Endliche oder Endlose Höllenqualen?

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    • Christus kommt bald schrieb:


      mir ist nicht ganz klar, auf welcher biblischen aussage die vermutung beruht, dass die ungläubigen nach der 2. auferstehung ewig leben, in welcher form auch immer, denn:

      Die ewige Qual begründet sich auf Offenbarung 20,10 & 14-15. Die Schlussfolgerung ist, dass jeder der im Feuersee landet, ewig gequält wird. Dass Gott sie quält steht da nicht. Entscheidend ist, dass dieser Zustand endgültig ist. Die Erlösung des Menschen kommt nur durch Gott. Der zweite Tod ist ganz gewiss nicht als Erlösung zu verstehen, nur weil da möglicherweise nichts empfunden wird. Vielleicht ist der empfindungslose Zustand das, was die Bibel mit Qaul meint. Es wäre ein Paradoxon, aber die Symbolsprache der biblischen Gleichnisse wird dazu benutzt um das Unbeschreibliche vorstellbar zu machen.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • @Azatoth,

      deine Geduld scheint Früchte zu tragen. Langsam beginne ich dich zu verstehen!

      Azatoth schrieb:

      Die ewige Qual begründet sich auf Offenbarung 20,10 & 14-15. Die Schlussfolgerung ist, dass jeder der im Feuersee landet, ewig gequält wird. Dass Gott sie quält steht da nicht. Entscheidend ist, dass dieser Zustand endgültig ist. Die Erlösung des Menschen kommt nur durch Gott. Der zweite Tod ist ganz gewiss nicht als Erlösung zu verstehen, nur weil da möglicherweise nichts empfunden wird. Vielleicht ist der empfindungslose Zustand das, was die Bibel mit Qaul meint. Es wäre ein Paradoxon, aber die Symbolsprache der biblischen Gleichnisse wird dazu benutzt um das Unbeschreibliche vorstellbar zu machen.

      Im Griechesem steht hier das Wort Äon, statt Ewig. In anderen Bibeltexten wird es mit "Welt" Wettlauf mit dem Bösen" oder auch Zeitalter u.ä. übersetzt. Wörtlich heißt es in diemsem Text "in die Äonen der Äonen". Luther übersetzte den Text jedoch mit "von Ewigkeit zu Ewigkeit" Eventuell kommt die Idee mit der ewigen Qual daher?

      Äonen haben aber einen Abschluss. So heißt es z.b. in Hebräer 9, 26 Ende der Äonen, oder Vollendung der Weltzeiten, oder auch Vollendung der Zeitalter u.s.w. Dieses Ewig scheint also nicht 100% ewig zu sein.

      Was du unter Qual oder zweiter Tod verstehst, dass dies keine Erlösung ist, habe ich jetzt kapiert. Dieser Satz hat mir das klar gemacht: Der zweite Tod ist ganz gewiss nicht als Erlösung zu verstehen, nur weil da möglicherweise nichts empfunden wird.

      Auch ich verstehe den Zweiten Tod nicht als Erlösung. Aber eben auch nicht als ewig leiden müssen. Wie ich jetzt verstanden erst verstanden habe, du ja auch nicht.

      Danke für dein geduldiges Erklären. Langsam wirds ja doch ein Verstehen! :)

      LG Nachtperle
    • Nachtperle schrieb:

      Ich habe leider immer noch nicht begriffen, was "biologisch Leben" bzw. "Nichtbiologisch Leben" ist.

      Du benutzt für die Existenz des Geistes das Wort Leben, was aber falsch ist. Geist lebt nicht, Geist kann aber lebendig machen. Und zwar indem die Kraft des Geistes auf Materie einwirkt. Was daraus entsteht, nennt die Bibel lebendige Seele, was wir wiederum mit biologischem Leben bezeichnen können, da laut 1. Mose 9,4 ; 3. Mose 11,17 + 24 und 5. Mose 11,23 die Seele im Blut ist.
      Dass Gott als lebendiger Gott beschrieben wird, bedeutet nicht, dass er grundsätzlich aus durch Geist belebeter Materie besteht, sondern dass es sein eigener Geist ist, der den Menschen lebendig macht. Gott lebt im Menschen, und der Mensch in Gott (1. Johannes 3,24 ; 1. Johannes 4,13 + 16).



      In Jesaja wird von dem Messias gesprochen. Dass auf IHM der beschriebene Geist ruht. Was nicht ausgesagt wird, dass dieser Geist in alle Menschen "hineingelegt" wird.
      Wenn es das nicht aussagt, dann musst du dir wohl oder übel aussuchen, welchen Teil des Geistes Gottes du Adam zusprechen willst. Ich denke aber, dass man damit in weit größere Schwierigkeiten kommt, als Adam den gleichen Geist zuzugestehen, dem auch Christus zugeschrieben wird.

      Könntest du mir bitte die Bestätigung dafür an Hand der Bibel zeigen. Vielleicht verstehe ich die Texte besser als dich. Tut mir leid, aber ich verstehe deine Schreiben nicht. Ich frage nicht, weil ich dich an die Wand stellen oder recht haben will, sondern weil ich dich einfach nicht verstehe, dich aber gerne verstehen würde.
      Mein Verständis basiert auf Rückschlüssen. Gott hat nur einen Geist, den er in den Menschen hineinlegt. Es sind nicht viele getrennte Geister für sich. Mit getrennten Geistern wäre eine Einheit in Christus auch nicht möglich, ebenso wenig wie Jesu Einssein mit dem Vater.
      Die Aufspaltung des Geistes Gottes in den gottlosen Individuen, ist nur möglich, da jedes Individuum als eigenständige Einheit anderen Einflüssen ausgesetzt ist, und dem entsprechend geformt wird. Im Grunde sind sie ja alle gleich, nur eben verschieden ausgeprägt.


      Wohin geht der "Geist", der nach und nach verloren geht? Geht nur noch ein degenerierter Rest an Gott zurück?
      Gott verliert nichts, indem er seinen Geist in den Menschen hineinlegt. Deswegen holt er sich auch nichts Degeneriertes zurück. Und selbst wenn er sich am Ende etwas Degeneriertes zurück holen würde, so wäre der vorher verlorene Teil nicht wirklich verloren, sondern in Portionen schon zum Urheber zurück gekehrt.


      Ach, lassen wir das. Die Widersprüche sind mir einfach zu viele....
      Ich habe ja gesagt, dass meine Gedanken zum Thema nicht völlig Lückenfrei sind. Die eigentlichen Probleme die ich damit habe, hast du aber noch gar nicht erfasst, oder zumindest nicht angesprochen.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Nachtperle schrieb:


      deine Geduld scheint Früchte zu tragen. Langsam beginne ich dich zu verstehen!

      Das freut mich. Auch wenn nicht alle im Detail das gleiche glauben müssen, so finde ich es dennoch wichtig zu verstehen, warum jemand an das glaubt, was er glaubt, und auf welchen Grundlagen dies aufgebaut ist.
      Ich möchte noch mal betonen, dass ich mit keiner meiner Aussagen hier und sonst wo, irgendeine bestimmte Lehre vertrete. Ich halte nichts von Lehren. JEDE Bibelauslegung hat ihre Schwächen, aber das liegt nicht an der Bibel, sondern an uns. Na gut, dies ist vielleicht auch eine Lehre oder gar ein Dogma, aber eines was eigentlich alle Christen ausnahmslos teilen sollten.



      Im Griechesem steht hier das Wort Äon, statt Ewig. In anderen Bibeltexten wird es mit "Welt" Wettlauf mit dem Bösen" oder auch Zeitalter u.ä. übersetzt. Wörtlich heißt es in diemsem Text "in die Äonen der Äonen". Luther übersetzte den Text jedoch mit "von Ewigkeit zu Ewigkeit" Eventuell kommt die Idee mit der ewigen Qual daher?
      Der griechische Ausdruck "Äon der Äonen" kommt auch im hebräischen Text entsprechend vor. An zu vielen Stellen, um diese jetzt hier aufzuführen. Es gibt aber ein paar besondere Stellen, wo ganz klar ist, dass dies eben nicht eine begrenzte Zeit meint. Das Wort Äon ansicht ist zeitbetreffend. Wird in der Regel für begrenzte Zeitabschnitte gebraucht, weil nun mal alles in dieser Welt endlich ist. Das Äon der Äonen schliesst aber alle Zeitabschnitte in sich zusammen, woraus in der Summe ein nicht endender Abschnitt entsteht. Die Bibel gebraucht diesen Ausdruck nicht nur für die Dauer der Qual der Gottlosen, sondern auch für die Herrschaft Gottes durch Christus (z.B. Daniel 7,18 ). Ein jeder möge bei sich selbst entscheiden, ob er das Reich Gottes lieber endend oder nicht endend hätte.

      Ein weiterer ganz deutlicher Vers, der die Bedeutung des Wortes Äon heraus kristalisiert ist 2. Korinther 4,18. Hier stellt Paulus das Wort AiOnia dem Wort Proskaira gegenüber, welches vergänglich bedeutet.


      Äonen haben aber einen Abschluss. So heißt es z.b. in Hebräer 9, 26 Ende der Äonen, oder Vollendung der Weltzeiten, oder auch Vollendung der Zeitalter u.s.w. Dieses Ewig scheint also nicht 100% ewig zu sein.

      Das Äon, auch wenn es zeitbetreffend ist, ist unabhängig von der Länge der Zeitdauer. Es meint nur etwas vergängliches, wenn es auf sichtbare Dinge bezogen wird (nach der Logik von Paulus). Das ist meistens der Fall und die Vergänglichkeit bestimmt einen großen Teil unserer Wahrnehmung, weswegen man zu dem falschen Schluss kommen kann, dass Äon selbst immer etwas Endliches meinen muss. Den Umkehrschluss, dass es in der Ewigkeit kein Zeitempfinden mehr geben wird, halte ich für falsch. Das mag im gewissen Rahmen vielleicht auf Gott zutreffen, weil dieser unabhängig von der Zeit ist, aber nicht auf Geschöpfe die wir Menschen nach wie vor bleiben. Wir werden niemals gottgleich sein.


      Danke für dein geduldiges Erklären. Langsam wirds ja doch ein Verstehen! :)

      Danke auch an dich happymanx§
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • der feurige Pfuhl

      Nach meiner Interpretation der Heiligen Schrift ist die Hölle endlich, denn sie endet mit dem Zweiten Tod. Die Menschen, die in die Hölle kommen, haben an der Zweiten Auferstehung teil, die den Zweiten Tod zur Folge hat (Offb 21,8). Dies bedeutet, dass der Satan sterblich ist, sein Leben ist mit dem Zweiten Tod endgültig verwirkt.

      In der Offenbarung 20.10 heisst es nach Luther 1984:

      "...Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer
      und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie
      werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit...."
      Diesen Satz könnte man auch als Ewige Hölle interpretieren.
      "Ewigkeit" - das griechische Wort "aion" (= Äon) bezieht sich auf ein Zeitalter oder eine lange Zeit. Es muss nicht "für immer" bedeuten, sondern kann eine begrenzte Zeitspanne sein.

      Andererseits heisst es in Offb 20,14-15
      Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl.

      Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.

      Der feurige Pfuhl weisst auf eine endgültige Auslöschung hin.

      Ich persönlich meine, dass es im Widerspruch zur Liebe Gottes steht, wenn Menschen im ewigen Glück auf einer neuen Erde leben, während Gott gleichzeitg eine ewige Folterkammer unterhält, in der gequält wird. Das wäre pervers. Die katholische Kirche geht aber davon aus, soweit ich weiss.

      In der Offenbarung 21,8 heisst es:
      Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen
      und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem
      Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

      Ich persönlich kann mir aber nicht vorstellen, dass Gott willkürlich Menschen (etwa die willkürliche Selektion in der "Auschwitz-Rampe") in den feurigen Pfuhl wirft und anderen das ewige Leben auf einer neuen Erde schenkt, die ihm genehm sind. Meines Erachtens ist es nicht Gott, der die Menschen "verurteilt", sondern der Mensch schließt sich selbst von Gott aus. Damit schafft sich der Mensch in der Verweigerung, in der Ablehnung Gottes seine eigene Hölle. Es ist der Mensch selbst, der sich vom ewigen Leben bei Gott ausschließt, weil der Mensch mit Gott nichts zu tun haben will, weil er den Versprechen Satans glaubt: Ihr werdet selbst sein wie Gott und wissen ! (1. Mose 3,4). Der Mensch will ewig leben, aber ohne Gott und wissen, was Gott weiss und sich sein eigenes Paradies ohne Gott schaffen. Was dabei herauskommt, hören wir ja tagtäglich in den Tagesnachrichten: Unwetter- und Klimakatastophen, Kriege, Kriminalität, Hunger usw.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 10Veith2010 ()

    • Kommen kleine Kinder in die Hölle ?

      Dumme Fragen gibt es ja bekanntlich nicht. Fragen kann man alles.

      Also, was passiert mit den etwa 3 Millionen Kleinkindern unter 5 Jahren, die jedes Jahr weltweit den Hungertod sterben (eine Milliarde Menschen hungert ständig, Tendenz steigend) ? Sie haben alle nie irgendetwas von Jesus Christus oder der Bibel oder dem Evangelium gehört - sind sie verloren ? Erwartet sie die zweite Auferstehung und der zweite Tod ? Die Kinder sind ja einen vermeidbaren Tod gestorben, sie sterben aufgrund der Hartherzigkeit der Menschen (Lukas 11,13; Markus 3,5) und ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott ihnen nicht die erste Auferstehung zum Ewigen Leben zuteil werden lässt (Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes - Matthäus 10,14).

      Wären Leute wie Heinrich Himmler, Roland Freisler oder Ilse Koch (soll aus der Haut von Juden Lampenschirme gefertigt haben) nicht verloren gewesen, wenn sie als Kleinkinder gestorben wären, als sie noch "unschuldig" waren ? Waren sie mit Bosheit geboren ? Ich denke, sie waren unschuldig, sind aber im Laufe ihres Lebens "entartet" und "pervertiert", weil sie sich gegen Gott wissentlich und willentlich dem Bösen hingegeben haben und damit haben sie sich selbst von der Ewigkeit mit Gott ausgeschlossen und ihre eigene Hölle geschaffen. Leider, auch ihre Intelligenz hat sie nicht davor bewahrt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 10Veith2010 ()

    • Hallo zusammen,

      Das Ende des gegenwärtigen Erdzeitalters wird durch die Neue Erde bzw. den "feurigen Pfuhl" markiert. Aus hitzigen Debatten, u.A. im Forum livenet.ch, weiß ich, dass ein recht großer Teil der evangelikalen Mitchristen an eine von Natur aus unsterbliche Seele glaubt, so wie die alten Griechen, Babylonier und Ägypter. Folgerichtig glauben sie dann auch an einen feurigen Pfuhl, der endlos brennen wird, genau so, wie die Neue Erde endlos sein wird. Und sie begründen das mit der Aussage "von Ewigkeit zu Ewigkeit". Dies betrifft graße Teile der Baptisten, der Brüdergemeinden und der Pfingstler, also alle Dispensationalisten/Darbysten. Keiner konnte aber bis heute sagen, wo denn geografisch der ewige "feurige Pfuhl" angesiedelt wird.

      Im alten Rom betrug die Regierungszeit der Kaiser ein "Aion". Das war dann manchmal nur ein Jahr oder zwei, mal auch 20 oder 30 Jahre. "Aion" bezieht sich auf einen undefinierten Zeitraum, dessen Länge durch das Subjekt bestimmt wird, auf dass er sich bezieht.

      Bezieht sich "Aion" auf Gott, dann bedeutet es "ohne Anfang und Ende". Bezieht es sich auf die Menschen, so kommt es darauf an, wie wir den Menschen verstehen: mit oder ohne unsterbliche Seele.

      Ohne unsterbliche Seele brennt der feurige Pfuhl so lange, wie es Brennmaterial gibt (die Gottlosen und der Satan), mit "unsterblicher" Seele brennt er natürlich ohne Ende.

      So hängt es von unseren Vorstellungen ab, wie lange er brennt.

      Die bekanntesten protestantischen Bibelausleger der letzten 150 Jahre glauben übrigens nicht an eine unsterbliche Seele, sondern halten dies historisch für eine heidnische Philosophie.. Auch unter katholischen Dogmatikern gibt es hin und wieder eine solche Stimme. Doch Herr Ratzinger soll auf eine Anfrage geantwortet haben: Das könne man dem "kleinen Katholiken" nicht antun und die unsterbliche Seele abschaffen.

      L G v. benSalomo
    • "Und Gott,der HERR,bildete den Menschen,Staub vom Erdboden,und hauchte in seine Nase den Odem des Lebens;und der Mensch wurde eine lebendige Seele."(1.Mo.2,7(ÜELB))Also wäre die Seele sterblich.
      In Pred.12,7 heißt es:...und der Staub zur Erde zurückkehrt,so wie er gewesen ist,und der Geist zu Gott zurückkehrt,der ihn gegeben hat." (ÜELB)Wenn Geist mit Seele gleichgesetzt wird,kann die Seele unsterblich werden.
    • binich schrieb:

      "Und Gott,der HERR,bildete den Menschen,Staub vom Erdboden,und hauchte in seine Nase den Odem des Lebens;und der Mensch wurde eine lebendige Seele."(1.Mo.2,7(ÜELB))Also wäre die Seele sterblich.
      In Pred.12,7 heißt es:...und der Staub zur Erde zurückkehrt,so wie er gewesen ist,und der Geist zu Gott zurückkehrt,der ihn gegeben hat." (ÜELB)Wenn Geist mit Seele gleichgesetzt wird,kann die Seele unsterblich werden.
      Da außer Gott niemand und nichts Unsterblichkeit hat, ist es gar nicht möglich, dass die Seele unsterblich ist.
      Vorausgesetzt, wir glauben der Bibel!

      1. Timotheus 6,
      14. dass du das Gebot unbefleckt, untadelig haltest bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus, 15. welche uns zeigen wird zu seiner Zeit der Selige und allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, 16. der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.

      ***
    • Die Katholiken "befördern" die Toten

      Die katholische Kirche vertritt die Auffassung, dass die Toten spuken, wenn sie gestorben sind. Das heisst, beim Sterben wird das Fenster geöffnet, damit die Seele aus dem Fenster rausfliegen kann und dann geistert die Seele körperlos als Gespenst umher. Die Katholiken "befördern" die Toten ja sogar, sprechen sie heilig und selig und erheben sie zu Kirchenlehrern. Die adventistische Auffassung überzeugt mich mehr: Die Menschen sterben und subjektiv auferstehen sie zum Ewigen Leben so als seinen sie vom Sprungturm ins Wasser gesprungen und wieder aufgetaucht. Subjektiv erleben sie die Zeit zwischen Tod und erster Auferstehung nicht. Aber bis zu ersten Auferstehung sind die Toten tot. Dies bedeutet, es ist Ruhe, Stille, was auch der Alltagserfahrung entspricht. Ich habe noch nie Kontakt zu Verstorbenen gehabt. Sie sind so als seien sie bewußtlos, sie nehmen nichts war. Man wird bewußtlos, wenn man stirbt, man geht in die Ruhe, Stille hinüber bevor es wieder richtig losgeht. Die Sterbenden versinken nicht in das Nichtsein, nicht in die Nicht-Existenz, sondern es ist eher wie eine Art "Verpuppung einer Raupe" bevor sie sich zum Schmetterling entwickelt. Alle Aktivität hört scheinbar auf. Man braucht ja nur auf den Friedhof zu gehen - alles ist still. Sie ruhen aus vom Leben, das ist ihr gutes Recht. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Gestorbenen endgültig vernichtet und ausgelöscht sind, sondern sie werden auferstehen für uns in der Zukunft so wie aus dem stillen toten Winter das laute lebendige Frühjahr wird. Was unmöglich ist bei den Menschen ist möglich bei Gott (Lukas 18,27).

      Als ich dies einem Sterbenden erzählte, war er einerseits enttäuscht, weil er auf ein "Leben nach dem Tode" gehofft hat, andererseits wollte er aber auch nicht als unerlöste Seele in einer U-Bahn oder einem Haus spuken (vgl. den US-Film "Ghost - Nachricht von Sam" mit Patrick Swayze oder die Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross).

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von 10Veith2010 ()

    • Der Mensch schafft sich seine Hölle selbst

      Erleben die Menschen nach der "zweiten Auferstehung" die Hölle ?. Ich meine nicht, es ist nur die endgültige Trennung von Gott, der Ausschluß von der ersten Auferstehung und der Ausschluß zum Ewigen Leben in Fülle mit Gott, was mit dem zweiten Tod endet. Denn was soll da noch Schlimmeres kommen als das, was sich die Menschen bisher an Leid selbst zugefügt haben ? Der Mensch hat sich die Hölle bisher stets selbst geschaffen. Es gab viele "Höllen", die sich der Mensch selbst geschaffen hat und der Satan hätte es bestimmt nicht besser gekonnt. Die Menschen sind Meister darin, sich ihre eigene Hölle zu schaffen und sich in der Verneinung Gottes auf ewig auszuschließen von der Gemeinschaft mit Gott. Beispiel unter unzähligen Beispielen sind: Auschwitz, Verdun, Hiroshima, Vietnam usw.
    • Hallo, lieber Veith

      Ich finde Deine Erklärung sehr einleuchtend. Jesus sagt aber im Gleichnis, dass die Verlorenen ins "ewige Feuer" gehen, in die "Finsternis mit Heulen und Zähneklappern" hinaus geworfen werden oder in der Offenbarung, dass sie im "feurigen Pfuhl" enden.
      Es handelt sich beim Gericht also nicht etwa um ein bloßes Ausgeschlossen-sein vom ewigen Leben in Herrlichkeit, sondern schon auch um eine begrenzte Zeit, in der die auferlegte Strafe des Gerichts "gebnüßt" werden muss, ehe die endgültige Auslöschung eintritt.

      Übrigens hat die katholische die Lehre von der unsterblichen Seele erst 1512 auf einem Laterankonzil als Dogma auf genommen. Es ist den führrenden Geistlichen dort einschließlich dem gegenwärtige Papst klar, dass es sich um ein Dogma handelt, das so gut wie gar nicht biblisch begründbar ist. Es hat auch den einen oder anderen Papst gegeben, der die unsterbliche Seele verneint hat, sich aber nicht durchsetzen konnte. Denn an dieser Lehre hängen viele gute Geschäfte.

      LG v. benSalomo.
    • RE: Hallo, lieber Veith! DIE SEELE IST UNSTERBLICH!

      benSalomo schrieb:


      Übrigens hat die katholische Kirche die Lehre von der unsterblichen Seele erst 1512 auf einem Laterankonzil als Dogma aufgenommen. Es ist den führenden Geistlichen dort einschließlich dem gegenwärtige Papst klar, dass es sich um ein Dogma handelt, das so gut wie gar nicht biblisch begründbar ist.

      LG v. benSalomo.


      Von wegen ! Es gibt 35 Bibelstellen für die Unsterblichkeit der Seele, die ich später mal veröffentlichen werde! Die Unsterblichkeit der Seele ist Lehre unseres Heilandes Jesus Christus!!! Ab wann ist es eine Lehre? Wenn es in der Bibel mind. 3 Bibelstellen dazu gibt:

      Bibelstelle

      1. Matthäus 10,28 sagt Jesus: "Hütet euch vor denen, die die Seele nicht töten können!"


      Bibelstelle

      2. Lukas 16,19ff: "Zustandsbeschreibung von Hades = Ort der Qual (wohl Fegefeuer!) und "Abrahams Schoß" symbolisch für Himmel, wo die Toten volles Bewußtsein im Jenseits haben!"


      Bibelstelle

      3. Lukas 23,43 sagt Jesus zum Schächer am Kreuz: "Ich sage dir: Heute noch, wirst du mit mir im Paradiese sein!"



      Die AT-Stellen, welche die STA anführen ums Gegenteil zu beweisen, müssen hinter den Worten unseres Heilandes zurück stehen!
      WAS JESUS SAGT GILT!!! :!:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      Von wegen ! Es gibt 35 Bibelstellen für die Unsterblichkeit der Seele, die ich später mal veröffentlichen werde! Die Unsterblichkeit der Seele ist Lehre unseres Heilandes Jesus Christus!!! Ab wann ist es eine Lehre? Wenn es in der Bibel mind. 3 Bibelstellen dazu gibt:

      :!: Als erstes: 1.Tim, 6,14-- " ... daß du das Gebot unbefleckt und untadelig bewahrst bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus,

      ......., der König der Könige und der Herr der Herrschenden,der allein Unsterblichkeit hat,.... "


      Norbert Chmelar schrieb:

      Bibelstelle
      1. Matthäus 10,28 sagt Jesus: "Hütet euch vor denen, die die Seele nicht töten können!"

      :!: .....Fürchtet vielmehr Gott, der Leib und Seele in der Hölle vernichten kann."

      Du kannst nicht mit einer Hälfte eines Textes deine Theorie beweisen wollen, in dem du die andere Hälfte ignorierst. Mit dieser Methode kannst du JEDE Theorie oder JEDEN Glauben "beweisen". Dabei kann aber niemals die alleinige Wahrheit Gottes ergründet (und erkannt) werden.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Bibelstelle
      2. Lukas 16,19ff: "Zustandsbeschreibung von Hades = Ort der Qual (wohl Fegefeuer!) und "Abrahams Schoß" symbolisch für Himmel, wo die Toten volles Bewußtsein im Jenseits haben!"

      :!: Ist die Geschichte also nur eine Fabel, eine Symbolsprache? Naja, sicher schon, denn wie kann der Himmel und die Hölle so dicht nebeneindander "wohnen"? Alles nur Symbolisch, schön, dass du es selber erkannt hast.


      Norbert Chmelar schrieb:

      Bibelstelle
      3. Lukas 23,43 sagt Jesus zum Schächer am Kreuz: "Ich sage dir: Heute noch, wirst du mit mir im Paradiese sein!"


      :!: Na und? Wo ist hier ein Beweis für die unsterbliche Seele? (i.Ü. dieses wurde hier erst neulich durchgekaut)



      Norbert Chmelar schrieb:

      Die AT-Stellen, welche die STA anführen ums Gegenteil zu beweisen, müssen hinter den Worten unseres Heilandes zurück stehen!
      WAS JESUS SAGT GILT!!! :!:


      :!: Joh. 12, 49-50 "Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll.Und ich weiß, daß sein Gebot ewiges Leben ist. Darum, was ich rede, das rede ich so, wie der Vater es mir gesagt hat."


      .
    • na ja, seien wir doch mal ehrlich,

      wenn die Vorstellung von Hölle keine ewige Qual bedeuten würde,

      wie abschreckend wäre sie dann eigentlich noch für jemanden, der sowieso des Lebens müde ist ?
      Ist das aber relevant? Die Motivation, mit Gott zusammen leben zu wollen, sollte sich nicht auf Angst vor ewiger Höllenqual gründen, sondern auf Liebe zu Gott. Johannes sagt, dass da, wo die Liebe ist, hat die Angst keinen Platz.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Ghasel schrieb:

      ... na ja, seien wir doch mal ehrlich,
      wenn die Vorstellung von Hölle keine ewige Qual bedeuten würde,
      wie abschreckend wäre sie dann eigentlich noch für jemanden, der sowieso des Lebens müde ist ?
      Offenbart noch mehr die Liebe Gottes. Außerdem, wenn alle Menschen Jesus und das meue Jerusalem sehen werden, wird die Lebensmüdigkeit auch ein Ende haben.
    • Jacob der Suchende schrieb:

      ... Die Motivation, mit Gott zusammen leben zu wollen, sollte sich nicht auf Angst vor ewiger Höllenqual gründen, sondern auf Liebe zu Gott. Johannes sagt, dass da, wo die Liebe ist, hat die Angst keinen Platz.

      ... das sehe ich genauso,
      warum also sollte es dann überhaupt eine 'Hölle' geben?
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)