Artikel mit dem Tag „Tod“

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  • Als Christen kommen wir im Himmel wieder zum Leben, um dort mit Jesus Christus als Könige und Priester zu regieren (2. Kor 5,1; Offb 5,9.10). Das ist Gnade ohnegleichen und die Bibel nennt diese Auferstehung die „erste Auferstehung“ (Offb 20,4+6). Wenn es eine „erste Auferstehung“ gibt, so gibt es noch eine spätere, beziehungsweise eine zweite Auferstehung. Doch dies sei nur am Rande erwähnt.

    Die Auferstehung zu Leben im Himmel ereignet sich gemäß der Heiligen Schrift aber erst bei der Wiederkunft von Jesus Christus. Davon zeugen alle Schriftstellen die dieses Thema betreffen (Joh 14,3; 1.Kor 15,21-23; 1.Thes 4,16).

    Der Apostel Paulus ist sehr zuversichtlich, dass er wegen der Gebete der Gemeinde in Philippi entsprechend aus der Gefangenschaft befreit wird und sie wieder besuchen kann (Phil 1,19; 2,24). Für ihn gab es zwei Optionen, entweder zu leben oder zu sterben. Dass von diesem Blickwinkel aus gesehen für Paulus sowohl Leben als auch Sterben etwas Positives ist, unterstreicht…
  • Bei der Auferstehung handelt es sich um eine Wiederherstellung nach dem Tode zum Leben in der Fülle des Seins und der ganzen Persönlichkeit. Da alle Menschen dem Tode unterworfen sind, muss eine Auferstehung stattfinden, wenn es für sie ein Leben nach dem Tode geben soll.

    Im Alten wie auch im Neuen Testament haben Gottes Kinder der Hoffnung auf die Auferstehung Ausdruck gegeben (Hiob 14,13-15; 19,25-29; Ps 49,16; 73,24; Jes 26,19; 1 Kor 15 u. a.). Und diese Auferstehungshoffnung hat eine sichere Grundlage. Deshalb dürfen wir auf eine bessere Zukunft hoffen. Das macht uns Mut.

    Eine leibliche Auferstehung.

    Der Auferstandene war derselbe Jesus, der unter den Menschen gelebt hat. Nun besaß er einen verherrlichten Körper, dennoch war es ein wirklicher Körper. (Lk 24,13-27; Joh 20,14-18). Jesus selbst verneinte eine rein geistige Existenz. Er sagte zu seinen Jüngern: "Seht meine Hände und meine Füße, ich bin’s selber. Fasst mich an und seht; denn ein Geist hat nicht Fleisch…
  • Der Tod ist ein Schlaf.

    Tod ist nicht die totale Vernichtung, sondern ein Zustand vorübergehender Bewusstlosigkeit. Die Bibel bezeichnet diesen Zustand wiederholt als Schlaf. Im Blick auf deren Tod sagt das Alte Testament über David, Salomo und die anderen Könige von Israel und Juda, dass sie wie ihre Vorväter schlafen (1 Kön 2,10; 11,43; 14,20.31; 15,8; 2 Chr 21,1; 26,23 usw.). Hiob bezeichnete den Tod als Schlaf (Hiob 14,10-12), ebenso David (Ps 13,3), Jeremia (Jer 51,39.57) und Daniel (Dan 12,2).

    Das Neue Testament benutzt dasselbe Bild. Jesus bezeichnete den Zustand der verstorbenen Tochter des Jairus als Schlaf (Mt 9,24; Mk 5,39); ähnlich bei dem toten Lazarus (Joh 11,11-14). Matthäus spricht davon, dass „viele Leiber der entschlafenen Heiligen“ bei Christi Auferstehung mit auferstanden sind (Mt 27,52). Auch Paulus und Petrus nennen den Tod einen Schlaf (1 Kor 15,51.52; 1 Ths 4,13-17; 2 Ptr 3,4).

    Die folgenden Vergleiche machen deutlich, dass die biblische Sicht vom Tod als…
  • Bedingte Unsterblichkeit.

    Die Bibel bezeugt, dass der ewige Gott unsterblich ist (1 Tim 1,17). Er „allein [besitzt] Unsterblichkeit“ (1 Tim 6,16); er ist der aus sich selbst Seiende, der weder Anfang noch Ende hat und nicht erschaffen wurde.

    „Nirgendwo beschreibt die Bibel Unsterblichkeit als eine Eigenschaft oder einen Zustand, den der Mensch – oder dessen 'Seele' beziehungsweise 'Geist' – aus sich selbst heraus besitzt. Die Begriffe, die gewöhnlich mit 'Seele' oder 'Geist' übersetzt werden, kommen in der Bibel nie in Verbindung mit dem Ausdruck 'unsterblich' oder 'Unsterblichkeit' vor. Im Gegensatz zu Gott ist der Mensch sterblich. Die Schrift kennt viele Vergleiche für das menschliche Leben. Es ist wie ein „Rauch, der eine kleine Zeit bleibt und dann verschwindet“ (Jak 4,14); ist „Fleisch, ein Hauch, der dahinfährt und nicht wiederkommt“ (Ps 78,39); „geht auf wie eine Blume und fällt ab, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht“ (Hiob 14,2). Gott und…
  • Der Mensch - eine lebendige Seele.

    Als Gott den Menschen aus Erde geformt hatte, waren alle Organe vorhanden. Alles war vollkommen, aber funktionslos. Da blies Gott den Odem ("nshamah") des Lebens in die Materie, „und so wurde der Mensch eine lebendige Seele“ (1 Mo 2,7 EB). Nach dem Bericht der Schrift lässt sich folgende Gleichung aufstellen:

    Erde vom Acker (Materie) + Lebensodem = das Lebewesen („lebendige Seele“).

    Der „Lebensodem“ ("nshamah") ist allerdings nicht allein auf Menschen beschränkt. Jedes lebendige Geschöpf besitzt ihn. Sowohl die Tiere, die mit Noah in die Arche gingen, als auch die anderen, die in der Flut umkamen, hatten nach Aussage der Bibel diesen „Odem des Lebens“ (1 Mo 7,15.22).

    Dort wo in unseren Bibelübersetzungen „lebendiges Wesen“, „lebendige Seele“ oder „lebende Seele“ steht, findet sich der hebräische Ausdruck "näphäsch chajjah". Diese Formulierung wird nicht nur für Menschen gebraucht, sondern auch für Meerestiere, Insekten,…
  • Es war halt ein anderes Leben, sagen die Leute, es war halt ein anderes Denken, sagt mir die Welt.
    Doch nein! Mein Gott ließ mich erkennen in seinem Wort: Du warst tot, und nun lebst du!
    Der Schoß der Welt, er hat mich ausgeworfen; mit der Geburt beginnt das Sterben, sagt man.
    Doch im Geist, ich habe nie gelebt, ich hing nur an der Wurzel des Bösen wie an einer Nabelschnur.
    Das Gute, es kam in Funken nur, wie ein Klopfen der Wahrheit an meine Tür, bis am Tage Gottes
    meine Seele gerettet wurde.
    "Teschuwa, Teschuwa - Kehre um, kehre um!", riefen die Engel aus den Himmeln, und siehe, ich habe
    sie gehört, gelobt sei der Herr!
    Mein Gott, er hat geblutet, mein Gott, er ist gestorben, mein Gott, er ist auferstanden,
    strafte jedes Leben leblos, das ohne IHN sich vollendet.
    Meine Seele, sie hat geblutet, meine Seele, sie ist gestorben, meine Seele, sie ist auferstanden,
    strafte jede Stunde leblos, die ohne IHN sich vollendete.
    Doch im Geist, ich bin lebendig, ich hänge an der Wurzel des Guten…