Artikel mit dem Tag „Sabbat“

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  • Der im Markusevangelium omnipräsente "Sohn des Menschen" und "Sohn Gottes" stellt fest, dass er der Herr des Sabbats ist, indem er sagt:

    "Der Sabbat ist um des Menschen willen geschaffen worden und nicht der Mensch um des Sabbats willen." (Elberfelder, Mk 2,27)

    Dieser Ausspruch bleibt nicht ohne Grund dem Hörer und Leser gut im Gedächnis. Die nur wenigen Worte, die strukturiert - ja fast schon rhythmisch - aneinander gereiht sind, prägen sich ein wie eine Melodie. Im griechischen Original erscheint dieser kurze, eindringliche Chiasmus noch deutlicher:

    A το σαββατον (Der Sabbat)

    B δια τονανθρωπον (wegen des Menschen)

    X εγενετο (geworden ist)

    B' ουχ ο ανθρωπος δια (und nicht des Menschen wegen)

    A' το σαββατον (der Sabbat)


    Die drei Schlüsselworte lauten hier: Der Sabbat, der Mensch und das "Werden".
    1. Der Sabbat
    Nicht nur der Artikel το macht klar, dass es sich hier um den Sabbat aus 2. Mose 20,8-11 handelt, sondern auch der literarische Kontext. Dem Autor geht es in seiner…
  • Wiedermal ein Buch aus der Auflösung einer Sammlung. Der Titel lautet:

    "Antwort auf 125 biblische Fragen - Arbeitsbuch für den biblischen Unterricht"

    Es scheint die 20. Auflage dieses 135seitigen Büchleins zu sein. Das Vorwort ist aus dem Jahre 1975 und erschienen ist diese Auflage in der Christlichen Verlagsgesellschaft, Dillenburg. Das ganze Buch zeichnet sich besonders durch seine Anschaulichkeit aus. Beinahe auf jeder Seite lassen sich Skizzen und Schemata finden, die ich wirklich sehr gut finde. Ich vermute, dieses Buch war seiner Zeit dabei weit voraus. Die Struktur und der Inhalt sind sehr leicht zugänglich, so dass man schnell die direkten und unklomplizierten Antworten der aufgeworfenen Fragen versteht. Ich werde in dieses Buch sicherlich häufiger hineinschauen, vorallem wegen der Illustrationen.

    Doch wie steht es um den Inhalt? Welche Theologie wird vertreten? Wie man schon am Verlag erkennen kann, stammt dieses Buch aus einen evangeliakalen, darbyistisch bzw.…
  • Frage 24: Was ist das Gesetz?
    Antwort: [...]Gott gab es uns, damit wir seinen Willen erkennen und unser Leben mit freien Willen nach seinem Wohlgefallen einrichten sollen.

    Das sehe ich auch so! Interessant ist hier der Gedanke des freien Willen. Der Autor geht damit schon in gewisserweise auf Distanz zu Calvin und ggf. Luther. In der zur Antwort passenden Illustration werden die Gesetzestafeln vom Sinai abgebildet. Diese Symbolik für das Gesetz oder die Gesetze wird durchweg beibehalten, indem immer wieder die Gesetzestafel schematisch dargestellt werden.

    Frage 25: Wozu hat Gott das Gesetz gegeben?
    Antwort: Gott hat das Gesetz gegeben, weil die Sünde in die Welt kam. Ohne das Gesetz hätte der Mensch die Sünde nicht erkannt. Jetzt aber kann er die Gefahr der Sünde sehen und erkennen, daß er aus eigener Kraft das Gesetz nicht erfüllen kann und Jesus Christus, den Erfüller des Gesetzes, nötig hat. Deshalb nennt die Bibel das Gesetz auch einen "Zuchtmeister auf Christus".

    Was "das…