Artikel mit dem Tag „Körper“

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  • Bei der Auferstehung handelt es sich um eine Wiederherstellung nach dem Tode zum Leben in der Fülle des Seins und der ganzen Persönlichkeit. Da alle Menschen dem Tode unterworfen sind, muss eine Auferstehung stattfinden, wenn es für sie ein Leben nach dem Tode geben soll.

    Im Alten wie auch im Neuen Testament haben Gottes Kinder der Hoffnung auf die Auferstehung Ausdruck gegeben (Hiob 14,13-15; 19,25-29; Ps 49,16; 73,24; Jes 26,19; 1 Kor 15 u. a.). Und diese Auferstehungshoffnung hat eine sichere Grundlage. Deshalb dürfen wir auf eine bessere Zukunft hoffen. Das macht uns Mut.

    Eine leibliche Auferstehung.

    Der Auferstandene war derselbe Jesus, der unter den Menschen gelebt hat. Nun besaß er einen verherrlichten Körper, dennoch war es ein wirklicher Körper. (Lk 24,13-27; Joh 20,14-18). Jesus selbst verneinte eine rein geistige Existenz. Er sagte zu seinen Jüngern: "Seht meine Hände und meine Füße, ich bin’s selber. Fasst mich an und seht; denn ein Geist hat nicht Fleisch…
  • Der Mensch - eine lebendige Seele.

    Als Gott den Menschen aus Erde geformt hatte, waren alle Organe vorhanden. Alles war vollkommen, aber funktionslos. Da blies Gott den Odem ("nshamah") des Lebens in die Materie, „und so wurde der Mensch eine lebendige Seele“ (1 Mo 2,7 EB). Nach dem Bericht der Schrift lässt sich folgende Gleichung aufstellen:

    Erde vom Acker (Materie) + Lebensodem = das Lebewesen („lebendige Seele“).

    Der „Lebensodem“ ("nshamah") ist allerdings nicht allein auf Menschen beschränkt. Jedes lebendige Geschöpf besitzt ihn. Sowohl die Tiere, die mit Noah in die Arche gingen, als auch die anderen, die in der Flut umkamen, hatten nach Aussage der Bibel diesen „Odem des Lebens“ (1 Mo 7,15.22).

    Dort wo in unseren Bibelübersetzungen „lebendiges Wesen“, „lebendige Seele“ oder „lebende Seele“ steht, findet sich der hebräische Ausdruck "näphäsch chajjah". Diese Formulierung wird nicht nur für Menschen gebraucht, sondern auch für Meerestiere, Insekten,…