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  • Wenn die Sonderstellung des Bischofs zu Rom abgeschafft wird, wenn das Abendmahlsverständnis geändert wird, wenn die Unfehlbarkeit des Konzils abgeschafft wird, wenn das Absolutionsverständnis korrigiert und abgeschafft wird, usw. dann gerne; warum nicht? Wir waren mal eine Kirche. Im Gegensatz zu späteren zahlreichen Gruppenbildungen im Protestantismus, wollte Luther erst gar keine neue Kirche, wie man ja weiß.

  • Genau, die Waldenser wollten auch keine Kirche gründen. Genaugenommen waren sie ja auch keine "Kirche", sondern eine Bewegung. Heute sind sie meist mit evangelischen Kirchen zusammengeschlossen; in Deutschland meist mit lutherischen Kirchen, anderswo mit der Methodistenkirche.

  • Man stelle sich vor (mal so ganz utopisch): Wir wären alle eine Kirche. Die ganzen Kirchen, Konfessionen und Denominationen gäbe es nicht, sondern es wäre eine einzige Kirche und ein Christentum. Es gäbe unterschiedliche Schulen und Denkrichtungen; wie in den Anfängen: es gab damals die antiochenische Schule (die eher textgenau war) und die alexandrinische Schule (die eher allegorisch und symbolisch ausgelegt hat). Man würde diskutieren, auch streiten, voneinander was lernen, unterschiedliche Er…

  • Gute Beschlüsse sollen auch gut genannt werden. Aber die Behauptung, dass ein Konzil generell nicht fehlen könne, lehnen wir ja wohl ab.

  • @Yokurt: Zitat: „ (wohl in Glauben und Lehrverständnis, oder etwa nicht??) “ Ja natürlich.

  • @Bogi111: Zitat: „ Es wurde füher viel mit Angst gearbeitet,leider hällt sich das bei manchen Christen und Adventisten weiter fest. “ ich finde es interessant, dass du "Christen" und "Adventisten" schreibst... Zitat: „ Aber sie hatten die unverfälschte Grundlage des Wortes Gottes. “ Nun, in der Bibel wird zahlreich von christlichen Gemeinden berichtet, die diese unverfälschte Lehre scheinbar nicht hatten. Sonst hätten Paulus und Petrus nicht so oft vor ihnen gewarnt, oder? Zitat: „ Da gab es kei…

  • @Norbert Chmelar: bleiben wir doch schlicht erstmal bei der Bibel, damit fahren wir am besten: es wird berichtet, dass es verschiedene Strukturen gab bzw. sich verschiedene Strukturen entwickelten. Kann man schwarz-auf-weiß nachlesen. Gibt es weitere Zeugnisse dafür? Ja, natürlich. Denn es ist ein historischer Fakt. Daraus entstand "die Kirche", wie man sie in groben Zügen kennt, mag oder nicht mag. Wie ich dir ja bereits schrieb, empfiehlt es sich, die alten Kirchenväter und Kirchenlehrer zu le…

  • @Bogi111: dir auch ein gesegnetes neues Jahr! Nein, bitte, ich finde deine Argumente nicht nervig. Ich finde es nervig, dass du in deinen Argumenten immer kleine Seitenhiebe machst. Du betonst immer wieder, man solle sich auf Jesus ausrichten. Ja, Bogi, ich wäre der Letzte, der dir jemals widerspricht! Aber dann kommt im Nebensatz irgendeine Spitze gegen die Kirche. Das finde ich so nicht okay, und korrekt ist es auch nicht. Zitat: „ Es ist für mich schon ein großer Unterschied zwischen Katechis…

  • P.S. @Bogi111: ich wollte noch etwas Grundlegendes sagen: sowohl die alten Kirchenlehrer, wie auch die Reformatoren im 16. Jh. haben tagtäglich in der Schrift geforscht und studiert; mehr als wir, darf man wohl annehmen. Es ist ziemlich arrogant, zu behaupten, dass dabei nur Unsinn und Fehler herausgekommen wären, oder dass man nur vorgehabt hätte, ein Kirchensystem zu stützen. Die Kirche wurde mit zunehmender Macht auch zunehmend politisch, richtig. Macht ist immer ein Problem! Das wäre auch be…

  • Zitat: „ Darf man als ernsthafter Christ bei "Jesus ist Realität und er liebt dich" stehen bleiben? “ Auf keinen Fall! Man sollte dazu kommen, diese Liebe an anderen auch selbst zu leben.

  • @Norbert Chmelar: ich finde aber doch (bei allen kritischen Punkten der Römischen Kirche), dass der jetzige Papst eine sehr beeindruckende Gestalt ist. [Im Vergleich zu dem, was man sonst so kennt].

  • @Babylonier: Zitat: „ Umgekehrt haben ja wohl eher die Protestanten das Problem zu begründen, wie sie überhaupt auf die Idee kommen, dass die Bibel der alleinige Maßstab und bei einigen sogar die alleinige Grundlage des christlichen Glaubens sei. Das ist weder sonderlich historisch noch überzeugend. “ Sehe ich nicht so. Es geht um die Frage der Verbindlichkeit. Traditionen und Rituale sind vollkommen in Ordnung; der Mensch braucht das. Man muss aber fragen, welchen Stellenwert die Tradition und …

  • @Babylonier: ich sehe, was du meinst. Ok. Hierzu noch etwas: Zitat: „ Das Christentum würde es ja auch ohne Bibel geben, die ersten 350 Jahre ging es ja schließlich auch ohne. “ Zitat: „ Mit ist aus dem ersten Jahrtausend unserer Religion kein Fall bekannt, wo jemand über das Bibelstudium zum Christentum gekommen ist. Dies gibt es erst seit der Neuzeit, und dann auch eher vereinzelt. “ Das ist natürlich richtig, wenn wir vom Neuen Testament reden. Es wurde aber aus dem Alten ausgelegt. Wir lesen…

  • @HeimoW: natürlich musst du widersprechen. Manche müssen das einfach. Ich habe die Ableitung dargelegt. Ob man das nehmen will, ist eine andere Sache.

  • Das "Evangelium" ist, wie der Name schon sagt, die Frohe Botschaft von der Liebe Gottes. Und diese sollte in die Welt hinausgetragen werden. Dann studiert jemand und lernt auch das große ganze Bild. Wie es im Hebräer heißt: Wir wollen jetzt lassen von den Anfangsdingen, von der Auferstehung der Toten, dem Glauben an Gott, etc., und wollen zum Vollkommenen kommen ... Damit fängt man nicht an (mit Daniel, Hebräer, Offenbarung), sondern das studiert man, wenn man gefestigt ist und sich nicht mehr v…

  • Zitat von christ.ai: „Nun, warum kommen dann aber soviel Menschen DURCH Prophetievorträge zum glauben. Sind die alle "falsch gepolt"? Muss wohl so sein! “ Kann ich natürlich im einzelnen nicht beurteilen, aber ich habe manchmal den Eindruck: Ja, falsch gepolt. Wenn es heißt: "Ich bin durch einen Vortrag von XY auf die Wahrheit aufmerksam geworden", dann weiß man teilweise schon alles und es kommt das von dieser Person, womit man rechnet: eine Rezitation von "Fremdes Feuer" oder anderen Vortragsi…

  • Dass der Mensch verantwortet werden muss, dass er seine Verfehlung sehen muss, ist vollkommen richtig. Sonst wäre die Botschaft des Evangeliums ja hinfällig. Durch das Evangelium wird man überhaupt zum ersten Mal in seinem Leben wirklich verantwortlich gemacht und als Mensch ernstgenommen. Aber "das Papsttum", "das Bild des Tieres" und die letzten Dinge, diesen großen Blick auf die großen Zusammenhänge, das ist doch nichts für Anfänger, sondern für Leute, die bereits fest im Sattel sitzen. Wenn …

  • Zitat von James Gabriel: „denn sämtliche Papstkronen sind öffentlich zugänglich und auf keiner davon sind diese Worte zu finden. “ Das würden sie doch auch nicht ausstellen, du Dummerchen Du siehst die Raffiniertheit der bösen Macht nicht: einfach verstecken!

  • @James Gabriel ich kann nich mehr

  • Ihr Lieben ... wenn wir uns die Kirchengeschichte anschauen: gibt es dort schlechten Geist, den Antichristen? - Natürlich. Wer will das leugnen? Oder soll das die Lehre Jesu gewesen sein, was durch die Kirche getan wurde? Ist bei dem Thema denn auch im Bewusstsein, dass Johannes in seinem Brief von mehreren Antichristen schreibt? Der Antichrist, von dem Johannes in der Offenbarung historisch zunächst einmal schreibt, ist das römische Reich und der Kaiser: die frühen Christen wurden vor die Wahl …