Der Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens

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    • Seeadler schrieb:

      Nun, ich behaupte hier und jetzt: Es gäbe weder Gott noch Satan, wenn ICH nicht wäre!

      Ist das nicht ein sehr EGOzentrischer Ansatz? Ich für meinen Teil sage nicht, dass wenn ich nicht lebe, dass es dann weder Gott noch Satan gibt. So wichtig bin ich dann doch nicht.
      Für mich persönlich macht es natürlich einen Unterschied, ob ich bin oder nicht bin. Aber das ist irgendwie eine Binsenweisheit.

      Aus meiner Sicht ist sowohl Satan als auch der Mensch verantwortlich für das, was der Mensch verbockt. Denn Satan hat durch seinen Aufruhr die Grundlage geschaffen, aber jeder Mensch muss immer noch selbst das Böse tun. Für mich sind das 2 Verantwortlichkeiten für eine Tat.

      Vice versa funktioniert das ja auch. Das Gute, das ich zwar nicht will, aber dennoch tue (um Paulus ein bisschen zu strapazieren), das tut ja auch der hl. Geist durch mich und ich mit dem hl. Geist. Das heißt dafür gibt's dann auch 2 Verantwortlichkeiten. Der hl. Geist bringt einen auf eine Idee und man übelegt sich's und setzt es dann um.

      Satan ist da halt nicht so kulant. Der fragt nicht, der verführt einfach. Und wenn jemand mal ein bisschen nachgibt (freie Willensentscheidung...schlußendlich), dann kommen manche Menschen so weit, dass sie sogar gezwungen sind zu tun, was er will.

      Das ist halt meine Sicht
    • Wie wäre die Geschichte wohl ausgegangen, wenn Adam und Eva sofort
      "Buße" getan hätten und sich selber die Schuld gegeben hätten? Aber das
      ist nur Spekulation...
      Bemo, da bin ich mir eben mittlerweile nicht mehr so sicher, ob dies nur Spekulation ist, oder ob uns hier die "Schrift", respektive Gott auffordert, genau das zu tun, diesen anderen Weg zu beschreiten, der hier als Spekulation "angeboten" wird. Weg eben von der Schuldzuweisung, hin zur Schulderkenntnis. Dies scheint jedoch dem Menschen unheimlich schwer zu fallen - somit bekommt dann auch Satan immer mehr Macht, weil wir ihm durch diese Schuldzuweisung genau diese Macht geben.

      Denn, und ich denke, hier wirst du mir eventuell recht geben können, im Gegensatz zu Gott ist es Satan eben nicht möglich (und dies ist der gravierende Unterschied zwischen deinem Betrachtungsangebot und meiner aussage im vorigen Post) direkt, unmittelbar auf den Menschen einzuwirken, er braucht stets irgendwie ein "Medium", oder auch ein Aufhänger, auf den er aufmerksam machen kann und durch den er dann zu verführen imstande ist. Gott hingegen kann den Menschen direkt ins Herz geben (er kann aus einem steinernen Herz ein fleischliches machen) Siehe auch die aussage Jesu, "ich werde es in euer Herz schreiben". Satan kann dies nicht!
      Aus diesem Grund habe ich an stelle der Schlange (wie auch immer) einen Pornoschuppen, ein protziges Auto und eine Dirne hin gestellt - es macht da keinen unterschied, ob ich hier Satan personifiziere ihm irgendwie Gestalt gebe, oder eben jenes "Medium" verwende, durch das er Einfluss auf mich nehmen kann - weil er hier auch weniger den Geist beeinflussen kann, als vielmehr das Fleisch, welches dem natürlichen Trieb dem Instinkt unterworfen ist und somit dem Geist zunächst einmal "widerspricht" (siehe Paulus: mein Geist ist willig, jedoch mein Fleisch ist schwach! - die Aussage schlechthin)

      Die Bibel beschriebt hier im Sündenfall das, was der Mensch tut, was er projiziert, sie setzt Satan an der Stelle hin, wo eigentlich unsere eigene Schuld sein sollte.

      Gruß
      Seeadler
    • Tricky

      Ist das nicht ein sehr EGOzentrischer Ansatz? Ich für meinen Teil sage
      nicht, dass wenn ich nicht lebe, dass es dann weder Gott noch Satan
      gibt. So wichtig bin ich dann doch nicht.

      Für mich persönlich macht es natürlich einen Unterschied, ob ich bin oder nicht bin. Aber das ist irgendwie eine Binsenweisheit.
      es ist ein eigozentrischer Ansatz! Natürlich existiert diese Welt nur durch meine Gegenwart. Satan, genauso wie Gott gibt es in dem Moment, wo es mich gibt. Gibt es mich nicht, so gibt es auch die Welt nicht, gibt es weder Gott noch Satan.

      Alles, was existiert, was wir in unser Bewusstsein holen, existiert, weil wir es in unser Bewusstsein holen können. Es spielt keine Rolle, was wäre wenn, wenn ich nicht wäre - es ist nun mal so, dass ich bin, und deshalb auch Gott ist und Satan ist. Es geht hier nicht um Wichtigkeit meiner Person, es geht hier um die Existenz all dem, was Gott für MICH geschaffen hat.

      Wie wichtig nehme ich das, was ich wahrnehme und wie wichtig wird das, was ich nicht wahrnehme mir aber gesagt wird?. was passiert mit dem, was ich wahrnehme was mich umgibt, wenn ich meinen Blick immer mehr auf etwas richte, was ich nicht wahrnehmen kann... wovon ich allenfalls etwas lesen kann, und von dem dann noch verlangt wird, das, was ich lese soll ich glauben. Was passiert dann mit der wahrnehmbaren Welt, in der ich mich befinde?

      Seeadler
    • Seeadler schrieb:

      Bemo, da bin ich mir eben mittlerweile nicht mehr so sicher, ob dies nur Spekulation ist, oder ob uns hier die "Schrift", respektive Gott auffordert, genau das zu tun, diesen anderen Weg zu beschreiten, der hier als Spekulation "angeboten" wird. Weg eben von der Schuldzuweisung, hin zur Schulderkenntnis. Dies scheint jedoch dem Menschen unheimlich schwer zu fallen - somit bekommt dann auch Satan immer mehr Macht, weil wir ihm durch diese Schuldzuweisung genau diese Macht geben.
      Da verstehst du mich ein bisschen falsch ;) Mit Spekulation meine ich, das wir nicht sagen können, wie die Menschheitsgeschichte ausgesehen hätte, wenn Adam+Eva sofort Buße getan hätten. Das sich Gott Buße wünscht, steht ausser Frage und darüber will ich auch nicht spekulieren. "Wahre" Buße ist aber meiner Meinung nach nur möglich, wenn es auch eine "wahre" Schulderkenntnis gibt (ich denke, das ist vielfach in der Bibel durch authentische Lebensgeschichten belegt). Hier sind wir wieder bei dem Punkt, dass der Mensch diese "Schuld" weiter schiebt und sie nicht bei sich selber sucht. Er will damit seiner Verantwortung aus dem Weg gehen, damit er nicht etwas an sich ändern muss. Das ist meiner Meinung nach auch der Grund, weshalb es dieses ganze Schlammassel hier auf der Erde gibt. Und wenn der Mensch dann doch mal diese "Schulderkenntnis" gewinnt (oder geschenkt bekommt?), dann gibt es immer noch zwei Möglichkeiten, sich zu ändern: Mit Gottes Hilfe oder ohne Gottes Hilfe. Und auch hier entscheiden sich viele Menschen für den falschen Weg.

      Seeadler schrieb:

      Denn, und ich denke, hier wirst du mir eventuell recht geben können, im Gegensatz zu Gott ist es Satan eben nicht möglich (und dies ist der gravierende Unterschied zwischen deinem Betrachtungsangebot und meiner aussage im vorigen Post) direkt, unmittelbar auf den Menschen einzuwirken, er braucht stets irgendwie ein "Medium", oder auch ein Aufhänger, auf den er aufmerksam machen kann und durch den er dann zu verführen imstande ist. Gott hingegen kann den Menschen direkt ins Herz geben (er kann aus einem steinernen Herz ein fleischliches machen) Siehe auch die aussage Jesu, "ich werde es in euer Herz schreiben". Satan kann dies nicht!
      Heißt das, Satan will uns durch "Argumente" überzeugen, während Gott uns manipuliert? Satan macht uns Angebote, die wir ablehnen oder annehmen können, während Gott uns ohne unser Einverständnis sein Gesetz ins Herz schreibt oder schon geschrieben hat? Du muss mir das mal genauer erklären. Ich kann mir schon vorstellen, dass wir sowohl von Satan "geformt" werden können, als auch von Gott. Die Frage ist doch, wen/was lassen wir wie oft und wie lange in unser Herz? Hier liegt meiner Meinunng nach nach die Verantwortung, die wir haben! Ich glaube nicht das Gott uns zu etwas zwingt.

      Seeadler schrieb:

      Aus diesem Grund habe ich an stelle der Schlange (wie auch immer) einen Pornoschuppen, ein protziges Auto und eine Dirne hin gestellt - es macht da keinen unterschied, ob ich hier Satan personifiziere ihm irgendwie Gestalt gebe, oder eben jenes "Medium" verwende, durch das er Einfluss auf mich nehmen kann - weil er hier auch weniger den Geist beeinflussen kann, als vielmehr das Fleisch, welches dem natürlichen Trieb dem Instinkt unterworfen ist und somit dem Geist zunächst einmal "widerspricht" (siehe Paulus: mein Geist ist willig, jedoch mein Fleisch ist schwach! - die Aussage schlechthin)
      So richtig versteh ich dich hier nicht, aber egal ;) Ich kann dazu nur soviel sagen, dass auch Gott sich verschiedenen "Medien" bedient. Wir sehen hier meist nur seine "Werkzeuge" und deshalb fällt es uns (und vorallem Ungläubigen!) vielleicht auch so schwer eine Person dahinter zusehen?

      Seeadler schrieb:

      Die Bibel beschriebt hier im Sündenfall das, was der Mensch tut, was er projiziert, sie setzt Satan an der Stelle hin, wo eigentlich unsere eigene Schuld sein sollte.

      Das sehe ich nicht so. Ich kann aus dem Sündenfall nicht herraus lesen, das diese Schlange der Vorstellungskraft Adams bzw. Evas entspringt. Für mich schildert die Bibel im Sündenfall drei Parteien, die durch reale Personen vertreten werden. Gott, Menschheit und Satan. Die Bibel macht mir hier nicht deutlich, dass die Schlange nur eine Einbildung (oder erlogene Ausrede) Adams oder Evas ist. Aber mal angenommen, die Schlange wäre nur das Produkt der Phantasie Evas, wieso konnte sie dann auch von Adam wahrgenommen werden? Ich halte es für unwahrscheinlich das beide den gleichen "Traum" hatten und halte die Schlange daher auch für real.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • ich möchte hier noch einmal kurz auf Armins Post eingehen, der mich schon zwei seiten vorher etwas fragte

      hallo Armin,
      Wie denkst Du über die Thesen von Drewermann - sind sie Dir vertraut?
      ehrlich gesagt, ich kenne seine Thesen nicht, bin aber schon ein paar mal auch von anderer Seite angesprochen worden, ob ich ihn kennen würde, weil ich offensichtlich ähnliche Gedanken anspreche. Vielleicht tue ich ihm unrecht, aber er ist mir nicht sonderlich symphatisch - ich kann dir nicht einmal sagen, warum.
      Wen ich dagegen gut finde, und der aus seiner Religionsgemeinschaft "heraus geschmissen" wurde ist "Willigis Jäger", falls dir der Name etwas sagt. Offensichtlich habe ich so einen Draht ausgerechnet zu etwas exaltierten Gestalten...
      Willigis Jäger befasst sich vor allem mit dem mystischen, geistigen Aspekt des Glaubens. Meine Intention ist die direkte Umsetzung dessen, was in der Schrift unmittelbar auf den Menschen angewendet werden kann, in biologischer und geistiger Weise. Es steht mir nicht zu, darüber zu befinden, ein Urteil abzugeben, ob etwas historisch wahr ist oder nicht - und dies ist für mich auch nicht so sehr von Bedeutung. ich glaube vor allem, dass alles in der Schrift mit dem Wesen des Menschen zu tun hat, mit seiner Natur, mit seiner Psyche ebenso wie mit seiner physischen Beschaffenheit, seinem Instinkt, seinem Trieb usw... Darum frage ich ja auch, was hat dre Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis mit uns selbst zu tun. In wieweit sind sie Bestandteil unserer physiologischen Beschaffenheit.
      Mein erster Gedanke zum Beispiel in Beziehung zum Baum der Erkenntnis war, dass dieser etwas mit unserer DNA bzw. DNS zu tun hat. Sozusagen die "Entschlüsselung des Lebens". Mit anderen Worten, der Sündenfall ereignete sich auf der Basis der Codierung des Lebens schlechthin, weshalb dann davon ausgegangen werden kann, dass dies nun mal ein fester Bestandteil unserer Entwicklung ist, und jeder Mensch dies für sich durchlebt. Wir alle, jeder Adam, jede Eva, ob Gestern, Heute oder Morgen, werden mit diesem "Sündenfall" in individueller weise konfrontiert - so, wie auch das erste Menschenpaar.
      Grundsätzlich meine ich, der Baum des Lebens hat etwas mit der physischen Entwicklung des Menschen zu tun, während der Baum der Erkenntnis die psychische Entwicklung betrifft, oder eben auch die Seele, den Geist. Der Baum der Erkenntnis kennzeichnet den Scheideweg des Menschen an der Schwelle zur weiteren Entwicklung, unabhängig von Gott, so, wie ja dann auch Eva als die Mutter der Lebenden bezeichnet wird, also der Kreislauf des Lebens ohne dem Schöpfergott....

      aber ich denke, ich werde da noch näher darauf eingehen....

      Gruß
      seeadler
    • Bemo schrieb:

      Es ist schon manchmal verrückt: Ich höre gerade "zufällig" folgende Predigt von Emilio Knechtle:
      stanet.ch/biel/files/von_eden_zu_eden_i.mp3
      Kurioserweise passend zum Thema....

      eine phantastische Predigt. Von wann ist diese Predigt? Als ich von ihm hörte, das war vor 25 Jahren, von dieser Zeit habe ich auch noch Abschriften von seinen Predigten, die mir jemand schenkte. Ich glaube, von dieser Predigt habe ich ebenfalls eine mittlerweile vergilbte Abschrift.

      was ich darin auch interessant fand, und was ich ebenfalls mal in meiner Zeit als ich hin und wieder selbst predigte, erwähnte (hier in diesem Tonabschnitt etwa in Minute 20) dass es mehrere Erden gibt und gab... eine Theorie, die ich schon vor mehr als 25 Jahren vernahm und die ich mir auch aneignete. Er betont das gleich an mehreren stellen. Auch die tatsache, dass Jesus auch dort erschienen wäre, wenn sie dort ebenso gesündigt hätten....

      wie gesagt, eine phantastische Predigt, die mich an Alte Zeiten erinnerte. Ich danke dir dafür!

      Gruß
      Seeadler
    • Seeadler schrieb:

      hallo Bemo, Don Domi und Tricky

      ist für euch Satan eine subjektive Figur oder eine objektive Gestalt?

      Wann und in welcher Form hat EUCH Satan schon einmal verführt? Bitte objektiv zu beantworten versuchen - nicht mir, ich will es gar nicht wissen, sondern EUCH selbst. Könnt ihr zu 100% für euch sagen, dass war Satan!.... und nicht ihr selbst?

      Gruß
      Seeadler

      Hi

      Für mich ist Satan schon ein Wesen das existiert, seine genaue Form können wir jedoch nicht beschreiben. Jesus selbst wurde ja in der Wüste von Satan versucht. Warum steht das in der Bibel so, wenn es Satan nicht gibt. Allerdings ist es so, dass unseres Schwachheit die Angriffe Satans begünstigt. Ich mache ein Beispiel. Wenn ich mich mit beiden Händen an einem Geländer festhalte wird es schwierig sein, dass ich umfalle oder dass mich jemand zu Fall bringt. Wenn ich jedoch über ein Seil gehen muss, braucht es relativ wenig, dass ich runterfalle. Man darf Satan nicht als eine Entschuldigung für unserer Unvollkommenheit benutzen, aber er trägt dazu bei dass es schwieriger ist.
    • DonDomi schrieb:

      Hi

      Ob Satan ein gefallener Engel ist oder einfach sonst da war, können wir hier glaube ich kaum beantworten, dazu gibt die Bibel einfach zu wenig Fakten her, vielleicht ist die ganze Sache auch so schlimm, dass wir alle straucheln würden, wenn wir die Wahrheit wissen würden. [...]
      [...]

      Ich lese regelmäßig in meiner Bibel und Fachliteratur zur Bibel und muss sagen, dass die Bibel über "Teufel" und "Satan" relativ viel Information gibt.

      Wobei ich mit der Bibel den "protestantischen" Kanon meine und nicht die jüdischen, katholischen, orthodoxen oder weiteren Apokrypen, welche auch Information zum Thema vermitteln wollen...
      Zum Thema, - so nebenbei wird in so manchem Kapitel das von "Gericht" bzw. "Gerichten" sprich z.B. diese Information gegeben:
      2. Petrus 2,4a "Denn Gott hat selbst die Engel, die gesündigt haben, nicht verschont [...]"
      Judas 1,6a "Und Engel, die ihren Herrschaftsbereich (=Himmel?) nicht bewahrt, sondern ihre eigene Behausung verlassen haben, hat er zum Gericht des großen Tages mit ewigen Fesseln unter Finsternis verwahrt..."
      Siehe auch Brockhaus "Lexikon zur Bibel" zu "Teufel" und "Satan".

      Lg, franz

      PS: Die prophetischen Stellen (Offenbarung bzw. AT) die wahrscheinlich vom Satan/Teufel sprechen möchte ich mit dir nicht besprechen, da ich davon ausgehe, dass du das als "adventistisch" abkanzeln wirst. Und du da 3fach befangen bist (private Situation, NAK-Lehre, NAK-Praxis). Aber gerade als NAK'ler würde ich dir empfehlen dich genauer mit der Wirkung und Gefahr des Okkulten und Satans/Teufels zu beschäftigen (apelliere da an dein Selbststudium des echten Wortes Gottes).
      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • 2. Petrus 2,4 und Judas 1,6 bzw. der ganze Kontext drum herum behandelt das Thema Irrlehren und Irrlehrer. Die Stellen wo es um die sogenannten Engel geht, können auf 2 verschiedene Arten verstanden werden, ganze ohne mystische Engelswesen zurück greifen zu müssen.
      Beide genannten Bibelstellen sind nicht ganz einfach zu übersetzen, aber in 2. Petrus 2,4 steht auf keinen Fall, dass die sogenannten Engel in den sogennanten Tartarus der griechischen Mythologie hinabgeworfen wurden. Paulus schreibt zwar griechisch, das bedeutet aber nicht, dass er der griechischen Mythologie folgt. In dem Vers steht auch nicht das Wort Tartaros sondern tartarosas. Das ist ein Verb, was so viel bedeutet wie hinabstoßen oder versenken um selbst eins zu werden mit dem Ort wo man landet. Aber nicht allgemein von oben bezogen sondern mit deutlichem Bezug zu den Örtern die für gewöhnlich unter den Füßen der Menschen liegen. Das kann im Erdboden aber auch in den Meerestiefen sein.
      Die Bezeichnung Tartarus wird heute benutzt für den Weinstein, der sich bei der Lagerung des Saftes an den Gefäßwänden absetzt. Auf Menschen bezogen, meint dies die Leichnahme, welche durch Verwesung zurück zum Erdenstaub gehen.

      Meine Erklärung zu Tartaros werdet ihr so ausführlich wahrscheinlich nirgendwo sonst finden. Es ist das Ergebnis meiner eigenen Nachforschungen unter Zuhilfenahme des biblischen Urtextes, der Septuaginta und anderer griechischer Texte mit dem Ziel heraus zu finden, in welchem Kontext das Wort Tartaros und Deklinationen benutzt werden.
      Meiner Meinung nach sind gerade theologische Fachwörterbücher mit gesalzenen Preisen am wenigsten dazu geeignet, den wahren Sinn und Ursprung zu erkennen, weil diese, man glaubt es kaum, durch heidnische Mythologie (griechisch, babylonisch, christlich, ägyptisch etc.) vergiftet sind. Bei Gelegenheit werd ich an anderer Stelle weitere Beispiele dazu bringen.



      Jetzt ist immer noch nichz geklärt wen Petrus überhaupt meint. Es gibt nur eine Bibelstelle, aus welcher dies ganz klar hervor geht. Dies ist das Kapitel 4. Mose 16, wo es um den Abfall der Rotte Korahs geht. Korah war zusammen mit ein paar Untergebenen ein Irrlehrer, welcher das Volk zum Abfall von Gott anstachelte, und damit auch teilweise erfolgreich war. Letzten Endes sorgte Gott dafür, dass die gesamte Meute vom Erdboden verschluckt wurden, als sich dieser unter ihnen spaltete (Vers 31). Wie gesagt es geht in diesem Kapitel des Petrusbriefes um Irrlehrer im Kontext der Geschichten des alten Testaments.

      Judas greift in seinem Büchlein eigentlich ziemlich das genau auf, was Petrus schon sagte (oder Petrus bezieht sich auf Judas, was die Meinung der historisch kritischen Theologie ist). Entweder meint er mit "seinen" Engeln, die gleichem, die auch Petrus meint, also die Rotte Korahs, die ja einst zum Volk Israel gehörten, was, wenn man den Text griechischen Text analysiert, am wahrscheinlichsten ist, oder er bezieht sich auf das Fürstentum Israels, was mit Saul als erster menschlicher König seinen Anfang nahm, und als solches quasi dem Untergang geweiht war, wie man an so ziemlich allen Königen Israels sehen kann, weil es nur sehr wenige waren, die Gott folgten, wie man aus den Büchern der Chroniken und Könige entnehmen kann, aber auch letztendlich durch die Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier bewiesen ist, was ja nichts anderes als das Gericht am abgefallenen Israel war.

      Jetzt noch mal eine kurze Erklärung zum griechischen Text im Judasbrief. Judas spricht wörtlich davon, dass die sogenannten Engel ihren ersten oder obersten Zustand nicht bewahrten und ihren Heimatort verließen. Dieser erste Zustand kann sich darauf beziehen, dass die Rotte Korahs zuerst ja folgsam war, und später durch Verführung abfiel. Andererseits kann es auch oberster Zustand bedeuten, woraus einige Übersetzungen dann das Fürstentum gemacht haben. Das wäre zwar ein sprachlicher Spagat, aber auch nicht undenkbar in einer bildlichen Ausdrucksweise. Deswegen könnte hir auch das Fürstentum Israels gemeint sein, obwohl das nicht so ganz in den zeitlichen Kontext passt, bzw. in die Reihenfolge die Judas aufzählt.

      Die übliche Auslegung ist, dass sich sowohl Judas als auch Petrus auf die aus 1. Mose 6 bekannten Gottessöhne bezieht, die als mit Engelswesen gleichgesetzt, Schande mit Menschenfrauen trieben und dadurch Riesen oder Missgeburten gezeugt wurden. DIe Nephilim sind aber weder Riesen noch Missgeburten, sondern wörtlich Gefallene (Abgefallene) oder aber Fehlgeburten im Sinne von Totgeburten, denn dafür wird das Wort an anderen Bibelstellen benutzt. Eine Missgeburt gibt es vor Gott nicht. Gott verschmäht oder bestraft kein Lebewesen, für etwas für das es nichts kann. Denn nach dieser Auslegung hätten die Nephilim sich ja nicht selbst ins Leben gerufen.
      Obwohl die Bibel ja gar nicht sagt, dass die Nephilim aus der Verbindung der Söhne Gottes mit den Menschenfrauen hervorgingen. Wird doch gesagt, dass diese schon vorher da waren.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Seeadler schrieb:

      Bemo schrieb:

      Es ist schon manchmal verrückt: Ich höre gerade "zufällig" folgende Predigt von Emilio Knechtle:
      stanet.ch/biel/files/von_eden_zu_eden_i.mp3
      Kurioserweise passend zum Thema....

      eine phantastische Predigt. Von wann ist diese Predigt? Als ich von ihm hörte, das war vor 25 Jahren, von dieser Zeit habe ich auch noch Abschriften von seinen Predigten, die mir jemand schenkte. Ich glaube, von dieser Predigt habe ich ebenfalls eine mittlerweile vergilbte Abschrift.

      was ich darin auch interessant fand, und was ich ebenfalls mal in meiner Zeit als ich hin und wieder selbst predigte, erwähnte (hier in diesem Tonabschnitt etwa in Minute 20) dass es mehrere Erden gibt und gab... eine Theorie, die ich schon vor mehr als 25 Jahren vernahm und die ich mir auch aneignete. Er betont das gleich an mehreren stellen. Auch die tatsache, dass Jesus auch dort erschienen wäre, wenn sie dort ebenso gesündigt hätten....

      wie gesagt, eine phantastische Predigt, die mich an Alte Zeiten erinnerte. Ich danke dir dafür!

      Gruß
      Seeadler

      MIr stellen sich bei dieser Predigt eher die Nackenhaare auf. Herr Knechtle zitiert da einen angeblichen Propheten (ab ca. 19:40). Wer dieser Prophet ist, sagt er nicht, aber aus der Bibel hat er das nicht, obwohl er dieses suggeriert indem er anschließen aus der Bibel "andere" Texte zitiert. Ich habe diesen bibelfremdem Text mehrfach im Internet gefunden, hier der Auszug (leicht anders übersetzt) :

      „Der Herr hat mir auch einen Blick auf andere Welten gestattet. Es
      wurden mir Flügel gegeben, und ein Engel begleitete mich aus der Stadt
      zu einem großen und herrlichen Ort. Das Gras dort war frisch und grün,
      und die Vögel trillerten liebliche Lieder. Die Bewohner jenes Ortes waren
      verschieden groß; sie waren edel, majestätisch und lieblich. Sie
      spiegelten das Bild Jesu wider, und ihre Angesichter strahlten voll heiliger
      Freude, was ein Ausdruck der Freiheit und der Glückseligkeit des Ortes
      war. Ich fragte einen von ihnen, warum sie so viel anmutiger seien als die
      Bewohner der Erde. Die Antwort war: „Wir haben in vollkommenem
      Gehorsam nach den Geboten Gottes gelebt und sind nicht durch
      Ungehorsam gefallen wie die auf der Erde.“ Dann sah ich zwei Bäume,
      der eine sah aus wie der Baum des Lebens in der Stadt. Die Frucht beider
      sah wundervoll aus; aber von einem konnten sie nicht essen. Sie hatten
      Macht, von beiden zu essen, aber es war ihnen verboten, von dem einen
      zu essen. Dann sagte mein begleitender Engel zu mir: „Niemand an
      diesem Orte hat von dem verbotenen Baume gegessen; aber wenn
      sie davon äßen, würden sie fallen.“

      Quellen :
      hopeandmore.at/files/MP3/AK/M53/PP_M53.pdf
      m.egwwritings.org/publication.…=FS&lang=de&pagenumber=30
      das-ewige-evangelium.de/pdf-Da…Schriften%20von%20EGW.pdf

      So wie es scheint, basiert der Text auf Ellen White, orientiert sich aber nicht an dem, was in der Bibel steht, sondern an der Weisheit der jüdischen Kabbala speziell des Zohars. In diesen jüdischen Schriften werden mehrere Welten, so wie deren fremdartige Umgebung, Himmel und Bewohner beschrieben. Man kann dies z.B. hier lesen : gottwissen.de/koran/7welten.htm

      Die deutschen Texte die man dazu findet, scheinen fast immer Abschriften aus den Büchern Erich von Dänikens zu sein (Der Götterschock S.147 ; Zurück zu den Sternen S. 151- Ich besitze beide). Däniken gibt als Quellen uralte antiquarisch Bücher in der "Bibliothek der Pariser Sorbonne" an. Diese Bücher sind von französischen oder spanischen Juden verfasst, in ebenfalls diesen Sprachen, die Däniken wohl beherrscht, und die Texte für seine Bücher selbst übersetzt hat.

      Diese Bücher sind älter als Ellen White, weswegen es möglich ist, dass sie diese gelesen hat.

      Klar ist jedenfalls, dass die Predigt von Herrn Knechtle nicht biblischer sondern kabbalistischer Lehre folgt.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Azetoth,

      darüber bin ich freilich auch gestolpert. Aber ich kannte diese These von meinem ersten Prediger, durch den ich überhaupt erst zur Adventgemeinde kam. Na ja, es gibt in der Adventgemeinde einige solcher Besonderheiten, wo man ernsthaft fragen müsste welche außerbiblischen Stellen da herhalten mussten.... Andererseits Azetoth erlebe ich auch in diesem forum, dass hier einiges als biblische Exegese "ausgewiesen" , aber nicht wirklich belegt wird... und wie du siehst, wird nun alles, was nicht adventistisch ist in die Schublade der IRRLEHRE gesteckt. So gesehen bekommt dann der Begriff Irrlehre eine recht subjektive Bedeutung - aber da werden wir wohl auch nicht drum herum kommen :) .

      Mir wurde damals auch mit Überzeugung gesagt von einigen Adventisten, dass das Sternbild des Orion oder der Plejaden eigentlich der Eingang zum Reiche Gottes sei....
    • Azetoth,
      ich hab mir deinen Link angeschaut und kann keinen wirklichen Zusammenhang erkennen? Es geht um fremde welten, fremde Planeten und deren Bewohner, keine Rede vom Baum des Lebens. Die Idee an sich, dass es fremde Welten gibt, ist sicher nicht neu. Dazu hätte Ellen White sicher keine kabbalistischen Schriften gebraucht um sich das auszudenken? Deine Behauptung halte ich für sehr unwahrscheinlich. Das Thema "Ellen White" ist ein Thema für sich. Sie gilt unter den meisten (weltweit gesehen) Adventisten als Prophetin bzw. ihr wird zugeschrieben, den "Geist der Prophetie" besessen zu haben. Wenn du der Meinung bist, sie ist eine falsche Prophetin, dann bleibt das deine Sache. Die meisten Adventisten sehen das aber anders.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bemo ()

    • Seeadler schrieb:


      Mir wurde damals auch mit Überzeugung gesagt von einigen Adventisten, dass das Sternbild des Orion oder der Plejaden eigentlich der Eingang zum Reiche Gottes sei....

      Da bin ich irgendwann letztes Jahr auf die Webseite letztercountdown.org gestoßn, die inzwischen nicht mehr zugänglich ist. Aber der Inhalt ist auch hier (oder jetzt hier) zu finden :
      slideboom.com/presentations/42…lische-Heiligtum-im-Orion

      Ich stell das nur der Information halber hier rein, ich distanziere mich eindeutig vom Inhalt.

      Bemo schrieb:

      Azetoth,
      ich hab mir deinen Link angeschaut und kann keinen wirklichen Zusammenhang erkennen? Es geht um fremde welten, fremde Planeten und deren Bewohner, keine Rede vom Baum des Lebens.

      In den von Däniken zitierten Abschnitten ist nicht die Rede davon, aber grundsätzlich befasst sich die Kabbala mit dem sogenannten Lebensbaum als zentrales Thema.

      Die Idee an sich, dass es fremde Welten gibt, ist sicher nicht neu.
      Neu ganz sicher nicht. Die jüdischen Schriften sollen auf sehr sehr viel älteren Urtextsammlungen basieren.


      Dazu hätte Ellen White sicher keine kabbalistischen Schriften gebraucht um sich das auszudenken?

      Gebraucht nicht unbedingt, aber es wäre eine relativ einfache Erklärung. Andererseits, auch die Juden, oder wer auch immer hat sich dieses Zeug ja in irgendeiner fernen Vergangenheit ausgedacht. Wie die darauf kamen ist schon seltsam genug. Entweder hatten sie eine Offenbarung Gottes, eine Offenbarung Satans, oder sie haben sich alles zurecht fantasiert. Dann bleibt aber immer noch die Grundlage der Fantasie merkwürdig, dass dies überhaupt zumindest teilweise astronomisch korrekt ist. Wie waren ferne Welten mit anderen Himmeln und anderen Sonnen vorstellbar in der Antike und frühen Mittelalter ? Dazu bedarf es einer gewissen astronomischen Grundkenntnis, welche es aber damals eigentlich noch nirgendwo gab. Eine Möglichkeit wäre, dass das Weltbild was uns Astronomen heute erklären und darstellen, nicht der Realität entspricht, sondern falsche Interpretation ist, die getrieben wird, durch die selben Geister, die auch für die Entstehung dieser jüdischen Schriften sorgten. Und ihr könnt der Wissenschaft glauben so viel ihr wollt. Ich tendiere inzwischen immer mehr zu der Überzeugung, dass da ebenfalls diese Geister der Irrlehren am Werk sind.


      Deine Behauptung halte ich für sehr unwahrscheinlich. Das Thema "Ellen White" ist ein Thema für sich. Sie gilt unter den meisten (weltweit gesehen) Adventisten als Prophetin bzw. ihr wird zugeschrieben, den "Geist der Prophetie" besessen zu haben. Wenn du der Meinung bist, sie ist eine falsche Prophetin, dann bleibt das deine Sache. Die meisten Adventisten sehen das aber anders.
      Ich kenne die Punkte, welche Ellen White als Prophetin ausweisen sollen. Aber am wichtigsten ist 5. Mose 18.22. Was hat Ellen White prophezeit, was nicht schon in der Bibel stand, was dann eintraf ?
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Azatoth ()

    • Azatoth schrieb:

      In den von Däniken zitierten Abschnitten ist nicht die Rede davon, aber grundsätzlich befasst sich die Kabbala mit dem sogenannten Lebensbaum als zentrales Thema.

      Für Ellen White ist das Thema Lebensbaum definitiv kein zentrales Thema! Ich sehe nach meinen jetzigen Wissensstand und dem was ich von ihr gelesen habe, garkeinen Zusammenhang zum Kabbalismus. Ich habe schon viele Anti-Ellen-White Argumente gelesen, aber eine Verbindung zwischen Kabbalismus und Ellen White ist mir neu.

      Azatoth schrieb:

      Gebraucht nicht unbedingt, aber es wäre eine relativ einfache Erklärung. Andererseits, auch die Juden, oder wer auch immer hat sich dieses Zeug ja in irgendeiner fernen Vergangenheit ausgedacht. Wie die darauf kommen ist schon seltsam genug. Entweder hatten sie eine Offenbarung Gottes, eine Offenbarung Satans, oder sie haben sich alles zurecht fantasiert. Dann bleibt aber immer noch die Grundlage der Fantasie merkwürdig, dass dies überhaupt zumindest teilweise astronomisch korrekt ist. Wie waren ferne Welten mit anderen Himmeln und anderen Sonnen vorstellbar in der Antike und frühen Mittelalter ? Dazu bedarf es einer gewissen astronomischen Grundkenntnis, welche es aber damals eigentlich noch nirgendwo gab. Eine Möglichkeit wäre, dass das Weltbild was uns Astronomen heute erklären und darstellen, nicht der Realität entspricht, sondern falsche Interpretation ist, die getrieben wird, durch die selben Geister, die auch für die Entstehung dieser jüdischen Schriften sorgten. Und ihr könnt der Wissenschaft glauben so viel ihr wollt. Ich tendiere inzwischen immer mehr zu der Überzeugung, dass da ebenfalls diese Geister der Irrlehren am Werk sind.

      Was hat diese Vision von Ellen White mit Astronomie zu tun? Und vor allem mit Naturgesetzen? Gott will ihr etwas bestimmtes zeigen - nämlich das andere Geschöpfe Gottes ebenso einen Baum der Erkenntnis haben. Das man diese Vision nicht wortwörtlich nehmen kann, sollte doch klar sein? Wie soll sie mit Flügeln durch den Weltraum geflogen sein? Das ist phsysiklisch nicht möglich etc.. Es gibt auch Visionen im AT, die wortwörtlich verstanden "naturwissenschaftlich" nicht möglich sind. Ich glaube du machst aus dieser Vision viel mehr, als sie eigentlich ist.

      Azatoth schrieb:

      Ich kenne die Punkte, welche Ellen White als Prophetin ausweisen sollen. Aber am wichtigsten ist 5. Mose 18.22. Was hat Ellen White prophezeit, was nicht schon in der Bibel stand, was dann eintraf ?

      Gibt es nicht auch Prophezeiungen im AT, die sich nicht erfüllt haben, weil sie an bestimmte Bedingungen geknüpft waren? Waren die Propheten, die so etwas prophezeiten, dann auch auf einmal falsche Propheten?

      Ich denke das Thema Ellen White wurde in anderen Threads schon diskutiert und gehört hier jedenfalls nicht rein. Von mir aus noch eine Gegenrede von dir, aber dann sollten wir es dabei hier belassen ;)
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!

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    • MIr geht es um den Zusammenhang mit der Predigt von Herrn Knechtle. Auch er spricht von verschiedenen Welten, und beruft sich dabei auf diesen Text von Ellen White, welcher, man kann es drehen und wenden wie man will, den von Däniken zitierten Kabbala Versen nicht gerade unähnlich sind. Was die Kabbala damit meint, weiss ich nicht, und ich weiss auch nicht ob ich mich jemals intensiver damit auseinander setzen werde oder sollte. Was Ellen White meint, weiss ich auch nicht, wenn du sagst, sie sei nicht wörtlich zu verstehen. Ich besitze 2 Bücher von ihr (Der große Kampf ; Der Eine). Dort spricht sie eigentlich sehr klar und verständlich, wohl aus dem Grunde,weil sie verstanden werden will.

      Gibt es nicht auch Prophezeiungen im AT, die sich nicht erfüllt haben, weil sie an bestimmte Bedingungen geknüpft waren? Waren die Propheten, die so etwas prophezeiten, dann auch auf einmal falsche Propheten?

      Gab es. Wenn auch nicht so häufig. Die Aufgabe eines Propheten ist es nämlich nicht hell zu sehen, sondern Worte der Erbauung, Ermahnung und des Trostes zu reden (1. Korinther 14,3). Von Jesus (aus seiner Endzeitrede und der Offenbarung) wissen wir, dass die Welt im gesamten sich aber nicht bekehren wird. Deswegen ist eigentlich schon alles gesagt, und Neuoffenbarungen obsolet.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • in einem anderen thread befassen wir uns gerade mit der Schlange am Baum der Erkenntnis; Dazu fragt dann Armin zum Schluss (bisher) ob wir denn davon ausgehen können, dass es wirklich eine Schlange war, die da zu Eva gesprochen hat und begründet seine Frage mit recht interessanten allgemeinen Feststellungen.

      Da für mich die Schlange und der Baum der Erkenntnis untrennbar verbunden sind, allein durch die Sündenfallgeschichte, habe ich auch diesen thread noch einmal hoch geholt. denn hier wird ja nicht nur die Schlange selbst angesprochen, sondern zugleich auch der Baum der Erkenntnis. Um also das wahre Wesen, die Natur der Schlange verstehen zu wollen, ist es meiner Meinung nach notwendig, auch die Natur und das Wesen des Baumes der Erkenntnis verstehen zu wollen. Denn daraus lässt sich ableiten, wer oder was die Schlange denn war.

      Diese Frage, was denn nun der Baum der Erkenntnis ist, wurde hier ja auch noch nicht zufriedenstellend beantwortet. Beim Baum des Lebens, den wir hier ja auch betrachten gibt es immerhin die Meinung, er stehe für die Gegenwart Gottes; So könnte man dann eventuell folgerichtig ableiten, dass dann der Baum der Erkenntnis für die Gegenwart Satans steht...dies einfach mal so lapidar ausgesprochen, es dürfte etwas komplizierter sein.

      Etwas Erkennen, und somit dann auch durch eine Frucht beispielsweise "zur Erkenntnis zu gelangen" grenzt meiner Meinung nach den Sinn und Zweck der Gegenwart, der Existenz des Baumes rein auf den Menschen ein; denn nur der Mensch ist ab einem bestimmten Stadium seiner Entwicklung in der Lage, auch bewusst zu erkennen. Erkennen heißt in der Konsequenz zu wissen, wozu etwas da ist - und nicht allein, dass es da ist und eventuell gut schmeckt. das reicht hier nicht aus. Dies zeigt ja auch der Wortlaut der Bibel in der Beziehung zur Frucht vom Baum der Erkenntnis. Denn das es gut schmeckt wird zwar auch angesprochen, aber auch nur in der Form, wie Bananen, Äpfel, Apfelsinen oder sonst was gut schmecken kann... deshalb weiß ich aber noch nichts über deren Nutzen, was es meinem Körper und meinem Geist bringt, wenn ich die Frucht esse.

      Über die Frucht vom Baum der Erkenntnis lesen wir die resultierende Eigenschaft :1.Mose 3,6
      Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte
      wir haben hier drei vollkommen unterschiedliche Empfindungsmöglichkeiten: über den Geschmack, über das Auge und schließlich über den Geist, den Verstand.

      der Baum der Erkenntnis regt also zunächst die Sinne an und beeinflusst dann den Verstand.

      Da nun Satan es ist, der auf die Frucht hinweist, hat er offenbar ähnliche Attribute aufzuweisen, denn auch er wird mit den Sinnen wahrgenommen und beeinflusst dann wiederum den Verstand. Über die Sinne wirkt Satan auf unseren Verstand ein, genau so, wie auch der Baum der Erkenntnis. Also steht, wenn man so will, der Baum der Erkenntnis für Satan, so, wie der Baum des Lebens als Lebensspender und letztendlich heilender Baum für Gott steht.

      Seeadler
    • in dem anderen thread von mir versuche ich dem Ursprung des "Bösen" oder der "Sünde" nachzugehen, irgendwie seiner habhaft zu werden, um es lapidar auszudrücken. Dabei kommen wir auch immer wieder - zwangsläufig - auf den Baum der Erkenntnis zu sprechen. Ich denke, er spielt eine Schlüsselrolle eben in der Erkenntnis der Sünde schlechthin und somit in dar "Kanalisation" des Bösen. Denn wenn wir imstande sind, die Sünde zu definieren, so kennen wir auch den "Weg des Bösen", denn der Weg der Sünde ist der Weg des "Bösen". Ich schreibe hier bewusst Bösen in "", weil jemand der sündigt, deshalb nicht böse sein muss, aber er kann dadurch zum Werkzeug des Bösen werden, auch wenn er es gar nicht will.

      Die Sünde selbst zu definieren setzt voraus, sie zu erkennen. Somit ist der Baum der Erkenntnis dafür da, die Sünde, und damit zugleich auch den Weg des Bösen zu erkennen.

      Da sich nun der Baum der Erkenntnis im Garten Eden befand, gehörte er von Anfang an zum Lebensraum des Menschen, war/ist also ein fester Bestandteil seines Lebensraumes; genauso wie auch der Baum des Lebens; auch dieser war/ist ebenfalls ein fester Bestandteil seine Lebensraumes.

      Für mich stellt sich nach wie vor die Frage, für was steht der Baum der Erkenntnis, und ist er ein dauerhaftes Phänomen, oder hat es ihn tatsächlich nur ein einzigstes Mal gegeben, also in diesem Garten Eden. Um dies zu ergründen, denke ich, ist es wichtig, sich mit der Eigenschaft des Baumes zu beschäftigen.

      Aus der Sicht der Bibel steht der Garten Eden und mit ihm zugleich der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis unmittelbar nach der Schöpfung des Menschen in seinem Anfangsstadium.
      A: Wichtig ist, dass Adam außerhalb des Garten Edens geschaffen wurde, Eva aber erst innerhalb des Gartens. Sie sind also beide an unterschiedlichen Orten und zu einer unterschiedlichen Zeit entstanden.
      B: Eva bildete den Schluss der Schöpfung, nachdem Adam bereits daran ging, alles, was geschaffen wurde, auch einen Namen zu geben.
      C: Gott sagte es zu Adam allein, da war Eva noch nicht da:
      1.Mose 2,16 Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten,

      17 aber
      von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen;
      denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.
      C1: Es war also somit die Aufgabe Adams, die einmal gegebene Anweisung in 1.Mose 2,16 an Eva weiter zu geben. Es wer hier nicht Gott, der Eva darüber instruierte, sondern Adam.

      Es sei denn, die Aussagen sind nicht chronologisch zu verstehen, sondern im Sinne von Einschüben. Ist dies jedoch der Fall, dann kann nichts von alledem chronologisch verstanden werden, sondern hat jeweils seine eigene separate Bedeutung

      .......

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    • Seeadler schrieb:

      Mir wurde damals auch mit Überzeugung gesagt von einigen Adventisten, dass das Sternbild des Orion oder der Plejaden eigentlich der Eingang zum Reiche Gottes sei....
      Ich habe dies unter www.der letzte countdown/ Die Stunde der Wahrheit gefunden. Eine Seite einer Gruppe der Adventisten - sehr spekulativ und esoterisch - die sich auf eine "biblische Orion-Uhr" berufen. Hier Auszüge:

      Es stiegen dunkle, schwere Wolken auf und türmten sich gegeneinander. Die Atmosphäre teilte sich und rollte zusammen, und dann konnten wir durch den offenen Raum im Orion sehen, woher die Stimme Gottes kam. Durch diesen offenen Raum kommt auch die Heilige Stadt herab. ... {EG 32.1; EW.41.2}

      Der Lauf von Sonne und Mond bestimmte über die Festtagsanweisungen des Herrn in der Bibel36 die Aufstellung der Großen Sabbate im Schiff der Zeit und lehrte uns die Geschichte und viele wichtige Glaubenspunkte der Siebenten-Tags-Adventisten, die heilsnotwendig sind.

      Die Sterne des Orion erzählten uns im entrollten Buch der sieben Siegeldie Geschichte der Menschheit, vom Beginn der Schöpfung des Menschen, über die Gerichtszeit bis zum Ende der Weltzeit. Nein, die Himmelskörper sind nicht etwa vergangen oder zerstört worden, sie bewirkten aber das Sichten, das Sieben, das Ausschütteln des Volkes Gottes, das unter der Stimme Gottes erbeben hätte sollen. Die meisten jedoch verstanden nur Donnergrollen ohne jeden Sinn dahinter. Schade um sie!


      Ja, in der Orion-Plagenuhr(????) beginnt die siebte Plage am Stern des weißen Pferdes:
      Saiph. Und dieser Stern deutet zusammen mit Alnitak (der Stern mit dem neuen Namen Jesu) auf ein Datum: den 24./25. September 2016. Wir können also wissen, wann die Reise Jesu mit der Wolke auf die Erde beginnt. Am Tag, wenn die spezielle Auferstehung stattfindet, wird auch etwas im Himmel sichtbar, die kleine dunkle Wolke, die uns die Hoffnung geben wird, dass wir bald errettet sein werden.

      Wie lange wird diese Reise dauern, bis der Herr ankommt und die anderen gerechten Toten auferstehen werden?

      Aus unseren Studien wissen wir, dass Jesus am 23./24. Oktober 2016 ankommen wird.
      Das ergab sich aus dem Schiff der Zeit mit der Liste der Großen Sabbate, dem Großen Letzten Tag (Schemini Atzeret) im Jahre 2016 und dem Ende der 1335-Tage-Zeitlinie von Daniel 12, die mit dem Rücktritt Papst Benedikts XVI. begonnen hatte. (???)

      Die Reisedauer Jesu mit Seinen Heerscharen ergibt sich also aus der Differenz des Beginns der siebten Plage und dem Tag der Ankunft:

      25. September 2016 + 28 Tage = 23./24. Oktober 2016

      Nun erinnert euch, dass wir vorhin die Dauer einer Stunde auf dem 12-Stunden-Ziffernblatt des Plagenzyklus berechnet haben und das Ergebnis war ebenfalls 28 Tage! Die Reise Jesu vom Beginn der Schlacht von Harmagedon bis zu Seinem Kommen und dem Erringen des Endsieges beträgt also exakt eine Stunde aus der Sicht Jesu auf der Plagenuhr. (Zitat Ende)
      Dies wäre die 2. exakte Vorhersage auf die Wiederkunft Jesu seit William Miller vom 22.Oktober 1844 !!! Datiert genau "auf Tag und Stunde, von dem nur ganz allein Gott, der Vater wissen kann!" (Markus 13,32) für die Nacht von Sonntag, 23.Oktober 2016 auf Montag, 24. Oktober 2016 - fast auf den Tag genau 172 Jahre nach 1844!

      Da dies von Adventisten ins Internet gestellt wurde, frage ich die Forums-Teilnehmer: Was haltet ihr davon? Kann man das Ernst nehmen? Oder werden sich diese Adventisten - die angeblich höhere Erkenntisse haben müssen (?!?) - genauso blamieren, wie die Milleriten 1844 ?

      Warten wir es ab! Das Kommen Jesu könnte jederzeit stattfinden!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • @Norbert Chmelar:

      ich bin auch kein Adventist und ich teile einige Ansichten auch nicht und streite auch gerne darüber, aber könntest du mal mit dieser Dauerbefeuerung aufhören?! Das nervt unglaublich und es ist enorm provokant!

      Du suchst regelrecht alles zusammen, um dagegen zu schießen; manchmal ballerst du über Nacht 5-6 Threads voll. Das ist reine Provokation.
      Außerdem sollte dir aufgefallen sein, dass Seeadler, den du ständig zitierst, nicht mehr hier ist (und soweit ich weiß, war er auch kein Adventist).

      Beteilige dich doch an den Diskussionen hier, da kann man streiten. Du machst dich doch selbst lächerlich hier...
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)