Lehren sind zum Lobe Gottes da...

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  • Ich bin heute über einen interessanten Text "gestolpert"...

    Dr. Christian Noack: Kontinuität und Wandel, Erbe und Wachstum in der adventistischen Glaubenslehre schrieb:

    Lehren sind zum Lobe Gottes da. Sie weisen in die Wirklichkeit Gottes ein. Die Suche nach "neuem Licht" ist die Sehnsucht nach tieferer Gotteserkenntnis, nach Gottesnähe; es ist die Sehnsucht nach dem "Licht", nach dem Glanz Gottes selbst.
    Wir verdanken dieses Verständnis von "neuem Licht" vor allem E. G. White, die nicht wie viele ihrer Zeitgenossen in die Falle theologischer Rechthaberei lief, sondern immer wieder von der Sehnsucht nach "mystischer" Gottesschau bewegt war: "Gems of thought are to be gathered up ... Truths of divine origin, are to be carefully searched out and placed in their proper setting, to shine with heavenly brilliancy amid the moral darkness of the world ... Let the gems of divine light be reset in the framework of the gospel. Let nothing be lost of the precious light that Comes from the throne of God ... Precious jewels of light are to be collected, and by the aid of the Holy Spirit they are to be fitted into the gospel system." E.G. White geht es um geistliches Wachstum und um die Freude, Gott näher zu sein, in sein Licht einzutauchen und in die Lichtfülle des Lebens Gottes hinein verwandelt zu werden. Einer ihrer Lieblingsverse im reifen Alter war 2. Kor 3,18. Und wenn es ihr um die Bewahrung des Bewährten ging, dann, um die Nähe Gottes, die die "landmarks" vermitteln, nicht aufzugeben.
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    In allen anstrengenden, nervtötenden und frustrierenden Streitigkeiten - zur Zeit besonders über die "richtige" Hermeneutik - wird von den Streitpartnern zu oft übersehen, dass uns das Evangelium geschenkt wurde, um Gott nahe zu sein. Der Streit verdunkelt diese Nähe in den Herzen der Streiter. Hingabe wird ersetzt durch Selbstbehauptung und das überlegene Gefühl, "richtiger" oder "wahrer" zu denken als der andere. An die Stelle der göttlichen Liebe, die alles glaubt und duldet, treten Misstrauen, Unterstellungen, Verbitterung. Jeder und jede von uns steht in dieser Gefahr.
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    Ich schließe mit einem richtungsweisenden Zitat von E. G. White: "Instructors in our schools should never be bound about by being told that they are to teach only what has been taught hitherto. Away with these restrictions. There is a God to give the message His people shall speak. Let not any minister feel under bonds or be gauged by men's measurements. The gospel must be fulfilled in accordance with the messages God sends. That which God gives His servants to speak today would not perhaps have been present truth twenty years ago, but it is God's message for this time."
    Liebe Grüße, Heimo

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