Vegetarismus

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    • Hallo Kathrin,

      sanfterengel schrieb:

      Hallo Heimo,

      ja, das was Du hier ansprichst, ist ein anderes Thema. Gerade was solches Blutraechen angeht, muss man genau unterscheiden, ob es ein Gebot durch Gott gegeben ist, oder von den Fuehrern der Zeit, von Menschen, die sich vllt. von anderen Voelkern beeinflussen lieszen, wie es leider oft der Fall war. Dazu kommt, dass die Buecher Mose von mind. 2 Personen geschrieben worden sind (ja, davon bin ich ueberzeugt udn dafuer gibt es auch einige Belege, aber das wuerde hier zu weit fuehren), und ich mir dahingehend auch vorstellen kann, dass da die persoenliche Meinung mit eingeflossen ist.


      Da kann ich leider nicht mit, für mich ist die ganze Heilige Schrift von Gott eingegeben und nicht Ausdruck "persönlicher Meinung", jedenfalls keinesfalls in so wichtigen Themen und wenn etwas an mehreren Stellen bezeugt ist.

      Bibelstelle

      2.Tim 3,16: Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit,


      sanfterengel schrieb:

      Gegen das Opferargument kann ich nichts sagen. Da hast Du recht! Trotzdem bin ich gerne Vegetarier und KANN es legitim biblisch Begruenden:

      "Euer Koerper ist der Thempel des heiligen Geistes" = der Thempel Gottes, wenn man die Trinitaet vertritt. Fleisch ist weder sonderlich gesund, noch ist es fuer unsere Ernaehrung notwendig. Vllt, gibt es medizinische Ausnahmefaelle, oder Faelle, in denen eine kraeftige Huehnerbruehe angebracht ist, aber das soll hier nicht besprochen werden. Gerade auch in unserer heutigen Zeit, sind die Fische mit schwermetallen belastet und das Fleisch mit Antibiotika verseucht. Selbst, wenn jetzt also jemand behaupten wuerde, Fleisch an sich waere gesund - heutzutage trifft das jedenfalls nicht zu. Da wir aber Gottes Thempel sein sollen, und diesen nicht verunreinigen sollen, indem wir ihm schaden, ist Fleischkonsum heute nicht mehr angebracht. Du siehst, ich brauche die Bibel nicht zu verdrehen, um zu zeigen, das implizit Vegetarismus zumindest in heutiger Zeit daraus abzuleiten ist.

      Liebe Gruesze

      Kathrin

      PS.: Ich sehe Fleischverzehr nicht als Suende an.


      Nochmals, allen Respekt vor Deiner Haltung als Vegetarier zu leben und es kann auch gesünder sein. Gott hat uns gesund geschaffen und will wohl auch unsere Gesundheit, wie nicht zuletzt an den Heilungen Jesu zu sehen ist. Krankheit ist ein Folge der Sünde und der Tatsache, dass wir in einer gefallenen Welt leben.

      Der von Dir zitierte Text wird allerdings vom Verfasser, Paulus, in anderer Weise ausgelegt bzw. in einen anderen Kontext gestellt:

      Bibelstelle

      1.Kor 6,18.19: Flieht die Unzucht! Jede Sünde, die ein Mensch begehen mag, ist außerhalb des Leibes; wer aber Unzucht treibt, sündigt gegen den eigenen Leib. Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?

      Von Gesundheit ist da wahrlich nicht die Rede! Selbst wenn der Text immer wieder in unseren Kreisen so verwendet wird. Das ist aber nicht die Intention bzw. Aussage des Paulus, das muss und klar sein. Man könnte sagen, eisegese (hineinlesen) statt exegese (herauslesen) ;)

      Haben wir das notwendig? Ich denke eigentlich nicht.
      Liebe Grüße, Heimo
    • @sanfterengel:

      Selbst, wenn jetzt also jemand behaupten wuerde, Fleisch an sich waere gesund - heutzutage trifft das jedenfalls nicht zu. Da wir aber Gottes Thempel sein sollen, und diesen nicht verunreinigen sollen, indem wir ihm schaden, ist Fleischkonsum heute nicht mehr angebracht. Du siehst, ich brauche die Bibel nicht zu verdrehen, um zu zeigen, das implizit Vegetarismus zumindest in heutiger Zeit daraus abzuleiten ist.
      Ganz sicher ist es nicht im Sinne Gottes, dass wir uns bewusst Schaden zufügen dürfen, wenn es anders gehen könnte. Wenn wir jedoch konsequent von Gesundheit sprechen, müssten wir nicht nur Fleischverzehr meiden, sondern weit von einer Industriezone leben, keine Handys benutzen, keine Mikrowelle, keine Chemikalien zuhause, kein süßes Zeug, kein Autofahren, weniger studieren, weniger vor dem PC sitzen, viel mehr Sport machen etc.. Das sind alles Dinge, die unserer Gesundheit schaden.

      Selbst wenn die genannte Stelle in der Bibel von unserer Gesundheit handeln würde, dann müsste man berücksichtigen:
      - Dass heute viele Menschen mit dem Fleischverzehr sich besser fühlen als ohne.
      - Es ist fraglich, ob Soja- oder anderen Produkte heute tatsächlich gesünder sind. Denn die Chemie wird überall angewandt.
      - Nicht jeder hat die Möglichkeit einer Ernährung ohne Fleisch aus finanzieller Sicht. In vielen armen Ländern haben die Menschen gerade mal das Fleisch als ihre Hauptnahrungsquelle.
      - In manchen Fällen lohnt es sich weniger gesund zu leben und mehr an Bedürftige zu spenden, mehr für Bedürftige da sein, als eigene Gesundheit auf die Höhe zu treiben.


      Ansonsten, Ich sehe, man soll kein allgemeines Gebot vom Fleisch machen. Jeder soll selbst entscheiden, was ihm sein Gewissen sagt. Auch Paulus sagte niemals was gegen das Essen von Fleisch, aber sehr wohl was gegen die Gewissensverletzung deines Nächsten.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Paradiesische Ernährung

      wird im ersten Buch Moses so beschrieben:

      Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben, alle Pflanzen die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume die Früchte bringen, die Samen bringen, zu eurer Speise. 1, Mose 1,29 Luther 84

      Welche Lebensmittel gehören in diese paradisiesche Kategorie ?

      Getreide, Ölsaaten, Nüsse, Fruchtgemüse, Hülsenfrüchte, Kern-Stein und Beerenobst, Exotische Früchte - HIMMLISCH-PARADISIESCH



      Das verlorene Paradies - ??? Warum ernähren wir uns heute nicht mehr von dieser Paradieskost.

      Hat sich unser Speisezettel so weit davon weg entwickelt ? Ausbeutung und Tod haben in unserer Küche Einzug gehalten. Tiere müssen leiden, Blut fließt, um den Hunger der Menschen zu stillen.

      Die ganze Schöpfung leidet und sehnt sich nach Befreiung, erklärt Paulus in seinen Brief an die Römer, 8,19-22

      Wir alle wollen zurück ins Paradies, haben Sehnsucht nach dem Paradies, da werden wir sicher nicht erkannt, da haben wir keinen Platz, den das ist dann ein Wiederspruch, wenn Löwe beim Lamm, liegt, die Natter und das Kind spielt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • @ingeli:

      Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben, alle Pflanzen die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume die Früchte bringen, die Samen bringen, zu eurer Speise. 1, Mose 1,29 Luther 84

      Welche Lebensmittel gehören in diese paradisiesche Kategorie ?

      Getreide, Ölsaaten, Nüsse, Fruchtgemüse, Hülsenfrüchte, Kern-Stein und Beerenobst, Exotische Früchte - HIMMLISCH-PARADISIESCH

      Das verlorene Paradies - ??? Warum ernähren wir uns heute nicht mehr von dieser Paradieskost.

      Ja, wie Heimo schrieb, wir haben nicht mehr diese paradiesische Lebensmittel, von denen wir direkt satt werden. Im Paradies haben die bestimmt auch nicht gekocht. Einfach die Samen, Nüsse, Gemüse - das ist alles, und davon wurde man richtig satt. Ist es nicht verwunderlich, dass gerade mit der Sintflut Gott den Menschen gestattete, Fleisch als Nahrung benutzen zu dürfen? Logisch ist es, dass die paradeisische Vegetation zunichte gemacht wurde. In einem Videovortrag zum Thema Schöpfung habe ich mal gelesen, dass die Wissenschaftler den vor-sintflut-lichen Naturzustand mittels bestimmter Sonnen-, Luft-, Feuchtigkeit- und anderen Bedingungen nachgebildet und Resultate erreicht, wo die Pflanzen ganz große, gesünde und in großer Zahl Früchte, Gemüse und Obst getragen haben. Aber leider haben wir diesen Naturzustand heute nicht mehr.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • RE: Bibel und Vegetarismus

      Jan schrieb:

      Vegetarismus möchte ich hier thematisieren, weil ich dazu einiges Interessantes gelesen habe.
      und erhlichgesagt ist eigentlich alles nur zitiert (und klingt deshalb vielleicht etwas extrem)

      Johannes der Täufer

      In Matthäus 3.4 ist noch immer nachzulesen, dass sich Johannes der Täufer von Heuschrecken ernährt haben soll, obwohl seit Langem bekannt ist, dass mit den «Heuschrecken» eigentlich die Früchte des Heuschreckenbaumes gemeint waren. Übrigens werden diese Früchte deshalb bis heute «Johannisbrot» genannt! Ursprünglich war dies wohl ein
      Übersetzungsfehler, der jedoch trotz neueren Erkenntnissen gerne beibehalten wird, damit man ein weiteres «Argument» gegen den Vegetarismus hat.


      Das Paschalamm (Osterlamm)

      Das Paschamahl wurde von Jesus und seinen Jüngern mit grosser Wahrscheinlichkeit im Hause eines Vegetariers abgehalten. Dies geht aus Markus 14,13f hervor (Lutherübersetzung):

      Der Papst Benedict XVI hat am Donnerstag vor Ostern (5. April 2007) zum ersten mal in der Geschichte der katholischen Kirche eingestanden, dass Jesus beim Ostermahl vermutlich doch kein Lamm verspeist hat. Langsam scheint sich die Wahrheit also doch durchzusetzen.



      Das ist genau mein Thema Heute. Ich wollte mich auf die Suche machen wie das mit dem Blut, Blutschande gemeint ist.

      Gott gibt alle Samen und Früchte gut zum essen. Dann später in 1 Mose 9,3 3 Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich's euch alles gegeben.

      erlaubt er das Fleisch essen.

      Aber sagt nicht Jesus, was ihr dem geringsten antut, habt ihr mir getan. Und der "geringste" könnte das Tier sein, weil Menschen sonst nicht als "Geringe" betitelt werden, oder?

      Und wegen dem Blut:

      Apg.15,20 20 sondern schreibe ihnen, dass sie sich enthalten von Unsauberkeit der Abgötter und von Hurerei und vom Erstickten und vom Blut.

      Gibt es Fleisch ohne Blut.?

      Apg. 15,29 dass ihr euch enthaltet vom Götzenopfer und vom Blut

      Kann es sein, dass mit "Blut" etwas anderes gemeint ist.? Es gibt kein Stück Fleisch ohne Blut, auch nicht wenn das Tier ausgeblutet ist.
      Also eine klare Ansage kein Blut zu essen. Wie hies es wohl im Urtext.? Weiss das jemand?

      Wie kann man hier die Schneeflocken abstellen.?
    • RE: Paradiesische Ernährung

      ingeli schrieb:

      Das verlorene Paradies - ??? Warum ernähren wir uns heute nicht mehr von dieser Paradieskost.

      ich denke, dass es sehr wohl möglich ist sich gesund zu ernähren mit Wildwurzelgemüse usw. Keiner muss mit der Masse mitmachen und all das Denautierte Zeug essen was man als Fertignahrung kaufen kann. Nur der Aufwand ist viel grösser, man muss sammeln und zubereiten.
    • Es bleibt die Frage, wenn Jesus die vegetarische Ernährung gewollt hat, warum hat er dann so oft in der Bibel Fisch gegessen. Er hätte ja dann bewuss Gemüse und Brot essen können als gutes Beispiel. Es ist auch für mich keine Frage: der Ursprung der Ernährung in der Zeit vor dem Sündenfall war vegetarisch und wenn auf der Neuen Erde wir uns vegetarisch ernähren und das Essen 100 millionen mal besser schmeckt wie heute, wär ich doch schön blöd wenn ich auf dem heutigen bestehen würde. Auch ist es absolut klar das heute im allgemeinen zuviel Fleisch konsumiert wird und die Tierhaltung oft katastrophal ist. Aber, die Bibel verlangt nach meinem Verständnis von uns heute in der Welt in der wir heute leben keinesfalls das wir auf Rind, Huhn, Schaf, etc. (Schwein etc. allles andere Unreine sind selbstverständlich ausgeklammert) verzichten müssen. Bewusste und ausgewogene Ernährung sollte selbstverständlich sein, wer Vegetarier oder Veganer ist und Freude daran hat darf gerne sein Essen geniessen, aber man sollte nicht jemand allein deshalb als "schlechteren" oder weniger erleuchteten Adventisten/Christen ansehen, nur weil er ab und zu auch mal was tierisches zu sich nimmt. Ernährung sollte niemals zur Ideologie oder Ersatzreligion werden.
    • Als ich vor einigen Jahren noch anderswo wohnte und zu einer anderen Gemeinde gehörte, wurde unser dortiger Prediger nach Süddeutschland versetzt. Als erstes wurde er an seinem neuen Wohnort von der Gemeinde ermahnt, unbedingt Vegetarier und am besten Veganer zu werden, andernfalls würde man ihn ins Leere laufen lassen.
      benSalomo
    • HeimoW schrieb:

      sanfterengel schrieb:

      Heimo, bitte höre mit deiner hetze gegen vegetarier und Veganer auf. Das passt hier wirklich nicht her!
      Ich habe nicht gehetzt, sondern festgestellt, dass ich niemandem das Wort verbieten würde, obwohl ich es weder Vegetarismus, noch gar vegane Ernährung für biblisch begründbar halte (Du findest das üblicherweise im Hindusimus etc.). Wo war da "Hetze"??
      .

      Du hast Recht Heimo, das war keine Hetze, das war [EDITIERT] was du über Vegetarismus und Vegan von Dir gibst :D ich gehe mal davon aus, dass Du E.White nur dann benutzt, wenn sie Deine Thesen stützt. Wenn Du sie achten würdest, dann empfehle ich Dir, ihre Aussagen, was Fleisch essen betrifft genau zu studieren. Eine ganz interessante Aussage lautet auch, "Fleischesser werden nicht ins Reich Gottes kommen" sie meint damit die, die meinen ohne Fleisch nicht leben zu können. Fleischessen hat wás mit Gier zu tun, denn kein Mensch braucht Fleisch oder tierische Produkte um zu leben und gesund zu bleiben.

      Unser Vorbild Israel dient uns als Warnung, die, die die Fleischgier nicht zügeln oder überwinden WOLLTEN, kamen nicht ins gelobte Land an.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Jacob der Suchende () aus folgendem Grund: Jacob: Beitrag editiert wegen Verstoß gegen die Forumsregeln. Abwertende Worte sollen nicht benutzt werden. Heimo: Beitrag verschoben von "http://www.sta-forum.de/forum/board93-christsein/board11-st-adventisten-intern/1888-thema-der-letzten-predigt/#post31361", da hier besser passt

    • Habe einen Artikel von Dr. med. Jochen Hawlitschek zum Thema Fleischernährung gefunden:

      Zum Thema Gesundheitsgrundsätze: „Meidet alle Extreme!“
      Ursprünglich war es Gottes Plan, dass die Menschheit ewig in einem Zustand des Glücks und vollständiger Gesundheit auf dieser Erde leben sollte. Als dieses Konzept durch die Sünde vereitelt wurde, ergriff der Schöpfer zahlreiche Maßnahmen, um die Gesundheit der Menschen wiederherzustellen und zu erhalten. So wurde das Volk Israel, das während der Jahrhunderte in der ägyptischen Sklaverei jeglichen hygienischen Standard verloren hatte, einer strengen Gesundheitserziehung unterzogen, bevor es das Land Kanaan in Besitz nahm. Gesundheitsprinzipien wurden gelehrt und Hygieneregeln durchgesetzt (vgl. Ellen G. White, Auf den Spuren des großen Arztes, 222). Viele dieser Grundsätze haben bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Allerdings ist die Schädigung unserer Umwelt im Laufe der Jahrtausende so weit fortgeschritten, dass das Leben auf unserem Planeten immer gefährlicher wird. Weil seine Gemeinde ihm am Herzen liegt, sandte ihr Gott schon zu einer Zeit, als die Wissenschaft die engen Zusammenhänge zwischen Lebensstil und Gesundheit, bzw. Krankheit noch kaum erahnte, wertvolle Ratschläge für alle Lebensbereiche. Doch schon in der Frühzeit der Adventbewegung musste Ellen White hinsichtlich der Anwendung der Gesundheitsgrundsätze vor Extremen warnen: „Diejenigen, die die Gesundheitsgesetze verstehen und sich durch Richtlinien lenken lassen, werden Extreme in der persönlichen Nachgiebigkeit dem Appetit gegenüber sowie zu große Kärglichkeit meiden. Sie wählen ihre Nahrung nicht nur zur Befriedigung des Gaumens, sondern zum Aufbau des Körpers ... Sie zwingen ihre Ansicht nicht anderen Menschen in verärgernder Weise auf; ihr Leben ist vielmehr ein Zeugnis zu Gunsten richtiger Prinzipien. Diese Personen besitzen einen großen Einfluss zum Guten ... Wir brauchen nicht ins Wasser oder ins Feuer zu gehen. Wählt den Mittelweg und meidet alle Extreme. Handelt nicht einseitig und unausgewogen. Esst nicht karg und mager, und lasst euch auch von niemandem dahingehend beeinflussen, armselig zu speisen. Eure Kost soll schmackhaft sein und die Gesundheitsreform empfehlen.“ (Counsels on Diet and Foods, 198.211) Wo die Grundsätze der Gesundheitsreform so angewandt werden, dass sie in der einen oder anderen Richtung zu extremen Lebensweisen führen, wird Reformation zur Deformation. Aufgrund der Wichtigkeit dieser Angelegenheit hat die Generalkonferenz einen Ernährungsrat ins Leben gerufen, dessen Arbeit gerade in der heutigen Zeit ausgesprochen hilfreich ist. Die von diesem Rat verabschiedeten Stellungnahmen und Dokumente können auf der Website der Andrews-Universität jederzeit eingesehen werden (andrews.edu/NUFS/GCNCindex.html). Epidemiologische Fakten zeigen deutlich, dass eine enge Beziehung zwischen chronischen Zivilisationskrankheiten (Herzinfarkt, Krebs, Bluthochdruck, Diabetes u.a.) und dem Konsum tierischer Produkte besteht. Außerdem wächst die Zahl neuer tödlicher Krankheiten, die auf akute Krankheiten von Tieren zurückzuführen sind (z. B. Creuztfeldt-Jakob). Gerade in diesem Zusammenhang ist hoch interessant, was Ellen White über Fleisch als Bestandteil der Ernährung schrieb: „Fleisch war niemals die beste Nahrung; heute ist sein Verzehr jedoch doppelt unangebracht, da die unterschiedlichsten Krankheiten bei den Tieren stetig zunehmen.“ (Auf den Spuren des großen Arztes, 252) „Diejenigen, welche auf das Kommen des Herrn warten, werden nach und nach das Fleischessen aufgeben. Das Fleisch wird nicht länger Bestandteil ihrer Ernährung sein. Wir sollten uns dieses Ziel stets vor Augen halten ...“ (Counsels on Health, 450) Schon 1905 empfahl Ellen White, möglichst ohne Milch und Eier zu leben: „Die Ernährungsreform muss schrittweise vor sich gehen. Da Erkrankungen bei Tieren zunehmen, wird der Genuss von Milch und Eiern immer riskanter. Wenn möglich, sollten wir sie durch andere Nahrungsmittel ersetzen, die gesund und preiswert sind.“ (Auf den Fußspuren des großen Arztes, 259) Gewissermaßen im selben Atemzug warnte sie jedoch vor den Folgen einer Mangelernährung: „Während entsprechende Grundsätze uns ermutigen, Speisen zu meiden, die den Magen reizen und die Gesundheit beeinträchtigen, sollten wir uns gleichzeitig daran erinnern, dass eine mangelhafte und einseitige Ernährung Blutarmut hervorruft. Daraus entwickeln sich Erkrankungen, die nur sehr schwer zu heilen sind.“ (Id.) Tatsächlich ist es in den entwickelten Ländern einfach, ausreichend Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse für eine gesunde Ernährung zu finden. Wer sich persönlich entschieden hat, völlig auf tierische Produkte zu verzichten, sollte seinen Vitamin B12-Spiegel messen lassen und, falls nötig, Ergänzungsstoffe zu sich nehmen. Bedauerlicherweise sind gerade in jüngster Vergangenheit unter vegan lebenden Adventisten einige extreme Fälle von Vitamin B12-Mangel aufgetreten, die wegen unsachgemäßer Behandlung oder in Folge der Weigerung, ärztlichen Rat zu befolgen, tödlich endeten. Solche Vorfälle werden gern von den Medien genutzt, um gegen unsere Gemeinschaft und gegen den Vegetarismus als solchen zu Fel-de zu ziehen. Die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten hat noch niemals eine asketische Lebensund Ernährungsweise propagiert, sondern sich immer wieder eindeutig dagegen verwahrt, extreme Auffassungen zu verbreiten oder solche anderen Menschen aufzudrängen. Wir alle tragen die große Verantwortung, den guten Namen unserer Gemeinschaft zu schützen und alles zu vermeiden, was dem Evangelium schaden könnte. Für das weitere Studium dieser Thematik empfehlen wir das Kapitel über den Extremismus in dem Buch „Ein Ruf zum persönlichen Dienst“ von E. Hon. Dieses Buch kann auch kostenlos auf englisch, deutsch oder spanisch von der Webseite der Euro-Afrika-Division (euroafri-ca.org/health) heruntergeladen werden.


      @drJohn

      Eine ganz interessante Aussage lautet auch, "Fleischesser werden nicht ins Reich Gottes kommen" sie meint damit die, die meinen ohne Fleisch nicht leben zu können. Fleischessen hat wás mit Gier zu tun, denn kein Mensch braucht Fleisch oder tierische Produkte um zu leben und gesund zu bleiben.
      Wir erwarten von dir irgendwelche weiterführende Informationen / Quellen, die deine Behauptung bestätigen würden. Ich habe solch "zitierten" Worte bei E.White nicht gefunden. Was ist die Quelle?
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Meidet alle Extreme, heißt wir sollen nicht fanatisch sein, ob mit Vegetarismus, noch mit der Bibel und überhaupt mit der Religion, den Glauben.
      Alles soll durchdrungen sein, von unseren Bewußtsein, durchlebt sein von uns.
      Kein Fleisch essen und kein Mitgefühl zu den Tieren und keine Verbindung zur Schöpfung haben und genau so Bibelfanatisch sein und kein Mitgefühl und keine Beziehung zu den Menschen zu haben, das ist reiner Fanatismus und kommt irgend wann zum Fall. Das heißt das Leben stellt einen da hin wo man im inneren steht, wir werden mit dem konfrontiert, was wir vorgeben aber nicht sind.

      Vegetarismus hat mit der Schöpfung zu tun. Was verbindet mich mit der Schöpfung, ist es nur der Sabbat, will ich das es nur mir gut geht, will ich nur von der Schöpfung nehmen ?
      Oder sehe ich tiefer hinein, was Schöpfung wirklich ist: was ihr den geringsten angetan habt, das habt ihr mir angetan, Christus leidet mit.

      18 Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
      19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden.
      20 Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit - ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf Hoffnung;
      21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.


      Röm 8,22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet.
    • @ drJohn

      HeimoW schrieb:



      sanfterengel schrieb:


      Heimo, bitte höre mit deiner hetze gegen vegetarier und Veganer auf. Das passt hier wirklich nicht her!
      Ich habe nicht gehetzt, sondern festgestellt, dass ich niemandem das Wort verbieten würde, obwohl ich es weder Vegetarismus, noch gar vegane Ernährung für biblisch begründbar halte (Du findest das üblicherweise im Hindusimus etc.). Wo war da "Hetze"??

      dr John schrieb:

      "Du hast Recht Heimo, das war keine Hetze, das war Schwachsinn was du über Vegetarismus und Vegan von Dir gibst"

      erstens: ich stelle fest, mit "Schwachsinn" dürfen Äußerungen in Beiträgen durchaus definiert werden ohne gegen Forums-Regeln zu verstoßen.

      zweitens: persönlich empfinde ich Heimo´s Art seinen Standpunkt hier was das Thema betrifft, sehr moderat vertreten war. Ich habe eigens diesbezüglich nochmal seine # hier dazu gelesen.---- mit "Schwachsinn" darauf zu antworten empfinde ich hier als überzogen, doch das ist mein pers. Empfinden, ---kein Gesetz der Meder und Perser" sta_hisf
      ===============================================================================================================================
      meine Frage an dich:
      +) Meintest Du mit Schwachsinn auch, daß Heimo´s Aussage "-----obwohl ich es weder Vegetarismus, noch gar vegane Ernährung für biblisch begründbar halte" ?
      +) Meintest Du damit, daß also aus der Schrift sehr wohl Vegerarismus/Vegan " biblisch begründbar (und daher einzuhalten) abzuleiten wäre?

      l.g.Y.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Yokurt schrieb:

      erstens: ich stelle fest, mit "Schwachsinn" dürfen Äußerungen in Beiträgen durchaus definiert werden ohne gegen Forums-Regeln zu verstoßen.
      Weiß nicht genau, ob das so ist, aber letztlich fällt ein derartiges Werturteil auf den zurück, der es ohne (oder statt) ausreichende(r) Argumente publiziert - oder? Also lassen wir es so stehen. Außerdem, hätte ich es gelöscht, wer weiß ob das nicht irgendwer als Missbrauch der Moderatorenfunktion gesehen hätte...
      Ich behalte mir also vor in anderen Fällen solche Ausfälle zu löschen.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Hallo Pinoy Klaus

      Denkt ihr die Art und Weise wie hier über das Thema diskutiert wird ist geeignet, Nicht-Adventisten unsere Gemeinde näher zu bringen?
      kommt auch darauf an, mit welchem Sinn für die Wirklichkeit der "Nicht-Adventist" imstande ist, nicht nur dieses Thema hier, sondern insgesamt mit den Infos dieses Forums umzugehen. Heucheln nur um zu gefallen hat ja auch recht kurze Beine.
      l.g.Y.