Ellen White: Plagiats-Vorwurf

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  • DonDomi schrieb:

    Denn für mich sind Visionen von Gott, taten von Gott. Und gerade diesen Missbrauch finden hier einige Nicht-STA Mitglieder schlimm.
    Ich möchte das mal weiter eingrenzen auf "Betroffene-Nicht-STA".
    Also welche, die selbst schon auf irgendeine Weise mit Ellen White konfrontiert wurden.
    Also z.B. du und Elli.
    Andere brauchen sich ja für E.W. nicht zu interressieren, also auch nicht über sie zu schimpfen.

    Was mich halt aufregt ist, daß wenn der oder auch sonst ein wunder Punkt angesprochen wird, man anfängt rumzueiern.
    Wenn das Rumgeeiere nicht wirkt, wird versucht Macht auszuüben, in Form der Satans- oder Vor-Gott-Verantwortungskeule.
    Die Letztere ist in einem christlichen Forum die stärkste Machtkeule! Vergleichbar mit - wenn sich Menschen gegenüberstehen - "wenn du jetzt die Klappe nicht hältst, dann bekommst du eins in die xxxxxx"

    Oder eben im anderen Fall kommt mehr oder weniger regelmäßig: "was willst denn du? Du mit deinen Aposteln!"


    Dann kann ich halt meine Klappe auch nicht mehr halten.
    :whistling:
  • Yppsi schrieb:

    Was mich halt aufregt ist, daß wenn der oder auch sonst ein wunder Punkt angesprochen wird, man anfängt rumzueiern.
    Yppsi,schön das Du Dich hier als Schiedsrichter einbringst! :D

    Aber wo eire ich herum. Wunder Punkt???
    Wenn Dich einer als Lügner bezeichnen würde, würde ich versuchen Dich zu verteidigen und den Anderen mit Argumenten "bearbeiten" damit er seine Position überdenkt!

    Das ist der Rat Jesu, das beschreiben der "Liebe" von Paulus in 1.Kor.13 und auch von EGW!
  • DonDomi schrieb:

    @Bogi

    Siehst Du das Problem nicht: Sie hat nicht einfach kopiert und abgeschrieben, sondern das als eigene Visionen verkauft. .......

    Liebe Grüsse
    DonDomi


    Was genau? Bitte 1 - 2 konkrete Beispiele. Nach euren Aussagen müssen es unzählige sein!



    "Will man den Hund schlagen, findet man immer einen Stock!".

    .
  • Jacob der Suchende schrieb:

    Elli59 schrieb:

    Sie hat gesagt: Gott hat mir das eingegeben, und es war von einem anderen Autor
    Wo hat sie das gesagt???
    Vielleicht hast du mich hier falsch verstanden. Sie sagte natürlich nicht, dass Gottes Eingaben von einem anderen Autor stammen.
    Warum auch..Hat sie doch andere Autoren sprechen lassen.

    Sie schreibt viel über ihre Visionen. Oft: "mir wurde vor Augen gestellt.".
    Hier steht:

    Befestigung im Glauben

    Im November 1846 wohnte ich mit meinem Manne einer Versammlung in Topsham, Maine, bei, auf der Ältester Joseph Bates zugegen war. Er glaubte damals noch nicht völlig, dass meine Gesichte von Gott seien. Jene Zusammenkunft war eine Zeit von großem Interesse. Der Geist Gottes ruhte auf mir. Es wurde mir ein Gesicht von der Herrlichkeit Gottes gegeben, und zum erstenmal sah ich andere Planeten. Nachdem das Gesicht zu Ende war, erzählte ich, was ich gesehen hatte. Ältester Bates fragte mich dann, ob ich Astronomie studiert habe. Ich sagte ihm, dass ich mich nicht erinnern könne, je ein Buch über Astronomie gelesen zu haben. Dann sagte er: “Dies ist von dem Herrn.” Sein Angesicht erstrahlte von himmlischen Lichte, und er ermahnte die Gemeinde mit kräftigen Worten. LW 108.2
    In bezug auf seine Stellungnahme zu den Gesichten gab Ältester Bates folgende Erklärung ab: LW 108.3
    “Obgleich ich in ihnen nichts sehen konnte, was gegen das Wort stritt, so fühlte ich mich doch außerordentlich L

    Ellen G. White Writings

    Es gibt noch mehrere Texte, wo sie selbst sagt, dass sie einen direkten Draht zu Gott hat (Natürlich hat sie nicht Draht gesagt)

    LG
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
    (Matthäus 19, 26)
  • Bogi111 schrieb:

    Yppsi schrieb:

    Was mich halt aufregt ist, daß wenn der oder auch sonst ein wunder Punkt angesprochen wird, man anfängt rumzueiern.
    Yppsi,schön das Du Dich hier als Schiedsrichter einbringst! :D
    Aber wo eire ich herum. Wunder Punkt???
    Wenn Dich einer als Lügner bezeichnen würde, würde ich versuchen Dich zu verteidigen und den Anderen mit Argumenten "bearbeiten" damit er seine Position überdenkt!

    Das ist der Rat Jesu, das beschreiben der "Liebe" von Paulus in 1.Kor.13 und auch von EGW!

    Mit dem wunden Punkt ist Ellen White gemeint. (Falls das noch irgendwie unklar ist) ;)

    Das mit dem Verteidigen ist ja anständig.
    Nur solltest du dann die Vorwürfe auch entkräftigen können, und nicht rechtfertigen wollen!
  • Elli59 schrieb:

    Vielleicht hast du mich hier falsch verstanden. Sie sagte natürlich nicht, dass Gottes Eingaben von einem anderen Autor stammen.
    Warum auch..Hat sie doch andere Autoren sprechen lassen.
    Ich denke, ich habe dich doch richtig verstanden.

    (a) Ellen White hat nicht gesagt, dass jeder kleinste Satz und Absatz ihr in einer Vision gezeigt wurde. Sie hat ausserdem geschrieben, dass nicht einmal jeder Satz göttlich inspiriert sei, Es stimmt nicht, dass sie das Abgeschriebene als "eigene Visionen verkauft" habe. Welche Abschriften hat sie für "eigene Visionen verkauft"??

    (b) Ellen White bediente sich aber (manchmal) den Texten anderer Autoren, um das in Visionen Gesehene zu beschreiben. Mit dem einzigsten Ziel: die Visionen möglichst genau wiederzugeben. Die Inspiration beschränkt sich nicht auf das Diktat Gottes, sondern erstreckt sich unter Umständen weiter auf die Gedanken, Formulierungen, die Fähigkeit der Unterscheidung zwischen gut und schlecht sowie auf die Auswahl von passenden Texten von anderen Autoren... Gott kann richtige Gedanken und Worte auch in den Mund anderer Menschen legen, sodass in den Schriften anderer Autoren ebenso göttlich inspirierte Texte auftauchen können.

    (c) Von Diebstahl im moralischen Sinne kann keine Rede sein, denn sie selbst verweist darauf hin, dass sie abgeschrieben hat, mit der Empfehlung bzw. dem Verweis auf eben diese Bücher. Somit hätte sie - beim schnellen Abgleich von diesen Schriften - sich selbst ganz dumm als Dieb entlarvt, was völlig unsinnig ist. Beispiel: in den Ausgaben von "der große Kampf" kann man folgende Entwicklung sehen:

    - Empfehlung 1882: Ellen White empfiehlt öffentlich das Buch von D'Aubigne 'History of Reformation' (von hier schreibt sie später ab).
    - Empfehlung 1883: Ellen White empfiehlt öffentlich das Buch von Wylie 'History of Waldenses' (von hier schreibt sie später ab).
    - Ausgabe 1884: Zitate nicht gekennzeichnet. Es kommt zur Kritik von leitenden Adventisten. Auch die Abschriften aus den adventistischen Büchern von Uriah Smith und J.N.Andrews (leitende Personen) wurden nicht zitiert.
    - Ausgabe 1888: Einige Zitate als solche gekennzeichnet, ohne die Namen von Autoren. Sie gibt im Vorwort an, abgeschrieben zu haben.
    - Ausgabe 1911: Zitate als solche gekennzeichnet und die Autoren genannt.
    (vgl. Francis D. Nichol, "Ellen White and her Critics", Kap. 28)

    Der Vorwurf einer bewußten Täuschung kann aus logischen Gründen ausgeschlossen werden. Es ist offensichtlich, dass die Abschriften sofort auffallen würden. Der Gründe für fehlende Zitatkennzeichnungen in den ersten Ausgaben müssen woanders gesucht werden.

    (d) Im juristischen Sinne kann ihr nichts vorgeworfen werden - wie hier bereits zitiert wurde.

    (e) Sie verwies stets darauf, ihre Schriften zu prüfen: entweder sind sie göttlichen Ursprungs, oder von Satan. Beides kann nicht zutreffen. Sie hat sich als Autorin nie in den Vordergrund gestellt. Das Anliegen ihres ganzen Lebens war, die göttlichen Gedanken möglichst genau wiederzugeben - wie sie das grundsätzlich in Visionen gesehen und aus den Büchern erarbeitet hat.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Wie bei jedem menschlichen Autor gibt es "Licht und Schatten" nicht "entweder oder"!

    Ob eine Aussage inspiriert ist, hängt nicht von der Selbsteinschätzung des Autors ab sondern vom Wort Jesu (Johannes 16:8.ff.).

    Tatsache ist , dass die "frühe" E. White die "Auslegungen" der Brüder (Edson, Hahn, Crosier, Bates, White u. a.) mit göttlicher Autorität zu untermauern wollte. Leider glauben zu viele, das diese Auslegung von 1844 die einzige biblisch richtige sei, viele andere verleugnen völlig die Bedeutung der Prophetie von Daniel 8:14./12:11.12.

    E. White bekannte sich aber um 1888 zur "Rechtfertigungslehre", das ändert den Blickwinkel! Daher muss ihr frühes Werk (auch die sogenannten "pillars of truth") aufgrund dieses Erkenntnisfortschrittes neu bewertet werden.

    Ecclesia Semper Reformandum
  • Jacob der Suchende schrieb:

    - Autor als Erfinder ist jemand, der ein "völlig neues" Werk entwickelt, wie es davor nicht da gewesen ist. Zum Beispiel, wenn Newton zum allerersten Mal in der Geschichte die Gravitationsgesetze formal formuliert. Ellen White hat sowohl ihre eigenen Gedanken, als auch das Abgeschriebene nie als eigenes mentales Eigentum verstanden, sondern als das Ergebnis der Inspiration Gottes: sie und auch andere Autoren wurden von Gott inspiriert, über die Dinge wahrheitsgemäß und treffend zu schreiben. Gott ist der eigentliche Autor in diesem Sinne.
    Wenn ich dich richtig verstehe, setzt du EGW mit der Bibel gleich. Ja, der Autor des Hebräerbriefes ist auch nicht bekannt, ist aber für mich nicht so wichtig, weil ich den eigentlichen Autor in Gott sehe.
    In diesem Sinne rechtfertigen wohl viele Adventisten, abschreiben ganzer Bücher. Diese Vorgehensweise solltet ihr überprüfen...Ihr müsst letztendlich die Verantwortung dafür übernehmen.

    Jacob der Suchende schrieb:

    Ellen White hat nicht gesagt, dass jeder kleinste Satz und Absatz ihr in einer Vision gezeigt wurde. Sie hat ausserdem geschrieben, dass nicht einmal jeder Satz göttlich inspiriert sei, Es stimmt nicht, dass sie das Abgeschriebene als "eigene Visionen verkauft" habe. Welche Abschriften hat sie für "eigene Visionen verkauft"??
    Du machst es dir leicht. Ich kann jetzt natürlich nicht alle Stellen finden, wo sie Abgeschriebenes als Vision verkaufte.
    Ich muss mich aber fragen, warum sehr viele Adventisten das immer wieder sagen.

    Jacob der Suchende schrieb:

    Ellen White bediente sich aber (manchmal) den Texten anderer Autoren, um das in Visionen Gesehene zu beschreiben. Mit dem einzigsten Ziel: die Visionen möglichst genau wiederzugeben. Die Inspiration beschränkt sich nicht auf das Diktat Gottes, sondern erstreckt sich unter Umständen weiter auf die Gedanken, Formulierungen, die Fähigkeit der Unterscheidung zwischen gut und schlecht sowie auf die Auswahl von passenden Texten von anderen Autoren... Gott kann richtige Gedanken und Worte auch in den Mund anderer Menschen legen, sodass in den Schriften anderer Autoren ebenso göttlich inspirierte Texte auftauchen können.
    Hm, die Visionen möglichst genau wiedergeben...dafür das Werk andere Autoren abzuschreiben, ergibt für mich keinen Sinn.
    Du beschreibst die heutige Zeit, wenn Theologen Bücher schreiben, mit der Hilfe die du hier gut erklärst. Ich kenne keinen Autor, der sich als Bote Gottes ausgibt. Sie sind theologische Lehrer, die sich auch irren können. In diesem Sinne werden diese Bücher auch von den meisten Christen gelesen.
    Bei EGW wird aber ein ganz anderer Maßstab angesetzt. Sie soll ein Prophet wie Jesaja sein, obwohl sie selbst sich so nicht beschrieb, oder doch...was meint sie, unter Bote Gottes? Auch hier fehlt eine klare Beschreibung eurerseits.

    Jacob der Suchende schrieb:

    (c) Von Diebstahl im moralischen Sinne kann keine Rede sein, denn sie selbst verweist darauf hin, dass sie abgeschrieben hat, mit der Empfehlung bzw. dem Verweis auf eben diese Bücher. Somit hätte sie - beim schnellen Abgleich von diesen Schriften - sich selbst ganz dumm als Dieb entlarvt, was völlig unsinnig ist. Beispiel: in den Ausgaben von "der große Kampf" kann man folgende Entwicklung sehen:

    - Empfehlung 1882: Ellen White empfiehlt öffentlich das Buch von D'Aubigne 'History of Reformation' (von hier schreibt sie später ab).
    - Empfehlung 1883: Ellen White empfiehlt öffentlich das Buch von Wylie 'History of Waldenses' (von hier schreibt sie später ab).
    - Ausgabe 1884: Zitate nicht gekennzeichnet. Es kommt zur Kritik von leitenden Adventisten. Auch die Abschriften aus den adventistischen Büchern von Uriah Smith und J.N.Andrews (leitende Personen) wurden nicht zitiert.
    - Ausgabe 1888: Einige Zitate als solche gekennzeichnet, ohne die Namen von Autoren. Sie gibt im Vorwort an, abgeschrieben zu haben.
    - Ausgabe 1911: Zitate als solche gekennzeichnet und die Autoren genannt.
    (vgl. Francis D. Nichol, "Ellen White and her Critics", Kap. 28)

    Der Vorwurf einer bewußten Täuschung kann aus logischen Gründen ausgeschlossen werden. Es ist offensichtlich, dass die Abschriften sofort auffallen würden. Der Gründe für fehlende Zitatkennzeichnungen in den ersten Ausgaben müssen woanders gesucht werden.
    EGW moralisches Handeln zu rechtfertigen, wie du das machst, finde ich grotesk
    Mag sein, dass im großen Kampf Buchempfehlungen gemacht wurden. Das aber nicht in jedem abgeschriebenen Buch.
    Warum hat sie nicht einfach bei ihrer Empfehlung geschrieben, dass sie ein Drittel, oder die Hälfte des Buches von dieser Buchempfehlung übernommen hat. Ein Satz und es wäre wirklich moralisch einwandfrei gewesen, so keineswegs.
    Lebst und handelst du so in deinem Alltag?

    Das Verschweigen finde ich sogar in manchen Dingen noch abstoßender, als die direkte Lüge.

    Jacob der Suchende schrieb:

    Im juristischen Sinne kann ihr nichts vorgeworfen werden - wie hier bereits zitiert wurde.
    Wahrscheinlich schon, wobei noch zu klären wäre, ob es juristisch erlaubt war, ganze Bilder zu kopieren.
    Wir Christen bauen unsere Moralvorstellungen auf das Leben Jesus auf, nicht auf die zur Zeit geltende Justiz. Demnach dürften heutzutage homosexuelle Christen heiraten. Im juristischen Sinne, ohne Beanstandung.
    Warum dieses Argument immer wieder von euch hervorgeholt wird, kann ich nicht nachvollziehen. Wir sind Christen, wir brauchen keine falschen Angaben machen, oder Wichtiges verschweigen, weder direkt noch indirekt !!

    In einer Führungsposition ist es noch unerträglicher. Ich muss bei solchen Menschen den Kontakt abbrechen...selbst bei Ungläubigen. Im Beruf geht das nicht, wenn ich was sage, so wie hier auch, ist der Angriff vorprogrammiert. Ich muss aber mein Leben letztendlich vor Gott verantworten.
    Wo Unrecht ist und das noch auf Kosten Unwissender soll man das benennen.
    Ehrlich zu leben ist oftmals viel unbequemer und mit vielen Nachteilen verbunden.
    Christen werden nicht selten wegen ihrer Ehrlichkeit geschätzt,oder verfolgt. ..je nachdem...

    Jacob der Suchende schrieb:

    Sie verwies stets darauf, ihre Schriften zu prüfen: entweder sind sie göttlichen Ursprungs, oder von Satan. Beides kann nicht zutreffen. Sie hat sich als Autorin nie in den Vordergrund gestellt. Das Anliegen ihres ganzen Lebens war, die göttlichen Gedanken möglichst genau wiederzugeben - wie sie das grundsätzlich in Visionen gesehen und aus den Büchern erarbeitet hat.
    Ich kann das nicht erkennen. Sie hat sehr viel Widersprüchliches geschrieben. Ihre Phantasiegeschichten kann keiner biblisch überprüfen, wie soll das gehen? Nein, diese Geschichten werden von vielen so selbstverständlich angenommen, wie sie auch Jesaja annehmen.
    Ihr Untersuchungsgericht kann in keinster Weise biblisch erklärt werden. Auch Professoren aus euren eigen Reihen sagen das. Wie viele unterschiedliche Varianten über dieses Gericht habe ich schon gelesen. Sollte Gott so ein Wirrwarr wollen?

    In dieser Lehre werden ganz grobe Fehler gemacht, so dass ich mir sicher bin, dass Gott ihr das nicht eingegeben hat. Des Weiteren habe auch ich, früher bestimmt an die 10 Bücher von ihr gelesen. Damals habe ich sie nur als eine Lehrerin von vielen gesehen.

    Mir war nicht bewusst, dass sie gleichwertig mit der Bibel gesetzt wird. Hätte ich das erkannt, hätte ich gleich ihre widersprüchlichen Aussagen rot markiert und mein Unverständnis geäußert.
    Nun, wenn sie nur eine von vielen ist, dann ist das nicht so tragisch...gibt es doch viele unterschiedliche Meinungen unter den Christen,
    so sah ich das damals.
    Dass sie große Probleme mit der Rechtfertigung aus dem Glauben hatte, war mir gleich klar. Auch das Untersuchungsgericht war nicht zu verstehen und auf Fragen, bekam ich öfter die Antwort "ist nicht so wichtig". So habe ich das dann auch gesehen. Ich fragte mich schon,warum eure Heiligtumslehre als Aushängeschild der STA herhalten muss, wenngleich sie nicht so wichtig ist und darüberhinaus auch unverständlich.

    Für mich ist das Wort Gottes klar und verständlich, auch wenn ich vieles nicht verstehe, so weiß ich doch, dass alles wie ein Puzzle zusammengehört und in sich logisch aufgebaut ist. Die Bibel legt sich selbst aus. Nicht die Schriften EGW, die sie nicht abgeschrieben hat.
    Gutes ( Abgeschriebenes)unter ihrem Namen, führt natürlich dazu, dass sie die Ehre bekommt, die aber einem Anderen gebührt.
    Moralisch gesehen, klar abzulehnen. Ob sie diese Ehrung wollte oder nicht, kann ich nicht nachvollziehen, aber mein Verstand sagt mir, sie hat Ehre von den Menschen bekommen, wie auch heutzutage...und genau das hätte sie unterbinden können, wenn sie alles ordnungsgemäß angegeben hätte.
    Natürlich ist das nicht schön, zuzugeben, nicht nur Zitate, sondern ganze Bücher abgeschrieben zu haben.
    Ihre Ehre hätte durchaus Schaden genommen.

    Für mich bleibt Sola Scriptura, Sekundärliteratur sollte zu Sola Scriptura führen und nicht gleichgestellt werden.Für alle die meinen, dass EGW Sola Scriptura bereits sei, der sollte wissen, dass die Bibel dies verurteilt.

    Wie auch immer, ihr könnt denken was ihr wollt, für mich ist sie eine Betrügerin.
    Mich hier zu verurteilen, könnt ihr machen, ich weiß was ich schreibe und kann meine Gedanken vor Gott verantworten.

    LG
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
    (Matthäus 19, 26)
  • freudenboten schrieb:

    E. White bekannte sich aber um 1888 zur "Rechtfertigungslehre", das ändert den Blickwinkel! Daher muss ihr frühes Werk (auch die sogenannten "pillars of truth") aufgrund dieses Erkenntnisfortschrittes neu bewertet werden.
    Zur Rechtfertigungslehre sich zu bekennen, heißt noch lange nicht, sie auch im Glauben verstanden zu haben.
    Wenn dem so wäre, hätte sie ihre Werkgerechtigkeit im Untersuchungsgericht revidiert.
    Bevor es hier wieder ein Aufschrei gibt, möchte ich darauf bestehen, nur ihre Schriften zu zitieren und keine immer neue Interpretationen seitens der STA.

    LG
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
    (Matthäus 19, 26)
  • James Gabriel schrieb:

    Kamen zu "sola scriptura" in Verbindung mit EGW nicht unlängst kritische Stimmen aus Bogenhofen ?

    Da hieß es: "Wolle man den Sola Scriptura dazu benutzen um Gott zum "schweigen" zu bringen ? Man könne s.scriptura gar nicht verwenden um einen "Prophet" zum "Schweigen" zum bringen. Wenn ihr das Vertrauen zu den Zeugnissen verliert, werdet ihr euch von der Wahrheit der Bibel abwenden. Ich fürchte, dass viele eine Haltung der Unsicherheit und des Zweifels annehmen könnten; in meiner Sorge für eure Seelen möchte ich euch warnen. Wie viele werden die Warnung beachten ? […] Der Teil des Zeugnisses, den ihr am wenigsten annehmen möchtet, ist jedoch gerade der für euch notwendigste."
    Hat sie das wirklich geschrieben, ich hoffe nicht.
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
    (Matthäus 19, 26)
  • Elli59 schrieb:

    ich weiß was ich schreibe und kann meine Gedanken vor Gott verantworten.
    Das hoffe ich - hinsichtlich all deiner Unterstellungen und Anschuldigungen, die du bisher gebracht hast.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Meiner Meinung nach kann man EGW nur im Zusammenhang mit der damaligen Gründung einer neuen Bewegung verstehen und sollte sie eben als Kind ihrer Zeit sehen. Fakt ist, dass heute 20 Millionen Menschen an das Kommen Jesu glauben und predigen, also Adventisten geworden sind.

    Von den Großkirchen hört man über das Kommen Jesu so gut wie nie etwas, obwohl es diesen Kirchen in den Medien möglich wäre dieses Thema zu verbreiten.

    Hier ein paar Zitate.....

    über das erste musste ich dann doch schmunzeln.....

    Mehr als ein halbes Jahrhundert hindurch hat Gott unserem Adventvolk durch seinen Geist Erkenntnisse und Weisungen geschenkt. Nun treten plötzlich Männer und Frauen auf und meinen, sie müßten der Gemeinde endlich die Augen dafür öffnen, daß Schwester White eine Schwindlerin und Betrügerin sei. Ich kann dazu nur sagen: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ Matthäus 7,20. {FG2 404.4}

    Mehrfach drängte mich Gott des Nachts, besonders die Verantwortungsträger in unserer Gemeinschaft dazu aufzurufen, noch entschiedener für die Sache Gottes einzutreten und noch mehr auf den Willen des Herrn zu hören. Sie würden dann sehr schnell erkennen, daß zur Überwindung der Sünde eine noch tiefere Hingabe nötig ist, als sie bisher ahnten. {FG2 410.3}Wir sollten unser Augenmerk auf das richten, was in der Zukunft auf uns zukommen wird. Dächten wir daran, würden manche Streitigkeiten gar nicht erst aufkommen, und dem Eigenwillen wäre der Boden entzogen. Wenn uns das nicht beeindruckt, was jetzt in unserer Welt geschieht, dann wüßte ich nicht, was sonst noch geschehen sollte, um uns daran zu erinnern, daß wir noch lange nicht getan haben, was wir für Gottes Sache tun könnten und müßten. {FG2 411.1}
    An dieser Stelle möchte ich Euch mitteilen, wie beeindruckt ich von
    einigen Szenen war, die des Nachts an meinem inneren Auge vorübergezogen
    sind. Ich sah, daß an vielen Orten eine Welle der Erneuerung durch
    unsere Gemeinden ging. Viele Geschwister hatten den Ruf Gottes ganz neu
    gehört und antworteten darauf, indem sie aufstanden und sich gemeinsam
    mit anderen Gott zur Verfügung stellten. Geschwister, Gott spricht zu
    uns! Sollten wir nicht seinem Ruf folgen? Ich denke, wir sollten wie
    Menschen handeln, die auf ihren Herrn warten. Die Zeit ist reif, die
    Lampen neu zu entzünden und das Licht weiterzutragen. Laßt uns nicht
    untätig abwarten, sondern handeln. {FG2 412.3}
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
  • Elli59 schrieb:

    Vielleicht hast du mich hier falsch verstanden. Sie sagte natürlich nicht, dass Gottes Eingaben von einem anderen Autor stammen.Warum auch..Hat sie doch andere Autoren sprechen lassen.

    Sie schreibt viel über ihre Visionen. Oft: "mir wurde vor Augen gestellt.".
    Hier steht:

    Befestigung im Glauben

    Im November 1846 wohnte ich mit meinem Manne einer Versammlung in Topsham, Maine, bei, auf der Ältester Joseph Bates zugegen war. Er glaubte damals noch nicht völlig, dass meine Gesichte von Gott seien. Jene Zusammenkunft war eine Zeit von großem Interesse. Der Geist Gottes ruhte auf mir. Es wurde mir ein Gesicht von der Herrlichkeit Gottes gegeben, und zum erstenmal sah ich andere Planeten. Nachdem das Gesicht zu Ende war, erzählte ich, was ich gesehen hatte. Ältester Bates fragte mich dann, ob ich Astronomie studiert habe. Ich sagte ihm, dass ich mich nicht erinnern könne, je ein Buch über Astronomie gelesen zu haben. Dann sagte er: “Dies ist von dem Herrn.” Sein Angesicht erstrahlte von himmlischen Lichte, und er ermahnte die Gemeinde mit kräftigen Worten. LW 108.2
    In bezug auf seine Stellungnahme zu den Gesichten gab Ältester Bates folgende Erklärung ab: LW 108.3
    “Obgleich ich in ihnen nichts sehen konnte, was gegen das Wort stritt, so fühlte ich mich doch außerordentlich L

    Ellen G. White Writings

    Es gibt noch mehrere Texte, wo sie selbst sagt, dass sie einen direkten Draht zu Gott hat (Natürlich hat sie nicht Draht gesagt)

    LG


    und?, das soll jetzt beweisen, dass sie eine Verbrecherin war? Was hast du dagegen, wenn Gott einen Engel schickt, um jemanden SEINE Gedanken für die Gemeinde anzuvertrauen??


    .

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

  • Elli59 schrieb:

    Wenn ich dich richtig verstehe, setzt du EGW mit der Bibel gleich. Ja, der Autor des Hebräerbriefes ist auch nicht bekannt, ist aber für mich nicht so wichtig, weil ich den eigentlichen Autor in Gott sehe.In diesem Sinne rechtfertigen wohl viele Adventisten, abschreiben ganzer Bücher. Diese Vorgehensweise solltet ihr überprüfen...Ihr müsst letztendlich die Verantwortung dafür übernehmen.

    Wie auch immer, ihr könnt denken was ihr wollt, für mich ist sie eine Betrügerin.
    Mich hier zu verurteilen, könnt ihr machen, ich weiß was ich schreibe und kann meine Gedanken vor Gott verantworten.

    LG

    Elli ist offensichtlich blind vor "Hass" auf EGW. "Ganze Bücher abgeschrieben".... dazu braucht es viel, viel Zeit und Mut, vor allem aber Böswilligkeit. Elli kennt EGW gar nicht als Menschen, vor allem als eine demütige, tief gläubige Frau. Aber vor allem kennt sie ihr Werk nicht, was sie (Elli) schreibt entspricht nicht der Wahrheit. Elli, schlag, ,bitte, nicht um dich, du tust nur dir selber schaden. Ich meine es gut.

    .
  • Yppsi schrieb:

    Das mit dem Verteidigen ist ja anständig.
    Nur solltest du dann die Vorwürfe auch entkräftigen können, und nicht rechtfertigen wollen!

    Falsch!!! Der Ankläger steht in der Beweispflicht !!!!!!!!!!!

    Wenn jemand behaupten würde, du bist ein Lügner und Betrüger höchsten Grades. Was würdest du tun? Beweise bringen, dass du es nicht bist, oder Beweise verlangen, die diese Anschuldigung rechtfertigen würden?? (rhet.)


    .

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

  • Stofi schrieb:

    Elli ist offensichtlich blind vor "Hass" auf EGW. "Ganze Bücher abgeschrieben".... dazu braucht es viel, viel Zeit und Mut, vor allem aber Böswilligkeit. Elli kennt EGW gar nicht als Menschen, vor allem als eine demütige, tief gläubige Frau. Aber vor allem kennt sie ihr Werk nicht, was sie (Elli) schreibt entspricht nicht der Wahrheit. Elli, schlag, ,bitte, nicht um dich, du tust nur dir selber schaden. Ich meine es gut.
    Niemand von uns kennt Frau White, die war bereits gestorben als wir geboren wurden. Man kann sich zwar intensiv mit dem Leben eines Menschen beschäftigen, aber es ist immer sehr schwierig jemanden so kennen zu lernen. Das die Frau gläubig war und Gutes im Sinn hatte streiten hier die wenigsten ab. Trotzdem darf man auch kritisch mit einer Person und vor allem ihren Schriften umgehen. Das würde auch den STA zu mehr Glaubwürdigkeit verhelfen. Ich finde es etwas fahrlässig wenn man das den einzelnen Geschwister überlässt, dann entstehen eben solch grosse Differenzen innerhalb der Gemeinschaft, wie man sie hier auch in Bezug auf Frau White feststellen kann.

    Liebe Grüsse
    DonDomi
  • Die Psychologie hier ist faszinierend. "Blind vor Hass", "vor Gott verantworten können", "Ankläger" ...

    Welche Beweise eigentlich? Wurde hier nicht schon gesagt, dass damals das copyright anders war und es keine Straftat im damaligen juristischen Sinne war?
    Welche Beweise für was? Es wurde doch bereits eingeräumt.

    Ich sehe nicht, dass Elli "blind vor Hass" wäre. Sie regt sich einfach nur auf. Sie hat ein bisschen Temperament und ist leider nicht so besonnen, wie der ganze Rest hier :whistling:

    Aber man kann sich wunderbar vorstellen, wie es dann in so ner Gemeinde laufen würde :D Der arme Kerl, der es wagen sollte, einen Einwand zu haben.

    Ich zweifle übrigens nicht daran, dass ein Engel zu ihr gesprochen hat.
    Ich zweifle auch nicht daran, was Mary Baker Eddy, Joseph Smith oder Charles Taze Russell gesehen und gehört haben.

    Es gibt das alles.
    Und der Maßstab ist tatsächlich nicht das (falsch verstandene) "sola scriptura", sondern der Maßstab ist die Liebe, der Geist Christi.
    und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
    (Psalm 23)
  • Stofi schrieb:

    Yppsi schrieb:

    Das mit dem Verteidigen ist ja anständig.
    Nur solltest du dann die Vorwürfe auch entkräftigen können, und nicht rechtfertigen wollen!
    Falsch!!! Der Ankläger steht in der Beweispflicht !!!!!!!!!!!

    Wenn jemand behaupten würde, du bist ein Lügner und Betrüger höchsten Grades. Was würdest du tun? Beweise bringen, dass du es nicht bist, oder Beweise verlangen, die diese Anschuldigung rechtfertigen würden?? (rhet.)


    .

    Ja ja, schon klar.
    Mir ist es auch egal, was ihr glaubt und was nicht.
    Wenn ihr meint, sie hätte diesselben Visionen erhalten, die vor ihr schon mal jemand hatte, dann glaubt´s halt.
    Aber vielleicht überlegt ihr mal, wie glaubwürdig das für andere rüberkommt?

    Solange Elli nicht fertig gemacht wird, kann Bogi im Nebel rumreden und Ben Salomo Keulen schwingen, solange sie wollen.