Genesis..

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  • 6
    Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da
    scheide zwischen den Wassern.

    Begann Gott am ersten Tage die
    Zeit mit ihrem Wandel einzurichten, so beginnt er nun, den Raum
    einzurichten und befiehlt ein Firmament zwischen Erde und Sphären
    bzw. macht zwei Reiche, trennt das Geistliche und das Leibliche: Der
    Himmel ist der Himmel des HERRN; aber die Erde hat er den
    Menschenkindern gegeben. (Ps 115,16)
    .


    7
    Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von
    dem Wasser über der Feste. Und es geschah so.

    Hier spricht Gott nicht bloß,
    sodass es wird, sondern er spricht und arbeitet damit. In den alten
    Zeiten dachte man die Welt als ein Fundament, über das eine Kuppel
    gestellt ist, welche das Weltreich und das Gottesreich trennt.

    8
    Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der
    zweite Tag.

    Auch hier benennt Gott sein Werk;
    als „Himmel“, zu dem das Geschöpf emporschaut, sich selbst unter
    diesem Zelt ausgeliefert findet und den Schöpfer zumindest erahnen
    und vermuten kann: HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein
    Name auf dem Erdkreis, der du deine Hoheit am Himmel zeigst! Aus dem
    Munde der Kindlein und Säuglinge hast du eine Macht zugerichtet um
    deiner Feinde willen, dass du vertilgest den Feind und den
    Rachgierigen.


    Wenn ich sehe die Himmel,
    deiner Hände Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:
    was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind,
    dass du dich seiner annimmst?

    Du hast ihn wenig niedriger
    gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt. (Ps
    8,2-6)
    .
    Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
    (Leonardo da Vinci)

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Kommentare 2

  • Norbert Chmelar -

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    Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da
    scheide zwischen den Wassern.
    7
    Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von
    dem Wasser über der Feste. Und es geschah so. (Genesis 1,6+7)

    Da es auf Erden bei der Sintflut nur 40 Tage am Stück geregnet habe, haben Wissenschaftler den Kubik-Raum der Erde ausgerechnet und stellten fest, dass es niemals eine weltweite Sintflut, welche alle Bergspitzen der Erde überragte, gegeben haben konnte. Hier kommen nun diese beiden Verse ins Spiel! Die Atmosphäre "über dem Lufthimmel" war mit Wasserdampf("Wasser über der Ausdehnung") gefüllt; dieser regnete aus und außerdem sind sämtliche Wasserquellen auf der Erde mit voller Wucht aufgebrochen ("das Wasser unter der Ausdehnung") Wenn man die Berichte über die Sintflut genau studiert, kommt man auf 430 Tage in denen Noah und 7 weitere seiner Familie in der Arche waren. Wenn man also von 430 Tagen Regen ausgeht, müssten die Wissenschaftler neu berechnen!

  • Norbert Chmelar -

    Man bedenke, dass es im ersten Vers der Bibel, des AT heißt: "Im Anfang schuf Gott ([hebr. Elohim(die Mehrzahlform von hebr. Eloah), der häufigste at. Name, der mit >>Gott<< übersetzt wird. Er wird als >>Der, dem Ehrfurcht gebührt<< gedeutet.] Anm.1) der Schlachter-Bibel 2000 zu 1.Mose 1,1) die Himmel [Das hebr. schamajim] bezeichnet sowohl den Lufthimmel über der Erde(z.B. 5.Mo. 4,17) als auch den Sternenhimmel (z.B. 5.Mo. 4,19) und den Himmel als Thronsitz Gottes (z.B. Ps.2,4). Anm.2) der Schlachter-Bibel 2000 zu 1.Mose 1,1] und die Erde.")
    Hier kann mit "Himmel" nur der Thronsitz Gottes - der Aufenthaltsort Gottes und der Engel im Jenseits gemeint sein, da der Sternenhimme[=das Universum ("die Ausdehnung Himmel"-Genesis 1,8)] ja erst am zweiten Tag geschaffen wurde. Also zuerst war Gott! Dann schaffte er "seine Wohnung" den jenseitigen unsichtbaren Himmel und dann erst das sichtbare Universum ("Sternenhimmel") mit der Erde!