ablauf der "1.Gnadenfrist" kommen wird, also im Jahre 2334. Wäre dem aber so, so können wir davon ausgehen, dass kein Mensch mehr übrig wäre, der lebendig an der Entrückung teilnehmen würde... darum erinnern wir uns an das Bibelwort, wenn die Zeit nicht verkürzt werden würde, würde kein Mensch übrig bleiben.

      Gruß
      Seeadler
    • binich schrieb:

      1.Mo.14ff
      und sie sollen dienen als Zeichen und Zeiten und Tagen und Jahren.

      Gott schuf damit die Zeit.ER selbst ist ewig und zeitlos.

      Hallo Binich!

      Du meintest wahrscheinlich 1.Mose 1,14ff?

      Als Gott am vierten Schöpfungstag die Gestirne (Sonne, Mond und Sterne) erschuf, existierte die Zeit bereits, da schon am ersten Schöpfungstag von "ABEND" und "MORGEN" die Rede ist und m. E. die Erdrotation schon in Gang gesetzt war, da ja die Zeitrechnung "TAG" auch schon existierte. Jedoch war auch dies nicht der "Beginn der Zeit" im Universum, da ja bekanntlich vor dem Planeten Erde schon die Engel im Himmel samt Inventar erschaffen wurden. Also mußte spätestens ab der Erschaffung der allerersten Materie die Uhr schon getickt haben.

      Ich meine jedoch, dass Gott schon von Ewigkeit her ein gewisses Zeitempfinden hatte und dass dies nicht erst an einem bestimmten Tag, zu einer bestimmten Stunde, Minute, Sekunde usw. in ihm aufgekommen ist! :)

      Gruß Suchender
    • Suchender schrieb:


      Dass Gott stofflicher Natur ist, geht für mich z. B. aus dem Bericht im Garten Eden hervor. Es heißt dort, dass Gott im Garten "ging" - daraus schließe ich, dass Gott einen Körper hat, da der Mensch nicht nur im geistig-geistlichen Bereich nach seinem Bilde geschaffen wurde, sondern auch was den Körper betrifft. Wäre es nicht so, dann hätten Adam und Eva ihren Schöpfer nicht hören können, als er im Garten ging. :)

      Gruß Suchender


      Diese Argumentation finde ich ein wenig kurios... Nur weil Gott dem Menschen so begegnet, dass ihn dieser wahrnimmt ist er noch lange nicht "stofflich"...
      Liebe Grüße, Heimo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Seeadler schrieb:

      wir tun es bereits, adisulc! Und doch wird dies nur bis zu einer gewissen Zeitspanne sein, die nach meinen persönlichen Erkenntnissen maximal der Zeitspanne entspricht, die als Gnadenfrist für die Juden angesetzt wurde... so dass Jesus Christus im Maximum spätestens 2300 Jahre nach dem Ablauf der "1.Gnadenfrist" kommen wird, also im Jahre 2334. Wäre dem aber so, so können wir davon ausgehen, dass kein Mensch mehr übrig wäre, der lebendig an der Entrückung teilnehmen würde... darum erinnern wir uns an das Bibelwort, wenn die Zeit nicht verkürzt werden würde, würde kein Mensch übrig bleiben.

      Hallo Seeadler!

      Erlaube mir eine Anmerkung zu deiner Antwort auf die Exkursfrage von Ingeli:

      Die maximale Gnadenzeit für die Juden war, wie in Dan 9,24 beschrieben, mit 70 Jahrwochen (490 Jahren) von Gott angesetzt worden und nicht mit 2300 Jahren aus Dan 8,14, welche als Gnadenzeit für die gesamte Menschheit (Heiden) anzusehen sind ... den Juden zuerst und dann auch den Heiden (Röm 1,16).

      Die Berechnung ins Jahr 2334 finde ich dahingehend nicht sinnvoll bzw. zielführend, zumal ich auch keinen biblischen Ansatz zu einer derartigen Zeitrechnung erkennen kann!

      Zum Text aus Mt 24,22 bzw. Mk 13,20, den du zitierst: Es heißt dort nicht " ... würde kein Mensch übrig bleiben ... ", sondern " ... würde kein Mensch seelig (gerettet) werden ... ", was für mich einen großen Unterschied ausmacht.

      Gruß Suchender
    • HeimoW schrieb:

      Suchender schrieb:


      Dass Gott stofflicher Natur ist, geht für mich z. B. aus dem Bericht im Garten Eden hervor. Es heißt dort, dass Gott im Garten "ging" - daraus schließe ich, dass Gott einen Körper hat, da der Mensch nicht nur im geistig-geistlichen Bereich nach seinem Bilde geschaffen wurde, sondern auch was den Körper betrifft. Wäre es nicht so, dann hätten Adam und Eva ihren Schöpfer nicht hören können, als er im Garten ging. :)

      Gruß Suchender
      Diese Argumentation finde ich ein wenig kurios... Nur weil Gott dem Menschen so begegnet, dass ihn dieser wahrnimmt ist er noch lange nciht "stofflich"...

      Hallo HeimoW.!

      Da ich es nur vermute bzw. aus gewissen Bibeltexten herleite, dass Gott stofflich bzw. materiell beschaffen ist, lasse ich mich von dir gerne eines Besseren belehren.

      Vielleicht weißt du ja etwas mehr dazu ... ;)

      Gruß Suchender

    • Suchender,
      du bist vielleicht ein Kleinigkeitskrämer ;)
      denn:
      Zum Text aus Mt 24,22 bzw. Mk 13,20, den du zitierst: Es heißt dort nicht " ... würde kein Mensch übrig bleiben ... ", sondern " ... würde kein Mensch seelig (gerettet) werden ... ", was für mich einen großen Unterschied ausmacht.
      dies war mir durchaus bewusst, aber mit selig werden meinte ich in diesem fall denn auch solche Menschen, die eben nicht mehr "lebendig" errettet werden - und darum geht es doch letztendlich, dass es eben auch genügend sind, die lebendig an der der Entrückung und inkludierten Verwandlung teilnehmen. Ich dachte nicht, dass man dies hätte anders verstehen können.

      und was die Gnadenzeit der Heiden betrifft, die hatte nicht automatisch, also parallel mit der Gnadenakt für die Juden begonnen. Ich weiß jetzt nicht, ob du den Gedanken der Adventisten mitträgst, dass diese weltumspannende, also globale Gnadenzeit für alle Menschen eben eigentlich erst mit dem Jahre 1843/44 begann. Und dieses ist dabei mein zugrunde liegender Gedanke, weshalb ich eben sage, dass erst dann die Gnadenzeit begann - und dies dann folglich in gewisser Weise mit dem der Juden vergleichbar ist. Denn in der gleichen Intensität, wie damals innerhalb jener Zeit dem Volk Israel die Dringlichkeit ihrer Umorientierung und Annahme an die Erlösung durch Christi näher gebracht wurde, geschieht dies heute für die ganze Welt.

      Man könnte jetzt natürlich auch ganz anders rechnen, indem man dann wie du es anlehnend machst, dass ich das Ende der 2300 Jahre mit dem Ende der 490 Jahre vergleiche; in diesem Fall brauche ich dann auch nur noch die 36 Jahre bis zum Untergang Jerusalems vom jahre 34 - 70 entsprechend im Verhältnis zu übertragen und komme dann auch ein "Endzeitspiegel" von 169 Jahre, beginnend mit dem Jahre 1843/44, und voilà, wir landen in unsere tage, also in das Jahr 2011/2012. Zu diesem Zeitraum kommt man auch aus einer ganz anderen Überlegung heraus, die ich hier jedoch nicht näher nennen möchte, zumal wir ja nicht an solchen Endzeitprognosen herumbasteln sollten.

      Klar ist für mich jedoch bei meiner Antwort an adisulc, und nicht Ingeli, dass seit 1843/44 die zeit quasi "für uns stillsteht", denn prophetisch gesehen gibt es seit dieser Zeit keine Zeit mehr. Und ich teile den Gedanlen, den ich schon vor mindestens 20 jahren gehört und gelesen habe aus adventistischer Ecke, dass es auch an uns liegt, wann denn nun Christus kommt. Denn immerhin ist die Aufgabenverteilung seitens der Auserwählten im biblischen sinne klar gesteckt. Zum Einen müssen wir die Verbreitung des Evangeliums zu ende bringen, zum anderen muss es welche geben, die ein Mindestmaß an sittlich, moralischer und Glaubens- Vollkommenheit aufweisen und somit in gewisser Weise Jesus Christus in dieser Zeit widerspiegeln.

      Seeadler

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    • Seeadler schrieb:

      Ich weiß jetzt nicht, ob du den Gedanken der Adventisten mitträgst, dass diese weltumspannende, also globale Gnadenzeit für alle Menschen eben eigentlich erst mit dem Jahre 1843/44 begann.
      Hallo Seeadler!

      Diesen Gedanken, wenn er überhaupt adventistisch ist, kann ich nicht mittragen, da die Gnadenzeit für alle Menschen schon mit dem ersten Aufkommen der Sünde auf Erden -im Paradies - begann und seither fortwährend existiert. Gott hat ducrh seine Bundesschlüsse sein Gnadenangebot stets erneuert, sein Volk und dann in Folge auch alle Heiden immer wieder gnädig eingeladen, mit der Sünde aufzuhören und die Gesinnung Gottes anzunehemen, damit sie ewig leben könnten. Es gab nie eine Zeit in der gesamten Geschichte der sündigen Menschheit, in der das Gnadenangebot Gottes nicht gegolten hätte!

      Seeadler schrieb:

      Klar ist für mich jedoch bei meiner Antwort an adisulc, und nicht Ingeli, dass seit 1843/44 die zeit quasi "für uns stillsteht", denn prophetisch gesehen gibt es seit dieser Zeit keine Zeit mehr. Und ich teile den Gedanlen, den ich schon vor mindestens 20 jahren gehört und gelesen habe aus adventistischer Ecke, dass es auch an uns liegt, wann denn nun Christus kommt. Denn immerhin ist die Aufgabenverteilung seitens der Auserwählten im biblischen sinne klar gesteckt. Zum Einen müssen wir die Verbreitung des Evangeliums zu ende bringen, zum anderen muss es welche geben, die ein Mindestmaß an sittlich, moralischer und Glaubens- Vollkommenheit aufweisen und somit in gewisser Weise Jesus Christus in dieser Zeit widerspiegeln.
      Sorry, da habe ich den Namen verwechselt.

      Ja, so sehe ich es auch, es liegt an uns, den Gläubigen, wie laaaange die Wiederkunft Jesu noch verzögert wird und wir immer noch auf beiden Seiten hinken, zum Leidwesen Gottes und der gesamten Kreatur, die sich nach Erlösüng von der Knechtschaft der Sünde sehnt, wie es Bruder Paulus ausführt.

      Die frohe Botschaft ist jedoch, dass wir die WK-Jesu auch beschleunigen können, wenn wir jetzt anfangen mit Gott zusammenzuarbeiten und auch unsere eigenen fleissigen Anstrengungen und Mühen dahingehend steigern, damit wir schon bald den Charakter Jesu Christi vollkommen wiederspiegeln. :!:

      Gruß Suchender

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    • tricky schrieb:

      Für mich passt Gott und Reue irgendwie nicht zusammen.


      Hallo Tricky!

      Ich kann dich gut verstehen, dass du durch dein derzeitiges Gottesbild einen "Gott der Reue" schwer erfassen kannst.

      Das hängt auch vorwiegend mit der Erkenntnis zusammen, dass meines Erachtens Gott von Ewigkeit her noch nichts BÖSES in seinem Denken verankert hatte, als es noch keine Geschöpfe gab, die ER dann erst später gemacht hatte. GOTT war so rein und unbefangen in seinem Denken bezüglich seiner Erfahrungen, wie die ersten Menschen nach ihrer Erschaffung in Eden es waren. Erst als GOTT die Rebellion des Teufels mit all den Lügen, Anklagen und Hinterhalten usw. - kurz gesagt, das BÖSE in seiner anfänglichen Gestalt und Ausdrucksform - real erlebte, wurde sein Denken durch das Erleben des BÖSEN fortwährend geprägt. Ich glaube, dass es bei GOTT genauso war, wie bei Adam und Eva nach dem Sündenfall, als sie das BÖSE erlebten, obwohl GOTT im Unterschied zu den gefallenen Geschöpfen trotzdem immer rein und heilig blieb!

      Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unser einer, zu erkennen Gutes und Böses; und nun, daß er seine Hand nicht ausstrecke und nehme auch von dem Baume des Lebens und esse und lebe ewiglich!"1.Mo 3,22

      Wenn GOTT jedoch alles BÖSE schon im Voraus wusste und kannte, so wäre bzw. müsste es ein Bestandteil seines Denkens, ja sogar seines Wesens gewesen sein, weil ja vor der Erschaffung des ersten Geschöpfs noch nichts BÖSES existierte bzw. geschah.


      „Denn wie er in seinem Herzen denkt, so ist er(Spr 23,7 KJV)

      Nur das göttliche Trio, die „GOTTESFAMILIE“ (Vater, Sohn und Hl. Geist) waren von Ewigkeit her existent und in ihnen wohnte nichts BÖSES, noch hatten sie jemals eine BÖSE Erfahrung gemacht, weil sie von Ewigkeit her „EINS waren und völlig harmonierten!

      Jesus sagte, dass der Teufel der Vater der Lüge ist und wenn er redet, er aus „seinem Eigenen“ spricht (Joh 8,44). Somit definierte Jesus den Teufel als den Schöpfer der Lüge, da er als erster die Lüge aufgebracht und sie dadurch auch erfunden hatte. Heißt das nun, dass der Satan nur der Vater bzw. Schöpfer der Lüge ist, ist er nicht auch der Vater und Schöpfer der Verführung, des Tötens, des Stehlens, des falsch Zeugnis Redens, des Begehrens usw.?

      So wie uns Paulus GOTT, den Gesetzgeber, als den Schöpfer des Heiligen, Gerechten und Guten (Röm 7,12) näher bringen möchte und Jakobus GOTT als den „Vater des Lichts“(Jak 1,17) beschreibt, so offenbart Jesus den Teufel als den Schöpfer des Unheiligen, Ungerechten und Bösen, als GESETZ-LOS-en und gegen GOTT gerichtet, indem er ihn als „Mörder von Anfang“ und „Vater der Lüge“ bezeichnet!

      Somit steht fest, dass GOTT, bevor das Böse vom Teufel erschaffen und in die Welt gesetzt wurde, noch nichts Böses, Ungerechtes bzw. Unheiliges in seinem Denken haben konnte, da ja sonst der Teufel nicht der Vater bzw. Schöpfer des Bösen sein kann, sondern alles Böse schon in den vorhersehenden bzw. vorherwissenden Gedanken Gottes existiert hätte.

      Kommt uns das nicht etwa aus diversen spiritistischen Lehren bekannt vor, die besagen, dass das Böse, wie auch das Gute schon von Ewigkeit her nebeneinander Bestand hatten? Eine indirekte Anklage an das Wesen Gottes und Verharmlosung des Bösen (Sünde).

      Hingegen war GOTT von Ewigkeit her so, wie Mose IHN beschrieb:

      "Denn ich will den Namen des HERRN preisen. Gebt unserm Gott allein die Ehre! Er ist ein Fels. Seine Werke sind unsträflich; denn alles, was er tut, das ist recht. Treu ist Gott und kein Böses an ihm; gerecht und fromm ist er." 5.Mo 32,3.4


      Um ein Beispiel bezüglich der Erschaffung des Menschen zu geben: wenn ich ein Kind zeuge und um die Möglichkeit weiß, das mein Kind einmal einen kriminellen Weg gehen könnte, würde ich es trotzdem zeugen und das RISIKO in Kauf nehmen, dass es einmal so kommen könnte. Ich würde aber hoffen, das es nicht so kommen wird, aber dennoch für den Fall der Fälle vorsorge treffen bzw. einen Plan entwerfen, wie ich bei der Erziehung alles nur erdenkliche Berücksichtigen kann, um eine derartige Entwicklung meines Kindes zu vermeiden. Sollte mein Kind dennoch kriminell werden, so werde ich z.B. mein Testament dahingehend entwerfen, nämlich dass mein Kind, wenn es den kriminellen Weg einschlagen würde, dann enterbt wird.

      Natürlich hinkt jedes von Menschenverstand entworfenes Beispiel, um das Wesen bzw. Handeln Gottes zu beschreiben, ansonsten hätte ja GOTT, indem ER uns die Bibel gab, eine Fleißaufgabe gemacht, als ER hunderte Seiten für uns aufschreiben ließ, auf dass wir sein liebevolles Wesen bzw. sein gerechtes Handeln verstehen und erfassen könnten.

      Wenn jedoch GOTT von Ewigkeit her im absoluten Sinne wusste, dass der vollkommen geschaffene, herrliche Engel "Luzifer" einmal zum Teufel werden würde und gegen IHN rebellieren und Milliarden oder vielleicht sogar noch mehr Geschöpfe Gottes in den ewigen Tod mitreißen würde, dann hätte GOTT mit Sicherheit anders gehandelt, was ER ja durch das „Reuen“ in 1.Mo 6,6+7 zum Ausdruck bringen möchte. Wir wissen, dass Jesus nicht gleichgültig über den ewigen Tod von X-Milliarden Geschöpfen dachte und danach handelte, sondern selbst für ein einziges verirrtes Schaf aufopfernd sein Leben gelassen hat (Lk 15), um es zur Herde zurückzuführen!

      Gruß Suchender
    • GOTT
      war so rein und unbefangen in seinem Denken bezüglich seiner
      Erfahrungen, wie die ersten Menschen nach ihrer Erschaffung in Eden es
      waren. Erst als GOTT die Rebellion des Teufels mit all den Lügen,
      Anklagen und Hinterhalten usw. - kurz gesagt, das BÖSE in seiner anfänglichen Gestalt und Ausdrucksform - real erlebte, wurde sein Denken durch das Erleben des BÖSEN fortwährend geprägt.
      das, lieber Suchender. ist mal wieder sehr menschlich gedacht und zeigt auch, dass du ganz offensichtlich auch Gott nur einem menschlichen Zeitsinn zugestehst.
      ich brachte doch die Erklärung mit den begriffen "Kairos" und "Chronos" (wenn beides richtig geschrieben ist) WIR leben im Chronos, nicht Gott! Gott lebt außerhalb der zeit, weil Gott auch zugleich (nebenbei) der Schöpfer der Zeit ist. Und die Zeit, warum sie geschaffen wurde, hat ihre Begründung meiner Meinung nach im Sündenfall, der sich zunächst im Himmel abspielte, und dann nach diesem Bild auf die Erde übertragen wurde - da, wo die "zeit zu hause ist".

      physikalisch zu beachten, (ich befasse mich mit allen Richtungen der Physik) ist, dass die Zeit (nicht die relative Zeit, also diejenige, die man quasi durch irgend eine Rotationsbewegung initiiert) sehr eng mit der Materie und den Raum verknüpft ist, sie ist untrennbar damit verbunden. Das heißt, fehlt eines dieser Komponenten, so gibt es auch die Zeit nicht. Und im Reich Gottes, im Reiche der Engel gibt es nun mal weder einen in sich geschlossenen Raum nach unserem Muster, noch eine Materie nach unserem Muster - auch hier ist zwar alles eventuell stofflicher Natur, und damit logischer Weise auch entsprechend begrenzt - denn was stofflich erkannt wird hat eine Dimension, aber es unterliegt nicht unseren Gesetzmäßigkeiten.

      Gott kann sich also außerhalb jener für uns bindenden Zeit bewegen und sieht deshalb alles, was jemals war und sein wird, in jedem Augenblick - den es für Gott dann streng genommen auch nicht gibt. Denn Augenblicke sind ja auch schon wieder Momentaufnahmen des Chronos..
      Physikalisch hatte ich vor vielen Jahren errechnet, dass es etwa 2,6 Milliarden Möglichkeiten gibt, in einer Sekunde, irgend eine andere Bewegung zu tun, darunter fällt sowohl die geistige "Bewegung" als auch die physische Bewegung. Das heißt verdeutscht: wir haben etwa 2,6 Milliarden Möglichkeiten pro Sekunde, uns in irgend einer Richtung hin zu bewegen.
      Und der Clou: Auch in der darauf folgenden Sekunde gibt es wiederum 2,6 Milliarden Möglichkeiten für jede der 2,6 Milliarden bereits vorhanden Möglichkeiten, einen anderen Weg zu "gehen".
      Rechne mal aus, wie viele Möglichkeiten dass allein in einer Minute sind.... du wirst feststellen, dass irgendwann dein Rechner den Geist aufgibt: Und hier setzt meine Erkenntnis an: Gott kann all diese Vielfalt von Entscheidungsmöglichkeiten sehen und erkennen - noch bevor sie aus unserer Sicht entstehen.
      Wenn du einmal versucht hast, ein Programm zu kreieren, zu erstellen, so, wie ich damals, als es die ersten Computer gab, mein eigens Programm erstellen musste, um aus physikalischen Berechnungen heraus eigene graphische Modelle zu entwerfen, als ich quasi meine gerade berechneten Planeten- und Kometenbahnen auf dem Computer "laufen" ließ, als sich dann meine virtuellen Körper exakt so bewegten, wie ich es wollte. Und dafür dann auch noch jede Menge Eventualitäten einer Änderung einzubauen... dies geht dann sehr schnell in hunderte von Seiten.
      Aber man kann es mit Hilfe unserer Computer sehr gut demonstrieren, das "Was wäre wenn".

      soweit mal

      muß jetzt Frühstück zubereiten

      Gruß
      Seeadler
    • Hallo Seeadler!

      Wenn du mit deinem Beitrag durch ultrakomplexe Darstellungen Gott ausserhalb der Zeit darzustellen versuchst, was ja dein gutes Recht ist, dann ist das meines Erachtens ja nicht die eigentliche Absicht, sondern das geschieht wahrscheinlich deshalb, weil du einen Gott haben möchtest, der alle Entscheidungen seiner Geschöpfe, inklusive aller Ereignisse der Zukunft, schon im absoluten Sinn zu 100% im Vorhinein seit ewigen Zeiten kennt, weil er ja sonst nicht Gott sein kann.

      Wenn nun deine These stimmen sollte, dann Frage ich mich, wie den Gott, der ja dann von Ewigkeit her alles absolut und 100%-ig gewußt haben muss, einen herrlichen Engel erschaffen kann, von dem er dann ja auch gewußt haben muss, dass er einmal zum Teufel wird und den Großteil seines geliebeten Schöpfungswerks in seiner unendlichen Verblendung auf immer und ewig zerstören bzw. von der gottgewollten, ewigen "EXISTENZ", in die ewige "NICHTEXISTENZ" führen wird?

      Hat sich also Gott, der Schöpfer, seinen eigenen, werdenden Wiedersacher und Zerstörer seines Schöpfungswerkes erschaffen?

      Und sage mir bitte nicht, dass die Gottheit, die ja von Ewigkeit her existent und noch alleine war, als es noch keine Geschöpfe und auch keinen Funken des Bösen bzw. der Sünde gab, einen Wiedersacher bzw. Teufel, oder gar das Böse selbst benötigt hätten, um daraus in alle Ewigkeit Gutes zu erwirken, denn eine derartige Ansicht ist für mich der blanke Hohn - wurde mir jedoch schon von Christen unterbreitet! patschnief

      Habe die Fragestellung noch etwas erweitert und mit "FRAGEN AN DEN ANFANG DER SCHÖPFUNG" einen neuen Thread erstellt!

      Gruß Suchender

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    • Suchender schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Suchender schrieb:


      Dass Gott stofflicher Natur ist, geht für mich z. B. aus dem Bericht im Garten Eden hervor. Es heißt dort, dass Gott im Garten "ging" - daraus schließe ich, dass Gott einen Körper hat, da der Mensch nicht nur im geistig-geistlichen Bereich nach seinem Bilde geschaffen wurde, sondern auch was den Körper betrifft. Wäre es nicht so, dann hätten Adam und Eva ihren Schöpfer nicht hören können, als er im Garten ging. :)

      Gruß Suchender
      Diese Argumentation finde ich ein wenig kurios... Nur weil Gott dem Menschen so begegnet, dass ihn dieser wahrnimmt ist er noch lange nciht "stofflich"...

      Hallo HeimoW.!

      Da ich es nur vermute bzw. aus gewissen Bibeltexten herleite, dass Gott stofflich bzw. materiell beschaffen ist, lasse ich mich von dir gerne eines Besseren belehren.

      Vielleicht weißt du ja etwas mehr dazu ... ;)

      Gruß Suchender



      Alles stoffliche (materielle) ist Teil der Schöpfung (der Materie), Gott ist der Schöpfer und nicht Teil der Schöpfung, daher ist er nicht stofflich.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Seeadler schrieb:


      physikalisch zu beachten, (ich befasse mich mit allen Richtungen der Physik) ist, dass die Zeit (nicht die relative Zeit, also diejenige, die man quasi durch irgend eine Rotationsbewegung initiiert) sehr eng mit der Materie und den Raum verknüpft ist, sie ist untrennbar damit verbunden. Das heißt, fehlt eines dieser Komponenten, so gibt es auch die Zeit nicht. Und im Reich Gottes, im Reiche der Engel gibt es nun mal weder einen in sich geschlossenen Raum nach unserem Muster, noch eine Materie nach unserem Muster - auch hier ist zwar alles eventuell stofflicher Natur, und damit logischer Weise auch entsprechend begrenzt - denn was stofflich erkannt wird hat eine Dimension, aber es unterliegt nicht unseren Gesetzmäßigkeiten.

      Gott kann sich also außerhalb jener für uns bindenden Zeit bewegen und sieht deshalb alles, was jemals war und sein wird, in jedem Augenblick - den es für Gott dann streng genommen auch nicht gibt. Denn Augenblicke sind ja auch schon wieder Momentaufnahmen des Chronos.

      Hallo Seeadler!

      Begeben wir uns zurück in die Zeit vor der Erschaffung des ersten Geschöpfs, als die Gottheit von Ewigkeit her noch alleine (ohne erschaffene Wesen) war:

      Ist es für dich, lieber Seeadler, nicht logisch und nachvollziehbar, wenn Gott sich bewegt, etwas redet, oder denkt, dass es dann für ihn auch ein "VORHER" und "NACHHER" gegeben hat? Oder hat Gott da auch nur die Gegenwart im Stillstand erlebt, wie man es mir schon des öfteren erklären wollte?

      Oder meinst du, dass die Gottheit, Vater, Jesus und Hl. Geist sich von Ewigkeit her nicht bewegt haben, nichts in dieser Zeit miteinander geredet und auch nichts gedacht haben?

      Wenn nun Jesus in dieser Zeit zum Vater gekommen ist und ihn etwas mitgeteilt hat, dann gab es ja auch schon eine Zeit vor dieser Handlung und als Jesus vom Vater wegging, auch eine Zeit danach, oder nicht etwa? Und wenn sich die Gottheit beraten hat und Vater, Jesus, Hl. Geist gemeinsam den Entschluß gefaßt haben, die ersten Engelswesen zu erschaffen, dann redeten sie ja, indem sie sich noch in der Gegenwart befanden, von zukünftigen Ereignissen. Und selbst nach dieser Unterhaltung gab es bereits ein "VORHER" und eben dann auch schon ein "NACHHER" für die Gottheit. Oder lebten Vater, Jesus und Hl. Geist von Ewigkeit her im absoluten Stillstand, sie saßen da und schwiegen sich gegenseitig an und dachten sich dabei nicht das Geringste, ihre "Gedanken- und Sprechblase" war von ewigen Zeiten her leer, bis eben zu dem Zeitpunkt, als die Initialzündung kam und alle drei Personen der Gottheit sich nach Mitbewohnern im Himmel sehnten. Vielleicht war ja genau das der Grund für das schöpferische Tätigwerden der Gottheit, weil es von Ewigkeit her schon so fade im Himmel war!? :)

      Wenn du mit meiner Theorie nicht einverstanden bist, dann erkläre mir bitte, wie du es siehst, wie es vielleicht mehr Sinn ergibt. Danke dir Seeadler!

      Gruß Suchender
    • Alles stoffliche (materielle) ist Teil der Schöpfung (der Materie), Gott
      ist der Schöpfer und nicht Teil der Schöpfung, daher ist er nicht
      stofflich.
      Wie Gott wirklich ist, können wir überhaupt nicht sagen, Heimo, jedoch können wir an Hand der Schrift sagen, dass er jederzeit körperlich und im Falle Jesu Christi auch fleischlich werden kann.
      Unter den Begriffen körperlich und fleischlich unterscheide ich, weil das Fleisch materieller Natur ist, und somit unseren physikalischen Gesetzmäßigkeiten unterworfen. Körperlich sein dagegen sagt nur aus, dass etwas erkennbar werden kann, also sichtbare Konturen aufweist. "Hans Heinz" befasst sich unter anderem in seinem Buch Dogmatik (Ausgabe 1978 ) bei der Beschreibung von Engel und Dämonen mit deren Beschaffenheit und zitiert hier "Zeller", der in Falle der himmlischen Wesen von einer für mich zutreffenden "ätherischen Leiblichkeit", also einer wesentlich feineren Leiblichkeit, wie hier auf der Erde - denn "unleiblich" können die himmlischen Wesen nicht sein, sonst würde man sie weder sehen noch differenzieren können.

      Gruß
      Seeadler
    • zwischendurch möchte ich hier einen Vergleich anbringen, den ich von Willigis Jäger bei einem seiner Vorträge gehört habe, der sich vor allem mit dem "mystischen", dem transezendenten Bereich des Glaubens befasst und Kontemplation ausübt und lehrt (unter anderem).
      Er beschrieb die Welt und dem Himmel mit den Überbegriff "Die Welle und das Meer". Darin stellen wir selbst, wir Menschen jeweils einen Tropfen dar, losgelöst vom Meer, sich verselbständigend, aufsteigend und eine zeitliche und materielle Reise beginnend, die aber letztendlich wiederum da endet, wo die Reise angefangen hat - nämlich wenn der Tropfen im Meer versinkt.

      Mir gefällt dieser Gedanke, weil er doch diese Einheit beschreibt, dass letztendlich "alles in allem" sein wird, und wir alle wieder eine Einheit mit Gott bilden. Zugleich zeigt dieses Bild auch, dass die Verkörperung, die Strukturierung der Dinge zeitlich und damit endlich begrenzt ist - und wir darüber hinaus eben nicht in der Lage sind, das "Meer", also den Himmel, unsere Einheit mit Gott zu beschreiben. Hier müßten wir denn wiederum in den atomaren Bereich eingehen, wenn wir dies an Hand dieses Bildes fortführen wollten, in das Reich der Moleküle und dort wiederum unterteilt in den vielen verschiedenen atomaren Bestandteilen. (dieser Gedanke ist von mir).

      Es hat also wenig Sinn, über Stofflichkeit der Engelswesen zu reden und schon gar nicht in dieser Hinsicht über Gott, der, wenn man so will, noch einmal mindestens eine Stufe höher thront, oder in einer weiteren Dimension lebt.

      Das mit den Dimensionen ist sowieso hilfreich, wenn wir erahnen möchten, auf was wir uns da einlassen, wenn wir über Gott und den Himmel reden. Denn die dimension der Engel ist uns um eine Dimension quasi voraus. Wir kennen deren ja schon mal drei. nehmen wir hier eine vierte Dimension hinzu, dann haben wir aus meiner Sicht den Bereich, den die Engel bewohnen - und dieser ist um uns und in uns, wir sind in ihm. Diese Dimension wird vortrefflich mit meinem Lieblingsvers Johannes 14,20 beschrieben: "Wir sind in Ihm und Er ist in uns, so wie er wiederum In Gott ist"

      Ich denke auch, dass uns das irdische Heiligtum, sein Aufbau, seine Struktur etwas vom Aufbau des Himmels offenbart, zumal ja wesentlich später in der Johannesoffenbarung, Kapitel 11, noch einmal darauf Bezug genommen wird. Auch hier haben wir drei voneinander getrennte Räume: den Vorhof, das Heilige und das Allerheiligste, gemäß der Ordnung, wir Menschen leben im Vorhof, Jesus Christus befindet sich im Heiligen, und Gott selbst thront im Allerheiligsten.

      der Vorhof, das ist diese Welt, das ist unsere Welt, die Gott durch jesus Christus vor 2000 Jahren abermals betreten hatte, wie schon bei der Schöpfung selbst, 4000 Jahre vorher (biblische Zeitrechnung) Das Heilige, das ist das, was das Universum selbst umgibt, der Wirkungsort Jesu Christus und der Engel. Dies ist die andere , die vierte Dimension, also unsere räumliche Dimension um eine Dimension erweitert.

      Die Ansicht, die Zeit wäre jene vierte Dimension ist eigentlich nicht zulässig, wenngleich ich dies auch jahrelang geglaubt habe im Rahmen meiner persönlichen physikalischen Erkenntnisse. Die Zeit ist nur eine "Hilfsdimension", eine aus den drei anderen resultierende Größe, wenn man sich diese drei Raumkoordinaten in Bewegung vorstellt, dabei spielt die Richtung selbst keine Rolle. Durch die Bewegung entsteht die Hilfsgröße Zeit. Mit einem sich bewegenden Universum haben wir zugleich ein universales Zeitfenster vor uns. Die zeit selbst hat ebenso in sich Dimensionen, wie der Raum wenn wir hier den Vergleich zwischen einer linearen Zeit und einer Raumzeit heranziehen. Hierzu interessant ist die elementare für mich wirklich große Entdeckung von Kepler, dass die Umdrehungszeit der Planeten um die sonne direkt proportional der Qubikzahl ihres Abstandes zur Sonne entspricht = r³ = t², und folglich beruht dann auch die Einheit für die Beschleunigung, die man daraus ableiten kann auf diesem Phnänomen, denn Beschleunigung g = m/s².

      soweit mal ein kurzer Trip

      Seeadler
    • Ist es für dich, lieber Seeadler, nicht logisch und nachvollziehbar,
      wenn Gott sich bewegt, etwas redet, oder denkt, dass es dann für ihn
      auch ein "VORHER" und "NACHHER" gegeben hat? Oder hat Gott da auch nur
      die Gegenwart im Stillstand erlebt, wie man es mir schon des öfteren
      erklären wollte?
      hallo Suchender, dies ist eine aus meiner Sicht sehr schwierig zu beantwortende Frage; denn ich kann auch hier nur mein erlerntes Wissen und der sich daraus ergebenden eventuellen logischen Zusammenhänge weiter geben aber nicht wirklich ein objektives absolutes Bild erstellen - dies kann wiederum vollkommen anders aussehen.

      Was dein Begriff Bewegung anbelangt, auch hier möchte ich wieder auf das Gebiet der Physik hinweisen. Bewegung entsteht da, wo ich zwischen Punkt a und Punkt b eine Strecke in einer bestimmten Zeit durchlaufen muß. Das heißt, die Bewegung setzt bereits eine räumliche Distanz voraus.
      Ein russischer Kernphysiker hatte vor vielen Jahren mittlerweile herausgefunden, dass jedes Elektron im Universum mit jedem anderen elektron im Universum unabhängig von deren Ort, also Abstand in gewisserweise zu kommunizieren vermag, also Informationen austauscht ohne dass man hier von dem Ablauf einer Zeit sprechen kann. Das wäre also nur mit grenzenloser Geschwindigkeit möglich, oder eben, wenn die Abstände auch nur relativ sind.
      Für uns gibt es also Abstände, wenn man so will, wo Gott keine Abstände sieht. Wie anders wäre es möglich, dass Gott hier auf der Erde eingreift, und zugleich auf irgend einem anderen Planeten im Sternbild Leyer oder Beteikeuze zur gleichen Zeit eine Schöpfung generiert nach dem Bild der Erde. Wenn einem dies bewusst ist, dass Gott an jedem Punkt des Universums in einem einzigsten Augenblick unserer Zeitrechnung sein kann - dann hört man eigentlich auf, Gott in ein uns gewohntes naturwissenschaftliches Schema zu setzen.

      Aber auch hier kann ich dir wiederum mit Einstein aushelfen, meinem Lieblingslehrer ;) .
      Denn in dem Moment, wo du dich in eine "Rakete" setzt, und in der Lage wärst deine Geschwindigkeit kontinuierlich zu erhöhen, also entsprechend zu Beschleunigen, nehmen wir mal an, mit irdischer Beschleunigung, also 9,81 m/s², also wie zuhause, dann hättest du zum Einen in einem Jahr die Lichgeschwinidigkeit erreicht, aber was weit wichtiger ist, und das klingt jetzt paradox, du hättest auch zugleich den Rand unseres Universums erreicht - egal wie groß dieses Universum tatsächlich aus unserer "ruhenden Sicht" zu sein scheint. Hast du die Lichgeschwindigkeit erreicht, so befindest du dich an der Schwelle unseres Raumes, unseres Universums und bist dabei, es zu verlassen.
      Dies wäre aber noch nicht alles, denn gleichzeitig verändert sich deine "stoffliche Zusammensetzung", um es einfach auszudrücken und damit du merkst, worauf ich hinaus will - aus einem materiellen, also stofflichen, fleischlichen Körper wird ein in Bezug zu diesem Universum ein geistiger Körper - also in Relation zu diesem Universum. Du bist also dann, wenn du die Lichtgeschwinidgkeit erreicht hast, aus der Sicht unserer Welt kein Wesen mehr aus Fleisch und Blut... körperlich und fleischlich scheinst du aus diesem Universum zu verschwinden.

      Nun mach was daraus.... ;)

      Gruß
      Seeadler
    • noch ein bisschen was zum Wesen der Zeit....

      also, wie ich gerade geschrieben habe in meinen letzten Beiträgen, ändert sich das Verhältnis der Eigenzeit zu der des Betrachters durch den Unterschied der relativen Geschwindigkeit zwischen "Subjekt" und "Objekt". also zwischen, dem der betrachtet, und dem der betrachtet wird. Soll heißen, wer mit Lichtgeschwindigkeit theoretisch fliegen könnte, für den steht die Zeit von Sicht des Betrachters, von außen gesehen still. Bei dem verändert sich rein gar nichts.

      Die Eigenzeit, also die innere Uhr, die Dynamik der eigenen Sphäre ist davon vollkommen unberührt. Das heißt mit anderen Worten, die zeit dessen, der mit Lichtgeschwindigkeit fliegt, und die zeit von dem, der zu diesem relativ ruht, verändert sich dabei nicht. Aus jeweiligen subjektiven Empfinden heraus. Denn selbst wenn die zeit auf dem Raumschiff gedehnt oder komprimiert erscheinen würde, so spielt das für den, der sich innerhalb dieser Zeit aufhält keine Rolle, weil er keinen Unterschied wahrnehmen kann - diesen kann er nur durch den Vergleich mit Außen registrieren. Aber dazu ist er dann auch nicht mehr fähig - denn auch der, der aus jener Warte betrachtet wird, also der scheinbar ruhende Beobachter, für den scheint tatsächlich ebenso die Zeit absolut still zu stehen im Verhältnis zum bewegten Beobachter. Denn es ist hierbei gleichgültig, wer sich denn nu bewegt.

      Und doch ist es so, derjenige, der sich in Relation zum ruhenden Beobachter bewegt, für den läuft die "Realzeit", die zeit des Alterns, die zeit der Veränderung seiner molekularen Beschaffenheit usw. langsamer ab, wie für denjenigen, der ruht. Ein Beispiel: Die Erde rotiert am Äquator mit 463,8 m/s, dies macht schon einmal eine "Zeitdehnung" von t + 1/2 x v²/c² also 2,4*10e-12 Sekunden; Jemand der nun in einer Raumkapsel um die Erde kreist, erlebt eine Zeitdehnung von (bei 7908 m/s) 7*e-10 Sekunden. dies entspricht einem Faktor von 293 . er altert also um 1 - den 293 teil einer Sekunde pro Sekunde. Umgerechnet würde dies heißen, nach 292 Sekunden verstrichener zeit, sind für den auf der Erde eigentlich schon 293 Sekunden verstrichen oder nach 292 tagen, beträgt der Unterschied bereits einen ganzen Tag, den der im Raumschiff sitzende jünger ist, als der auf der Erde. Oder anders ausgedrückt, derjenige, der reist, würde in Erwartung eines Maximalalters von 120 jahren um diese zeit 1 Tag älter werden. (die hierfür zugrunde liegende reale Rechnung ist ein wenig komplizierter). Dies dient nur zur Veranschaulichung. (Im vorliegenden Fall unter Berücksichtigung der hier genannten Daten wäre nach 45 Jahren eine Sekunde gewonnen, im ersteren Fall erst nach 13212 Jahren) Das Problem ist nur, dass wir hierbei auch die anderen Geschwindigkeiten berücksichtigen müssen, also auch die Geschwindigkeit der erde um die sonne, um die Galaxie, um die Haufengalaxie und der Geschwindigkeit im All selbst. Wenn man dies alles berücksichtigt, kommt man dieser Berechnung erheblich näher.

      Grundsätzlich wäre es so, für jemanden, der beispielsweise mit etwas mehr als 259.000 km/s fliegen könnte, für den wäre es so, wenn er zurück auf die Erde käme, wären hier statt beispielsweise Einem Jahr bereits zwei Jahre vergangen... oder er ist 30 Jahre unterwegs, dann wären seine Angehörigen auf der Erde schon 60 Jahre alt, wenn er zurückkehrt (hypothetisch)

      später mehr dazu

      Seeadler

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    • Suchender, du fragst unter anderem nach dem Vorherwissen Gottes und der damit verknüpften Verantwortung - dies aus menschlichen Gesichtspunkten heraus, sowie der Manipulation des Zeitgeschehens, wie es ja denn doch auch durch die bedingte und absolute Prophetie passiert, und worüber die Offenbarung geradezu "Bände" spricht. Denn hier wird ja ausschließlich aus damaliger Sicht zukünftiges dargelegt, wenngleich zunächst in für manchen unverständlichen Symbolhandlungen und mystischer Sprache.

      Es ist Gott natürlich klar, dass sich der Mensch irgendwann einmal, so, wie du jetzt, und auch wie ich sehr intensiv damals vor 20 Jahren beginnend gerade zu solchen Dingen, also zur Prophetie an sich Gedanken macht, da hier ja ein Vorherwissen gegeben ist.
      Darum dürfen wir auch davon ausgehen, dass uns der Herr auf verschiedene Art und weise auch zu erklären versucht, warum dies so ist, oder wie man dies zu verstehen hat usw. Und entgegen mancher Meinung anderer Gläubiger bin ich davon überzeugt, dass hierzu auch die Wissenschaft seinen teil beitragen wird, um dies im Laufe der zeit besser verstehen zu können. Will sagen, Gott benutzt auch die vom Menschen gepflegte Wissenschaft als scheinbaren Ersatz für den Glauben, um uns etwas mitteilen zu können.
      Als ich damals auf der Titelseite des Spiegels, etwa 1988, Einstein sah, der wie Moses bekleidet zwei tafeln in die Luft hielt, auf denen seine berühmte Formel prangte, war mir schlagartig klar, zumal ich mich zu jener zeit sehr intensiv mit den physikalischen Entdeckungen und Erkenntnissen Einsteins beschäftigte, dass man tatsächlich Einstein als einen Moses der Wissenschaft bezeichnen kann - der den Grundstock gelegt hatte für das Wissen über die naturwissenschaftliche Seite des Schöpfungsgeschehens und Wirkens Gottes.

      Und gerade mit oder durch den Erkenntnissen Einsteins können wir sehr viel über das Phänomen der Zeit erfahren und verstehen - und somit auch ein wenig in die Richtung, was man als Vorherwissen Gottes bezeichnet. So, wie ich auch mit Hilfe der Formeln Einsteins ein physikalisches Verständnis für das biblische Phynomen der Brotmehrung bekommen habe, und vor allem auch, warum jesus Christus auf dem wasser gehen konnte, oder was damit gemeint ist, wenn in der Bibel steht, wenn du nur den glauben von der Größe eines Senfkornes hättest, könntest du Berge versetzen - denn diesen Satz kann man physikalisch "erklären".

      Doch zurück zur Zeit, um die es hier geht. Wie ich schon sagte, wenn du es schaffst, mit 259.000 km/s durchs Weltall zu reisen (was nicht unmöglich ist) hast du nicht nur eine Zeitverdoppellung vor dir, oder umgekehrt für den Reisenden lief gerade mal die Hälfte der Zeit ab (im Verhältnis zur Erde) sondern daraus resultierend auch eine entsprechende Verkürzung der zurückgelegten Strecke und eine Verdoppelung deiner Masse in Bezug zur Erde. Dies würde heißen, die Erde müßte theoretisch die doppelte Kraft aufwenden, um dich als Reisenden in gleicher Weise wie zuvor zu halten. Da dies aber nicht möglich ist, entziehst du dich damit immer mehr (scheinbar) der Schwerkraft der Erde. Deine Trägheit gegenüber der erde nimmt zu, müsste es physikalisch richtig definiert heißen - denn "träge Masse" ist nicht gleich "schwere Masse".
      Machen wir an dieser Stelle einen Sprung in die Lichtgeschwindigkeit. Wenn man die entsprechend zugrunde liegende Formel anwendet zur Berechnung der sich verändernden "trägen Masse", so erleben wir, dass die Masse scheinbar um so mehr zu nimmt, je schneller die Geschwindigkeit wird. bei 282.843 km/s wären dies schon die "dreifache Masse" (wenn c = 300.000 km/s) Formel zum Mitrechnen :Wurzel ( 1- (1/3)²) mal c = v. . Interessant ist hier nun, dass man aber feststellte, dass das Licht genauso wie jede herkömmliche Masse von einem anderen körper abgelenkt werden kann, so als hätte das Licht eine Masse. "nachgewiesener Weise" ist aber die Masse eines Fotons in Bezug zur erde gleich 0. Also aus irdischer Sicht hat ein mit 300.000 km/s fliegender Körper keine Eigenmasse.
      Doch andererseits wissen wir, dass im Rahmen der Photosynthese durch die Sonneneinstrahlung, also durch die Bestrahlung einer Pflanze mit Licht eine bestimmbare Energie erzeugt wird, die in der Pflanze selbst letztendlich zu Masse verwandelt wird. Das heißt in der logischen Schlussfolgerung, auch ein Foton hat eine vergleichbare Masse, die wir jedoch nicht wirklich messen können.
      Die daraus sich wiedreum ergebende Schlussfolgerung für Einstein: Er nahm an, dass dann das Phänomen der Gravitation auf eine Raumkrümmung zurückzuführen ist, die im Zuge der "Schwere der Masse" verursacht wird (nicht die Träge Masse) Das heißt, ein Foton, das an der Sonne vorbeirast reagiert nicht anders als jeder beliebige massereiche Körper, der dann durch die Krümmung des Raumes der Sonne abgelenkt wird, und nicht durch die Anziehungskraft der Massen.
      Nach meinen eigenen Erkenntnissen in dieser Richtung ist es allerdings auch so, dass hierbei dann auch die Masse des fliegenden Körpers keine Rolle mehr spielt, denn sie verliert ja quasi bis gegen 0 an schwerer Masse bezüglich des anziehenden Körpers, obwohl sie sich nicht wirklich verändert hat. Ich schrieb davon, dass wir bei Erreichen der Lichtgeschwindigkeit als Masse eine entsprechende Überraschung erleben werden.
      Um es mal ganz krass auszudrücken, selbst wenn eine Sonne mit dem gleichen Wert an Masse unserer Sonne mit Lichtgeschwindigkeit an unserer Sonne vorbeirasen würde, würde sie lediglich durch die natürliche Raumkrümmung unserer Sonne in ihrer Bahn abgelenkt werden - mehr nicht. der Wert der Masse des vorbeifliegenden Körpers hat hierbei keine Bedeutung.

      Dies stimmt natürlich auch nur bedingt! denn natürlich spielt auch der Eigenwert der Masse des vorbeifliegenden Körpers eine Rolle in der Raumkrümmung - doch wir können dies nicht wahrnehmen, denn alles was mit c passiert, entzieht sich unserer Wahrnehmung. Odre um es hier im Sinne von Sciencefiction zu formulieren - hier passieren Dinge vor unserer Nase, neben uns, vor uns, über uns in uns, die wir einfach nur deshalb nicht wahrnehmen können, weil sie in einem anderen "Zeitfenster" stattfinden. denn absolut alles, was sich außerhalb c bewegt, oder sagen wir ganz einfach auch mit 0 Geschwindigkeit im Verhältnis zu uns, können wir nun mal nicht wahrnehmen. Zumindest nicht auf normalen sinnesbedingten Niveau.
      Um das Maß voll zu machen, vor uns können Dinos herumlaufen, unseren Planten zeitgleich bevölkern und wir könnten es nicht wirklich wahrnehmen, und sie uns auch nicht!!

      für jetzt erst mal genug, später mehr dazu ;)
    • Seeadler schrieb:

      Es ist Gott natürlich klar, dass sich der Mensch irgendwann einmal, so, wie du jetzt, und auch wie ich sehr intensiv damals vor 20 Jahren beginnend gerade zu solchen Dingen, also zur Prophetie an sich Gedanken macht, da hier ja ein Vorherwissen gegeben ist.
      Darum dürfen wir auch davon ausgehen, dass uns der Herr auf verschiedene Art und weise auch zu erklären versucht, warum dies so ist, oder wie man dies zu verstehen hat usw.

      Hallo Seeadler!

      Ja, es ist in der Prophetie ein bestimmtes Vorherwissen Gottes enthalten, was ich auch noch nie bestritten bzw. in Abrede gestellt habe, wie man es mir des öfteren als Vorwurf an den Kopf schleudert. Es handelt sich dabei aber um keine absolute oder 100%-ige Vorherkenntnis Gottes, da, wie ich schon in #17 bewiesen habe, göttliche Prophetie fast immer offen ist, bis auf einige, wenige Ausnahmen – z. B. dass die Wiederkunft stattfindet, der Zeitpunkt hingegen ist schon wieder offen und Gott macht diesen vom Handeln seiner Geschöpfe abhängig!

      Mit deiner wissenschaftlichen Erklärung bin ich zum Großteil einverstanden, bis auf jene Annahme in einem früheren Beitrag von dir, dass sich Gott so schnell im Universum bewegen kann, dass eben keine Zeit verstreicht und deshalb Gott nicht in der Zeit existiert, sondern außerhalb der Zeit.

      Bitte korrigiere mich, wenn ich dich hierzu vielleicht falsch verstanden habe!

      Wenn Gott sich auch unendlich schnell bewegt, dann verstreicht m. E. ebenso Zeit und es entsteht folglich ein „VORHER“ und auch ein „NACHHER“, auch wenn die verstrichene Zeit nur einem Bruchteil einer Sekunde entspricht- z.B. einer Yocto-Sekunde.


      Ich habe mir erlaubt, meinen Beitrag auch im Thread "Fragen an den Anfang" einzustellen, da es das Thema ja vorwiegend betrifft. Vielleicht kannst du auch dort kurz antworten. DANKE dir, Seeadler! :)

      Gruß Suchender